PROZESS-BEBEN IM FALL FABIAN (†8): Gina H.s Großvater schweigt – jetzt könnte ausgerechnet ihre Schwester neue Einblicke liefern!

🚨 FAMILIEN-BEBEN IM FALL FABIAN (†8): Gina H.s Großvater schweigt – doch ausgerechnet ihre Schwester muss nun ÖFFENTLICH sprechen!

Noch bevor der Mordprozess um den getöteten Fabian nach der vierwöchigen Sommerpause fortgesetzt wird, sorgt die Familie der Angeklagten für eine überraschende Wendung: Gina H.s Großvater verweigert seine Aussage vollständig. Ihre Schwester wollte hingegen offenbar hinter verschlossenen Türen sprechen – doch das Gericht lehnte ihren Antrag ab.

Damit könnte ausgerechnet eine Angehörige, deren Verhältnis zu Gina H. als angespannt gilt, am 20. Verhandlungstag besonders in den Mittelpunkt rücken. Was weiß die Schwester über die Vergangenheit der Angeklagten? Und warum wollte sie ihre Aussagen nicht vor der Öffentlichkeit machen?

Der Großvater wird überraschend ausgeladen

Ursprünglich sollte auch Gina H.s Großvater in dieser Prozesswoche vor dem Landgericht Rostock erscheinen. Doch dazu wird es nun nicht kommen.

Der Angehörige teilte dem Gericht schriftlich mit, dass er von seinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen werde. Daraufhin wurde er offiziell ausgeladen. Welche Fragen das Gericht an ihn richten wollte, ist bislang nicht öffentlich bekannt.

Seine Entscheidung ist rechtlich zulässig und darf nicht automatisch als belastendes Zeichen gewertet werden. Dennoch hinterlässt sie eine Lücke: Mögliche Einblicke in Gina H.s familiäres Umfeld bleiben dem Gericht damit zunächst verwehrt.

Doch während der Großvater schweigt, wird eine andere Angehörige voraussichtlich öffentlich aussagen müssen.

Gina H.s Schwester wollte die Öffentlichkeit ausschließen

Nach RTL-Informationen hatte die Schwester der Angeklagten beantragt, ihre Vernehmung unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden zu lassen. Das Gericht lehnte diesen Wunsch jedoch ab.

Damit sollen ihre Angaben vor Prozessbeobachtern und Medienvertretern gemacht werden. Warum die Zeugin nur hinter verschlossenen Türen sprechen wollte, ist bislang nicht bekannt.

Fest steht lediglich: Das Verhältnis zwischen den beiden Schwestern soll angespannt sein. Genau deshalb wird ihre Vernehmung mit besonderer Spannung erwartet.

Möglicherweise kann die Zeugin Einblicke in Gina H.s Kindheit, Jugend und familiäre Beziehungen geben. Sie könnte außerdem mit bisherigen Aussagen oder Darstellungen konfrontiert werden. Ob dabei tatsächlich Widersprüche sichtbar werden, lässt sich vor ihrer Aussage allerdings nicht seriös vorhersagen.

Was weiß die Schwester wirklich?

Im bisherigen Prozess wurde bereits ausführlich über Gina H.s Beziehungen, ihre psychische Verfassung und ihr Verhalten gegenüber Menschen aus ihrem Umfeld gesprochen.

Mehrere Bekannte beschrieben Konflikte, starke emotionale Reaktionen und Versuche, andere Menschen zu beeinflussen. Ihr langjähriger Therapeut berichtete hingegen auch von einer Persönlichkeitsstörung und einer ausgeprägten inneren Leere. Das Gericht muss nun klären, wie diese unterschiedlichen Eindrücke zusammenpassen.

Die Schwester könnte deshalb eine besondere Zeugin sein: Sie kennt Gina H. nicht nur aus einzelnen Lebensabschnitten oder flüchtigen Begegnungen, sondern möglicherweise seit ihrer gemeinsamen Kindheit.

Doch wird sie die Angeklagte belasten, verteidigen – oder von ihrem eigenen Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen? Genau diese Frage macht ihre Vernehmung zu einem der erwarteten Schlüsselmomente nach der Sommerpause.

Neue Zeugen sollen Gina H.s Bewegungen rekonstruieren

Die Schwester ist jedoch nicht die einzige wichtige Zeugin. Am 6. August sollen außerdem zwei Personen gehört werden, die im Oktober 2025 Fahrzeuge beobachtet haben wollen.

Dabei dürfte erneut der auffällige orangefarbene Geländewagen der Angeklagten eine Rolle spielen. Das Gericht versucht seit Monaten, möglichst genau zu rekonstruieren, wo sich das Fahrzeug am Tag von Fabians Verschwinden befand.

Auch ein Förster soll Angaben zu Orten machen, an denen sich Gina H. am mutmaßlichen Tattag aufgehalten haben könnte. Hinzu kommt ein Hufschmied, bei dem die Angeklagte am 10. Oktober 2025 einen Termin gehabt haben soll.

Seine Aussage könnte für die zeitliche Rekonstruktion entscheidend werden:

  • Fand der Termin tatsächlich statt?
  • Zu welcher Uhrzeit wurde Gina H. gesehen?
  • Wie lange hielt sie sich dort auf?
  • Und passt der Termin zu dem von der Staatsanwaltschaft angenommenen Tatzeitfenster?

Die Antworten könnten einen Teil des Tagesablaufs bestätigen – oder neue Lücken entstehen lassen.

BKA-Analyse könnte besonders brisant werden

Zusätzlich soll ein Sachverständiger des Bundeskriminalamts seine Kommunikationsanalyse vorstellen. Dabei könnten Nachrichten, Anrufe und weitere digitale Kontakte der Angeklagten ausgewertet werden.

Gerade die Kommunikation zwischen Gina H. und Fabians Vater Matthias R. spielt im Verfahren eine zentrale Rolle. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass das Ende ihrer Beziehung und der Wunsch nach einer Wiederannäherung das mögliche Tatmotiv bildeten.

Gina H. soll Fabian nach Auffassung der Anklage als Hindernis zwischen sich und seinem Vater betrachtet haben. Sie ist angeklagt, den Jungen am 10. Oktober 2025 zu einem abgelegenen Tümpel bei Klein Upahl gebracht, dort mit sechs Messerstichen getötet und seinen Leichnam anschließend angezündet zu haben. NDR

Die Angeklagte bestreitet die Vorwürfe. Bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt für sie die Unschuldsvermutung.

Gina H.s eigene Erklärung soll später folgen

Ihre angekündigte Einlassung wird nach aktuellem Stand nicht sofort erfolgen. Gemeinsam mit Verteidiger Thomas Löcker bereitet Gina H. offenbar weiterhin ihre Erklärung vor. Als möglicher Termin wird nun der 24. August genannt.

Ein Geständnis ist laut bisherigen Aussagen der Verteidigung nicht zu erwarten. Vielmehr soll die Angeklagte möglicherweise einzelne Zeugenaussagen und Indizien aus ihrer Sicht richtigstellen.

Zunächst richtet sich jedoch alles auf ihre Familie: Während der Großvater vollständig schweigt, muss Gina H.s Schwester nun womöglich öffentlich über Dinge sprechen, die bisher hinter verschlossenen Türen blieben. Genau darin könnte die nächste unerwartete Wendung dieses Prozesses liegen.

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