Sie werden ABSOLUT SCHOCKIERT sein, was Fabians Oma vor Gericht sagte — und selbst der Richter konnte es kaum glauben…
Im Mordprozess um den getöteten Fabian sorgt die Aussage der Großmutter für Bestürzung. Ihre Erinnerungslücken bringen den Richter an seine Grenzen.
Rostock – „Ich möchte auch nicht wissen, was passiert ist.“ – Mit diesem Satz sorgte Fabians Großmutter Monika R. am Donnerstag (21. Mai) vor dem Landgericht Rostock für Fassungslosigkeit. Im Mordprozess um den getöteten Jungen aus Güstrow sagten weitere Zeugen aus, darunter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendklubs, den Fabian regelmäßig besuchte. Die ursprünglich geplante Befragung einer Polizeibeamtin wurde gestrichen.

Zunächst kamen Mitarbeiter des Jugendklubs „Alte Molkerei“ zu Wort. Eine ehrenamtliche Helferin schilderte Fabian als „sehr höflich, nett und fröhlich“, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet. Fast jeden Tag sei der Junge dort gewesen. Seine Eltern habe sie jedoch nie kennengelernt. Am Tag vor seinem Verschwinden wirkte Fabian traurig. Da er sehr offen gewesen sei, hätte er wohl „auch mit anderen“ mitgehen können, vermutete die Zeugin. Ein weiterer Mitarbeiter bezeichnete ihn als „witzigen Jungen“.
Mordprozess um Fabian: Oma will „auch nicht wissen, was passiert ist“ – Richter bestürzt
Dann betrat Monika R. den Zeugenstand. Die Anklage erhoffte sich von der Mutter des Vaters Matthias R. Einblicke in Fabians familiäres Umfeld. Einen freundlichen, zuverlässigen Jungen beschrieb sie – einen, der das Treckerfahren liebte. Doch zu den Familienverhältnissen wollte oder konnte sie nichts beitragen. Weder zur Trennung ihres Sohnes von Fabians Mutter Dorina L. noch zur späteren Beziehung mit der Angeklagten Gina H. äußerte sie sich laut RND. Alles sei gut gewesen, keine Probleme.
Die zahlreichen Erinnerungslücken ließen Richter Schütt aufhorchen. Er ermahnte die Zeugin, die Wahrheit zu sagen. „Wenn ich es nicht weiß, kann ich auch nichts sagen“, entgegnete die Großmutter knapp. Dann folgte der Satz, der den Richter schockierte: „Ich möchte auch nicht wissen, was passiert ist.“ Schütt musste kurz durchatmen. „Sie merken, dass ich mich frage, wie eine Oma nicht wissen möchte, was mit ihrem Enkel passiert ist“, sagte er. Eindringlich bat er sie, nachzudenken und bei der Aufklärung zu helfen.
Fabians Oma dementiert frühere Polizeiaussage
Christine Habetha, Anwältin von Fabians Mutter, übte offene Kritik: „Ich habe Zweifel an ihrer Aussage.“ Die vermeintlich „heile Welt“, die Monika R. schilderte, stehe im Widerspruch zu anderen Erkenntnissen. Habetha konfrontierte sie mit einer Nachricht der Angeklagten Gina H., in der diese ihren Hass auf die Familie von Matthias R. beschrieb. Reaktion der Zeugin: Unwissen.
Bereits zuvor hatte Richter Schütt eine frühere Polizeiaussage von Monika R. vorgelesen. Darin hatte sie angegeben, Fabian sei „noch nie abgehauen und habe noch nie die Schule geschwänzt“. Die Großmutter bestritt, das so gesagt zu haben. Ein weiterer Widerspruch. Schütts trockener Kommentar: „Sie wissen wenig.“ Auch Fabians Vater Matthias R. hatte im Prozess widersprüchlich ausgesagt. Mittlerweile läuft gegen ihn ein Verfahren wegen möglicher Falschaussage. (Quellen: RND, Bild)




