Vermisster Fabian (8) ist tot: Todesursache könnte sich noch heute klären – Neue Details bekannt

Tagelang wurde der achtjährige Fabian aus Güstrow vermisst, bis die Polizei seine Leiche in einem Waldstück fand. Nun wird wegen einer Straftat ermittelt.

Update vom 16. Oktober, 5.40 Uhr: Nach dem Fund eines toten Kindes unweit Güstrows, bei dem es sich laut Ermittlern wahrscheinlich um den vermissten achtjährigen Fabian handelt, werden für heute Obduktionsergebnisse erwartet. Diese sollen zur Klärung der Todesursache beitragen. Zuletzt sagte der Rostocker Staatsanwalt Harald Nowack, dass „ein Drittverschulden nicht auszuschließen ist. Mehr wird die Obduktion ergeben“. Auch weitere Ermittlungsmaßnahmen hingen von den Ergebnissen ab.

Nachdem sich Fabians Eltern nicht imstande sahen, die Leiche zur Identifikation in Augenschein zu nehmen, wird die schlussendliche Klärung, ob es sich um den seit Freitag vermissten Grundschüler aus Güstrow handelt, noch länger dauern. Eine DNA-Analyse soll Gewissheit bringen. Entsprechende Proben sind laut Nowack bereits genommen worden. Ein Ergebnis gibt es aber noch nicht. „Das wird noch ein paar Tage wahrscheinlich in Anspruch nehmen.“

Vermisster Fabian ist vermutlich tot: „Wir drehen jeden Stein um, wenn es sein muss“

Schon das Verschwinden Fabians und die Suche nach ihm hatten für große Anteilnahme in der Region gesorgt. Der Fund der Kinderleiche löste zusätzlich Bestürzung aus. „Ich kann Ihnen versichern, wir werden alle Möglichkeiten ausschöpfen, die es gibt. Wir drehen jeden Stein um, wenn es sein muss“, versicherte Nowack. Einen Beschuldigten oder eine Beschuldigte gebe es bislang nicht.

Am Mittwoch durchkämmten mehrere Dutzend Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei das ländliche Umfeld des Fundortes nahe dem Ort Klein Upahl. Dabei geht es laut Nowack um die Frage, „ob irgendwas da ist, was da nicht hingehört und einen Bezug zu einer etwaigen Tat haben könnte“. „Dieser Fall ist natürlich schon außergewöhnlich“, sagte Nowack. Das Wichtigste seien in der jetzigen Situation die Ermittlungsarbeiten. Er bat daher um Verständnis, dass Informationen auch zurückgehalten werden müssten.

 

Vermisster Fabian wurde mutmaßlich getötet: Ermittler warten auf Obduktionsbericht

Update vom 15. Oktober, 18.09 Uhr: Die Ursache für den Tod von Fabian (8) aus Güstrow ist weiter ungeklärt. Die Ermittler warten derzeit noch auf einen Obduktionsbericht, der nähere Details zum Tod des Kindes bringen soll, berichtet die Ostsee Zeitung. Der Fund der Kinderleiche nahe der Stadt erschüttert eine ganze Region.

„Vom Ergebnis wird viel abhängen“, sagte der Rostocker Staatsanwalt Harald Nowack mit Blick auf die Obduktion. Als besonders wichtig werden Hinweise zur Todesursache erachtet. Die Ermittlungen würden zunächst in sämtliche Richtungen geführt. „Wir werden alle Möglichkeiten ausschöpfen, die es gibt. Wir drehen jeden Stein um, wenn es sein muss, egal zu welcher Tages- und Nachtzeit“, versicherte Nowack.

Trauer in Güstrow nach Tod von Fabian groß: „Nimmt einen einfach mit“

Am Eingang der Pfarrkirche St. Marien in Güstrow bleiben immer wieder Menschen stehen, darunter auch Kinder, stellen Kerzen auf, weinen, gehen weiter oder in die Kirche. „Unbegreiflich, einfach so sinnlos“, sagt eine Frau mit gebrochener Stimme. Manche reisen eigens aus Rostock an, um ihre Anteilnahme zu zeigen, wie die dpa berichtet. „Das nimmt einen einfach mit“, sagt eine Anwesende.

Daniela R., laut eigenen Aussagen Fabians Fußballtrainerin, zeigte sich im Interview mit RTL fassungslos zum Tod ihres Schützlings, der erst letzte Woche noch eine Rückennummer zugeordnet bekommen habe: „Er war total stolz darauf.“ Niemand habe damit gerechnet, dass es nun so endet, sagt sie unter Tränen.

Update vom 15. Oktober, 15.33 Uhr: Nach dem erschreckenden Fund einer Kinderleiche hofft der Güstrower Bürgermeister auf rasche Ermittlungserkenntnisse. „Ich wünsche einfach und drücke da die Daumen, dass die Ermittlungsbehörden sehr schnell einen Ermittlungserfolg erzielen“, sagte Sascha Zimmermann (FDP) der Deutschen Presse-Agentur. Das sei seine „ganze Hoffnung“, dass „dann eine gewisse Ruhe in die Stadt einkehren“ könne.

Sascha Zimmermann (FDP, l), Bürgermeister von Güstrow, und Jens-Peter Schulz, Pastor der Ev.-Luth. Pfarrgemeinde Güstrow Tod Fabian vermisst
Bürgermeister Sascha Zimmermann und der Pastor der Pfarrgemeinde an der Gedenkstelle für Fabian. Gewisstheit gibt es nach dem Verschwinden des Jungen noch keine, doch die Polizei geht davon aus, dass es sich bei der Kidnerleiche um den Körper des Vermissten handelt. (Collage) © Bernd Wüstneck/DPA

Die Obduktion der Leiche sollte am Mittwoch (15. Oktober) erfolgen und maßgebliche Hinweise zur Todesursache liefern. Die Ermittler gehen weiterhin von einem Fremdverschulden aus, machten aber keine Angaben zu möglichen Tatverdächtigen.

Offenbar wurde versucht, aus dem tragischen Verschwinden des Kindes Kapital zu schlagen, berichtet der Nordkurier. Parallel zu den Ermittlungen sind der Regionalzeitung zufolge in den sozialen Medien mehrere Spendenaufrufe aufgetaucht, die zum Teil wieder verschwunden sind. Mehrere Kampagnen geben vor, Fabians Familie zu unterstützen. Ein Aufruf aus Bayern zielte auf 9000 Euro ab, während ein anderer nach „Fake“-Vorwürfen vorzeitig beendet wurde. Der Initiator kündigte an, das gespendete Geld dem Pfarramt in Güstrow zur Weitergabe an die Familie zu übergeben, heißt es in einem Bericht des Nordkurier.

DNA-Analyse soll nach Leichenfund Gewissheit schaffen

Update vom 15. Oktober, 13.29 Uhr: Die Identität der im Wald entdeckten Kinderleiche ist noch nicht endgültig geklärt. Wie Staatsanwalt Harald Nowack aus Rostock mitteilte, hätten sich die Angehörigen nicht imstande gesehen, die Leiche in Augenschein zu nehmen und zu identifizieren.

Ein DNA-Abgleich soll nun Gewissheit bringen. Die Ermittler erwarten die ersten Testergebnisse voraussichtlich innerhalb von zwei Tagen. Obwohl eine offizielle Bestätigung noch aussteht, gehen die Behörden mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass es sich um den seit Freitag vermissten achtjährigen Fabian handelt.

Leiche von vermisstem Fabian entdeckt

Update vom 15. Oktober, 12.30 Uhr: Wie die Bild berichtet, soll der Leichnam in der Nähe eines Tümpels entdeckt worden sein. Die Fundstelle sei zudem von Gestrüpp umgeben gewesen. Allzu abgelegen sei die Fundstelle jedoch nicht: in der unmittelbaren Nähe seien Häuser und Pferdekoppeln. Bereits am Dienstag wurde bekannt, dass eine Spaziergängerin den entscheidenden Fund gemeldet hatte. Wie das Blatt nun weiter berichtet, handele es sich bei der Frau um eine Urlauberin. Bei dem Spaziergang habe ihr Hund angeschlagen.

Staatsanwaltschaftssprecher Harald Nowack bestätigte gegenüber Bild: „Aktuell ist noch nicht klar, ob Fundort und Tatort derselbe sind.“ Ein vorläufiges Obduktionsergebnis werde frühestens am späten Nachmittag erwartet. Wie das Blatt weiter berichtet, bleibe das Feld weiterhin abgesperrt. Auch am Mittwoch seien Kriminalpolizei und Bereitschaftspolizei erneut vor Ort. So solle auch die Gegend durchkämmt werden.

Update vom 15. Oktober, 10.30 Uhr: Nach dem Fund einer Kinderleiche in einem Wald bei Güstrow soll heute ein naher Verwandter zur Identifikation der Leiche hinzugezogen werden. Danach solle heute die Obduktion erfolgen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um den seit vergangenem Freitag vermissten achtjährigen Fabian aus Güstrow handelt.

Nach Polizeiangaben ist die Untersuchung des Fundorts abgeschlossen. Beamte seien weiterhin vor Ort, um den Bereich abzusperren. Ein Hinweistelefon war laut Polizei weiterhin geschaltet.

Vermisster Fabian wurde wohl Opfer eines Verbrechens: Todesursache soll bei Obduktion geklärt werden

Update vom 15. Oktober, 6.22 Uhr: Der zuvor vermisste Fabian ist tot. Die Leiche des achtjährigen wurde in einem Wald nahe Güstrow gefunden. Mehrere hundert Menschen sind am Dienstagabend (14. Oktober) in der siebtgrößten Stadt Mecklenburg-Vorpommerns zu einem Trauergottesdienst gekommen. Es ging vor allem darum, „den Menschen einen Ort zu geben, an dem sie mit ihrer Fassungslosigkeit, Verzweiflung und Trauer hinkönnen und Halt in der Gemeinschaft finden“, sagte Gemeindepädagogin Christiane Hinrichs als eine der Initiatorinnen.

Die rechtsmedizinische Untersuchung des Leichnams steht noch aus, um die Identität zweifelsfrei zu klären und die Todesursache zu bestimmen. Die Polizei geht davon aus, dass ein Fremdverschulden vorliegt. Nähere Angaben machten die Behörden dazu aber nicht. Ebenfalls unklar ist, wie und wohin Fabian am Tag der Vermisstenmeldung die Wohnung der Mutter verließ. Ebenso wie die Frage, warum er sein Handy nicht mitnahm.

Vermisster Fabian (8) tot: Polizei wertet Handy des Jungen aus

Update vom 14. Oktober, 21.45 Uhr: Nach dem tragischen Fund der Leiche des achtjährigen Fabian aus Güstrow laufen die Ermittlungen der Polizei auf Hochtouren. Wie die Bild berichtet, wertet die Polizei nun das Handy des getöteten Jungen aus, um mögliche Spuren zu seinem Mörder zu finden. Die Ermittler hoffen, durch die Auswertung des Smartphones herauszufinden, mit wem Fabian vor seinem Tod Kontakt hatte.

Parallel dazu sind die Fährtenhunde im Einsatz und die Befragung der Angehörigen sowie die Arbeit der Rechtsmedizin im Gange. Die Zeit drängt für die Spurensicherung am Fundort. „Die starke Witterung hat Einflüsse auf das Spurenmaterial, deshalb soll die Arbeit am Fundort heute abgeschlossen werden. Nach persönlichen Gegenständen wird nicht konkret gesucht, aber natürlich generell nach allem, was nicht dorthin gehört“, erklärte ein Polizeisprecher gegenüber der Bild.

Update vom 14. Oktober, 18.54 Uhr: Nach dem Fund der Kinderleiche, bei dem es sich laut Polizeiaussagen nach derzeitigem Kenntnisstand wohl um den vermissen Fabian handelt, zeigte sich Sascha Zimmermann (FDP), der Güstrower Bürgermeister, bestürzt. „Die Güstrower sind entsetzt, fassungslos und traurig“, heißt es in einer Mitteilung seitens des Bürgermeisters. Er sei in Gedanken bei der Familie und den Angehörigen. „Den Einsatzkräften und allen Helfern danke ich für ihre unermüdliche Suche. Güstrow muss jetzt zusammenhalten!“

Noch sind viele Fragen zum Tod des Kindes offen; etwa, wie der Junge verstarb. Es gibt bislang keine Tatverdächtigen. Die Ermittler machten bisher keine Angaben zum Zustand der Leiche oder zur genauen Situation am Fundort. Auch wie die Kinderleiche an den abgelegenen Fundort gelangte und ob das Kind zu diesem Zeitpunkt noch lebte, ist völlig unklar.

Update vom 14. Oktober, 15.47 Uhr: „Wir stehen ganz am Anfang“, sagte der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Rostock, Harald Nowack, der Deutschen Presse-Agentur. Letzte Sicherheit zur Identität des Leichnams soll eine Obduktion bringen, wann dieses stattfinden wird, ist aktuell aber noch nicht klar. Eine Spaziergängerin hatte sich bei der Polizei gemeldet, nachdem sie im Wald bei Klein Upahl auf die Kinderleiche gestoßen war. Nun gehen die Ermittlungen im Fall des vermissten Fabian in eine neue Richtung.

Update vom 14. Oktober, 14.19 Uhr: Berichte darüber, die gefundene Leiche sei verbrannt, bestätigt die Staatsanwaltschaft Rostock auf Nachfrage von IPPEN.MEDIA nicht. Grundsätzlich ist die Lage aktuell noch sehr unklar, momentan werden erst noch die Auffindesituation geprüft, bevor erste Rückschlüsse gezogen werden können.

Nachdem die Einsatzkräfte seit Freitag (10. Oktober) nach dem achtjährigen Fabian suchten, wurde er am Dienstag (14. Oktober) tot im Wald gefunden. (Montage)
Nachdem die Einsatzkräfte seit Freitag (10. Oktober) nach dem achtjährigen Fabian suchten, wurde er am Dienstag (14. Oktober) tot im Wald gefunden. (Montage) © Bernd Wüstneck/dpa/Polizei

Update vom 14. Oktober, 13.53 Uhr: Der Fall um den vermissten achtjährigen Fabian aus Güstrow hat eine dramatische Wendung genommen. Nachdem der Junge am Freitag verschwunden war und nach tagelanger Suche tot in einem Wald gefunden wurde, gibt es nun neue Details zum Fundort und den Ermittlungen.

Die Leiche wurde nach einem Zeugenhinweis in einem Waldstück unweit Klein Upahls entdeckt, wie die Staatsanwaltschaft und das Polizeipräsidium Rostock mitteilen. Klein Upahl liegt etwa 15 Kilometer westlich von Güstrow. Damit war der Fundort deutlich weiter entfernt als zunächst vermutet – die Suchaktionen hatten sich vor allem auf das Gebiet um den Inselsee südlich von Güstrow und das Waldgebiet bei Zehna konzentriert.

Dramatische Wende im Fall Fabian: Polizei geht von Straftat aus

Die Polizei sperrte den Fundort weiträumig ab. Die Kriminalpolizeiinspektion Rostock übernahm die Ermittlungen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft. Die Mutter des Jungen wurde über den Fund informiert und wird von speziell geschultem medizinischem Personal betreut.

Besonders schwerwiegend ist eine neue Erkenntnis der Ermittler: Nach derzeitigem Stand ist von einem Fremdverschulden auszugehen. Das bedeutet, dass die Polizei nicht mehr von einem Unglücksfall ausgeht, sondern von einer Straftat. Weitere Details zu den Umständen des Todes oder möglichen Tätern wurden noch nicht bekannt gegeben.

Die zweifelsfreie Identifizierung des Leichnams steht noch aus und ist Gegenstand der laufenden rechtsmedizinischen Untersuchung. Weitere Auskünfte sollen über die Staatsanwaltschaft Rostock erfolgen, sobald diese möglich sind. Laut Medienberichten war die Leiche mindestens teilweise verbrannt.

Vermisster Fabian tot in Wald gefunden – Fundort wirft Fragen auf

Update vom 14. Oktober, 13.05 Uhr: Der vermisste Fabian aus Güstrow wurde tot in einem Wald gefunden, teilt die Polizei mit. Auf Nachfrage von IPPEN.MEDIA bestätigt ein Sprecher, dass die Behörden mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es sich um die Leiche des vermissten Achtjährigen handelt. Einziger Vorbehalt ist eine rechtsmedizinische Überprüfung, die alsbald erfolgen soll.

Überraschenderweise erfolgte der Fund nicht am oder im Inselsee bei Güstrow, der am Dienstag von Tauchern der Berufsfeuerwehr Rostock abgesucht worden war. Hier hatten am Vortag Spürhunde angeschlagen. Die Leiche des Jungen wurde in einem Waldstück entdeckt, wo genau, teilt die Polizei mit Verweis auf laufende Ermittlungen nicht mit. Der Fall wird von nun an von der Staatsanwaltschaft Rostock betreut.

Vermisster Fabian (8): Polizei prüft Verdacht, erste Neuigkeiten vom Inselsee – Wende nicht ausgeschlossen

Update vom 14. Oktober, 12.45 Uhr: Der erste Tauchgang am Inselsee blieb ergebnislos. Wie der Nordkurier meldet, war der erste Teil der Suche gegen 12 Uhr beendet, ohne eine weitere Spur des vermissten Fabian. Nach einer kurzen Erholungspause soll der Einsatz fortgesetzt werden.

Update vom 14. Oktober, 11.57 Uhr: Noch gibt es keine offiziellen Neuigkeiten von der Suche am Inselsee. Gewissermaßen könnte man darauf hoffen, dass das im Fall Fabian so bleibt. „Aus menschlicher Sicht würde ich mir wünschen, dass die Hunde vollkommen daneben liegen“, sagte ein Polizeisprecher bereits vor Beginn der Tauchaktion dem NDR, fügte aber hinzu: „Ehrlicherweise muss man davon ausgehen, dass wir hier in irgendeiner Form einen Gegenstand vorfinden werden, der Verwesung gleichkommt – das, auf was die Hunde trainiert sind.“

In der Region gebe es mehrere offene Vermisstenfälle, heißt es weiter. Die Taucher kommen jetzt zum Einsatz, um auszuschließen, dass die Polizei nicht möglicherweise einer Fehlinterpretation aufgesessen ist. Und um sicherzugehen, dass jeder möglichen Spur nach Fabian nachgegangen wurde.

Update vom 14. Oktober, 10:16 Uhr: Gegen 10 Uhr hat die Suchaktion am Inselsee mit Tauchern der Berufsfeuerwehr Rostock und einem Spezialsonargerät begonnen, teilt die Polizei Güstrow auf Nachfrage von IPPEN.MEDIA mit. Der Einsatz werde sich über die nächsten Stunden erstrecken.

Am Inselsee hatten am Vorabend verschiedene Suchhunde angeschlagen, darunter mindestens ein Leichenspürhund. Es ist die erste Spur nach dem vermissten Fabian. Der See liegt im Südwesten von Güstrow. Sollte der vermisste Junge tatsächlich dorthin gegangen sein, würde das der anfänglichen Vermutung widersprechen, er könnte sich auf den Weg zum Wohnort seines Vaters aufgemacht haben, der im weiter südlich gelegenen Zehna lebt. Dies war zu Beginn der Vermisstensuche der erste vage Anhaltspunkt für die Polizei gewesen, da die getrennt lebenden Eltern eine Vereinbarung haben, dass der Achtjährige die Wochenenden mit seinem Vater verbringt.

Warum Fabian zum See gegangen sein könnte, ist aktuell völlig unklar. Um diese Frage zu behandeln, ist es für die Polizei allerdings noch zu früh. Schließlich ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht geklärt, ob sich die Spur am Inselsee bewahrheitet.

Vater von vermisstem Fabian meldet sich

Update vom 14. Oktober, 8:50 Uhr: Während die Taucher am Inselsee ihre Suche nach dem vermissten achtjährigen Fabian fortsetzen, hat sich der Vater des Jungen erstmals ausführlich zu der dramatischen Situation geäußert. Matthias R. beschreibt im RTL-Interview seine quälende Ungewissheit: „Ich komme überhaupt nicht zur Ruhe, fühle mich hilflos, verlassen. Nachts gehe ich schon gar nicht mehr ins Bett, bleibe auf der Couch sitzen, in der Hoffnung, dass jede Sekunde mein Sohn durch die Tür kommt“.

Der Vater klammert sich trotz der besorgniserregenden Entwicklungen am Inselsee an die Hoffnung: „Die Hoffnung stirbt bei mir zum Schluss, wenn ich ein Ergebnis habe. Ich wünsche mir vom ganzen Herzen, dass er am besten jetzt durch die Tür kommt und sagt: ‚Mama, Papa, ich bin wieder zu Hause.‘ Nichts Größeres auf der Welt wünsche ich mir gerade.“

Spur am Inselsee: Taucher sollen Inselsee systematisch nach Fabian absuchen

Update vom 14. Oktober, 5:15 Uhr: Am Montagnachmittag schlugen vier Leichensuchhunde unabhängig voneinander am Inselsee am Stadtrand von Güstrow an. Die Polizei hat daraufhin für Dienstagmorgen den Einsatz von Tauchern der Berufsfeuerwehr Rostock angekündigt, die den Uferbereich und Schilfgürtel des Sees systematisch absuchen sollen. Das Wasser ist in dem relevanten Bereich etwa einen bis eineinhalb Meter tief.

Die Polizei setzt weiterhin auf ein Großaufgebot von über 100 Einsatzkräften, darunter Bereitschaftspolizei, Hundestaffeln und Feuerwehr. Parallel zum Inselsee durchkämmten die Beamten am Montag systematisch leerstehende Gebäude im Industriegebiet Primerburg, den See in Zehna sowie Abrisshäuser und Gewässer in der Umgebung

Spur von Fabian? Schrecklicher Verdacht am Inselsee

Update vom 13. Oktober, 19:30 Uhr: Dramatische Wendung bei der Suche nach dem vermissten achtjährigen Fabian aus Güstrow – Leichensuchhunde haben auf dem Inselsee am Stadtrand angeschlagen, wie der Focus berichtet. Bei der groß angelegten Suchaktion reagierte zunächst ein Leichensuchhund von einem Boot auf dem Inselsee aus. Die Polizei brachte daraufhin zwei weitere Spezialhunde zu der Stelle, die ebenfalls anschlugen.

Das Gebiet wurde einem Polizeisprecher zufolge noch am Abend mit einer Drohne überflogen, was jedoch kein Ergebnis brachte. Ein vierter Leichensuchhund soll nun zum Einsatz kommen. Falls auch dieser anschlägt, werden am Dienstagmorgen Taucher der Berufsfeuerwehr Rostock im etwa ein bis eineinhalb Meter tiefen Wasser und am Schilfgürtel nach dem Jungen suchen.

Fabian (8) vermisst: Polizei durchsucht mehrere Gewässer

Update vom 13. Oktober, 16:40 Uhr: Aktuell durchsucht die Polizei laut Medienberichten vor allem zwei Gewässer in der Umgebung von Güstrow. Das ist zum einen der größere Inselsee südlich der Gemeinde und zum anderen der See in Zehna, dem Heimatort von Fabians Vater. Außerdem läuft weiterhin eine Suchaktion im Industriegebiet Primerburg, wo Einsatzkräfte leerstehende Gebäude und Container einsehen.

Bislang verläuft die Suche nach dem vermissten Jungen leider erfolglos. „Es ist, als sei er vom Erdboden verschwunden“, zitiert die Ostsee-Zeitung eine Polizeisprecherin. Am späten Montagabend soll die Suche zunächst unterbrochen werden. Hinweise werden jedoch weiterhin rund um die Uhr entgegengenommen.

Vermisster Fabian (8): Polizei reagiert auf unheimliches Gerücht

Update vom 13. Oktober, 15:27 Uhr: In sozialen Netzwerken tun sich zwischenzeitlich Gerüchte. Am Sonntag (12. Oktober) war in Bützow (wenige Kilometer von Güstrow entfernt) ein Mann gemeldet worden, der versucht habe, einen Neunjährigen anzusprechen. Das wird in diversen Postings nun mit dem Verschwinden von Fabian in Zusammenhang gebracht.

Die Polizei schreitet aber ein, kommentiert unter einen Post: „Aktuell liegen keine Hinweise vor, dass es zwischen dem Sachverhalt in Bützow und dem vermissten Jungen einen Zusammenhang gibt. Wir ermitteln weiterhin in alle Richtung. Wir bitten daher von weiteren Spekulationen abzusehen.“

Vermisster Fabian ließ Handy daheim

Update vom 13. Oktober, 13:34 Uhr: Was die Suche zusätzlich erschwert: Fabian ist zwar in Besitz eines Mobiltelefons, das hat er am Tag seines Verschwindens aber zu Hause liegen gelassen, wie die Polizei mitteilt. Etwaige Fahndungsmöglichkeiten wie die Ortung des Geräts fallen damit weg. Der Mobilfunkanbieter wurde außerdem laut Polizei bereits bezüglich der letzten Anrufe und SMS kontaktiert, aber auch das ergab keinen Mehrwert.

Update vom 13. Oktober, 12:39 Uhr: Die Polizei lässt auf der Suche nach dem vermissten Jungen nichts unversucht. Wie ein Sprecher auf Nachfrage von IPPEN.MEDIA berichtet, sind die Anstrengungen in Güstrow auch am Montag enorm. Bereitschaftspolizei, Hundestaffeln und Feuerwehr sind im Einsatz.

Konkret werden jetzt die Gewässer in der Gegend mit Booten abgesucht. Außerdem befragt die Kripo gleichzeitig Schule, Freunde und Lehrer von Fabian. Darüber hinaus werden Hinweise, die über das eingerichtete Hinweistelefon eingehen, geprüft.

Eine vielversprechende Spur blieb trotz großer Anstrengungen bislang aus. Auch das Waldstück nahe einer Bushaltestelle, an der Spürhunde eine Fährte von Fabian aufgenommen hatten, wurde geprüft, ohne dass sich neue Hinweise ergaben. Momentan sei alles offen. Und das sei „Fluch und Segen zugleich“, erklärt der Polizeisprecher. Ein Fluch, weil die Suche bislang wenige Fortschritte bringt. Ein Segen, weil es nach wie vor keine Hinweise auf eine Straftat oder einen Unglücksfall gibt.

Vermisster Fabian (8): Neue Annahme der Polizei bereitet Sorge

Update vom 13. Oktober, 10:07 Uhr: Vom vermissten Fabian fehlt weiterhin jede Spur. Aktuell vermutet die Polizei, dass der Achtjährige am Freitag (10. Oktober) vom Haus seiner Mutter in Güstrow zu seinem Vater ins nahe gelegene Zehna hatte fahren wollen – doch er kam nie an.

Die Annahme deshalb: Fabian könnte sich im Freien aufhalten. Wenn das stimmt, wären die Bedingungen für ein Kind seines Alters schwierig, die Temperaturen waren in der Nacht auf Montag auf bis zu sieben Grad gesunken.

Dennoch zeigt sich ein Polizeisprecher gegenüber der Deutschen Presse-Agentur optimistisch, den vermissten Jungen lebend zu finden. „Die Hoffnung ist da“, sagt er und betont, ähnlich gelagerte Fälle aus der Vergangenheit zeigten, dass man die Flinte nicht ins Korn werfen dürfe. Hinweise auf ein Unglück oder ein Verbrechen liegen nicht vor. Dennoch würden sie nicht ausgeschlossen, sagte der Polizeisprecher. „Das wäre ja fahrlässig.“

Derweil wandte sich Fabians Mutter in einem Video an die Öffentlichkeit. Sie spricht ihren vermissten Sohn direkt an und bittet ihn, wieder nach Hause zu kommen.

– Großeinsatz auch am Montag

Spur nach vermisstem Fabian führt in Waldstück

Update vom 13. Oktober, 6:20 Uhr: Die Suche nach dem achtjährigen Fabian aus Güstrow geht auch am Montag (13. Oktober) weiter. Es sind weitere Befragungen der Bevölkerung geplant. Nach Angaben einer Sprecherin musste die Suche am Sonntag (12. Oktober) nach ein Einbruch der Dunkelheit abgebrochen werden. Sollte sich der Junge im Freien aufhalten, sind die Wetterbedingungen gerade in der Nacht problematisch. In der Nacht zu Montag sanken die Temperaturen in Güstrow bis auf sieben Grad.

Ein Hund einer Rettungshundestaffel sucht nach einer Spur des Vermissten.
Ein Hund einer Rettungshundestaffel sucht nach einer Spur des Vermissten. © Stefan Sauer/dpa

Update vom 12. Oktober, 18:42 Uhr: Um die Suche nach dem vermissten achtjährigen Fabian aus Güstrow zu unterstützen, hat die Polizei ein Hinweistelefon für Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Darüber könnten Hinweise zum Aufenthaltsort des Jungen gemeldet werden, hieß es in einer Mitteilung. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0800 5977268 an die Polizei zu wenden.

„Wir drehen jeden Stein um“: Suche nach vermisstem Fabian geht weiter

Update vom 12. Oktober, 17:26 Uhr: Die Suche nach dem vermissten Fabian geht weiter. Dabei kommen elf Spürhunde zum Einsatz. „Fünf weitere sind auf der Anfahrt“, sagt die Sprecherin. „Wir drehen jeden Stein um.“ Unter anderem sollen leerstehende Häuser in Güstrow und auch ein See mit vier sogenannten Mantrailer-Hunden abgesucht sind, die darauf trainiert sind, den Geruch einer Person etwa über ein Kleidungsstück aufzunehmen und der Duftspur zu folgen. Am Nachmittag ist erneut auch ein Hubschrauber in der Luft, um weniger bewohnte Bereiche Güstrows abzusuchen.

Update vom 12. Oktober, 15:06 Uhr: Die Suche nach dem achtjährigen Fabian aus Güstrow geht auch am Sonntag (12. Oktober) weiter. Die Einsatzkräfte konzentrieren sich nun verstärkt auf das Wohnumfeld des vermissten Jungen. „Er ist uns bis jetzt nicht als Dauerausreißer bekannt“, sagte eine Polizeisprecherin. Der Junge lebt bei seiner Mutter in einem Mehrfamilienhaus in Güstrow, der Vater wohnt bei Zehna. Die Suche rund um Zehna sei abgeschlossen, so die Polizei.

„Es gibt weiterhin keine Hinweise, die auf eine Straftat hindeuten. Gänzlich ausschließen können wir das aber natürlich nicht“, sagte eine Polizeisprecherin dem NDR. Auch am Sonntag kommen elf Spürhunde zum Einsatz. „Wir drehen jeden Stein um“, so die Sprecherin. Dabei entpuppt sich die Suche als Wettlauf gegen die Zeit. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) betrugen die Temperaturen in der vergangenen Nacht nur zwölf Grad, in der Nacht zu Montag (13. Oktober) sollen sie auf sieben Grad sinken.

Achtjähriger Fabian vermisst: Große Suchaktion auch am Sonntag

Update vom 12. Oktober, 9:10 Uhr: Die Suche nach dem vermissten acht Jahre alten Fabian in Mecklenburg-Vorpommern soll ab 9.30 Uhr wieder aufgenommen werden. Die Einsatzkräfte werden zusätzlich von der Bereitschaftspolizei aus Schwerin unterstützt, wie eine Polizeisprecherin mitteilte. Insbesondere die Nachbarschaft des Jungen in Güstrow solle nach Hinweisen untersucht werden.

Schon am Samstag war die Polizei mit einem Großaufgebot in der Nähe von Groß Breesen südlich von Güstrow unterwegs – dort hatte ein Fährtenspürhund eine mögliche Spur aufgenommen. Der Junge hatte laut Polizei am Freitag das Haus seiner Mutter mit Erlaubnis verlassen. Danach sei er nicht wieder zurückgekommen.

Update vom 11. Oktober, 21:32 Uhr: Fabian konnte bisher nicht gefunden werden. Wie die Bild berichtet, wurde die Suche am Abend unterbrochen, die Maßnahmen sollen am Sonntag fortgeführt werden. Dem Bericht zufolge war neben einem Hubschrauber auch eine Drohne mit Wärmebildkamera im Einsatz.

Fabian (8) vermisst: Polizei-Großeinsatz in Güstrow

Erstmeldung: Güstrow – Seit Freitagabend, dem 10. Oktober 2025 um 20:30 Uhr, wird der achtjährige Fabian Lange aus Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern vermisst, wie die Polizei mitteilt. Die Behörden haben eine umfangreiche Suchaktion eingeleitet. Über 100 Einsatzkräfte sind an der Suche beteiligt. Die Polizei setzt dabei verschiedene Mittel ein: Rettungshunde durchkämmten bereits ein Waldgebiet bei Groß Breesen in der Nähe von Zehna.

Ein Hubschrauber soll die Suchaktionen aus der Luft unterstützen, wie eine Sprecherin der Polizei gegenüber der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Etwa 50 Studierende der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege beteiligen sich ebenfalls an den Suchmaßnahmen. Die Rettungshunde-Einheit verfügt zusätzlich über eine Drohne.

Fabian aus Güstrow vermisst: Er kehrte nicht nach Hause zurück

Der Junge verließ am Freitag mit Erlaubnis das Haus. Als er nicht zur vereinbarten Zeit zurückkehrte, wurde er als vermisst gemeldet. Die Eltern des Kindes sind getrennt: Fabian wohnt bei seiner Mutter in Güstrow, während der Vater in der Nähe von Zehna lebt. „Der Junge war möglicherweise auf dem Weg zu seinem Vater“, sagte die Sprecherin.

Die Einsatzkräfte durchsuchten auch das Anwesen des Vaters, um zu prüfen, ob sich der Achtjährige dort versteckt hält. Laut Bild wurde auch das Schul- und Hortgelände des Jungen durchkämmt.

Fabian aus Güstrow vermisst: Spuren führen zu Busbahnhof und Waldgebiet

Zwei Fährtenspürhunde konnten die Spur des Kindes bis zum Omnibusbahnhof in Güstrow verfolgen. „Da hat sich die Spur verloren“, sagte die Sprecherin. An einer Bushaltestelle in der Nähe von Zehna, das rund zehn Kilometer südlich von Güstrow liegt, habe der Hund wieder angesetzt. Das Tier habe dort eine kleine Fährte gefunden, die sich in dem nahegelegenen Wald erst einmal verloren habe.

Laut NDR ist Schwerpunkt der Suche ist ein Waldgebiet bei Zehna. Eine neue Rettungshundestaffel ist dort seit Samstagabend im Einsatz, um die dortigen Waldgebiete abzusuchen, in denen noch keine Hunde waren.

Die Polizei warnt davor, eigenständige Suchaktionen im Wald zu unternehmen, um potenzielle Spuren nicht zu zerstören. Derzeit geht die Polizei nicht von einem Verbrechen aus. Die Beamten stehen in regelmäßigem Kontakt mit den Eltern. Weil Vernunft in dem Alter noch nicht so ausgeprägt sei, habe die Polizei bereits eine größere Suchaktion gestartet.

Polizei veröffentlicht Beschreibung und Foto von vermisstem Fabian aus Güstrow

Fabian Lange ist 144 cm groß, hat eine etwas mollige Statur, kurze blonde Haare und blaue Augen. Da bisherige Suchbemühungen von Polizei und Familie erfolglos blieben, fahndet die Polizei nun öffentlich mit einem Foto nach dem Jungen. Zur Kleidung können keine genauen Angaben gemacht werden – vermutlich trägt er eine Jogginghose, einen Pullover und Turnschuhe der Marke Generic. Die Schuhe haben eine weiße Sohle, einen dunkelblauen Spann und eine hellblaue Rückseite. Es handelt sich um Schnürschuhe mit einem Klettverschluss, die die Aufschrift „Fashion“ „SPORT“ tragen. Seit Jahren läuft die Suche nach der vermissten Familie Schulze – ein sehr mysteriöser Fall. (Quellen: dpa, NDR, Polizei, Bild)

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