12 Schlager SÄNGER, die IMMER BETRUNKEN waren!

Eine Schlagerbühne, wo Bier fließt, wie die Ohrwürmer und Fans zu ganz in Weiß schunkeln. Doch hinter dem Vorhang Stars, die mit Flaschen tanzen, um den Applaus zu überleben. Von Roy Blacks lächeln das Schmerz versteckt bis zu Nino De Angelos Comeback aus dem Chaos. Die Schlagerszene ist ein Karneval aus Höhenflügen und Abstürzen. Alkohol? Kein Partygast, sondern oft der Regisseur. Dieses Video zeigt die ungeschminkte Wahrheit. Geschichten von Ikonen, die vielen und Kämpfern, die aufstanden. Ohne Glitzer mit Herz. Bleib dran. Denn
diese Hits haben mehr als nur eine Hookleine. Udo Jürgens war ein Titan des Schlagers, ein Mann, dessen Klavier und Stimme Generationen verzauberten. Hitz wie griechischer Wein wurden zu Hymnen. Doch sein Lebensstil war so glamurös wie seine Shows. Alkohol, immer präsent, aber nie ein Skandal. In seiner Biografie, der Mann mit dem Vergott beschreibt er Nächte mit Champagner und Whisky, doch er blieb hochfunktional. “Ich habe genossen, aber nie verloren”, sagte er einmal in einem ZDF Interview.
Sein Geheimnis war Disziplin, eine Seltenheit in einer Branche, die Exzesse feiert. Dennoch, sein Leben zeigt, wie nah Genuss und Gefahr beieinander liegen. Doch nicht alle Wegbegleiter sahen ihn so souverän. Einige Musiker, die mit ihm auf Tour waren, berichteten später von Abenden, in denen der Alkohol mehr als nur ein Genussmittel war. “Er konnte feiern und manchmal auch zu viel”, sagte ein langjähriger Bandkollege anonym. Udo Jürgens war kein typischer Trinker, aber er lebte in einer Era, in der der edle Tropfen zur
Visitenkarte des Erfolgs gehörte. Besonders auffällig, die Ambivalenz in seinen Liedtexten. Während griechischer Wein das Trinken romantisiert, schwingt in Liedern wie ein ehrenwertes Haus auch eine Gesellschaftskritik mit. Vielleicht war das sein Weg, Distanz zu schaffen. Vielleicht war es seine Art, den eigenen Exzessen ein künstlerisches Ventil zu geben. Was bleibt, ist ein Erbe zwischen Genie und Genuss? Und die Frage, wie viel Selbstkontrolle ein Mensch im Glanz der Scheinwerfer wirklich haben kann.
Wolfgang Petri. Wolfgang Petri, der Mann mit der rauchigen Stimme und den Lederhosen, war in den 90er Jahren ein Publikumsmagnet. Songs wie Wahnsinn brachten Hallen zum Kochen. Alkohol war in seinem Umfeld allgegenwärtig. In einem Bildinterview 2001 sagte er, nach den Konzerten gab es immer was zu trinken. Das gehörte dazu. Doch Petre distanzierte sich von Abhängigkeit. “Ich habe es nie übertrieben”, betonte er. Sein Team, die Crew, die Fans, alle lebten in einer Blase, in der Bier und
Schnapsnormalität waren. Patry entkam dem Sog, aber sein Umfeld zeigt, wie leicht man abrutschen kann. Seine Authentizität und Bodenständigkeit machten ihn bei Fans beliebt, doch gerade diese Nähe zum Volk bedeutete auch Nähe zur Bierzeltkultur. Viele seiner Auftritte fanden auf Volksfesten, Stadtfesten und Großveranstaltungen statt, Orte, an denen Alkohol fast zum Inventar gehört. Kollegen berichten, dass Petre stets professionell blieb, aber es sei ihm nicht leicht gefallen, sich in dieser Umgebung abzugrenzen. Er
war nicht der Star, der sich nach der Show ins Hotel zurückzog. Er blieb oft, trank mit, sprach mit den Leuten. Mit seinem Rückzug 2006 überraschte er viele. “Ich konnte nicht mehr”, sagte er später. “Ebe sich selbst verloren in der Maschinerie aus Turneen, Erwartungen und Ritualen. Alkohol war dabei zwar kein Hauptproblem, aber ein ständiger Begleiter, sowie bei vielen seiner Kollegen. Der Unterschied: Petre zog die Reißleine, bevor es zu spät war. Ein stilles Signal an eine Branche, die
selten inne hält. Roy Black. Roy Black war der Frauenschwamm der 1960er Jahre. Ein Romantiker mit Hitz wie ganz in Weiß. Doch hinter dem Lächeln lauerte Dunkelheit. Sein Tod 1991, offiziell durch Herzversagen, wurde von Gerüchten überschattet. Medien wie Spiegel berichteten über Alkohol und Medikamente. Er war ein sensibler Mensch, der mit dem Druck nicht klar kam, sagte sein Manager damals. Blacks Karriere war ein Wechselspiel aus Höhenflügen und Tiefschlägen. Sein Fall zeigt, wie die Schlagerszene sensible
Seelen zerbrechen kann, wenn niemand hinsieht. Dabei hätte Roy Black auch einfach das Leben eines Zahnarztes führen können. Er hatte nämlich ein abgeschlossenes Studium. Aber anscheinend fand er das Bohren in menschlichen Seelen spannender als in Zähnen. Statt dem Bohrer hielt er das Mikrofon leider oft begleitet vom Glas. Freunde berichteten, dass er auf Tour zwar charmant, aber zunehmend labil wurde. Alkohol half, die Bühnenangst zu betäuben, aber auch peinliche Interviews zu produzieren. In einer legendären
Szene, bei der er im Fernsehen eine goldene Schallplatte entgegennahm, soll er leicht schwankend gewesen sein. Der Moderator improvisierte: “Roy, du bist ganz schön bewegt.” Roy antwortete mit einem Lächeln: “Ja, innerlich und äußerlich. Humor hatte er keine Frage, aber es war oft ein Humor, der vom Schmerz nicht trennbar war. Sein früher Tod zeigt. Der Applaus ersetzt keine Therapie und auch keine nüchterne Nacht. Gunter Gabriel. Gunter Gabriel war der Rebell des Schlagers, ein Mann mit Ecken
und Kanten mit Songs wie “Hey Boss, ich brauche mehr Geld”, sprach er die Arbeiterklasse an. Doch sein Leben war ein Kampf gegen den Alkohol. In einem ZDF Interview 2010 gab er zu: “Ich habe mich selbst ruiniert. Die Flasche war mein bester Freund. Mehrfach versuchte er clean zu werden, doch Rückfälle waren die Regel. Seine Ehrlichkeit machte ihn menschlich, aber auch tragisch. Gabriel starb. Ein Mann, der kämpfte, aber oft verlor. Er war eine Mischung aus Johnny Cash und deutschem Hausmeister. Kratzige Stimme,
schmutzige Hemden und ein Lebensstil, der nach Korn und Chaos roch. Gabriel passte nicht zum glattgebügelten Schlagerbild und das war sein Markenzeichen. Manchmal sang er mit mehr Promille als Publikum und wenn er sagte, er habe auf dem Boden geschlafen, dann meinte er nicht etwa ein Meditationskissen, sondern wörtlich den Kneipenboden. Seine Biografie ließ sich wie ein Verkehrsunfall in Zeitlupe. Faszinierend, erschreckend, aber man kann nicht wegsehen. Gunt Gabriel baute sein Haus selbst auf einem alten
Hausboot und so wie dieses Boot schwankte auch sein Leben mal oben, mal fast unter Wasser. Einmal fiel er sogar in den Hamburger Hafen, ob aus poetischem Übermut oder weil die Flasche stärker war als der Gleichgewichts Sinn, bleibt offen. Aber eines ist klar, dieser Mann lebte wie er sang, laut, schräg und mit vollem Einsatz. Und vielleicht war genau das sein Problem. Michelle Michelle zerbrechliche Stimme zu Songs wie “Wer Liebe lebt, berührte Millionen.” Doch ihr Privatleben war ein
Scherbenhaufen. In den 2000er Jahren berichtete Bild über ihre Abstürze: Alkohol, Depressionen, finanzielle Krisen. In der Reality Show, die allem sprach sie offen: “Ich habe getrunken, um zu vergessen. Ihr Comeback in den 2010er Jahren war ein Triumph, doch die Narben bleiben. Michels Geschichte ist ein Beweis, dass man aufstehen kann, aber der Weg ist hart. Dabei hätte sie sich ihren Namen eigentlich patentieren lassen sollen. Michelle, offizieller Beweis, dass das Showbsiness keine Wellniskour ist. Hinter dem sanften
Lächeln brodelte ein Vulkan aus Schmerz, Sehnsucht und Selbstzweifel, getränkt mit ein paar Gläsern zu viel. Während andere zur Entspannung Yoga machten, machte sie eine Flasche Weißwein auf. Immerhin beides bringt einen kurzfristig in den Schneidersitz. In Inter Interviews zeigte sie sich oft ungeschminkt ehrlich, mal mit Tränen, mal mit Humor. “Ich war kaputt, aber ich wollte leben”, sagte sie einmal, “dass sich aus eigener Kraft zurück auf die Bühne kämpfte. Nötigt Respekt ab, nicht
trotz, sondern wegen ihrer Vergangenheit.” Heute sagt sie: “Ich will niemandem mehr etwas vorspielen. Das gilt für ihre Lieder und für ihr Leben.” Michells Geschichte ist ein Beweis, dass man aufstehen kann, aber der Weg ist tart. Willy Herren. Willy Herren war eine Kulfigur, ein Multitalent zwischen Schlager und Reality Tivotor. Doch sein Leben war ein Drahtseilakt. Alkohol, Drogen, mehrfache Entzüge, seine Sucht war ein offenes Buch. In Big Brother 2011 sagte er: “Ich will clean werden für meine Familie.”
Doch der Druck der Öffentlichkeit war zu groß. Sein Tod 2021 mit nur 45 Jahren schockierte die Szene. Bild titelte: “Ein Star, der nie Frieden fand. Herrens Geschichte ist ein Mahnm für die Zerstörungskraft der Sucht. Sein Leben war ein bisschen wie eine Dauerfolge der Lindenstraße, nur mit mehr Alkohol, weniger Drehbuch und deutlich mehr Chaos. Herren hatte ein Talent. Er konnte das Publikum zum Lachen bringen, auch wenn er innerlich weinte. Seine Eskapaden reichten von nackt auf dem Hotel bis zum Wackelpudding Auftritt auf
dem Ballermann, bei dem er sich angeblich selbst nicht mehr erinnern konnte, was er gesungen hat. Trotz allem liebten ihn die Leute. Vielleicht, weil er nie ein Blatt vor den Mund nahm. Vielleicht, weil er so kaputt war wie viele seiner Fans. Nur lauter. Willly Herren war wie ein menschlicher Tusch aus einem Karnevalslied. Schrill, überdreht, aber irgendwie herzlich. Und gerade deshalb tat es so weh, ihn scheitern zu sehen, denn wer so offen kämpft, verdient eigentlich ein Happy End. Kein Nachruf in der Klatschpresse.
Herrens Geschichte ist ein Mahnm für die Zerstörungskraft der Sucht. Nino de Angelo. Jenseits von Eden machte Nino De Angelo zum Star. Doch sein Leben war alles andere als paradiesisch. Alkohol, Kokain, Tabletten. Er war dem Tod nah. In einem Markus Landzinterview 2019 sagte er: “Ich habe alles verloren, aber ich lebe.” Sein Weg zurück war brutal. Entzug, Therapie, Neuanfang. Heute ist er clean und ehrlich. Ninos Geschichte zeigt, dass es Hoffnung gibt, aber der Preis ist hoch. Sein Leben war
eine Achterbahnfahrt zwischen Glitzeranzug und Krankenhausemd. Nino de Angelo war der Typ, der selbst im Delirium noch perfekt intonierte. Zumindest behaupteten das seine Fans und wenn nicht, dann lag es halt am Soundmann. Er war die Mischung aus Rockstar und Rosenverkäufer. Charmant, gefährlich, leicht zerknittert. In Interviews nahm er kein Blatt vor den Mund. Ich habe gelebt wie zehn Leben auf einmal, leider alle gleichzeitig. Man könnte meinen, er habe eine Checkliste abgearbeitet. Drogen, Check, Alkohol,
Doppelcheck, Zusammenbruch auf der Bühne, Bonuslevel. Heute er wieder mit weniger Exzess, dafür mit mehr Inhalt. Sein Comeback Album war fast eine musikalische Therapie inklusive Songzeile Ich war mein größter Feind. Und vielleicht ist genau das der Unterschied zu früher. Heute kämpft er nicht mehr gegen die Welt, sondern mit sich und hat gute Chancen, diesen Kampf zu gewinnen. Jürgen Drevs. Jürgen Drevs, der König von Mallorca, ist ein Synonym für Party. Im Bierkönig auf Mallorca war er eine Legende, doch sein Lebensstil
hatte Schattenseiten. In einem RTL Interview 2020 gab er zu: “Ühr habe ich zu viel getrunken. Das war nicht gesund. Öffentliche Eskalationen wie übermütige Auftritte waren Teil seines Images, doch Dreus zog die Bremse. Weniger Alkohol, mehr Familie. Sein Rückzug von der Bühne 2024 war ein bewusster Schritt. Er zeigt, dass man sich ändern kann, wenn man will. Was Juice in seinen Hochzeiten trank, weiß vermutlich nicht mal der Barkeeper, denn der lag oft schon vor ihm unter dem Tresen. Seine Shows galten
als Alkohol in Bewegung und das nicht nur für die Zuschauer. Der Mann, der ein Bett im Kornfeld sang, war vermutlich der einzige Schlagerstar, bei dem man sich vorstellen konnte, dass dieses Bett tatsächlich in einem echten Kornfeld stand mit Kater inklusive. In Interviews nahm er das Thema mit Galgenhumor. “Ich habe nicht getrunken. Ich habe geprobt, wie man taumelnd tanzt.” Sein Charm war entwaffnend, aber irgendwann wurde aus dem Witz eine Warnung. Heute spricht er offen über seine gesundheitlichen
Grenzen und das Bedürfnis nach Ruhe. Druce ist ein Beispiel dafür, dass man auch im Schlagerleben reifen kann und dass es nie zu spät ist, die letzte Runde abzusagen. Freddy Break. Freddy Breck war in den 70er Jahren ein Star mit Hitz wie überall auf der Welt. Doch ein Vorfall in Belgien 1992 wurde zum Skandal. Betrunken auf der Bühne musste er seine Gage zurückzahlen. Bild berichtete: Bregamiert sich bis auf die Knochen. Seine Entschuldigung kam, doch der Ruf war angekratzt. Breaks Fall zeigt, wie ein einziger Ausrutscher eine
Karriere überschatten kann. Dabei war Freddy Brack eigentlich der Prototyp des gepflegten Schlagersängers. Immer Adrett, immer ein Lächeln und offenbar auch immer ein Gläschen. Sein Look erinnerte ein wenig an einen singenden Versicherungsvertreter, der beim Kundenbesuch aus Versehen auf der Gartenparty landet und dort die Stimmung übernimmt, inklusive Rausch. Sein Auftritt in Belgien wurde zur Legende. Angeblich sang er die zweite Strophe zweimal. Nicht weil er sie besonders mochte, sondern weil die erste sich
schon aus dem Gedächtnis verabschiedet hatte. Die Band improvisierte, das Publikum grüte und Freddy, der verbeugte sich, als sei alles nach Plan gelaufen. Vielleicht war das seine große Kunst, so zu tun, als sei das Chaos Teil der Show. Heute erinnert man sich an ihn mit einem Lächeln und einem kleinen Schluck Ironie, denn Freddy Brack hat es geschafft, trotz Ausrutschern im Rampenlicht zu stehen. Und wer weiß, vielleicht war sein größter Hit nicht überall auf der Welt, sondern die Kunst auch im Absturz noch charmant zu wirken.
Howard Carpendale. Howard Carpendale, der Mann mit der sanften Stimme, war ein Star mit Hits wie T. Am Armo. Er selbst blieb kontrolliert, doch seine Partnerschaft mit einer alkoholkranken Frau prägte ihn. in seiner Biografie. Vielleicht im nächsten Leben, beschreibt er die Koabhängigkeit. Ich wollte sie retten, aber es ging nicht. Heute meidet er Alkohol. Seine Geschichte ist anders, aber nicht weniger tragisch. Ein Mann, der die Sucht aus nächster Nähe erlebte. Was viele nicht wissen, Carpendale hatte
nicht nur die Kontrolle über seine Stimme, sondern auch über seine Minibar. Ein Novum in der Branche. Während seine Kollegen mit halbleeren Flaschen auf der Bühne schwankten, schwankte er höchstens bei der Entscheidung, ob er stilles oder Sprudelwasser trinken sollte. Angeblich soll er mal bei einer Backstage Party gefragt haben, gibt’s auch Apfelsaft? Der Raum wurde schlagartig leer. Seine Beziehung zu einer alkoholabhängigen Partnerin hat ihn nachhaltig geprägt. In Interviews wirkt er reflektiert, fast
ein bisschen weise. Und während andere über Abstürze reden, spricht er über Verantwortung. Howard ist der Schlageronkel, der mit Schlips und Anstand durch den Sturm gegangen ist. Kein Kravall, keine Eskalation, aber viel Tiefe hinter der Fassade des Gentlemen. Vielleicht ist genau das die größte Stärke in einer Szene, die oft von zu viel Gefühl, zu wenig Klarheit und viel zu viel Alkohol lebt. Stefan Mross. Stefan Mross, der charmante Trompeter und Sänger, ist ein Star der Volksmusikszene. Doch sein Privatleben
machte Schlagzeilen. Seine Ex-Partnerin Anna Karinachack sprach 2022 in Bild über sein Alkoholproblem. Er hatte Ausfälle besonders auf Events. Ein Oktoberfestauftritt 1919, bei dem erte Skandal. Moss selbst schweigt, doch die Gerüchte bleiben. Sein Fall zeigt, wie schnell ein Image kippen kann, wenn Alkohol ins Spiel kommt. Dabei hatte Stefan Mross eigentlich alles, was es für die Volksmusik braucht. Eine Trompete, blonde Strähnen und ein Lächeln, das selbst Schwiegermütter dahin schmelzen ließ, was ihm irgendwann fehlte, ein
Glas Wasser zwischen den Schnäpsen. Während seine Kolleginnen Kräutertee tranken, war bei ihm eher der Kräuterlikörur angesagt. Und das nicht nur zur Verdauung. Auf der Bühne war er oft quicklebendig, im Backstage Bereich allerdings manchmal ein bisschen schwerkalibrig. Einmal soll er eine Poligt haben und stattdessen ein Walzes ein Walzer gespielt haben. Mit den Worten: “Ist doch eh alles mit Takt. Fans liebten ihn trotzdem oder gerade deshalb, denn Maoss war nie perfekt, aber er war echt.” Und das machte ihn
zum Publikumsliebling. Heute kämpft er mit dem Spagat zwischen Volksmusik und Boulevard. Beides gnadenlos, beides verführerisch. bleibt zu hoffen, dass er einen Pien Weg findet, der nicht im Festzelt endet, sondern im Frieden mit sich selbst. GG Anderson, bekannt für Sommernacht in Rom, lebt ein Leben, das bizarre Züge trägt. In einem bunte Interview 2015 gab er zu: “Ich trinke regelmäßig 20 Bier in einer Nacht sind normal. Seine Frau kontrolliert ihn mit einem Trinkbudget von 500 € um schlimmeres zu verhindern. Diese
Offenheit ist schockierend, aber auch tragisch. Anderson ist ein Beispiel für eine Normalisierung von Alkohol, die gefährlich ist. Man stelle sich das mal bildlich vor. GG Anderson beim Getränkeeinkauf mit einem 500 € Schein in der Hand und einer Excheltabelle im Kopf. Heute sind noch 6,3 Bier erlaubt. Während andere mit Kalorien zählen kämpfen, jongliert er mit Promille Werten. Die Ehefrau als Finanzaufsicht für Alkohol. Das hat was von Schlager trifft Preaid Konto. Und trotzdem GG ist sympathisch. Vielleicht, weil er so
ehrlich ist. Vielleicht, weil er gar nicht erst versucht, den Saubermann zu spielen. Er ist wie ein Schlagerlied, dass man heimlich mitsingt, obwohl es einem eigentlich peinlich ist. Er steht dazu, dass er es nicht schafft, komplett aufzuhören. Und vielleicht ist genau diese Ehrlichkeit sein wichtigster Beitrag in einer Szene, die oft lieber schweigt. Bash. Bashi, der Schweizer Popstar mit Hits wie Bring and High ist ein Außenseiter in der Schlagerszene. Doch seine Ehrlichkeit macht ihn relevant. In der Schweizer illustrierten
2020 sagte er: “Ohne Alkohol könnte ich nicht auftreten. Das ist mein Problem.” Seine Abhängigkeit ist kein Geheimnis, doch er kämpft öffentlich dagegen. Bashis Geschichte ist ein Wegruf für eine Branche, die Alkohol oft verharmlost. Dabei wirkt Bashi oft wie der nette Junge von nebenan. nur, dass dieser Junge manchmal mit einer halbvollen Flasche auf der Bühne steht und sich fragt, wie er dahingekommen ist. Seine Interviews sind so ehrlich, dass man das Gefühl hat, man sitzt mit ihm an der Bar, nur dass er einen nicht
zum Trinken überreden will, sondern zum Nachdenken. “Ich habe mich oft weggesungen,” sagt er, und das merkt man. Seine Songs tragen Schmerz, Wut und Sehnsucht in sich und manchmal auch einen leichten Schwips. Aber anstatt das zu verstecken, macht er es zum Thema. Das verdient Respekt, denn in einer Szene, in der viele Künstler so tun, als wären sie ständig in Hochform, sagt Bashi offen: “Ich kämpfe!” Und genau deshalb ist seine Geschichte nicht nur tragisch, sondern auch inspirierend.
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