EILMELDUNG: Vor 5 Minuten hat die Mutter von Fabian (†8) eine wichtige Nachricht enthüllt – die auf schreckliche Rückschlüsse hindeuten

🕯️ WENDE IM FALL FABIAN (†8): Mutter korrigiert entscheidendes Detail – was geschah wirklich nach ihrem letzten Abschied? 🕯️
Fabian sollte an jenem Vormittag die Wohnung nicht verlassen. Als seine Mutter von der Arbeit zurückkam, war der Achtjährige verschwunden. Ihre Schilderung rückt nun eine der bedrückendsten Fragen des gesamten Mordprozesses in den Mittelpunkt.
GÜSTROW/ROSTOCK – Es ist ein Satz, der den Blick auf Fabians letzten Vormittag verändert. Seine Mutter Dorina L. hat einer Darstellung widersprochen, die sich nach dem Verschwinden ihres Sohnes verbreitet hatte.
Demnach soll es keine Absprache gegeben haben, dass Fabian an diesem Tag allein nach draußen gehen durfte. Ganz im Gegenteil: Seine Mutter habe dem Achtjährigen vor ihrer Abfahrt zur Arbeit ausdrücklich gesagt, dass er in der Wohnung bleiben solle.
Damit gewinnt eine Frage neue Bedeutung, auf die der Mordprozess bislang keine endgültige Antwort geliefert hat: Warum verließ Fabian trotzdem sein Zuhause – und mit wem?
Der letzte Abschied zwischen Mutter und Sohn
Fabian fühlte sich bereits am Vortag nicht wohl und war früher aus der Schule nach Hause gekommen. Am Morgen des 10. Oktober 2025 fragte seine Mutter ihn, ob er wieder zum Unterricht gehen könne.
Der Junge wollte sich nach ihrer Darstellung noch zu Hause ausruhen. Seine Mutter akzeptierte das, schaltete ihm sein Handy frei und verabschiedete sich, bevor sie gegen 8.30 Uhr zur Arbeit fuhr.
Ihre Anweisung sei eindeutig gewesen: „Vorher habe ich mit ihm abgesprochen, dass er nicht rausgehen soll, bis Mama zu Hause ist.“
Als Dorina L. später zurückkehrte, war die Wohnung leer. Zunächst dachte sie möglicherweise, Fabian sei zu Freunden oder zu seinem Vater gegangen. Doch niemand wusste, wo sich der Achtjährige befand.
Was anfangs wie ein unerlaubter Ausflug erscheinen konnte, entwickelte sich innerhalb weniger Stunden zum schlimmsten Albtraum einer Mutter. Nachdem die Familie selbst gesucht hatte, wurde Fabian gegen 20.30 Uhr als vermisst gemeldet. Münchner Merkur
Warum verließ Fabian die Wohnung?
Wenn Fabian tatsächlich wusste, dass er zu Hause bleiben sollte, stellt sich eine entscheidende Frage: Was konnte ihn dennoch dazu bringen, die Wohnung zu verlassen?
Die Anklage geht davon aus, dass der Junge möglicherweise von einer ihm vertrauten Person unter einem Vorwand aus dem Haus gelockt wurde. Fabian könnte sich sicher gefühlt und deshalb keinen Verdacht geschöpft haben.
Wurde ihm etwas versprochen? Wollte er jemanden treffen, den er gut kannte? Oder stand plötzlich eine vertraute Person vor der Tür, mit der er ohne Zögern mitging?
Eine gesicherte Antwort darauf gibt es bislang nicht. Klar ist nur: Als Fabians Mutter nach Hause kam, war ihr Sohn fort. Vier Tage später wurde sein teilweise verbrannter Leichnam an einem abgelegenen Tümpel bei Klein Upahl gefunden.
Die Mutter wartet bis heute auf vollständige Antworten
Für Dorina L. bedeutet der Prozess, die schlimmsten Stunden ihres Lebens immer wieder durchleben zu müssen. Sie nimmt als Nebenklägerin an dem Verfahren teil und verfolgt, wie Zeugenaussagen, Bilder, Spuren und private Nachrichten vor Gericht ausgewertet werden.
Dabei geht es nicht nur um die Frage, wer Fabian tötete. Es geht ebenso darum, wie sein letzter Vormittag verlief und warum niemand rechtzeitig bemerkte, in welcher Gefahr er sich befand.
Jedes Detail kann dabei von Bedeutung sein: die genaue Uhrzeit seiner letzten Handynutzung, mögliche Fahrzeugbewegungen, Beobachtungen von Zeugen oder Spuren, die an seinem Körper und seiner Kleidung gefunden wurden.
Doch ein Indiz allein kann den Fall nicht entscheiden. Das Gericht muss sämtliche Erkenntnisse zusammenfügen und prüfen, ob sie ein eindeutiges Gesamtbild ergeben.
Eine winzige Faser sorgt im Prozess für Aufsehen
Im Gegensatz zu den unbestätigten Behauptungen über neu entdeckte DNA-Spuren wurden im Prozess tatsächlich verschiedene Textilfasern untersucht.
Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt eine lila-blau gefärbte Baumwollfaser, die unter Fabians rechtem Daumennagel gefunden worden war. Ein Sachverständiger berichtete über mögliche Übereinstimmungen mit einem Pullover der Angeklagten Gina H.
Eine weitere grau-grünliche Polyesterfaser an Fabians Ärmel könnte laut der vorgestellten Untersuchung von einer Reithose der Angeklagten stammen.
Die Gutachten liefern damit mögliche Verbindungen. Der Experte warnte jedoch vor vorschnellen Schlussfolgerungen: Es lasse sich nicht sicher bestimmen, wann und auf welche Weise die Fasern übertragen wurden. Da Fabian Gina H. kannte, könnte theoretisch auch ein früherer oder indirekter Kontakt infrage kommen.
Die Fasern sind deshalb kein alleiniger Beweis. Ihre Bedeutung hängt davon ab, wie sie mit allen weiteren Indizien zusammenpassen. RTL-Bericht zum Fasergutachten
Aussagen, die neue Fragen auslösen
Vor Gericht wurden außerdem Sprachnachrichten und digitale Daten ausgewertet. Besonders auffällig fanden Prozessbeobachter Äußerungen der Angeklagten während der noch laufenden Vermisstensuche.
In einer Nachricht sprach Gina H. laut NDR über die schwierige Identifizierung von Wasser- und Brandleichen. Zu diesem Zeitpunkt war öffentlich noch nicht bekannt, dass Fabians Leichnam teilweise verbrannt worden war.
Auch soll sie gegenüber einem Bekannten erwähnt haben, Fabian habe Bauchschmerzen gehabt. Nach Darstellung der Ermittler war ihr jedoch lediglich mitgeteilt worden, dass der Junge krank zu Hause geblieben sei.
Sind solche Aussagen Hinweise auf Wissen, das die Angeklagte eigentlich noch nicht besitzen konnte? Oder gibt es dafür eine harmlose Erklärung?
Genau das muss das Gericht klären. Einzelne Formulierungen können verdächtig erscheinen, ersetzen jedoch keinen Beweis. Die Verteidigung dürfte versuchen, sie in einen anderen Zusammenhang einzuordnen. NDR
Der Fundort bleibt eines der größten Rätsel
Auch die Ereignisse rund um den Fund von Fabians Leiche beschäftigen den Prozess intensiv. Mehrere Zeugen schilderten, dass sie bereits vor der offiziellen Verständigung der Polizei gemeinsam mit Gina H. an dem abgelegenen Tümpel gewesen seien.
Warum suchte sie ausgerechnet dort? Wie oft war sie am Fundort? Und weshalb wurde die Polizei nicht sofort beim ersten Auffinden informiert?
Die Verteidigung betont, dass ungewöhnliches Verhalten nicht automatisch Schuld bedeutet. Menschen könnten in Schocksituationen widersprüchlich, unverständlich oder emotional distanziert reagieren.
Die Staatsanwaltschaft betrachtet das Verhalten dagegen als Teil einer größeren Indizienkette.
Kein bestätigter neuer DNA-Durchbruch
Derzeit gibt es keine glaubwürdige öffentliche Bestätigung dafür, dass kürzlich ein Kleidungsstück mit neuen DNA-Spuren in der Nähe des Fundortes entdeckt wurde. Ebenso wenig wurde offiziell mitgeteilt, Fabians Mutter habe „vor fünf Minuten“ mehrere neue Zeugen angekündigt.
Solche Behauptungen sollten daher nicht als feststehende Tatsachen veröffentlicht werden. Der tatsächliche Prozess liefert bereits genügend offene Fragen und brisante Details – ohne erfundene Zitate oder vermeintliche Insiderinformationen.
Jetzt richtet sich alles auf Gina H.
Nach der Sommerpause soll der Prozess am 6. August fortgesetzt werden. Für diesen Vormittag ist nach Angaben der Verteidigung eine Einlassung von Gina H. vorgesehen.
Ein Geständnis wurde nicht angekündigt. Stattdessen soll die Angeklagte offenbar ihre Sicht auf verschiedene Zeugenaussagen, Indizien und ihr Verhalten nach Fabians Verschwinden schildern.
Ihre Worte könnten für den weiteren Verlauf des Prozesses große Bedeutung haben. Zum ersten Mal müsste sie erklären, weshalb sie Fabian suchte, warum sie mehrfach am späteren Fundort gewesen sein soll und wie sie ihre auffälligen Äußerungen während der Vermisstensuche einordnet.
Doch über allem steht weiterhin die Frage, die Fabians Mutter seit jenem schrecklichen Tag quält:
Wenn Fabian wusste, dass er die Wohnung nicht verlassen durfte – wer brachte ihn dazu, es dennoch zu tun?
Bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt für Gina H. die Unschuldsvermutung.



