Sie werden ABSOLUT SCHOCKIERT sein, wenn vor Gericht das Alibi von Fabians Vater auseinandergenommen wird — Eine Polizistin enthüllt Details, die alles verändern könnten…und was dabei ans Licht kommt, ist erschütternd…
Fabians Vater Matthias R. steht als Zeuge vor Gericht
Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) – Sein Sohn Fabian (8) wurde ermordet, doch zuletzt hatte sich Matthias R. (35) hinter die mutmaßliche Killerin gestellt – seine Freundin. Mittlerweile ermittelt die Staatsanwaltschaft auch gegen ihn, wegen des Verdachts der Falschaussage. Am Donnerstag soll es im Rostocker Landgericht um sein Alibi gehen.
Verfolgen Sie den 5. Prozesstag im Live-Ticker.
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Der Fall, der Deutschland erschüttert
Der Mord an Fabian (8) bewegt viele Menschen. Wie der Junge verschwand, gesucht und schließlich tot aufgefunden wurde, hat BILD ausführlich rekonstruiert. Alle Hintergründe zum Fall lesen Sie hier.
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Nur Tage vor Tat gab es einen Kuss
In einer Textnachricht von Matthias R. an Gina H. wird deutlich, dass sich die beiden Anfang Oktober wieder geküsst haben. Matthias R.: „Und gestern das Gespräch und der Kuss hat mir gesagt, dass die Hoffnungen noch lange nicht verloren sind.“
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Angeklagte ist peinlich berührt
Als eine Sprachnachricht vom 28. September um 20.53 Uhr vorgespielt wird, lacht die Angeklagte Gina H. und wirft sich peinlich berührt die Hände vor das Gesicht. Darin sagt sie: „Boah Matthias, wenn das nicht alles so traurig wäre, würde ich einfach sagen: ‚Komm her und lass uns ficken.‘“
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Weitere Sprachnachricht abgespielt
Es wird eine weitere Sprachnachricht von Gina H. an Fabians Vater Matthias R. abgespielt. Sie ist vom 23. September um 15.21 Uhr: „Mein Zustand ist sehr sehr schlecht. Du weißt, ich habe auch einen Tumor im Kopf. Falls du das vergessen hast … Wunder dich nicht, wenn du irgendwann nichts mehr von mir hörst … Es wäre nett, wenn du nicht immer mit Absicht an mir vorbeifährst, so wie gestern zum Beispiel … naja, einfach versuchst, mir aus dem Weg zu gehen. Du wirst schon die Richtige finden, die Frau finden, mit der du glücklich bist, mit der du Party machen kannst und alles.“
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Schwester verlässt Saal
Auf den Hinweis des Anwalts und die Bekräftigung des Richters hin, stehen eine junge Frau und mehrere andere Personen auf und gehen. Der Richter: „Wer war das jetzt?“ Die Angeklagte Gina H. erklärt: „Das war meine Schwester.“
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Anwalt: Zeugen sollen Saal verlassen
Anwalt Andreas Ohm, zweiter Verteidiger der Angeklagten, weist darauf hin, dass mögliche Zeugen doch den Saal verlassen sollten. Er wisse, dass Gina H.s Schwester im Saal sei. Der Richter bekräftigt das.
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Gina H. will „im Mittelpunkt stehen“
Es wird eine Sprachnachricht vom 23. September 2025, 13.13 Uhr, abgespielt. Sie ist von der Angeklagten an Matthias R.: „Im Endeffekt warst ja nicht du das Problem, sondern ich, weil ich einfach im Mittelpunkt stehen möchte bei meinem Partner. Das, was ich in der Kindheit nicht hatte und auch so nicht, habe ich halt in der Partnerschaft gesucht. Du wolltest mir das halt nicht geben.“
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Sprachnachrichten werden abgespielt
Jetzt werden Sprachnachrichten von der Angeklagten Gina H. an Fabians Vater Matthias R. abgespielt.
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Zeuge entlassen
Die Aussage des Mannes ist beendet. Der Richter entlässt den ehrenamtlichen Jugendarbeiter.
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Er sah ihn am Tag vor dem Verschwinden
Jetzt wird der ehrenamtliche Jugendarbeiter auch nach dem Donnerstag vor Fabians Verschwinden gefragt: „Ich habe ihn gesehen. Ich habe nur kurz Hallo gesagt.“
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Fabian mochte 5-Minuten-Terrinen
Der Mann sagt über Fabian: „Er war immer lustig, manchmal kam er mal an: Kannst du mir mal meine 5-Minuten-Terrine fertig machen? Sein Fahrrad stand immer mitten auf dem Hof, nicht im Fahrradständer.“
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Jugendarbeiter kannten Eltern nicht
Der Richter: „Was wissen Sie über die Familienverhältnisse?“ Der Jugendarbeiter antwortet: „Ich habe seinen Vater und seine Mutter nicht einmal gesehen und nicht einmal mit denen geredet.“ Auch seine Frau, ebenfalls Jugendarbeiterin, sagte aus, dass sie die Eltern nicht kannte.
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BILD-Reporterin vor Ort
BILD-Reporterin Isabell Pfannkuche begleitet den Prozess um den getöteten Fabian aus Rostock. Welche Entwicklungen am heutigen Verhandlungstag zu erwarten sind, fasst sie in diesem Video zusammen.
Mordfall Fabian:Polizistin sagt zum Alibi des Vaters aus
Quelle: BILD -
Nächster Zeuge ist dran
Jetzt wird der Mann der Jugendmitarbeiterin als Zeuge vernommen. Auch er ist ehrenamtlich in der „Alten Molkerei“ aktiv.
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Jugendarbeiterin als Zeugin entlassen
Die Aussage der Jugendarbeiterin ist beendet. Der Richter hat sie aus dem Zeugenstand entlassen.
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Arbeiterin berichtet von Vorfall
Die Jugendarbeiterin berichtet von einer Situation: „Es war mal ein Vorfall, da hat die Mama bei uns angerufen und gefragt, ob Fabian schon los ist. Wir hatten ihn losgeschickt, aber er war nicht pünktlich da. Da hat er später gesagt, er hatte auf dem Weg noch einen Kumpel getroffen.“ Richter Schütt fragt: „Aber das war kein Fremder?“ „Nein, das hat er jedenfalls gesagt“, antwortet die Jugendarbeiterin.
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Fabian „würde mit anderen mitgehen“
Die Jugendarbeiterin: „Er war gleich offen, er hat sich gleich mit uns verstanden. Ich würde sagen, er würde auch mit anderen mitgehen.
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Fabian wirkte traurig
Am Tag vor seinem Verschwinden sei Fabian noch im Jugendklub gewesen, wie die Mitarbeiterin schildert. Sie sei am Donnerstag zwischen 15 und 16 Uhr im Jugendklub angekommen, da sei er aus dem Büro gekommen. „Ich vermute, vielleicht wollte er an den Computer, ich weiß nicht genau, was er wollte im Büro. Er war nachher so ein bisschen traurig, da habe ich gesagt: ‘Komm’ lass uns doch mal mit anderen Kindern Karten spielen.’ Ich glaube, das war Uno, das haben wir zwei bis drei Runden gespielt und dann war er am Computer. Und wenn ich ehrlich bin, ich weiß gar nicht, wann er gegangen ist. Bei uns muss man sich auch nicht anmelden oder verabschieden.“ Warum er traurig war, habe er nicht erzählt. Auch, dass er Nasenbluten hatte, habe sie nicht bemerkt.
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Richter stellt Nachfrage
Richter Schütt fragt nach: „Ist er offen auf Fremde zugegangen oder war er eher ein Kind, das Zeit brauchte?“
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Junge kam mit Fahrrad
Fabian kam fast täglich zum Jugendklub. Zuletzt sei er immer mit dem Fahrrad gekommen, so die ehrenamtliche Jugendarbeiterin.
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Einmal war Fabian traurig
Die Mitarbeiterin führt aus, dass Fabian bei der Gestaltung des Jugendraums zwischen März und September 2025 einmal traurig gewesen sei. Der Grund war wohl, dass er am Wochenende nicht zu seinem Vater durfte. „Er hat mal erzählt, dass sein Papa eine Freundin hat, aber nicht viel, nicht wie sie heißt, das wusste ich nicht.“
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Fabian war ein höfliches Kind
Auf die Frage des Richters antwortet die Jugendarbeiterin: „Persönlich kenn’ ich die Mama gar nicht, den Papa auch nicht. Er ist ein höfliches Kind gewesen, ein netter, kleiner, moppeliger. Er hatte viel Spaß mit uns und hat auch die Zeit genossen mit uns.“
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Richter befragt Jugendarbeiterin
Richter Holger Schütt befragt die Mitarbeiterin des Jugendklubs: „Was wussten Sie über seine Familienverhältnisse?“
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Mitarbeiterin: Fabian „kam fast jeden Tag“
Die ehrenamtliche Jugendarbeiterin (42): „Ich kannte Fabian zwei Jahre durch die Jugendarbeit. Er kam fast jeden Tag zum Jugendklub. Ihm hat das Spaß gemacht. Wir haben viel Karten gespielt, wir haben viele Ausflüge gemacht. Er hat gerne gebacken mit uns, gekocht, Spiele gespielt, Computer gespielt gerne.“
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Jugendklub-Mitarbeiterin als Zeugin
Jetzt beginnt die Befragung der Mitarbeiter des Jugendklubs „Alte Molkerei“, in dem der achtjährige Fabian vor seinem Tod öfter war.
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Anwalt beteuert aufrichtige Liebe
Fabians Vater würde Gina H. laut ihres Anwaltes aufrichtig lieben, da er auch jetzt zu ihr halte, obwohl er dadurch „gesellschaftlich isoliert, verachtet und bedroht“ würde. Die Beweisanregung sei laut Löcker erfolgt, um die Angeklagte „zu demütigen“.
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Anwalt kritisiert Beweisanregung
Thomas Löcker, der Anwalt von Gina H., betont, die Beweisanregung habe allein dazu gedient, die Glaubhaftigkeit der Aussagen zur Beziehung zu hinterfragen. Die Chats machten Vater Matthias R. nicht automatisch unglaubwürdig. Laut Anwalt diente die Beweisanregung nur dazu, den Vater „in einem besonders verwerflichen Licht darzustellen“.
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Es geht um angebliche Sex-Chats des Vaters
Die Beweisanregung stammt von Anwältin Christine Habetha, die Fabians Mutter als Nebenklägerin vertritt. Darin führt sie aus, dass Fabians Vater Matthias R. auch nach Beginn seiner Beziehung zu Gina H. im Winter weiterhin sexuelle Chats mit einer anderen Frau geführt haben soll.
Anwältin Christine Habetha vertritt Fabians Mutter (r.) als Nebenklägerin (Foto vom 13.05.26)
Foto: Peter Müller/BILD -
Anwalt von Gina H. spricht
Zu Beginn des Prozesstages meldete sich der Anwalt von Gina H. zu Wort. Er bezieht sich auf eine Beweisanregung vom letzten Verhandlungstag. Als Beweisanregung bezeichnet man einen Hinweis an das Gericht, in eine bestimmte Richtung weiter zu ermitteln. Das Gericht ist nicht verpflichtet, dem nachzugehen, und muss die Anregung auch nicht ausdrücklich ablehnen.
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Auch Fabians Oma soll aussagen
Neben der Polizeibeamtin sollen am Donnerstag auch Fabians Oma väterlicherseits aussagen sowie Mitarbeiter des Jugendklubs, den der 8-Jährige regelmäßig besuchte, und zwei Bürger, die in Bezug auf die Tat Fahrzeuge beobachtet haben.
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Das Alibi des Vaters
Zur Erinnerung: Vater Matthias R. verfügt für den Tattag über ein Alibi. Bereits am zweiten Verhandlungstag hatte Richter Holger Schütt ihn dazu befragt, was er am 10. Oktober 2025 – dem Tag des Verschwindens seines Sohnes Fabian – gemacht hat. Im Tatzeitraum machte er verschiedene Erledigungen, etwa einen Besuch bei der Autowerkstatt und beim Förster.
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Polizistin als Zeugin erwartet
Laut Gericht sagt heute eine Polizeibeamtin aus, die in der Vermisstensache ermittelte und insbesondere den Vater Matthias R. (35) befragte und dessen Alibi überprüfte.
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Richter tritt ein
Der Prozesstag beginnt pünktlich. Kurz nachdem der Richter den Saal betreten hat, wird die Verhandlung für den heutigen Tag eröffnet.
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Angeklagte betritt Saal
Die Angeklagte Gina H. betritt mit Fußfesseln den Gerichtssaal. Das war auch an den vorherigen Prozesstagen so.
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Fabians Mutter da
Auch am fünften Verhandlungstag ist Fabians Mutter Dorina L. im Gerichtssaal, um den Prozess um ihren getöteten Sohn zu verfolgen.
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Der Prozess soll um 9.30 Uhr beginnen
BILD-Reporterin Isabel Pfannkuche ist vor Ort und berichtet live. Es ist der fünfte Verhandlungstag im Mordprozess um den Tod von Fabian.
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Verhandlung geschlossen
Für heute ist die Verhandlung geschlossen.
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Zehn weitere Prozesstage
Der Zeuge ist entlassen. Der Richter terminiert den Prozess mit zehn weiteren Tagen bis zum 10. September. Eigentlich war der letzte Termin zunächst für den 2. Juli angesetzt.
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Zeuge erkennt Gina H.s Pick-up
Jetzt werden Fotos von Gina H.s orangem Pick-up am Tatort gezeigt. Der Zeuge sagt bestimmt: „Das ist er!“
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