Winter-Wetter hat Niedersachsen im Griff! ++ Unwetterwarnung: Eisregen und Extrem-Glätte! ++ HIER fällt die Schule aus
Das Winterwetter hat Niedersachsen im Griff. Was du jetzt wissen musst, liest du in unserem Newsblog.

Wetter: Vier Jahreszeiten – warum es sie gibt und wie sie entstehen
Das klirrendkalte Winter-Wetter hat nun bittere Konsequenzen. Denn nach dem vergangenen Wochenende, an dem Schnee und Kälte die Menschen nach draußen gezogen hatten, droht nun das Winter-Chaos in Niedersachsen.
Unterricht muss ausfallen, Autos stauen sich auf den Autobahnen und auch die Deutsche Bahn struggelt. Was in diesen Tagen wichtig ist, liest du in unserem Newsblog.
Niedersachsen: Winter-Wetter stürzt Region in Chaos
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Sonntag, 11. Januar
19 Uhr: Weitere Schulausfälle in der Region
Es war abzusehen. Weitere Städte und Landkreise ziehen in puncto Schulausfall am Montag nach. In Wolfsburg fällt der reguläre Schulbetrieb an allen Grundschulen, weiterführenden Schulen und Förderschulen aus. An den berufsbildenden Schulen gibt es Distanzunterricht. Ähnliches gilt im Kreis Goslar. Hier obliegt die Entscheidung, ob es Distanzunterricht gibt oder nicht, den einzelnen Schulen. Bedeutet: Jeder sollte sich vorab nochmal schlau machen.
Weiter geht es in Braunschweig. Auch hier fällt der Unterricht an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen an. In den Kitas gibt es lediglich einen Notbetrieb. Der Kreis Wolfenbüttel reiht sich beim Schulausfall ein. Die Behörde weist aber darauf hin, dass an der berufsbildenden Carl-Gotthard-Langhans-Schule Distanzunterricht stattfindet.
17.05 Uhr: Schulausfall auch im Kreis Helmstedt
Der Kreis Helmstedt schließt sich bei den Kreisen Gifhorn und Peine an. Der Schulunterricht wird nach Angaben des Landkreises an allen allgemein- und berufsbildenden Schulen am Montag ausfallen. Auch die Schülerbeförderung, auch zu den Förderschulen innerhalb und außerhalb des Landkreises Helmstedt, findet nicht statt. Für die BBS Helmstedt wurde Distanzunterricht angeordnet.
16.32 Uhr: Schule fällt auch im Kreis Gifhorn aus
Auch im Landkreis Gifhorn fällt die Schule aus. Das gilt für alle allgemeinbildenden Schulen im gesamten Landkreis Gifhorn. An den berufsbildenden Schulen I und II gibt es Distanzunterricht, heißt es vom Landkreis Gifhorn. Witterungsbedingt wird außerdem der Schülerverkehr im Landkreis Gifhorn eingestellt. Das gilt auch für den Schülerverkehr zu den Förderschulen.
14.22 Uhr: Schule in Peine fällt aus
Wie der Landkreis Peine mitgeteilt hat, wird aufgrund der angekündigten Witterungs- und Verkehrsbedingungen im Landkreis der Unterricht an allen allgemein- und berufsbildenden Schulen am Montag (12. Januar) erneut ausfallen. Für Eltern, die nicht daheim bei ihren Kindern bleiben können, richten die Schulen nach Möglichkeit eine Notbetreuung ein.
10.20 Uhr: DWD warnt ebenfalls
Auch der DWD hat jetzt angekündigt, dass die neue Woche mit Glatteis starten dürfte. „Nach einer kurzen Schneephase geht der Niederschlag in Regen über, der auf kalten Böden gefriert. Es besteht verbreitet Gefahr vor Glatteis. Es ist mit erheblichen Beeinträchtigungen auf allen Verkehrswegen zu rechnen“, heißt es in einer Mitteilung der Wetterbehörde.
Besonders brenzlig dürfte es demnach hier werden:
- Kreis Helmstedt
- Kreis Goslar
- Kreis Celle
- Kreis Gifhorn
- Kreis Peine
- Kreis Wolfenbüttel
- Salzgitter
- Wolfsburg
- Braunschweig
Samstag, 10. Januar
19.33 Uhr: Eisregen und extreme Glätte im Anmarsch?
Das Wochenende wird frostig bei uns in Niedersachsen. Und dann? Dann könnte es uns pünktlich am Montag im Berufsverkehr nochmal bitter erwischen, wie „Skywarner Wolfsburg“ bei Facebook schreibt. Denn möglicherweise könnte uns am Montag eine neue Front erreichen. Das Gebräu wäre äußerst ungünstig. Demnach „könnte an einer Warmfront zu Beginn starker Schneefall einsetzen, welcher später in Eisregen übergeht“, schreibt „Skywarner Wolfsburg“. Das Resultat: Im schlimmsten Fall „extreme Straßenglätte“.
15.47 Uhr: Brockenstraße wieder frei
Kurzer Blick nach Sachsen-Anhalt: Nachdem wegen Sturmtief „Elli“ die Brockenstraße nicht beräumt werden konnte, haben sich Mitarbeiter des Kreisstraßenbauhofs mit Schneefräse und Schiebschild zum höchsten Gipfel Norddeutschlands hochgearbeitet. Durchschnittlich habe der Schnee gut einen halben Meter hoch gestanden, teilte der Landkreis mit. Am Nachmittag wurde das 1.141 Meter hohe Brockenplateau erreicht.
Generell werde am Abend die permanente Beräumung der Straßen im Landkreis Harz enden. „Die Schneefälle haben aufgehört und die Verhältnisse auf den Kreisstraßen lassen sich beherrschen“, sagte Bauhofleiter Dennis Schlehuber. Die Straßen würden derzeit noch weiter beräumt und mit Sole und Salz gegen Straßenglätte präpariert. Der Deutsche Wetterdienst rechnet ab Montag mit Glatteis für Sachsen-Anhalt.
15.30 Uhr: Bahnverkehr auf Erixx-Strecken erst ab Sonntag
Der Zugverkehr auf den Linien des Regionalbahnbetreibers Erixx soll voraussichtlich erst am Sonntag weitgehend wieder anlaufen. Der Winter habe die Erixx-Strecken fest im Griff, teilte ein Sprecher des Bahnunternehmens am Samstagmittag mit. Ein Zugverkehr sei heute voraussichtlich nicht mehr möglich. „Bitte verschiebt Eure geplanten Fahrten für den heutigen Tag“, hieß es in Richtung der Bahnreisenden.
Allein auf der Erixx-Linie Lüneburg – Dannenberg-Ost (RB32) wurde der Zugverkehr nach einer Erkundungsfahrt ohne Fahrgäste am frühen Nachmittag wieder aufgenommen. Von den Ausfällen betroffen sind diese Bahnlinien, vor allem in der Mitte, im Süden und im Osten Niedersachsens:
- RB47 Uelzen – Gifhorn – Braunschweig
- RB42 / RB43 Braunschweig – Vienenburg – Bad Harzburg – Goslar
- RE10 Goslar – Hildesheim – Hannover
Wie das Unternehmen weiter mitteilte, hätten dort bislang keine Erkundungsfahrten stattfinden können, die Strecken seien daher weiterhin gesperrt. Ein Ersatzverkehr mit Bussen könne bislang nicht eingerichtet werden.
9.50 Uhr: Langstreckenverkehr läuft nur schleppend wieder an
Nicht nur im Regionalverkehr hat „Elli“ den Reisenden einen Strich durch die Rechnung gemacht, auch der Fernverkehr der Deutschen Bahn kam teils komplett zum Erliegen. Am Samstag laufen die ersten Fernzüge aus Norden so langsam wieder an, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Auf einigen Strecken, etwa nach Hannover oder Rostock, geht jedoch weiterhin gar nichts. „In den zurückliegenden Nachtstunden und heute Morgen hat die DB die Strecken erkundet, wieder befahrbar gemacht und die Fahrzeuge an ihre Einsatzorte gebracht“, erklärte die Bahn am Samstagmorgen. „Das Hochfahren des Betriebs nach den Auswirkungen des heftigen Wintereinbruchs wird jedoch über Stunden dauern.“
8.30 Uhr: BSVG stellt Betrieb ein
Auch am Samstag sorgt Winter-Sturmtief „Elli“ weiterhin für Chaos in Niedersachsen. Der BSVG hat angekündigt, dass der öffentliche Nahverkehr aufgrund der Straßenverhältnisse erstmal eingestellt bleibt. Mittlerweile konnten zumindest die Linien 419 und 411 starten. Auf den anderen Linien geht weiterhin nichts. Pendler können >>> HIER <<< alle aktuellen Statusmeldungen des BSVGs einsehen.
Freitag, 9. Januar
16.07 Uhr: Feuerwehren im Kreis Helmstedt im Dauereinsatz
Die Einsatzkräfte der Feuerwehren sind im Landkreis Helmstedt ständig unterwegs. Wie die Einsatzkräfte mitteilten, sind sie permanent dabei „Weiterhin ist die Feuerwehr im Einsatz um „wichtige Kreuzungen und Verkehrswege“ vom Schnee zu befreien. Das Problem: „Weiterhin bleiben die LKW‘s durch Schneeverwehungen und anhaltenden Schneefall einfach stecken. Hierbei ist die L651 Berg nach Mariental und die B244 Rote Welle sowie die Ortslage in Grasleben die Schwerpunkte.“

14.25 Uhr: DWD hebt Unwetterwarnung auf
Weitere gute Nachrichten vom DWD. Der Deutsche Wetterdienst hat die Unwetterwarnung vor starker Schneeverwehung für folgende Städte und Kreise aufgehoben: Wolfsburg, Kreis Helmstedt, Kreis Gifhorn, Kreis Celle.
14.14 Uhr: Bäckerei mit rührender Aktion
Die Bäckerei „Heide-Bäckerei Meyer“ aus dem Kreis Gifhorn spendiert heute gratis Snacks und Kaffee. Und zwar für „Mitarbeiter von Räumdiensten und Menschen, die im Auftrag oder organisiert bei der Schneeräumung auf Straßen und Wegen im Einsatz sind“, heißt es bei Facebook.
13.45 Uhr: HSB fährt ab Samstag wieder
Nach einem Tag Zwangspause rollen die Züge der Harzer Schmalspurbahnen ab Samstag (10. Januar) wieder. Es sei aber nicht völlig ausgeschlossen, dass es noch spontane Änderungen geben könnte. Infos findest du HIER >>>
13.15 Uhr: VW sagt Spätschicht ab
Laut einem Bericht der „Braunschweiger Zeitung“ muss am Abend bei VW die Produktion unterbrochen werden. Ein Sprecher bestätigte der Zeitung, dass an der Montagelinie 3 im Werk in Wolfsburg die Spätschicht abgesagt wurde. Hier wird der Golf produziert. VW begründete diese Entscheidung damit, dass die Teileversorgung nicht mehr gewährleistet sei.
13.12 Uhr: Erste Bilanz aus dem Harz
Die Polizei hat ein erstes Fazit zu wetterbedingten Verkehrsunfällen im Harz geliefert. Laut den Beamten kam es bis 12 Uhr zu insgesamt 14 Unfällen im Landkreis. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde dabei eine Person leicht verletzt. Nach jetzigem Ermittlungsstand fuhr der Fahrer eines Lastkraftwagens die L 89 aus Richtung Vienenburg kommend in Richtung Lüttgenrode. In einer Kurve verlor er Lkw die Kontrolle über sein Fahrzeug. In der Folge geriet das Heck des Lkw auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Ford-Transporter. Dessen Fahrer verletzte sich leicht und wurde durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht.
In diesem Zuge weist die Polizei noch einmal darauf hin, „dass winterliche Straßenverhältnisse weiterhin besondere Vorsicht erfordern.“ Heißt: Langsam fahren, ausreichend Abstand halten und vorausschauend fahren. In besonders verschneiten Gebieten empfehlen die Beamten das Fahren mit Schneeketten.
13.05 Uhr: Edeka in Wolfenbüttel schließt um 18 Uhr
Auch die Edeka-Filiale Häring in Wolfenbüttel hat bei Facebook mitgeteilt, dass der Laden früher als gewohnt schließt: „Achtung Flock-Down! Wir schließen unseren Markt heute um 18 Uhr, damit unsere Mitarbeiter sicher nach Hause kommen. Wir bitten um euer Verständnis!“
13.03 Uhr: Edeka schließt bereits um 20 Uhr
Die Edeka-Filiale in Königslutter teilte in den sozialen Medien mit, dass die Filiale am Freitag schon eine Stunde früher, also um 20 Uhr schließen werde: „Die Sicherheit hat bei diesem Wetter oberste Priorität und steht für uns klar im Fokus. Deshalb schließen wir das E-Center heute bereits um 20 Uhr, damit all unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicher nach Hause kommen können. Wir bitten euch herzlich um euer Verständnis und danken euch für eure Rücksichtnahme . Passt gut auf euch auf und kommt ebenfalls sicher durch den Abend!“
12.53 Uhr: Titanic auf Lappwaldsee
Viele Menschen aus unserer Region nehmen das Winterwetter mit Humor. In den sozialen Netzwerken tauchen entsprechend lustige und skurrile Fotos auf. Unter anderem ein Eisbär, der sein großes Geschäft in einem verschneiten Garten verrichtet. Oder die tierische „Ice Age“-Crew, die durch die Braunschweiger Münzstraße flaniert. Sogar die „Titanic“ ist zu sehen – auf dem „Lappwaldsee“. Ungünstigerweise neben einem Eisberg…
12.46 Uhr: Eiszapfen treffen Streifenwagen
Auch die Polizei bleibt von den Folgen des Winterwetters nicht verschont. Vor einer guten Stunde haben sich an der TU Clausthal im Harz zwei Eiszapfen von einem Dach gelöst und sind auf einem Streifenwagen gelandet. Ganz in der Nähe seien auch Leute unterwegs gewesen, heißt es von den Beamten aus Goslar. Verletzt wurde niemand. Aber denk dran: Du musst die Eismassen an deinem Haus entfernen. Der betroffene Bereich an der Graupenstraße ist jetzt erstmal gesperrt.
11.42 Uhr: Lkw und Autos stecken teilweise fest
Auf der A36 bei Vienenburg (Lk Goslar) ging zeitweise nichts mehr. LKWs haben sich auf den Steigungen festgefahren. Sogar Autos steckten fest.
Nach dem der Winterdienst die linke Fahrspur räumen konnte, hat nach Freigabe der Polizei sogar ein Treckerfahrer zwei LKWs aus dem Schnee befreien
Müssen. Andere müssen noch weitere Stunden ausharren und auf den Abschleppdienst warten.

10.40 Uhr: Auch Regionalzüge stellen Betrieb ein
Erste Regionalzüge stellen ihren Verkehr in Niedersachsen ein. Das Unternehmen Start Niedersachsen teilte mit, dass keine Züge mehr fahren. Start-Züge fahren unter anderem Hannover, Hildesheim, Hamburg und Bremen an. Auch die S-Bahn Hannover hat wegen des Winterwetters bereits den Betrieb eingestellt – sowohl mit Zügen als auch mit Ersatzbussen. In ganz Norddeutschland fahren zudem keine Fernverkehrszüge mehr.
Das Eisenbahn-Unternehmen Erixx wies ebenfalls auf ausfallende und verspätete Züge hin. Langsam aber stetig verschlechtere sich die Situation auf den Strecken, hieß es. Ab Mittag sei vermutlich kein Betrieb mehr möglich. Die Erixx-Züge verkehren zwischen Hannover, dem Harz, Braunschweig und der Lüneburger Heide. Ähnlich äußerte sich das Unternehmen Metronom, das zur gleichen Betreibergesellschaft gehört. Einzelne Verbindungen in den Räumen Hamburg und Bremen sind bereits gestrichen.
Es gebe erste Probleme durch eingefrorene Weichen und Schneeverwehungen – und es sei mit weiteren Ausfällen zu rechnen. Bahnreisende sollten, wenn möglich, auf Fahrten verzichten, sich jedoch mindestens über die aktuellen Abfahrten informieren.
Die Nordwestbahn, die unter anderem die Regio-S-Bahn bei Bremen betreibt, teilte mit, dass zahlreiche Weichen am Bremer Hauptbahnhof vereist seien. „Aus diesem Grund werden Züge zurückgehalten und einzelne Fahrten erhalten derzeit keine Einfahrt in den Bahnhof“, hieß es von dem Unternehmen.
9.49 Uhr: Braunschweiger Polizei rät: Autofahren wenn möglich vermeiden
Gleich an mehreren Stellen im Autobahnnetz der Region Braunschweig blockieren Lkw die Straßen und Auffahrten. Mittlerweile ist auch das THW im Einsatz, um liegengebliebene Fahrzeuge zu bergen. Die Autobahnmeistereien können sich im Großraum Braunschweig aktuell nur auf die Hauptfahrstreifen der Autobahn konzentrieren, um diese freizuhalten. Heißt: Wer nicht unbedingt muss, sollte nicht losfahren. Großraum- und Schwertransporte sollten Parkplätze anfahren. Autofahrer sollten Räumfahrzeuge nicht überholen.
9.10 Uhr: DWD hebt Unwetterwarnung vor starkem Schneefall auf
„Gute Nachrichten“ für die Landkreise Goslar, Hildesheim, Helmstedt, Wolfenbüttel und die Stadt Salzgitter. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat die Unwetterwarnung vor starkem Schneefall aufgehoben.
8 Uhr: Einschränkungen für Wintersportler im Harz
Einige Skigebiete haben am Freitag wegen des heftigen Winterwetters geschlossen. So läuft wegen des starken Windes auf Niedersachsens höchstem Berg, dem Wurmberg, kein einziger Lift, wie die Betreiber mitteilten. Auch am Sonnenberg in Sankt Andreasberg sowie am Rodellift in Torfhaus wird der Betrieb eingestellt.
Nach Informationen am Morgen sollen die Lifte am Matthias-Schmidt-Berg in Sankt Andreasberg sowie am Bocksberg in Hahnenklee allerdings in Betrieb sein. Auch der Schlepplift in Braunlage soll öffnen. Ein Großteil der Langlaufloipen im Harz ist ebenfalls gespurt und geöffnet. Wintersportler sollten allerdings angesichts von Wind und großen Schneemengen auf herabfallende Äste und umknickende Bäume achten, warnte die Polizei.
7.57 Uhr: BSVG muss Buslinien einschränken
Die Braunschweiger Verkehrs-GmbH versucht, den Busbetrieb so weit es geht aaufrechtzuerhalten Doch schon am Morgen mussten einige Linien eingeschränkt werden. Schließlich habe die Sicherheit der Mitarbeiter und Fahrgäste oberste Priorität. Wenn du dich über die Busse informieren willst, schau vorab >>>HIER nach.
7.07 Uhr: Mehrere Glätte-Unfälle
In der Nacht zum Freitag ist es in Niedersachsen zu mehreren Unfällen durch Glätte gekommen. Bislang lasse das Sturmtief „Elli“ zwar noch auf sich warten, hieß es von der Polizei. Dennoch seien in der Nacht bereits einige Autos ins Rutschen gekommen.
Im Bereich Osnabrück verursachten die glatten Straßen demnach neun Unfälle, bei drei davon wurden die Beteiligten leicht und in zwei Fällen schwer verletzt.
Am frühen Morgen kam es auch auf der A7 Höhe Wedemark (Region Hannover) zu einem Unfall mit zwei Transportern und einem Auto, bei dem ein Beteiligter leicht verletzt wurde. Auf der A2 Höhe Lehrte rutschte laut Polizei kurze Zeit später ein Auto in die Leitplanke, verletzt wurde niemand.
6.15 Uhr: Polizei Goslar mit dringender Warnung
Die Polizei Goslar warnt bei Facebook vor starkem Schneefall, anhaltendem Sturm und massiven Schneeverwehungen. Wer unbedingt mit dem Auto raus muss, der solle vorsichtig fahren und das Tempo den Bedingungen anpassen. „Wenn möglich, reduziert das Autofahren auf das absolute Minimum“, sagen die Beamten.
Wer mit Auto unterwegs ist, sollte außerdem gut ausgestattet sein: Winterreifen, Eiskratzer, Schneebesen, Decken. Und noch eine Bitte haben die Beamten: Wälder sollte man aktuell nicht aufsuchen. Durch den Sturm und die Schneelast bestehe eine „akute Gefahr“ durch herabfallende Äste oder umstürzende Bäume.
6.10 Uhr: Sturmtief „Elli“ ist da
Das Sturmtief „Elli“ verschärft das Winterwetter in Niedersachsen und Bremen. Seit dem frühen Morgen gibt es an der Küste Windböen und stürmische Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 und 65 Kilometern pro Stunde, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. Im Tagesverlauf werden an der Nordseeküste heftigere Sturmböen erwartet. Auf den Inseln bestehe die Gefahr einzelner orkanartiger Böen mit Geschwindigkeiten bis 110 Kilometern pro Stunde, hieß es.
Auch im niedersächsischen Binnenland ist es seit der Nacht ungemütlicher und windiger geworden, auch dort kommt es zu stürmischen Böen. Vielerorts schneit es. Bis zur Nacht zum Samstag werden der Vorhersage zufolge im Norden und der Mitte Niedersachsens bis zu 15 Zentimeter Neuschnee fallen. Im Harz werden stellenweise bis 30 Zentimeter Neuschnee erwartet. Wegen des kräftigen Windes warnt der Wetterdienst vor allem im Norden und der Mitte Niedersachsens vor starken Schneeverwehungen. (mit dpa)




