Der Einsatz um den vermissten Fabian aus Güstrow endete tragisch. Der Achtjährige wurde 15 Kilometer von zu Hause entfernt tot entdeckt. Die Ermittler laufen.
1 / 30 Auf Wunsch der Mutter zeigen wir Fabian weiter unverpixelt. Der achtjährige Junge aus Güstrow wurde am 10. Oktober als vermisst gemeldet und noch am selben Tag ermordet. Die Bilder rechts und links zeigen ein Feuer am Fundort am Tag der Tag. Die Polizei sucht weiter Zeugen. © ZDF
2 / 30 In der Marienkirche in Güstrow erinnern am Mittwoch Plüschtiere und Grablichter an den getöteten Fabian. Vier Wochen nach dem gewaltsamen Tod des achtjährigen Fabians gibt es eine Tatverdächtige. (Archivbild) © Bernd Wüstneck/dpa
3 / 30 Im Fall des getöteten Fabian wurde eine weibliche Person festgenommen. Diese erfolgt am Tag weiterer Durchsuchungen von Wohnhäusern. Auch Ex-Mordermittler Axel Petermann bezog dazu Stellung. © Polizei/Privat/Montage
4 / 30 Rund zehn Stunden dauerten die Durchsuchungen am Donnerstag (6. November) im Mordfall Fabian an. Die Ermittler durchkämmten dabei das Anwesen der Ex-Freundin des Vaters und eines Nachbarn. © Philip Dulian/dpa
5 / 30 Erneut durchsuchte die Polizei Häuser. © Philip Dulian/dpa
6 / 30 In Reimershagen nahe Güstrow wird ein Geländewagen beschlagnahmt. © Philip Dulian/dpa
7 / 30 Oberstaatsanwalt Harald Nowack gibt in Rostrock bekannt, worauf viele wochenlang gewartet haben: Im Fall des achtjährigen Fabian ist ein Haftbefehl ergangen. © Bernd Wüstneck/dpa
8 / 30 Nach dem gewaltsamen Tod des achtjährigen Fabian aus Güstrow war die Bestürzung weit über Mecklenburg-Vorpommern hinaus groß. (Symbolbild) © Jens Büttner/dpa
9 / 30 Staatsanwalt Harald Nowack betonte, dass die Durchsuchungen und die Festnahme am Donnerstag keine unmittelbare Folge der Ausstrahlung des Falls Fabian in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ gewesen sei. © Philip Dulian/dpa
10 / 30 Bei einer Hausdurchsuchung im Fall des am 10. Oktober getöteten achtjährigen Fabian aus Güstrow beschlagnahmen die Ermittler einen Geländewagen. © Philip Dulian/dpa
11 / 30 Rund 120 Einsatzkräfte durchsuchen mehrere Objekte in Reimershagen und Rum Kogel bei Güstrow. © Philip Dulian/dpa
12 / 30 Die Polizei hatte die Leiche des achtjährigen Fabians gefunden. Wer hinter der Tat steckt, ist noch unklar. © Collage Philip Dulian/picture alliance/dpa – Jens Büttner/picture alliance/dpa
13 / 30 Die Polizei Rostock hat in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ erstmals dieses Foto (re.) gezeigt. Zu sehen: Ein Brand vor dem Tümpel in Klein Upahl, an dem Fabians Leiche gefunden wurde. © ZDF/Polizei Rostock
14 / 30 Ermittler Frank Focke in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“. Schon da kündigte er Maßnahmen an. © ZDF
15 / 30 Fabians Mutter bittet ausdrücklich darum, das Fotos ihres Sohnes in den Medien unverpixelt zu zeigen – damit ihr Sohn „nicht in Vergessenheit gerät und in den Köpfen der Menschen bleibt“. Das sei nicht möglich, wenn er „verstellt” gezeigt werde, sagte sie dem Nordkurier. © Privat
16 / 30 Der achtjährige Fabian hatte am Freitag das Haus seiner Mutter in Güstrow mit Erlaubnis verlassen. Danach war er nicht zurückgekommen. © Stefan Sauer/dpa
17 / 30 Beamte haben auch an Haustüren geklingelt, Passanten befragt – bislang ohne Erfolg. Ob sich Fabian draußen aufhält oder vielleicht bei einem Freund untergekommen ist, sei völlig unklar. Die Polizei geht beim Absuchen verschiedener Orte auch nach dem Ausschlussprinzip vor. © Stefan Sauer/dpa
18 / 30 Bereits in den zurückliegenden Tagen haben zahlreiche Einsatzkräfte in und um Güstrow nach dem Jungen gesucht, unter anderem per Hubschrauber und mit Hunden. © Stefan Sauer/dpa
19 / 30 Am Montag durchsuchten Beamte der Bereitschaftspolizei ein Güstrower Gewerbegebiet mit teils verlassenen und alten Gebäuden. Auch Hunde wurden auf dem Gelände nach Polizeiangaben eingesetzt. © Stefan Sauer/dpa
20 / 30 Bei der Suche prüft die Polizei auch Videoaufnahmen aus Bussen. © Stefan Sauer/dpa
21 / 30 Zudem seien Abrisshäuser, eine Mülldeponie, aber auch Gewässer und deren Umgebung abgesucht worden. © Bernd Wüstneck/dpa
22 / 30 Dazu zählen leerstehende Gebäude wie dieses. © Stefan Sauer/dpa
23 / 30 Auf dem Inselsee kam etwa ein Hund vom Boot aus zum Einsatz. © Bernd Wüstneck/dpa
24 / 30 Seen nahe dem Wohnort des Vaters südlich von Güstrow würden fußläufig abgesucht, sagte die Polizeisprecherin. Demnach waren insgesamt mehr als 60 Beamte der Landespolizei im Einsatz sowie Feuerwehrleute und die Ehrenamtlichen der Rettungshundestaffel mit mindestens zehn Hunden. Bis zum späten Montagnachmittag gab es allerdings weiterhin keine heiße Spur. © Bernd Wüstneck/dpa
25 / 30 Auch die Feuerwehr half am Montag bei der Suche nach dem achtjährigen Fabian vom Wasser aus. Der Junge gelte als zuverlässig und nicht als Ausreißer. Es habe eine generelle Verabredung gegeben, nach der er abends zu einer bestimmten Zeit zu Hause sein sollte, sofern er rausgehe. Am Freitagabend sei er zu der vereinbarten Zeit aber nicht zu Hause erschienen. Zunächst habe die Mutter noch versucht, ihn selbst ausfindig zu machen und ihn gegen 20.30 Uhr als vermisst gemeldet. © Bernd Wüstneck/dpa
26 / 30 Es gebe weiterhin keine konkreten Hinweise auf eine Straftat oder einen Unglücksfall. Sollte sich der Junge aber etwa in einem Wald aufhalten, stünde eher ein Unglücksfall im Raum, sagte die Polizeisprecherin. Offen ist laut Polizei auch, wieso Fabian sein Handy nicht dabeihat. Eine Auswertung des Gerätes brachte die Polizei nach Aussage der Polizeisprecherin nicht weiter. © Bernd Wüstneck/dpa
27 / 30 Am Donnerstag vergangener Woche hatte die Mutter den Jungen nach Aussage der Polizeisprecherin früher aus der Schule abgeholt. Er habe Nasenbluten gehabt, was bei ihm häufiger vorgekommen sei. Demnach blieb er wegen Unwohlsein auch am Freitag noch zu Hause, während die Mutter zur Arbeit ging. Ermittler waren laut dpa am Montag auch in Fabians Schule für Befragungen. „Er soll Probleme in der Schule gehabt haben“, sagte die Polizeisprecherin. Ob es sich dabei um Mobbing handelte, konnte sie nicht sagen. © Bernd Wüstneck/dpa
28 / 30 Am Bahnhofplatz mit Busbahnhof (ZOB) hängt ein Zettel mit dem Hinweis auf den vermissten Achtjährigen aus Güstrow. Die Polizei hat inzwischen ein Hinweistelefon eingerichtet. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0800 5977268 an die Polizei zu wenden. © Stefan Sauer/dpa
29 / 30 Unterdessen hat sich die Mutter mit einem Video an den Jungen gewandt. „Mama möchte nur, dass Du nach Hause kommst“, sagt die hörbar mitgenommene Frau in der auf Facebook geteilten Aufnahme. Die Polizeisprecherin bestätigte, dass es sich tatsächlich um die Mutter handele. © Privat/Stefan Sauer/picture alliance/dpa
30 / 30 Auf einem Waldweg wurde die Leiche des achtjährigen gefunden, die Region um Güstrow ist in Trauer und Schock. (Montage) © Bernd Wüstneck/dpa
Güstrow – Seit Freitag, dem 10. Oktober, wurde der achtjährige Fabian aus Güstrow in der Nähe von Rostock vermisst. Nach Tagen der intensiven Suche wurde der junge tot von einer Frau auf einem Waldweg circa 15 Kilometer von seinem zu Hause entfernt entdeckt. Laut der Polizei liegt wahrscheinlich ein Gewaltverbrechen vor, die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.