Mit 55 gibt Elton ENDLICH zu, was wir alle vermutet haben

Du hast ihn Streiche einstecken sehen, Quizshows moderieren sehen und am Rand mitlachen sehen. Nie der Star, aber immer die verlässliche Konstante. Elton mit bürgerlichem Namen Alexander Dusard war der Sidekick, der zur festen Größe wurde, der Techniker, der sich leise in eines der vertrautesten Gesichter des deutschen Fernsehens verwandelte. Er hielt sein Privatleben in Bohostedt, Fernab des Rampenlichts und Mietskandale, Promispielchen und Drama. Doch, nachdem Pro ihn nach 23 Jahren plötzlich
bei Schlag den Star fallen ließ, zerbrach etwas. Mit 55 spricht er nun endlich, nicht als der lustige Beiwerk, sondern als der Mensch dahinter. Und mit dieser Ehrlichkeit tauchen neue Fragen auf. Warum wurde er wirklich hinausgedrängt? Warum hörte er auf zu lachen? Und was hatte er allborgen? Jetzt, da Elten Ton nicht mehr so tut, als wäre alles ein Spaß, verändert das, was er eingestanden hat, alles. Der Showpraktikant, der sich weigerte zu verschwinden, Elten mit bürgerlichem Namen Alexander Dussat, jagte dem Ruhm
nie hinterher. Geboren 1971 in Westberlin und aufgewachsen im ruhigen York bei Hamburg, waren seine Träume buchstäblich anders verdratet. Er ließ sich zum Radio- und Fernsehtechniker ausbilden, fasziniert von der Mechanik hinter den Kulissen statt vom Glanz vor der Kamera. Er arbeitete im Hamburger Hafen, machte Praktiker bei lokalen Sendern und ging davon aus, irgendwann eine solide technische Stelle zu bekommen. Das war der Plan. Doch das Leben hatte andere Ideen. Eine dicke Brille, ein wuscheliger Haarschopf und eine
verblüffende Ähnlichkeit mit dem jungen Elten John brachten ihm einen Spitznamen ein, der hängen blieb. Und langsam entstand daraus eine Figur. Beim Regionalsender Hamburg 1 begann sich alles zu verschieben. Aus dem Mann, der Technik aufbaute, wurde der Moderator von Beiträgen wie Elon Street, einem Lowbudget Comedy Reality Format, das seinen tollpatschigen Charm und seinen schrägen Humor zeigte. Er war nicht geschniegelt, er war nicht geschniegelt slick, aber er war entwaffnend. Die Zuschauer lachten nicht
nur über ihn, sie hielten zu ihm. Trotzdem blieb er ein kleines Licht, bis er sich eines Tages spontan entschloß, eine VHS Kassette an TV total zu schicken, die Sendung, die er aus der Ferne bewunderte. “Ich wollte einfach Feedback”, sagte er später. “Ich hätte nie gedacht, dass Stefan Rab tatsächlich anruft.” Doch Rab rief nicht nur an, er stellte ihn ein. Und ab diesem Moment im Februar 2001 wurde aus dem anonymen Techniker eine der bekanntesten Fernsehfiguren Deutschlands. Sein Titel:
Showpraktikant. seine Aufgabe: Opfer von Streichen zu sein, manchmal körperliche Blessuren davon zu tragen und jederzeit zur Demütigung bereit zu stehen. Er landete in Wassertanks, bekam Stromschläge, wurde auf peinliche rote Teppiche geschickt, musste absurde Kostüme tragen. Und er tat das alles mit einem albernen Grinsen. Was viele Zuschauer dabei übersahen, war dies: Elten war Teil des Witzes. Er spielte den Trottel, war aber nie töricht. Er verstand seine Rolle und behielt die Kontrolle darüber. Er ließ sich auf das
Chaos ein, während er einen Teil von sich selbst schützte. Es war ein fragiles Gleichgewicht. Während andere Sidekicks ausbrannten, hinschmissen oder verbitterten, blieb älten. 14 Jahre lang, Woche für Woche, Beitrag für Beitrag. Er wurde zur Seele von TV total, zu dem Mann, dem das Publikum vertraute, selbst wenn er die Poate war. Als Rab sich aus dem Fernsehen zurückzog, erwarteten viele, dass Elton mit ihm verschwinden würde. Doch das geschah nicht. Stattdessen entwickelte er sich weiter. Er übernahm Schlag den
Star und wandelte sich vom Sidekick zum Gastgeber, vom Zielscheibe der Witze zum Quiz. Er wurde feste Größe bei Wer weiß denn sowas in der ARD, das Gesicht von 1, 2 oder 3 im ZDF und moderierte sogar eigene Formate bei RTL. Während andere aus der TV Total Era verschwanden, passte sich Elten an. Langsam, leise, überdauerte er sie alle, sogar den Mann, der ihn einst eingestellt hatte. Doch hinter dem wachsenden Lebenslauf und der nationalen Bekanntheit blieb etwas zurück. In Interviews bezeichnete sich Elten selten
als Star. Er winkte Komplimente ab, schirmte sein Privatleben ab und trat nie ganz ins grelle Licht. Ich bin halt Elten”, sagte er mit einem Achselzucken. Hinter der Selbstironie steckte etwas komplexeres. Ein Mann, der seine Karriere darauf aufgebaut hatte, andere zum Lachen zu bringen und sich ins Geheim fragte, ob man ihn jemals ernst nehmen würde. Eine Karriere über Nacht zerbrochen. Wenn es eine Sache gab, die Elten nie gespielt hat, dann war es Loyalität. Loyalität gegenüber seinem Publikum, gegenüber den Sendungen, die
ihm Sinn gegeben haben und vor allem gegenüber Stefan Rab, dem Mann, der aus einem Techniker hinter den Kulissen mit einem lustigen Spitznamen eines der beständigsten Gesichter des deutschen Fernsehens gemacht hat. Über Jahre war Elten derjenige, der einfach da war, der sich nicht beschwerte, der den Narren spielte, den Quizmaster, den Sidekick, den Teamkapitän. Er jagte keiner Macht hinterher. Er baute etwas leiseres auf. Verlässlichkeit, Vertrauen, Präsenz. Pro 7 war für Elten nicht einfach ein Arbeitsplatz. Es war
sein berufliches Zuhause. Von dem Moment an, als er 2001 bei TV Total anfing, unbeholfen und mit großen Augen bis zu seinem stillen Abgang bei Schlag den Star im Jahr 2024 kannte er Fernsehen nur innerhalb des Pro 7 Universums. Dieses Studio, dieses Team, diese Kameras, sie formten ihn. Dort arbeitete er durch persönliche Wendepunkte und nationale Ereignisse hindurch, durch Geburten, durch Erschöpfung, durch Deutschlands Eurovision Achterbahn. Für viele Zuschauer war Elten die einzige Konstante in einer Fernsehlandschaft,
die sich ständig veränderte. Und nachdem Rab sich zurückgezogen hatte, wurde Elton in gewisser Weise zum letzten Bindeglied dieser ursprünglichen Era des deutschen Late Nightight Fernsehens. Als April 2024 dann alles zusammenbrach, war die Stille ohrenbetäubend. Keine Pressemitteilung, kein emotionaler Rückblick, kein Applaus, einfach nichts. Und das tat mehr weh als die Absetzung selbst. Die ersten Anzeichen kamen nicht vom Sender, sondern aus Gerüchten, Branchenflüstern, Onlinespekulationen. Zuschauer bemerkten, dass Elten aus den
Trailern verschwunden war. Crewmitglieder wurden auffallend still. Erst als sein eigenes Management bei Pro 7 anrief, kam die Wahrheit ans Licht. Elten war ersetzt worden. Er meldete sich auf Instagram mit einem einzigen verheerenden Post zur Klarstellung: “Ich verlasse diese wunderbare Sendung nicht freiwillig. Ich habe es heute selbst erfahren. Niemand bei Pro 7 hielt es für nötig, mich anzurufen.” Diese Worte trafen wie eine Bombe. Nach 23 Jahren Loyalität, nach hunderten Stunden Programm wurde er beiseite
geschoben, ohne einziges Gespräch. Der wahre Grund. Laut internen Quellen und Medienberichten lief alles auf ein Wort hinaus: RTL. Elton war häufiger in RTL Formaten aufgetreten, vor allem bei Blamieren oder Kassieren und mit seinem eigenen Quizkonzept ältens 12. Doch diese Sendungen waren ursprünglich Pro angeboten worden, abgelehnt. Kein Geld, kein Sendeplatz, hieß es. Also ging Elten woanders hin und es funktionierte. Doch statt seine Fähigkeit zu feiern, sich weiterzuentwickeln und neue Ideen
ins deutsche Fernsehen zu bringen, sah Pro 7 darin einen Konflikt. Manche Insider sprachen von einem Loyalitätsbruch, andere ehrlicher nannten es beim Namen gekränktes Ego. Elten hatte außerhalb des Pro 7 Kosmos Erfolg und das machte nervös, nicht weil er gescheitert war, sondern weil er es nicht war. Die Reaktion der Öffentlichkeit kam schnell, scharf und laut. Fans überfluteten die sozialen Medien mit Empung. “Ohne Elten gibt es kein Schlag den Star”, hieß es in einem viralen Tweet. Schauspielerin
Sophia Tomala schrieb: “Das ist absolut inakzeptabel.” Schauspieler Armin Rode erklärte: “Diese Sendung gehört dir. Ich werde sie nicht mehr schauen.” Selbst Keip Pflaume, sonst nicht für öffentliche Konflikte bekannt, meldete sich zu Wort: “Nach 23 Jahren Zusammenarbeit so behandelt zu werden, das hast du nicht verdient.” Zum ersten Mal milderte Elten den Schlag nicht ab. Er lachte es nicht weg. Er zwinkerte nicht in die Kamera und machte kein Meme aus seinem eigenen Unglück. Er
sprach Klartext. Ich bin sprachlos. Ja, ich bin wütend. Aber vor allem bin ich unglaublich traurig. Nicht einmal eine Abschiedssendung nach 23 Jahren. Kein Wort. Der Schmerz war echt, nicht nur wegen des Jobverlusts, sondern wegen dessen, was er offenbarte, daß das System, das er unterstützt, verteidigt und mit aufgebaut hatte, ihn nicht als Familie sah, nicht einmal als jemanden, den man anrufen musste, nur als ein weiteres austauschbares Gesicht. Er war das Herz dieser Shows gewesen, der sichere Hafen für das Publikum. der
Mann, der den Ton leicht hielt, selbst wenn es hinter den Kulissen knirschte. Und als Dank wurde er kommentarlos entlassen, stillgelöscht von genau der Maschinerie, die er mitgeformt hatte. Und zum ersten Mal in seiner Karriere erlaubte sich Elten zu trauern. nicht nur um den Job, sondern um die Illusion, daß Loyalität in diesem Geschäft noch etwas bedeutet, die Maske hinter dem Lachen. Über mehr als 20 Jahre hinweg pflegte Elten bürgerlich Alexander Dusard ganz bewusst ein öffentliches Image, das auf Normalität und
Privatsphäre beruhte. Anders als viele seiner Fernsehkollegen, die ihre Marke auf Glamor, Social Media, Sichtbarkeit und persönliche Dramen aufbauten, positionierte sich Elten konsequent als der Jeder Mann der deutschen Unterhaltung. Er zog nie in die Medienmetropolen Berlin oder in die Kölner Promiszene. Stattdessen ließ er sich mit seiner Frau Ivonne Duszat in Bostet nieder, einer beschaulichen Gemeinde in Schleswig-Holstein nahe Neumünster. Trotz ältens hoher Präsenz im nationalen Fernsehen blieb ihr Familienleben
weitgehend unter dem Radar. Er und Yvon, eine Fernseeditorin, die er während seiner Zeit bei Hamburg 1 kennenlernte, heirateten im November 2003. Das Paar hat zwei Kinder, einen Sohn geboren 2002 und eine Tochter, geboren 2007. Zwar erwähnte Elton seine Familie gelegentlich in Interviews, doch die Idee, sie für Publicity zu nutzen, lehnte er stets entschieden ab. Er brachte seine Kinder nicht zu roten Teppichen, Miet Boulevard Berichte über sein Zuhause und sprach über seine Ehe, höchstens in harmlosen Anekdoten. Auch
in seinen Medienauftritten spiegelte sich diese klare Grenzung wieder. Wenn persönliche Themen zur Sprache kamen, wich er meist auf Humor oder Selbstironie aus. In einem Sterninterview Mitte der Zweitausendzehn Jahre scherzte er: “Ich esse zu viel, ich zocke zu viel, ich schlafe zu viel”, und faßte damit seinen Lebensstil auf eine Weise zusammen, die sympathisch wirkte, aber ausweichend blieb. Er bekannte sich offen zu seiner Vorliebe für Fastfood und Videospiele und sprach oft über seine langjährige Liebe zu
Titeln wie FIFA und Footballmanager. Einmal beschrieb er sich selbst als einen widerigen Erwachsenen, der sich vor einer Konsole wohl fühle als auf einer Preisverleihung. Zudem gehört er zu den wenigen großen deutschen TVgesichtern seiner Generation, die soziale Medien nicht als Brandinginstrument nutzen. Zwar betreibt er einen offiziellen Instagram Account @elton_tv, doch öffentlich betont er diesen selbst zu führen und ihn hauptsächlich zur Information über Sendetermine zu verwenden. Ende 2025 zählte der Account etwas über
230.000 Follower, vergleichsweise wenig für einen Star seiner Größenordnung. Die Beiträge sind spärlich, meist reinwerbend und geben kaum Einblick in sein Privatleben. Anders als viele seiner Zeitgenossen verzichtet Elton auf Influencer Deals, Lifestyle, Werbung oder kuratierte Behind- Scenes Erzählungen. Diese Zurückhaltung prägt auch sein öffentliches Gesamtbild. Obwohl er seit den frühen 2000 Jahren zu den bekanntesten Gesichtern des deutschen Fernsehens zählt, veröffentlichte Elten nur ein einziges
Buch. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Zum Glück bin ich keins. Eine Sammlung humorvoller Gedanken aus dem Jahr 2010. Er hat weder eine Autobiografie noch eine autorisierte Biografie vorgelegt und sich nie auf lange retrospektive TV-formate eingelassen. Branchenveranstaltungen meidet er, sofern sie nicht vertraglich verpflichtend sind und Einladungen zu klatschlastigen Talkshows lehnt er häufig ab. Diese bewußte Distanz zur Promikultur brachte ihm den Ruf ein, zugleich bodenständig und schwer
greifbar zu sein. Kollegen beschreiben ihn off camera als freundlich und zugänglich, doch zugleich als jemanden, der Arbeit und Privatleben strickt voneinander trennt. So wurde das öffentliche Bild von Elton vor allem durch seine TV-Rolle geprägt. Humorvoll, locker, ungefährlich und bewusst undurchsichtig. Die Öffentlichkeit sah einen harmlosen, sympathischen Typen in Band T-Shirts, der zufällig überall im deutschen Fernsehen auftauchte. Doch das war nicht das ganze Bild. Es war eine Maske. Eine
Maske aufgebaut auf dem Mythos, dass der Mann dahinter nicht viel brauche, nicht viel wolle, nicht viel fühle. Doch die Ereignisse des Jahres 2024 rissen dieses Bild auf. Nach seiner abrupten Absetzung bei Schlag den Star veränderte sich etwas in Elten. Freunde bemerkten es zuerst. Er antwortete nicht mehr auf Nachrichten, sagte Auftritte ab, blieb sozialen Treffen fern und nicht mit seiner üblichen Ausrede. Er sei einfach müde. Er war nicht nur distanziert, sagte ein enger Kollege anonym gegenüber
Fokus. Er war verloren. Dann kam das Interview überraschend. roh und völlig untypisch für Elten. Darin sagte er Worte, die niemand von Deutschlands verlässlichstem Entertainer erwartet hätte. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich gemerkt, dass ich nicht wusste, wer ich ohne die Sendungen bin. Das war keine Poesie, er meinte es ernst. Seit 2001 war jedes Jahr seines erwachsenen Lebens von Produktionsplänen, Drehtagen und Quoten bestimmt worden. Er hatte jede Rolle getragen. Praktikant, Sidekick, Moderator, Quizmaster,
Spaßmacher, Prügelknabe. Er sagte nie nein, denn ja zu sagen bedeutete gebraucht zu werden, nützlich zu sein, gemocht zu werden. Doch 2024, als Pro 7 ihn ohne Vorwarnung fallen ließ, spürte er etwas Tieferes als Zurückweisung. Er fühlte sich unsichtbar. Und zum ersten Mal gab er noch etwas anderes zu. Er war erschöpft, nicht körperlich, sondern emotional. Manchmal, sagte er, lacht man, weil es der Job ist, nicht weil etwas wirklich lustig ist. Er sprach von Nächten allein in Hotels nach Aufzeichnungen, vom Hetzen von
Studio zu Studio, davon gleichzeitig drei Rollen für verschiedene Sender zu spielen. Wer weiß denn sowas? Eins, zwei oder drei. Schlag den Star ohne je zur Ruhe zu kommen. Ich dachte immer, ich hätte Glück, aber ich habe nie gefragt, ob ich glücklich bin. Burnout war kein Wort, das er leichtfertig benutzte, aber es lag da. zwischen den Rissen seines Lächelns, zwischen den Lücken in seinem Kalender, die er nicht mehr füllte. Er begann Angebote abzulehnen, nein zu sagen, nicht aus Bitterkeit, sondern
weil er endlich erkannte, was es kostete, immer nur gefällig zu sein. Er wollte raus, wusste aber nicht, wie er gehen sollte, ohne ganz zu verschwinden. Am Ende musste er sich nicht entscheiden. Die Entscheidung wurde für ihn getroffen. Als Pro diesen Schritt machte und sich nicht einmal die Mühe eines Anrufs machte, war es nicht nur das Ende eines Vertrags, es war das Ende einer Version seiner selbst, ohne die er nicht wusste, wie er leben sollte. Und genau das zwang ihn zu der Frage: Wer bin ich, wenn niemand zusieht? Die
Neuerfindung. Nachdem sich der Staub gelegt hatte, verschwand Elten nicht, aber etwas in ihm hatte sich für immer verschoben. Der Mann, der früher seine Worte stets abmilderte, Beleidigungen weglachte und den Narren spielte, damit niemand seinen Platz am Tisch in Frage stellte, war verschwunden. Der Mann, der einmal fast stolz gesagt hatte, ich werde nie ein richtiger Star, ich bin halt Elten, begann neu zu definieren, was das bedeutete. Zum ersten Mal machte er sich nicht mehr klein. Er bat nicht, um
Erlaubnis zu sprechen. Er tat es einfach. “25” sagte Elon in einer offenen Gesprächsrunde mit dem Stern: “Nicht bitter, sondern mit überraschender Klarheit.” “Ich bin nicht wütend, weil ich gefeuert wurde”, sagte er. Ich bin wütend, daß ich so lange gebraucht habe, um mir einzugestehen, daß ich ihre Erlaubnis gar nicht brauchte, um weiterzugehen. Es ging längst nicht mehr um eine einzelne Sendung. Es ging um Jahrzehnte des Ausweichens, des Mitspielens, des Verharrens in der Ecke, weil es sicherer
anfühlte. Er gab zu, dass er sich selbst in die Rolle des ewigen Sidekicks hatte drängen lassen, nicht aus Mangel an Talent, sondern weil er Loyalität mit Schweigen verwechselt hatte. Und dann tat er etwas Radikales. Er brach dieses Schweigen. Statt sich zurückzuziehen, ging er mutige Schritte. Er kehrte ins Fernsehen zurück, nicht zu Prob, sondern zu RTL und nicht als Zuarbeiter für jemand anderen. In die unzerquissbaren, das im November 2025 startete, traf Elten erneut auf Stefan Rab. Doch diesmal war die Dynamik eine andere.
Kein Praktikantenschreibtisch, keine Slapstick Demütigungen, kein Etikett Showpraktikant, nur Elten und Rab, zwei Routines auf Augenhöhe, die gemeinsam eine Primet Time Quiz Show nach ihren eigenen Regeln moderierten. Sie spielten keine Rollen mehr, sie waren gleichberechtigt. Parallel dazu traf Elten nach 10 Jahren bei, wer weiß denn sowas? Eine weitere unerwartete Entscheidung. Erging leise, aber wirkungsvoll. “Ich habe zu viele Momente verpasst”, sagte er in einem Abschiedsinterview.
“Mein Sohn wurde 21. Meine Tochter machte den Führerschein. Den Rest will ich nicht mehr verpassen. Familie war immer sein Anker gewesen. Nun wurde sie endlich seine Priorität. Das Publikum bemerkte die Veränderung. Seine Interviews wurden nachdenklicher. Sein Humor trug mehr Selbstreflexion in sich. Er füllte Stille nicht mehr zwanghaft mit Witzen. Er ließ unbehagen zu. Er ließ Ehrlichkeit atmen. Für einen Mann, der seine Karriere darauf aufgebaut hatte, immer da zu sein, entschied Elton nun bewusst, wann er da
ist und warum. Was viele früher als Bescheidenheit abtaten, verstanden wir nun als das, was es wirklich war. Zurückhaltung. Ein Mann, der wußte, wie fragil relevant sein kann. Doch mit war Elten endlich frei von dieser Angst. Und die Ironie daran: Genau in diesem Moment begannen viele ihn nicht mehr nur als guten Sidekick zu sehen, sondern als Führungspersönlichkeit aus eigener Kraft. Und nun stehen wir hier Elten mit 55. Immer noch in Band T-Shirts, immer noch mit lockeren Sprüchen, aber anders.
Er hat nein gesagt zu Pro 7. Nein dazu für alle der Spaßmacher zu sein und ja zu sich selbst. In den stillen Momenten von Interviews sprach er offen über Angstzustände, über das Impostersyndrom, über Nächte in Hotelzimmern, in denen er an die Decke starrte und sich fragte, wann alles zusammenbrechen würde. “Ich habe keine Karriere aufgebaut”, sagte er. Ich habe mir eine Verkleidung geschaffen, aber ich glaube, ich habe sie endlich abgelegt. Heute arbeitet Elten weiter mit ZDF rtlr. Er ist weiterhin Vater, Ehemann,
leidenschaftlicher St Pauli, Fahn, aber vor allem ist er jemand, der den Mut gefunden hat, nicht länger so zu tun, als wäre alles in Ordnung. Und vielleicht ist genau das Unerwartetste von allem, daß der Mann, der seine Karriere darauf gründete, nicht ernst genommen zu werden, uns nun etwas Ernstes zeigt, sich selbst. Er wollte nie der Star sein. Er war einfach da, steckte ein, ließ uns lachen. Doch mitz sagte Elten endlich laut, was viele lange geahnt hatten. Hinter Loyalität und Humor steckte jemand, der es leid
war, übersehen zu werden. Und vielleicht macht genau diese Ehrlichkeit ihn heute nahbarer denn je. Was denkst du? Hat Schlag den Star seine Seele verloren, als Elten ging? War es falsch von Prob ihn ohne würdigen Abschied fallen zu lassen? Und ist die Unzerquiesbaren die Erlösung, die er verdient? Schreib es in die Kommentare. Like, teile und abonniere, wenn du schon immer für den stillen Typen mitgefiebert hast, der endlich seine Stimme gefunden hat. M.




