MORDFALL FABIAN: „Dieses Detail passt nicht zu seiner bisherigen Geschichte…“ – Neue Widersprüche werfen brisante Fragen zum Vater auf 👇
🚨 PROZESS-WENDE IM FALL FABIAN: Der Vater gerät wegen widersprüchlicher Aussagen unter Druck – doch was Ermittler ausdrücklich NICHT vermuten, ist entscheidend!
Im Mordprozess um den achtjährigen Fabian aus Güstrow steht plötzlich auch sein Vater im Fokus der Staatsanwaltschaft. Gegen den 35-Jährigen wurde tatsächlich ein separates Ermittlungsverfahren eingeleitet – allerdings nicht wegen einer möglichen Beteiligung am Tod seines Sohnes.
Geprüft wird vielmehr der Verdacht einer falschen uneidlichen Aussage.
Frühere und spätere Aussagen passen nicht zusammen
Fabians Vater wurde an mehreren Verhandlungstagen ausführlich als Zeuge befragt. Dabei bemerkte die Staatsanwaltschaft Unterschiede zwischen seinen Aussagen vor Gericht und früheren Vernehmungen.
Besonders seine Haltung gegenüber der angeklagten Gina H. wirft Fragen auf. Anfangs soll er selbst Zweifel an ihrer Unschuld geäußert haben. Später erklärte er im Gerichtssaal, wieder mit ihr liiert zu sein und fest an ihre Unschuld zu glauben.
Oberstaatsanwalt Harald Nowack bestätigte deshalb ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Falschaussage. NDR
Hat Gina H. seine Haltung beeinflusst?
Der Vater besucht Gina H. regelmäßig in der Untersuchungshaft. Nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft könnte die Angeklagte auf ihn eingewirkt haben.
Während seiner Befragung konnte oder wollte der Vater zudem mehrere auffällige Details nicht erklären. Der Richter zeigte sich unter anderem verwundert darüber, dass er Gina H. offenbar nicht nach bestimmten Internetsuchen oder danach gefragt hatte, warum sie ihn nicht sofort über den Fund seines Sohnes informierte.
Das macht ihn zu einem wichtigen und umstrittenen Zeugen. Es macht ihn jedoch nicht automatisch zum Tatverdächtigen.
Die angebliche Handy-Lücke gehört nicht zum Vater
In sozialen Netzwerken wird behauptet, das Telefon des Vaters sei während Fabians Verschwinden fast zwei Stunden ausgeschaltet gewesen. Dafür gibt es keine belastbare Bestätigung.
Die im Prozess behandelte Handypause betrifft vielmehr das Smartphone der Angeklagten Gina H. Laut einem Ermittler war dieses am mutmaßlichen Tattag ungefähr zwei Stunden lang wahrscheinlich ausgeschaltet. Bei den ausgewerteten Daten anderer Personen seien dagegen keine vergleichbaren Auffälligkeiten festgestellt worden. NDR
Keine Tatwaffe beim Vater entdeckt
Auch die Behauptung, bei einer Durchsuchung im Besitz des Vaters sei ein zur Tat passendes Messer gefunden worden, ist nicht belegt.
Nach dem öffentlich bekannten Prozessstand fehlt die Tatwaffe weiterhin. Mehr als ein Dutzend untersuchte Messer konnten bislang nicht eindeutig mit dem Tod Fabians in Verbindung gebracht werden.
Kein Mordverdacht gegen den Vater
Entscheidend ist: Nach den vorliegenden Berichten besteht kein Verdacht, dass Fabians Vater an der Tötung beteiligt gewesen sein könnte. Das Verfahren gegen ihn bezieht sich ausschließlich auf mögliche Widersprüche in seiner Zeugenaussage.
Wegen Mordes angeklagt ist weiterhin allein Gina H. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr vor, Fabian aus der Wohnung seiner Mutter gelockt, bei Klein Upahl getötet und seinen Leichnam angezündet zu haben. Sie bestreitet die Vorwürfe; bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt die Unschuldsvermutung.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, ob Fabians Vater an der Tat beteiligt war – sondern warum sich seine Aussagen und seine Haltung gegenüber Gina H. so deutlich verändert haben.
Die angeblichen Ermittler-, Verwandten- und Mutterzitate im Ausgangstext sind nicht dokumentiert. Gleiches gilt für die behauptete Handy-Lücke und eine mögliche Tatwaffe beim Vater.



