Sie werden ABSOLUT SCHOCKIERT sein, wie heftig Minister Till Backhaus nach Timmys Tod plötzlich kritisiert wird — viele nennen ihn jetzt einen ‘Heuchler’

Minister Backhaus traurig über Timmys Tod:„Er hatte sein Leben noch vor sich“

Trauriges Ende für Wal „Timmy“: Wenige Wochen nach der Rettungsaktion wurde der Buckelwal tot vor der dänischen Insel Anholt gefunden

Foto: Jens Büttner/dpa; -/News5/dpa

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) – Er hatte dem jungen Buckelwal tief in die Augen geschaut und war sich sicher: Dieses Tier verdient Hilfe. Umweltminister Till Backhaus (SPD) verteidigt jetzt in einem emotionalen Statement die umstrittene Rettungsaktion für Buckelwal „Timmy“.

„Ich habe verantwortungsbewusst gehandelt“, sagte Backhaus dem „Stern“. Man habe in Deutschland etwas „Einmaliges“ versucht: „einen jungen Wal zu retten, ihm seine Freiheit zu schenken.“ Zwischenzeitlich habe er sogar eine „emotionale Bindung“ zu dem Tier aufgebaut. Mehrfach sei er bei dem Wal gewesen und habe ihm „in die Augen geschaut“. Der Minister: „Er hatte Hilfe verdient. Er hatte sein Leben noch vor sich.“

Umweltminister Till Backhaus (SPD) verteidigt die umstrittene Rettungsaktion für Wal „Timmy“

Foto: Jens Büttner/dpa

Minister weist Kritik zurück

Zugleich teilte Backhaus gegen Schleswig-Holstein aus: „Gucken Sie mal nach Schleswig-Holstein. Wer von der Regierung war denn da wie oft vor Ort? Wir als Landesregierung haben uns gekümmert. Ich habe mich gekümmert.“

Kritik an der Rettungsaktion weist der SPD-Politiker zurück. „Die Wissenschaft kann sich im Übrigen auch irren. So wurde gesagt, der Wal könnte in fünf Tagen sterben, vielleicht auch in 21“, sagte Backhaus dem „Stern“. Letztlich habe er viel länger gelebt.

LIVE: Toter Timmy droht zu platzen:Wal-Kadaver zieht Neugierige an

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Quelle: News5

Das traurige Ende von Wal „Timmy“

Der junge Buckelwal hatte wochenlang für Schlagzeilen gesorgt. Immer wieder strandete „Timmy“ vor der deutschen Ostseeküste, Helfer kämpften um sein Überleben. Mitte April wurde das Tier schließlich Richtung Nordsee gebracht.

Mit einer Barge wurde „Timmy“ in die Nordsee gezogen

Foto: TNN

Anfang Mai wurde „Timmy“ rund 70 Kilometer nördlich von Skagen in einer chaotischen Rettungsaktion freigelassen. Ein am Tier befestigter Tracker funktionierte nicht, nach der Freilassung verschwand der Wal spurlos. Tagelang herrschte Ungewissheit über sein Schicksal – bis „Timmy“ schließlich tot vor der dänischen Insel Anholt gefunden wurde.

Noch immer ist nicht endgültig geklärt, welches Geschlecht Timmy hat. Während Minister Backhaus von einem Jungbullen spricht, ist sich Walforscher Fabian Ritter (58) sicher: Timmy ist ein Weibchen.

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