Nach Serientod bei „In aller Freundschaft“: ARD lässt Maria wieder auferstehen

Eine KI-App verspricht digitale Nähe zu Verstorbenen. Kai steht bei „In aller Freundschaft“ vor einer Entscheidung, die sein Leben verändern könnte.
Leipzig – In Folge 1145 der ARD-Serie „In aller Freundschaft“ trifft Dr. Kai Hoffmann eine folgenschwere Entscheidung um seine verstorbene Frau Maria. Die Episode läuft am 1. September um 21 Uhr im Ersten und steht bereits seit dem 25. August in der ARD-Mediathek. Im Mittelpunkt steht eine ungewöhnliche App, die Verstorbene digital zum Leben erweckt.
„In aller Freundschaft“: Taras Unfall führt sie in die Sachsenklinik
Start-up-Unternehmerin Tara Czarnetzki verunglückt mit dem E-Roller und kommt mit einem gebrochenen Lendenwirbelkörper in die Sachsenklinik. Weil sie beruflich stark eingespannt ist, lehnt sie die üblichen Behandlungswege ab. Dr. Kai Hoffmann und Dr. Philipp Brentano entwickeln eine individuelle Lösung für ihre Wirbelsäule.
Während ihres Aufenthalts bei „In aller Freundschaft“ stellt sich heraus, dass sie eine besondere App entwickelt hat. Sie erstellt aus Fotos, Videos und Sprachnachrichten einen interaktiven Avatar einer verstorbenen Person.
Als sie von Kais Verlust erfährt, bietet sie ihm an, mit ihrer Technik einen Avatar von Maria zu erstellen – als mögliche Stütze in seiner Trauer. In der Realität liegt der Serientod von Maria Weber bereits einige Monate zurück, in der ARD-Serie sind nur wenige Wochen vergangen.
Kais Trauer um Maria prägt Folge 1145 von „In aller Freundschaft“
Kais Trauer prägt die gesamte Folge. Immer wieder schaut er Marias Abschiedsvideo an. Sie entschuldigt sich dafür, ihm ihre Diagnose verschwiegen zu haben. Ihre Liebe zu Emil und ihm sei der Grund dafür gewesen. Kai kann das nicht so einfach annehmen: „So fühlt es sich nicht an“, entgegnet er ihr.
Auch der Alltag macht die Lücke sichtbar. Sohn Emil vermisst die „Armen Ritter“ seiner Mutter, und abends hört er ihr Schlaflied „Weißt du, wie viel Sternlein stehen“ von einer Aufnahme. Kai selbst findet kaum noch Schlaf, sodass ihn Philipp mahnt, auf sich und Emil zu achten.
„In aller Freundschaft“ in der ARD: Kai sucht Rat bei Ina
Kai wendet sich mit seinen Zweifeln an Ina, die Mutter seines verstorbenen Sohnes Adrian. Er fragt sie, ob ihr ein Avatar nach Adrians Tod geholfen hätte. Ina antwortet zurückhaltend, sie hätte vielleicht so weiter mit Adrian sprechen können, doch die Trauer lasse sich dadurch nicht überspringen.
Kai zweifelt zusätzlich, ob Maria überhaupt gewollt hätte, dass ihre Fotos und Videos für einen Avatar verwendet werden. Ina bestärkt ihn nicht direkt darin, Maria „zurückzuholen“ – sie rät ihm stattdessen, das zu tun, was für ihn selbst am besten ist.
Nach Serientod bei „In aller Freundschaft“: Kai gibt Marias Daten für den Avatar frei
Nach dem Gespräch übergibt Kai Material von Maria an Tara und lässt sie den digitalen Avatar erstellen. Tara und ihr Team arbeiten in der Nacht an der Anwendung, vervollständigen die Spracherkennung und die Gesichtsanimation. Kurz vor ihrer eigenen Operation ist die App fertig und liegt bereits in der Cloud.
Genau in diesem Moment meldet sich Kai bei Tara zurück. Er sei sich „nicht mehr sicher“, sagt er ihr – doch da hat Tara ihm den Link zur fertigen Anwendung längst geschickt. Ob Kai den digitalen Avatar seiner verstorbenen Frau tatsächlich öffnet, lässt die Folge offen.
Folge 1145 von „In aller Freundschaft“ läuft am 1. September um 21 Uhr im Ersten. Wer nicht warten möchte, findet die Episode bereits seit dem 25. August in der ARD-Mediathek.




