Wal Timmy ist wohl t.o.t – am Samstag soll Gewebeprobe untersucht werden (Fotos)

Kopenhagen · Der Wal-Kadaver vor Dänemark beschäftigt Forscher. Gewebeproben wurden entnommen. Noch aber gaben sie keinen Aufschluss darauf, ob es sich bei dem verendeten Tier tatsächlich um Timmy handelt, der zunächst an der deutschen Ostseeküste gestrandet war.

 

TRAURIGE WENDE um „Timmy“: Neue Gewebeprobe könnte jetzt die schlimmste Befürchtung bestätigen

Das Schicksal des berühmten Buckelwals „Timmy“ bewegt weiterhin Millionen Menschen — doch die neuesten Entwicklungen lassen die Hoffnung immer kleiner werden. Vor der Küste von Dänemark treibt weiterhin ein toter Buckelwal im Wasser, und nun sollen neue DNA-Untersuchungen endgültige Klarheit bringen.

Viele befürchten inzwischen das Schlimmste.

Gewebeprobe wird untersucht

Nach aktuellen Berichten haben Forscher bereits Gewebeproben des toten Wals entnommen. Die DNA-Analyse soll nun zeigen, ob es sich tatsächlich um den Buckelwal handelt, der im März an der deutschen Ostseeküste gestrandet war und später als „Timmy“ bekannt wurde.

Die Untersuchungen laufen offenbar bereits.

Und genau diese Ergebnisse könnten nun das traurige Ende einer Geschichte bestätigen, die wochenlang Menschen in ganz Deutschland bewegte.

Tierärztin erneut vor Ort

Auch Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus kündigte weitere Untersuchungen an. Eine Tierärztin soll den Kadaver erneut begutachten.

Die Bilder vor Ort werden unterdessen immer bedrückender.

Denn inzwischen haben sich Möwen über den toten Meeressäuger hergemacht, der nur wenige Meter vor der Küste liegt.

Viele Experten hatten bereits Angst um Timmy

Schon nach der aufwendigen Rettungsaktion Anfang Mai hatten zahlreiche Tierwissenschaftler Zweifel geäußert, ob der geschwächte Wal überhaupt noch überleben könne.

Zu lange hatte Timmy in flachen Küstengebieten verbracht.
Zu groß waren die Strapazen der vergangenen Wochen.

Einige Experten vermuteten sogar, dass das Tier bereits krank gewesen sein könnte.

Rätsel um den verschwundenen Sender

Zusätzliche Fragen wirft weiterhin der GPS-Sender auf, der laut der privaten Rettungsinitiative am Wal befestigt worden sein soll.

Denn bei den bisherigen Untersuchungen wurde kein Peilsender entdeckt.

Seit der Freilassung am 2. Mai gab es außerdem keinerlei Ortungsdaten mehr — ein Umstand, der mittlerweile auch Kritik und Diskussionen ausgelöst hat.

Erste Bilder schockieren viele Menschen

Die inzwischen veröffentlichten Fotos des Kadavers sorgen online für tiefe Betroffenheit. Auf den Aufnahmen wirkt die Haut des Wals bereits stark angegriffen.

Und die Vorstellung, dass es sich dabei tatsächlich um Timmy handeln könnte, trifft viele Menschen emotional hart.

“Das ist einfach nur traurig.”
“Nach allem, was er durchgemacht hat…”
“Man wollte ihm helfen — und jetzt endet es vielleicht so.”

Die Reaktionen im Netz werden immer emotionaler.

Gefahr bei den Untersuchungen

Laut dänischen Medien gestaltet sich die Untersuchung des Tieres schwierig und gefährlich. Durch Verwesungsgase im Inneren des Kadavers könne es sogar zu einer Explosion kommen.

Deshalb müssen die Experten bei der Entnahme weiterer Proben äußerst vorsichtig vorgehen.

“Die Hoffnung schwindet”

Während die endgültigen Ergebnisse der DNA-Analyse noch ausstehen, haben viele Beobachter inzwischen das Gefühl, dass die traurige Wahrheit kaum noch aufzuhalten ist.

Denn immer mehr Details scheinen darauf hinzudeuten, dass der tote Buckelwal vor Anholt tatsächlich „Timmy“ sein könnte.

Und damit könnte eine Geschichte, die Millionen Menschen wochenlang begleitet hat, ihr tragischstes Ende gefunden haben.

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