Sie werden ABSOLUT SCHOCKIERT sein, wenn Experten enthüllen, woran Wal Timmy WIRKLICH gestorben sein könnte — und die Wahrheit ist erschreckend…

Buckelwal „Timmy“ ist tot – der GPS-Tracker brachte die traurige Gewissheit. Jetzt fordert ein Experte eine Obduktion und nennt den wohl entscheidenden Faktor.

Anholt – Buckelwal „Timmy“ hatte wochenlang Schlagzeilen gemacht: Viermal strandete er an der Küste Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns, ehe das Tier am 2. Mai per Lastkahn ins offene Meer gebracht und rund 70 Kilometer von Skagen entfernt im Skagerrak ausgesetzt wurde. Am Donnerstag (14. Mai) tauchte dann vor der dänischen Insel Anholt ein toter Buckelwal auf.

Collage „Timmy“ und Ritter
Meeresbiologe Fabian Ritter fordert nach „Timmys“ Tod eine Obduktion. © Collage Marcus Golejewski/picture alliance/dpa – Serdar Dogan/picture alliance/dpa

Die Identität bestätigte die dänische Umweltschutzbehörde nur zwei Tage später gegenüber dem Sender TV2 Østjylland: Es ist tatsächlich „Timmy“. Die Seriennummer des GPS-Trackers, den die private Rettungsinitiative vor dem Freisetzen an seiner Rückenflosse angebracht hatte, stimmte überein. Er befindet sich nun im Besitz der dänischen Behörden. Doch eine Frage bleibt: Woran starb der Wal?

Netz im Maul, Stress, Schmerzen – Meeresbiologe spekuliert über „Timmys“ Todesursache

„Am Ende hat wohl die Natur entschieden“, erklärte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Dr. Till Backhaus in einer Pressemitteilung der Landesregierung.  Deutsche und dänische Behörden sollen nun gemeinsam entscheiden, was mit dem Kadaver geschieht. Es gebe derzeit „keine konkreten Pläne“ für eine Bergung oder eine Autopsie, betonte Jane Hansen, Abteilungsleiterin der dänischen Umweltschutzbehörde.

Eine Obduktion sei laut dem Meeresbiologen Fabian Ritter jedoch dringend nötig. Nicht nur, um die Todesursache zu ermitteln, sondern auch um die von Karin Walter-Mommert und Walter Gunz finanzierte Bergungsaktion aufzuarbeiten. Ritter hat bereits einen konkreten Verdacht: „Das Netz, das bei der Strandung vor Timmendorfer Strand noch in seinem Maul steckte, hatte sicherlich einen großen Einfluss. Das ist meiner Meinung nach der offensichtlichste Faktor“, erklärt er der Bild.  Eine Untersuchung des Magens liefere Rückschlüsse, „ob und was er zuletzt gefressen hat oder ob er die Netzreste verschluckt hat“.

Laut Ritter sei es möglich, dass „Timmy“ nach seiner Freilassung ertrunken sei – dies lasse sich allerdings kaum nachweisen. „Bei Walen, die nicht an die Luft kommen können, bleibt das Blasloch aber bis zuletzt geschlossen. Sie ersticken also.“ Auch der Zustand der Haut und mögliche innere Verletzungen – etwa durch eine Baggerschaufel bei der Strandung vor Timmendorfer Strand – könnten eine Rolle gespielt haben.

Überlebenschancen waren von Anfang an gering: Forscher rechnen mit Rettungsaktion bei Buckelwal ab

Experten von Tierschutzorganisationen sowie dem Deutschen Meeresmuseum hatten die langfristigen Überlebenschancen des Wals übereinstimmend als sehr gering eingeschätzt und dringend von der Aktion abgeraten. Die Internationale Walfangkommission (IWC) dämpfte nach Timmys Freilassung alle Erwartungen: Wochenlange Strandungen und der strapaziöse Transport hätten das Tier ausgezehrt.

„Retten heißt: gesunden, anfangen zu fressen, auf dem richtigen Weg in die Arktis und dann langfristig überleben“, hatte auch der umstrittene Biologe Robert Marc Lehmann, in einem YouTube-Video nach dem Transport in die Nordsee betont. Er habe die Überlebenschancen von Beginn an bei 0,1 Prozent verortet. Dem schließt sich Walforscher Peter Teglberg Madsen von der Universität Aarhus an. Er sagte dem dänischen Sender TV2: „Ich finde, das ist Tierquälerei, was da vor sich gegangen ist. Das war ein krankes und sterbendes Tier.“ Man hätte „Timmy“ in Frieden verenden lassen sollen. In der Nordsee, so glaubt auch er, sei das Tier dann ertrunken. (Quellen: dpa, TV2 Østjylland, Mecklenburg-Vorpommern Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Welt, Bild, YouTube) (jaka)

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