SCHOCK-DETAIL IM FALL FABIAN: Was Gutachter in der Asche fanden – und warum eine Flasche bei Gina H. jetzt Fragen aufwirft
🚨 SCHOCK-DETAIL IM FALL FABIAN: Was Gutachter in der Asche fanden – und warum eine Flasche bei Gina H. jetzt Fragen aufwirft
Der abgelegene Tümpel bei Klein Upahl wirkte nach Abschluss der Spurensuche beinahe wieder friedlich. Doch unter der schwarzen Erde und an Fabians Kleidung fanden Fachleute Hinweise, die inzwischen eine erschütternde Schlussfolgerung stützen:
Der Leichnam des achtjährigen Jungen wurde nach seinem Tod offenbar gezielt mit einem Brandbeschleuniger angezündet.
Spuren einer brennbaren Flüssigkeit
Vor dem Landgericht Rostock berichtete ein Fachmann des Landeskriminalamtes von Rückständen, die zu einem flüssigen Grillanzünder passen könnten. Entsprechende Spuren wurden unter anderem an Fabians Kleidung und in Erdproben vom Fundort untersucht.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass das Feuer dazu dienen sollte, Spuren der Tat zu beseitigen. Ob dies tatsächlich gelang und welche Hinweise trotzdem erhalten blieben, ist ein zentraler Teil der laufenden Beweisaufnahme.
Ausgerechnet bei Gina H. gefunden
Besonders brisant: In einem Schuppen der Angeklagten Gina H. wurde ebenfalls eine Flasche mit flüssigem Grillanzünder entdeckt. Darin soll ungefähr ein halber Liter gefehlt haben.
Nach Aussage eines Sachverständigen könnte eine solche Menge ausreichen, um einen Körper länger in Brand zu setzen. Der Experte konnte jedoch nicht nachweisen, dass genau diese Flasche oder ihr Inhalt am Fundort verwendet wurde. Es handelt sich daher um ein mögliches Indiz – nicht um einen eindeutigen Tatnachweis. NDR
Die Obduktion enthüllte das ganze Ausmaß
Auch die rechtsmedizinischen Ergebnisse erschütterten den Gerichtssaal. Demnach starb Fabian durch sechs mit großer Intensität ausgeführte Messerstiche in den Oberkörper. Zwei davon trafen das Herz. Eine mögliche Tatwaffe wurde bislang nicht gefunden.
Die schweren Verbrennungen entstanden nach den tödlichen Verletzungen. Damit steht für die Anklage fest: Das Feuer war nicht die Todesursache, sondern könnte anschließend gelegt worden sein, um Spuren zu vernichten.
Rätselhafte Aussagen über den Brandbeschleuniger
Im Prozess wurden außerdem abgehörte Telefonate thematisiert. Darin äußerte Gina H. die Sorge, noch eine Brandbeschleunigerflasche im Auto zu haben. Die Staatsanwaltschaft hält auch den Zeitpunkt dieser Gespräche für auffällig.
Ihre Verteidigung verweist jedoch darauf, dass Gina H. vom verbrannten Zustand des Leichnams wusste, weil sie dessen Fund bei der Polizei gemeldet hatte. Aus ihrer Kenntnis des Feuers lasse sich deshalb nicht automatisch Täterwissen ableiten.
Die entscheidende Verbindung fehlt noch
Die Staatsanwaltschaft wirft der 30-jährigen Gina H. vor, Fabian im Oktober 2025 aus der Wohnung seiner Mutter gelockt, bei Klein Upahl erstochen und den Leichnam anschließend angezündet zu haben. Sie bestreitet die Vorwürfe; bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt die Unschuldsvermutung.
Das Gericht muss nun eine entscheidende Frage beantworten:
War die Flasche bei Gina H. lediglich ein alltäglicher Gegenstand – oder ist sie jenes fehlende Bindeglied zwischen der Angeklagten und dem Feuer am Tümpel?
Noch ist diese Verbindung nicht zweifelsfrei nachgewiesen. Doch gerade das Detail, das der Brand möglicherweise vernichten sollte, könnte am Ende eine entscheidende Rolle spielen.
Hinweis: Die ursprüngliche Meldung beschreibt den Ermittlungsstand vom Oktober 2025. Sie ist keine aktuelle „Vor wenigen Minuten“-Nachricht. Inzwischen läuft vor dem Landgericht Rostock ein Mordprozess gegen Gina H.




