Warum diese Episoden so besonders sind: Lena Lorenz berührt die Hauptdarstellerin – und hier ist der wahre Grund…

Die Dreharbeiten zur zwölften Staffel „Lena Lorenz“ sind längst abgeschlossen. Zwei Episoden beschäftigen Hauptdarstellerin Judith Hoersch bis heute.
Marktschellenberg – Seit 2015 verkörpert Judith Hoersch die Hebamme Lena Lorenz im ZDF. Mittlerweile umfasst die Serie 52 Folgen in zwölf Staffeln. Die neuen Episoden starteten am 9. April im Fernsehen, in der Mediathek sind sie bereits seit dem 26. März abrufbar.
„Lena Lorenz“ im ZDF: Judith Hoersch nennt zwei Folgen besonders bewegend
In einem ZDF-Interview verriet die Schauspielerin, welche Geschichten sie emotional am stärksten berührt haben: „Mich haben alle Filme auf ihre Weise abgeholt. Sie sind alle aktuell und alle wichtig, auch wenn sie sehr unterschiedliche Themen behandeln. Aber müsste ich nun welche nennen, würde ich die Folgen ‚Loverboy‘ und ‚Auf Augenhöhe‘ betonen, diese haben mich sehr berührt.“
Worum geht es in den beiden Folgen? Die Folge „Loverboy“ lief am 16. April um 20.15 Uhr im ZDF. Lena betreut darin die hochschwangere Sina Schumacher (Fanny Altenburger), die vor ihrem Ex-Freund Kenny Hofer (Lukas T. Sperber) in eine Schutzwohnung geflohen ist.
„Lena Lorenz“ im ZDF: Darum geht es in der Folge „Loverboy“
Kenny hatte Sinas Bedürftigkeit ausgenutzt und sie zur Prostitution gezwungen. Als er sich reumütig bei ihr meldet, wächst Lenas Sorge: Wird Sina sich erneut auf die gefährliche Beziehung einlassen? Der Loverboy zeigt sich charmant und zurückhaltend – genau wie zu Beginn ihrer Beziehung. Sina überlegt, ihm eine zweite Chance zu geben.

Kenny versucht sofort, Lena als Hebamme auszutauschen und den Kontakt zu unterbinden. Doch Sina ist wachsamer geworden und beharrt darauf, dass Lena sie weiter betreut. Die Hebamme kämpft um die Sicherheit ihrer Patientin und der ihres ungeborenen Kindes (mehr ZDF-News auf RUHR24).
„Lena Lorenz“ im ZDF: „Auf Augenhöhe“ zeigt Trauma im Kreißsaal
In der Folge „Auf Augenhöhe“ (Ausstrahlung: 7. Mai) gerät Lena in einen schwierigen Konflikt. Das junge Paar Fine (Süheyla Ünlü) und Jannis Kleinert (Daniel Langbein) ist nach der Geburt ihres Babys wie ausgewechselt.
Fine leidet unter Panikattacken und kann keine Bindung zu ihrem Kind aufbauen. Jannis macht sich Vorwürfe, weil er Fine während der Geburt allein gelassen hat. Lenas neue Kollegin Gesa Hahn (Anna Fischer) hatte ihn aus dem Kreißsaal geschickt.
„Lena Lorenz“ im ZDF: Lena konfrontiert ihre neue Kollegin Gesa
Je mehr Lena nachforscht, desto deutlicher wird: Gesa hat Fine unter Druck gesetzt und zum Pressen gezwungen, obwohl kein natürlicher Pressdrang vorlag. Jannis wurde abgewiesen, als die Werte des Ungeborenen kritisch wurden. Fines Symptome entpuppen sich als Folge eines traumatischen Geburtserlebnisses.
Lena konfrontiert Gesa mit ihren Bedenken. Die Kollegin reagiert verärgert und abweisend. Lena bleibt nichts anderes übrig, als Dr. Keller (Thomas Limpinsel) einzuschalten.
„Lena Lorenz“ im ZDF: Emotionale Herausforderungen auch privat
Neben den beruflichen Themen muss Lena in Staffel 12 auch privat viel bewältigen. Ihr Freund Rob (Seán McDonagh) plant spontan eine Europareise mit seiner Tochter Michelle (Saron Degineh). Zudem erfährt Lena, dass ihre Tante Liz (Bettina Redlich) erneut an Krebs erkrankt ist und keine Therapie mehr möchte.
„Lena ist in einem großen Spannungsgefüge zwischen privaten Themen und den beruflichen Dingen“, erklärt Judith Hoersch im ZDF-Interview. „Das mag ich so an der Figur: Sie muss immer jonglieren, die Bälle oben zu halten. Langweilig wird’s nie.“




