ZDF ändert „Aktenzeichen XY“ spürbar – 18 Millionen Zuschauer betroffen

Moderator Rudi Cerne im Studio von „Aktenzeichen XY ungelöst“.
Moderator Rudi Cerne führt wie gewohnt durch „Aktenzeichen XY ungelöst“. © Nadine Rupp/ZDF

Die beliebte Fahndungssendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ im ZDF wird ausgebaut – mit einem besonderen, internationalen Twist.

Mainz – Das ZDF plant eine bedeutende Neuerung für die Kult-Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“. Zwei spezielle Eurovision-Ausgaben sollen künftig Fälle aus Deutschland, Österreich und der Schweiz präsentieren. Die Sendungen werden zeitgleich in allen drei Ländern ausgestrahlt und erreichen damit ein Millionenpublikum.

ZDF ändert „Aktenzeichen XY“ spürbar – 18 Millionen Zuschauer betroffen

Die Ankündigung erfolgte im Rahmen der 58. Koproduktionstagung der öffentlich-rechtlichen Sender ZDF, ORF und SRF in Zürich. Wie das ZDF mitteilte, werden die beiden Eurovision-Ausgaben live am Mittwochabend gesendet. Das Format verspricht eine noch größere Reichweite für die Fahndungsarbeit, da Verbrechen grenzüberschreitend aufgeklärt werden können.

„Aktenzeichen XY… ungelöst“ gehört zu den erfolgreichsten deutschen Fernsehformaten. Die internationale Ausweitung auf Österreich und die Schweiz bietet anhand der Einwohnerzahlen bis zu 18 Millionen weitere Zuschauerinnen und Zuschauer.

ZDF investiert in Zusammenarbeit mit ORF und SRF – „Aktenzeichen XY“ profitiert

Die drei Sender intensivieren ihre Zusammenarbeit darüber hinaus deutlich. Das Koproduktionsvolumen erreichte 2024 rund 133 Millionen Euro – eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr (mehr ZDF-News bei RUHR24 lesen).

Neben „Aktenzeichen XY“ sind weitere gemeinsame Projekte geplant, darunter die neue Krimireihe „Obersee“ mit Franziska Weisz und bewährte Formate wie „Das Traumschiff“ und „Der Bergdoktor“. Zu den bewährten TV-Formaten des ZDF zählt auch „Familie Bundschuh“ – darüber gab es zuletzt Ärger, wie ein Darsteller verraten hat.

„Aktenzeichen XY… ungelöst“ im Überblick:

Sendung seit: 1967 (eine der ältesten deutschen TV-Sendungen)
Moderator: Rudi Cerne (seit 2002)
Sendeplatz: Mittwochs, 20:15 Uhr im ZDF
Format: Fahndungssendung mit Rekonstruktionen ungeklärter Kriminalfälle
Erfolg: Hunderte Fälle konnten durch Zuschauerhinweise aufgeklärt werden

ZDF arbeitet seit rund 60 Jahren mit ORF und SRF zusammen

ZDF-Programmdirektorin Dr. Nadine Bilke betonte die Bedeutung der Allianz: „Für ein vielfältiges Programmangebot, das länderübergreifend überzeugt, brauchen wir starke Allianzen mit dem ORF und SRF.“ Die Koproduktionstagung findet seit 1967 statt und gilt als wichtiger Baustein für die deutschsprachige Fernsehlandschaft.

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