Fünf Deutsche sterben bei Lawinen-Tragödie in Südtirol – Retter ratlos: „Ich verstehe das auch nicht“
Fünf deutsche Bergsteiger sind in Südtirol ums Leben gekommen. Sie wurden Opfer einer Lawine, die in der Ortlerregion abging. Alle News im Ticker.
Update vom 2. November, 14.16 Uhr: Vieles ist noch unklar. Offen ist vor allem, warum die Seilschaften so spät am Nachmittag noch beim Aufstieg waren. „Ich verstehe das auch nicht“, sagte der Sprecher der Bergrettung Sulden, Olaf Reinstadler, der Deutschen Presse-Agentur. „Die haben extrem lang nach oben gebraucht. Wenn man so spät am Nachmittag noch beim Aufstieg ist, wird das um diese Jahreszeit sehr schwierig. Der Abstieg hätte dann bis in die Nacht gedauert. “Die Bergsteiger hatten sich bereits am Morgen auf den Weg gemacht. Skier hatten sie nach Auskunft der Bergwacht keine dabei.
Zudem wurden nun neue Informationen zu den fünf Todesopfern aus Deutschland bekannt. Unter ihnen ist ein 17-jähriges Mädchen, das mit seinem Vater auf dem Weg nach oben war. Der Mann wurde ebenfalls getötet. Ihre beiden Leichen konnten erst am Sonntag geborgen werden. Die Suche hatte am Abend wegen der Dunkelheit unterbrochen werden müssen. Bei den drei anderen Todesopfern handelt es sich nach Angaben der Bergwacht um eine 21 Jahre alte Frau sowie zwei Männer von ebenfalls 21 beziehungsweise 58 Jahren. Zwei Männer – ebenfalls Deutsche – überlebten das Unglück.
Das Unglück gehört zu den schlimmsten in den Alpen der vergangenen Jahre. Nach Angaben der Bergwacht waren die Deutschen unabhängig voneinander in drei Gruppen unterwegs – eine Dreier-Seilschaft und zwei Seilschaften jeweils zu zweit. Das Unglück ereignete sich der Bergwacht zufolge kurz vor 16.00 Uhr in der Nordwand unterhalb des Gipfels auf etwa 3.200 Metern Höhe. Vermutet wird, dass die Lawine von der Seilschaft ausgelöst wurde, die am weitesten oben war: dem Vater mit Tochter. Die Lawine löste sich nach bisherigen Erkenntnissen etwa hundert Meter unter dem Gipfel. Die Deutschen wurden davon offensichtlich völlig überrascht. Für die Kletterer, die an dieser Stelle mit Steigeisen und Eispickeln unterwegs waren, gab es praktisch kaum ein Entkommen, heißt es.
Vater und Tochter in Sulden (Südtirol) tot geborgen
Update vom 2. November, 9.58 Uhr: Nach dem Lawinenunglück in Südtirol sind auch die Leichen der beiden noch vermissten Deutschen gefunden worden. Nach Angaben der italienischen Bergwacht handelt es sich um Vater und Tochter. Damit starben wie befürchtet fünf deutsche Bergsteiger während ihres Italien-Urlaubs. Zwei überlebten, sie setzten am gestrigen Samstag auch den Notruf ab.
Wie das italienische Newsportal rainews.it berichtet, nutzte der Rettungshubschrauber Pelikan 3 ein Wetterfenster bei ansonsten schwierigen, nebligen Bedingungen und konnte zum Lawinenkegel auf 3.200 Meter aufsteigen. Vom Hubschrauber aus entdeckten der Bergretter einen Rucksack und anschließend einen Körper, der nur von einer relativ dünnen Schneeschicht bedeckt war. Wenig später wurde auch die zweite Person gefunden. Diese war dem Bericht zufolge in eine Gletscherspalte gestürzt.
Beide Opfer werden sie mit dem Hubschrauber ins Tal gebracht. Dabei geht es um jede Minute. Es wird befürchtet, dass sich das Wetter weiter verschlechtert und somit ein Rückflug ins Tal nicht mehr möglich wird, wie es bei Rai heißt.
Suche nach deutschen Opfer bei Sulden in Südtirol fortgesetzt
Update vom 2. November, 9.00 Uhr: DieVertainspitze in den südtiroler Alpen ist zur Todesfalle deutscher Bergsteiger geworden. Zwei Männer und eine Frau konnten schon am Samstag nur noch tot geborgen werden. Die beiden anderen Deutschen, die noch vermisst werden, seien ebenfalls „mit Sicherheit“ tot, sagte der Sprecher. Nach bisherigen Erkenntnissen seien sie noch 200 Meter in die Tiefe gestürzt.
Die Suche nach ihnen lief bei Tageslicht wieder an. Im Einsatz sind auch Drohnen und Wärmebildkameras. Die Bergretter wurden mit einem Hubschrauber nach oben gebracht. Bis zur Unglücksstelle sind es dann noch etwa zwei Stunden zu Fuß.
Deutsche Bergsteiger verlieren in Südtirol bei einem Lawinenabgang ihre Leben
Update vom 1. November, 21:47 Uhr: Jüngste Angaben der Bergwacht klären weitere Details über das tragische Lawinenunglück. Demnach sei die Lawine um kurz vor 16 Uhr in der Nordwand unterhalb des Gipfels auf etwa 3.200 Metern Höhe abgegangen. Die Deutschen seien dort nicht in einer großen und auch nicht in zwei Gruppen unterwegs gewesen, wie es zuerst hieß. Es habe insgesamt drei Gruppen gegeben: eine Dreiergruppe und zwei Zweiergruppen. Zwei Männer im Alter von 50 Jahren hätten das Unglück überlebt, sagte der Sprecher der Bergrettung Sulden, Olaf Reinstadler, am Abend der Deutschen Presse-Agentur.
Diese beiden hätten auch den Alarm ausgelöst. Bei den beiden Vermissten, die ebenfalls für tot gehalten werden, handelt es sich nach Reinstadlers Angaben um eine Frau und einen Mann. Die Todesopfer aus der Dreiergruppe wurden bereits nach unten ins Tal gebracht. Nach Angaben der Bergwacht waren in dem Gebiet ansonsten keine Bergsteiger unterwegs.
Dem Bergwacht-Sprecher zufolge bestand am Samstag keine besonders große Lawinengefahr. Möglicherweise habe sich die Lawine infolge starker Verwehungen gelöst, weil der neu gefallene Schnee noch nicht ausreichend mit dem Untergrund verbunden war. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten sich die drei Gruppen unabhängig voneinander am Morgen auf den Weg zum Gipfel gemacht. Unter Bergsteigern gilt die Nordwand als „hochalpine Eistour“, für die Seil und eine komplette Ausrüstung für Eisklettern erforderlich sind.
Sulden in Südtirol: Zwei Vermisste nach Lawinenunglück „mit Sicherheit“ ebenfalls tot
Update vom 1. November, 21:06 Uhr: Bei dem Lawinenunglück in Südtirol sind nach Angaben der italienischen Bergwacht fünf deutsche Bergsteiger ums Leben gekommen. Ein Sprecher der zuständigen Bergwacht in Sulden sagte der Deutschen Presse-Agentur am Abend, auch die beiden noch Vermissten hätten das Unglück mit Sicherheit nicht überlebt. Drei Opfer – zwei Männer und eine Frau – wurden bereits tot geborgen.
Erstmeldung vom 1. November 2025: Bozen – Der Traum von der perfekten Bergtour wurde zum Albtraum: An der imposanten Vertainspitze im Südtiroler Ortlergebiet rissen Schneemassen drei Deutsche in den Tod. Eine Lawine erfasste die fünfköpfige Gruppe während des Aufstiegs und begrub drei Bergsteiger unter sich.
Das Unglück ereignete sich am Samstagnachmittag gegen 15:50 Uhr unterhalb der 3.545 Meter hohen Vertainspitze, so Südtirol News. Bei den Opfern handele es sich um zwei junge Männer und eine junge Frau aus Deutschland, die mit Eispickel und Steigeisen eine kleine Rinne in der Nordwand hinaufgestiegen seien. Die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete, die drei Toten seien im Alter zwischen etwa 30 und 50 Jahren. Sie seien als Tourengeher unterwegs gewesen.
Bergsteiger-Gruppe wird von Lawine überrascht: Drei Deutsche können nur noch tot geborgen werden
„Die fünfköpfige Gruppe war gerade beim Aufstieg an der Nordwand der Vertainspitze, als auf etwa 3.200 Metern Höhe an der Kante eine Lawine aus vom Süden eingewehtem Schnee auf dem Blockeis brach“, erklärte Christian Knoll, Sprecher der Bergrettung Sulden, gegenüber Rai Südtirol. Es sei ein Abriss gewesen. Südtirol News spricht dagegen von zwei unterschiedlichen Gruppen, bei denen die erste, bestehend aus drei Personen, vollständig verschüttet wurde. Auch die dpa erklärt, die Bergsteiger aus Deutschland seien in zwei Gruppen unterwegs gewesen – einmal zu dritt, einmal zu viert.
Zum Einsatz rückten die Freiwillige Feuerwehr Sulden, die Bergrettung Sulden, Beamte der Bergrettung der Finanzpolizei von Schlanders sowie die beiden Notarzthubschrauber Pelikan 1 und Pelikan 3 aus. Die drei Verschütteten wurden von der Bergrettung relativ rasch gefunden und ausgegraben, konnten aber nur noch tot geborgen werden, heißt es weiter.
Nach Lawinenabgang in Südtirol: Zwei Tourengeher noch vermisst
Zwei weitere Tourengeher, ebenfalls Deutsche, werden noch vermisst. Die Suche wurde am Abend nach 19 Uhr abgebrochen und soll am Sonntag früh wieder aufgenommen werden, so Rai Südtirol. Die beiden anderen Tourengeher der Gruppe, die beim Aufstieg vorausgingen, seien nicht von der Lawine erfasst worden und konnten unverletzt mit dem Hubschrauber zu Tal gebracht werden.
Die Vertainspitze ist mit 3.545 Metern der höchste Gipfel der Laaser Berge in der Ortlergruppe und ein beliebter Skitourenberg. Fast genau vor einem Jahr ereignete sich dort bereits ein tödliches Lawinenunglück, als zwei österreichische Eiskletterer von einer Lawine erfasst wurden. (Quellen: dpa, stol.it, Südtirol News, Rai Südtirol, Ansa) (jh)
Suche nach deutschen Opfer bei Sulden in Südtirol fortgesetzt
Update vom 2. November, 9.00 Uhr: DieVertainspitze in den südtiroler Alpen ist zur Todesfalle deutscher Bergsteiger geworden. Zwei Männer und eine Frau konnten schon am Samstag nur noch tot geborgen werden. Die beiden anderen Deutschen, die noch vermisst werden, seien ebenfalls „mit Sicherheit“ tot, sagte der Sprecher. Nach bisherigen Erkenntnissen seien sie noch 200 Meter in die Tiefe gestürzt.
Die Suche nach ihnen lief bei Tageslicht wieder an. Im Einsatz sind auch Drohnen und Wärmebildkameras. Die Bergretter wurden mit einem Hubschrauber nach oben gebracht. Bis zur Unglücksstelle sind es dann noch etwa zwei Stunden zu Fuß.
Deutsche Bergsteiger verlieren in Südtirol bei einem Lawinenabgang ihre Leben
Update vom 1. November, 21:47 Uhr: Jüngste Angaben der Bergwacht klären weitere Details über das tragische Lawinenunglück. Demnach sei die Lawine um kurz vor 16 Uhr in der Nordwand unterhalb des Gipfels auf etwa 3.200 Metern Höhe abgegangen. Die Deutschen seien dort nicht in einer großen und auch nicht in zwei Gruppen unterwegs gewesen, wie es zuerst hieß. Es habe insgesamt drei Gruppen gegeben: eine Dreiergruppe und zwei Zweiergruppen. Zwei Männer im Alter von 50 Jahren hätten das Unglück überlebt, sagte der Sprecher der Bergrettung Sulden, Olaf Reinstadler, am Abend der Deutschen Presse-Agentur.
Diese beiden hätten auch den Alarm ausgelöst. Bei den beiden Vermissten, die ebenfalls für tot gehalten werden, handelt es sich nach Reinstadlers Angaben um eine Frau und einen Mann. Die Todesopfer aus der Dreiergruppe wurden bereits nach unten ins Tal gebracht. Nach Angaben der Bergwacht waren in dem Gebiet ansonsten keine Bergsteiger unterwegs.
Dem Bergwacht-Sprecher zufolge bestand am Samstag keine besonders große Lawinengefahr. Möglicherweise habe sich die Lawine infolge starker Verwehungen gelöst, weil der neu gefallene Schnee noch nicht ausreichend mit dem Untergrund verbunden war. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten sich die drei Gruppen unabhängig voneinander am Morgen auf den Weg zum Gipfel gemacht. Unter Bergsteigern gilt die Nordwand als „hochalpine Eistour“, für die Seil und eine komplette Ausrüstung für Eisklettern erforderlich sind.
Sulden in Südtirol: Zwei Vermisste nach Lawinenunglück „mit Sicherheit“ ebenfalls tot
Update vom 1. November, 21:06 Uhr: Bei dem Lawinenunglück in Südtirol sind nach Angaben der italienischen Bergwacht fünf deutsche Bergsteiger ums Leben gekommen. Ein Sprecher der zuständigen Bergwacht in Sulden sagte der Deutschen Presse-Agentur am Abend, auch die beiden noch Vermissten hätten das Unglück mit Sicherheit nicht überlebt. Drei Opfer – zwei Männer und eine Frau – wurden bereits tot geborgen.
Erstmeldung vom 1. November 2025: Bozen – Der Traum von der perfekten Bergtour wurde zum Albtraum: An der imposanten Vertainspitze im Südtiroler Ortlergebiet rissen Schneemassen drei Deutsche in den Tod. Eine Lawine erfasste die fünfköpfige Gruppe während des Aufstiegs und begrub drei Bergsteiger unter sich.
Das Unglück ereignete sich am Samstagnachmittag gegen 15:50 Uhr unterhalb der 3.545 Meter hohen Vertainspitze, so Südtirol News. Bei den Opfern handele es sich um zwei junge Männer und eine junge Frau aus Deutschland, die mit Eispickel und Steigeisen eine kleine Rinne in der Nordwand hinaufgestiegen seien. Die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete, die drei Toten seien im Alter zwischen etwa 30 und 50 Jahren. Sie seien als Tourengeher unterwegs gewesen.
Bergsteiger-Gruppe wird von Lawine überrascht: Drei Deutsche können nur noch tot geborgen werden
„Die fünfköpfige Gruppe war gerade beim Aufstieg an der Nordwand der Vertainspitze, als auf etwa 3.200 Metern Höhe an der Kante eine Lawine aus vom Süden eingewehtem Schnee auf dem Blockeis brach“, erklärte Christian Knoll, Sprecher der Bergrettung Sulden, gegenüber Rai Südtirol. Es sei ein Abriss gewesen. Südtirol News spricht dagegen von zwei unterschiedlichen Gruppen, bei denen die erste, bestehend aus drei Personen, vollständig verschüttet wurde. Auch die dpa erklärt, die Bergsteiger aus Deutschland seien in zwei Gruppen unterwegs gewesen – einmal zu dritt, einmal zu viert.
Zum Einsatz rückten die Freiwillige Feuerwehr Sulden, die Bergrettung Sulden, Beamte der Bergrettung der Finanzpolizei von Schlanders sowie die beiden Notarzthubschrauber Pelikan 1 und Pelikan 3 aus. Die drei Verschütteten wurden von der Bergrettung relativ rasch gefunden und ausgegraben, konnten aber nur noch tot geborgen werden, heißt es weiter.
Suche nach deutschen Opfer bei Sulden in Südtirol fortgesetzt
Update vom 2. November, 9.00 Uhr: DieVertainspitze in den südtiroler Alpen ist zur Todesfalle deutscher Bergsteiger geworden. Zwei Männer und eine Frau konnten schon am Samstag nur noch tot geborgen werden. Die beiden anderen Deutschen, die noch vermisst werden, seien ebenfalls „mit Sicherheit“ tot, sagte der Sprecher. Nach bisherigen Erkenntnissen seien sie noch 200 Meter in die Tiefe gestürzt.
Die Suche nach ihnen lief bei Tageslicht wieder an. Im Einsatz sind auch Drohnen und Wärmebildkameras. Die Bergretter wurden mit einem Hubschrauber nach oben gebracht. Bis zur Unglücksstelle sind es dann noch etwa zwei Stunden zu Fuß.
Deutsche Bergsteiger verlieren in Südtirol bei einem Lawinenabgang ihre Leben
Update vom 1. November, 21:47 Uhr: Jüngste Angaben der Bergwacht klären weitere Details über das tragische Lawinenunglück. Demnach sei die Lawine um kurz vor 16 Uhr in der Nordwand unterhalb des Gipfels auf etwa 3.200 Metern Höhe abgegangen. Die Deutschen seien dort nicht in einer großen und auch nicht in zwei Gruppen unterwegs gewesen, wie es zuerst hieß. Es habe insgesamt drei Gruppen gegeben: eine Dreiergruppe und zwei Zweiergruppen. Zwei Männer im Alter von 50 Jahren hätten das Unglück überlebt, sagte der Sprecher der Bergrettung Sulden, Olaf Reinstadler, am Abend der Deutschen Presse-Agentur.
Diese beiden hätten auch den Alarm ausgelöst. Bei den beiden Vermissten, die ebenfalls für tot gehalten werden, handelt es sich nach Reinstadlers Angaben um eine Frau und einen Mann. Die Todesopfer aus der Dreiergruppe wurden bereits nach unten ins Tal gebracht. Nach Angaben der Bergwacht waren in dem Gebiet ansonsten keine Bergsteiger unterwegs.
Dem Bergwacht-Sprecher zufolge bestand am Samstag keine besonders große Lawinengefahr. Möglicherweise habe sich die Lawine infolge starker Verwehungen gelöst, weil der neu gefallene Schnee noch nicht ausreichend mit dem Untergrund verbunden war. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten sich die drei Gruppen unabhängig voneinander am Morgen auf den Weg zum Gipfel gemacht. Unter Bergsteigern gilt die Nordwand als „hochalpine Eistour“, für die Seil und eine komplette Ausrüstung für Eisklettern erforderlich sind.
Sulden in Südtirol: Zwei Vermisste nach Lawinenunglück „mit Sicherheit“ ebenfalls tot
Update vom 1. November, 21:06 Uhr: Bei dem Lawinenunglück in Südtirol sind nach Angaben der italienischen Bergwacht fünf deutsche Bergsteiger ums Leben gekommen. Ein Sprecher der zuständigen Bergwacht in Sulden sagte der Deutschen Presse-Agentur am Abend, auch die beiden noch Vermissten hätten das Unglück mit Sicherheit nicht überlebt. Drei Opfer – zwei Männer und eine Frau – wurden bereits tot geborgen.
Erstmeldung vom 1. November 2025: Bozen – Der Traum von der perfekten Bergtour wurde zum Albtraum: An der imposanten Vertainspitze im Südtiroler Ortlergebiet rissen Schneemassen drei Deutsche in den Tod. Eine Lawine erfasste die fünfköpfige Gruppe während des Aufstiegs und begrub drei Bergsteiger unter sich.
Das Unglück ereignete sich am Samstagnachmittag gegen 15:50 Uhr unterhalb der 3.545 Meter hohen Vertainspitze, so Südtirol News. Bei den Opfern handele es sich um zwei junge Männer und eine junge Frau aus Deutschland, die mit Eispickel und Steigeisen eine kleine Rinne in der Nordwand hinaufgestiegen seien. Die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete, die drei Toten seien im Alter zwischen etwa 30 und 50 Jahren. Sie seien als Tourengeher unterwegs gewesen.
Bergsteiger-Gruppe wird von Lawine überrascht: Drei Deutsche können nur noch tot geborgen werden
„Die fünfköpfige Gruppe war gerade beim Aufstieg an der Nordwand der Vertainspitze, als auf etwa 3.200 Metern Höhe an der Kante eine Lawine aus vom Süden eingewehtem Schnee auf dem Blockeis brach“, erklärte Christian Knoll, Sprecher der Bergrettung Sulden, gegenüber Rai Südtirol. Es sei ein Abriss gewesen. Südtirol News spricht dagegen von zwei unterschiedlichen Gruppen, bei denen die erste, bestehend aus drei Personen, vollständig verschüttet wurde. Auch die dpa erklärt, die Bergsteiger aus Deutschland seien in zwei Gruppen unterwegs gewesen – einmal zu dritt, einmal zu viert.
Zum Einsatz rückten die Freiwillige Feuerwehr Sulden, die Bergrettung Sulden, Beamte der Bergrettung der Finanzpolizei von Schlanders sowie die beiden Notarzthubschrauber Pelikan 1 und Pelikan 3 aus. Die drei Verschütteten wurden von der Bergrettung relativ rasch gefunden und ausgegraben, konnten aber nur noch tot geborgen werden, heißt es weiter.