Ist Gina H. nur die falsche Spur? Was hinter der angeblichen „anderen Täterin“ wirklich steckt

🚨 SCHOCK-GERÜCHT IM FALL FABIAN: Ist Gina H. nur die falsche Spur? Was hinter der angeblichen „anderen Täterin“ wirklich steckt

In sozialen Netzwerken verbreitet sich derzeit eine explosive Behauptung: Nicht Gina H., sondern eine bislang unbekannte Frau habe Fabian getötet – und die Polizei versuche angeblich, die Öffentlichkeit bewusst davon abzulenken.

Doch für diese Darstellung gibt es nach dem öffentlich bekannten Prozessstand keinerlei Beleg.

Keine bestätigte zweite Täterin

Weder Polizei noch Staatsanwaltschaft haben eine neue weibliche Tatverdächtige bekannt gegeben. Auch das angebliche Beweisstück, das eine andere Person unmittelbar mit dem Tatort verbinden soll, ist nicht dokumentiert.

Der Mordprozess vor dem Landgericht Rostock richtet sich weiterhin ausschließlich gegen die 30-jährige Gina H. Ihr wird vorgeworfen, Fabian aus der Wohnung seiner Mutter gelockt, bei Klein Upahl getötet und den Leichnam anschließend angezündet zu haben.

Gina H. bestreitet die Tat. Bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt die Unschuldsvermutung.

Warum trotzdem über andere Personen gesprochen wird

Im Verfahren treten zahlreiche Menschen aus dem Umfeld der Angeklagten als Zeugen auf. Zwei Bekannte berichteten beispielsweise, Gina H. habe sie bereits vor dem offiziell gemeldeten Leichenfund zu dem abgelegenen Tümpel geführt.

Einer dieser Zeugen erklärte außerdem, mit ihr über ein mögliches Alibi gesprochen zu haben. Gegen diese Männer besteht nach den veröffentlichten Informationen jedoch kein bestätigter Mordverdacht. NDR

Auch gegen Fabians Vater wird separat ermittelt – allerdings lediglich wegen des Verdachts einer falschen uneidlichen Aussage. Es besteht kein öffentlich bekannter Verdacht, dass er an der Tötung beteiligt war.

Die Tatwaffe fehlt weiterhin

Der Fall beruht weitgehend auf einer Vielzahl von Indizien. Eine Tatwaffe wurde bislang nicht eindeutig identifiziert. Auch einzelne Spuren lassen unterschiedliche Interpretationen zu.

Genau deshalb prüft das Gericht ausführlich Handydaten, Zeugenaussagen, Fahrzeugspuren und das Verhalten der Angeklagten vor und nach Fabians Tod.

Dass die Verteidigung einzelne Beweise infrage stellt oder alternative Erklärungen anbietet, bedeutet jedoch nicht, dass eine andere Täterin gefunden wurde.

Warum steht Gina H. vor Gericht?

Zu den im Prozess behandelten Punkten gehören die auffällige Unterbrechung ihrer Handynutzung am mutmaßlichen Tattag, die Reinigung ihres Pick-ups sowie die Aussagen jener Bekannten, die vor der Polizei am Fundort gewesen sein sollen.

Besonders schwer wiegt die Frage, woher Gina H. den abgelegenen Tümpel kannte und weshalb sie dort offenbar gezielt nach Fabian suchte. Das Gericht muss entscheiden, ob sich daraus eine geschlossene Indizienkette ergibt oder ob vernünftige Zweifel bestehen.

Die wirkliche Wende steht noch bevor

Gina H. will sich voraussichtlich Anfang August erstmals vor Gericht äußern und nach Angaben ihrer Verteidigung „einige Dinge richtigstellen“.

Ihre Aussage könnte bisherige Widersprüche erklären – oder neue Fragen aufwerfen. Sie ist jedoch kein angekündigtes Geständnis und bislang auch kein Hinweis auf eine andere Täterin.

Die schockierende Wahrheit lautet daher vorerst: Es gibt keine bestätigte neue Tatverdächtige und keinen Beleg für eine Vertuschung durch die Polizei. Die entscheidende Wende könnte erst kommen, wenn Gina H. selbst erklärt, was sie über den Tümpel und die Stunden von Fabians Verschwinden weiß.

Die angeblichen Insider-, Ermittler- und Mutterzitate im Ausgangstext sind nicht belegt und sollten nicht als Tatsachen veröffentlicht werden.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Back to top button

Adblock Detected

Please consider supporting us by disabling your ad blocker