Moment der Wahrheit? Retter wollen Buckelwal “Timmy” ins Meer entlassen

Niendorf/Wismar/Poel/Skagen – Buckelwal “Timmy” hat es fast geschafft! Nach mehreren Strandungen in den vergangenen Wochen liegt er seit Dienstag in der Barge, die ihn in die Nordsee transportieren soll. Am Freitag könnte der große Moment gekommen sein. TAG24 berichtet im Liveticker.

Buckelwal Timmy hat es am Dienstag in die Barge geschafft und ist seitdem auf dem Weg in die Freiheit!
Buckelwal Timmy hat es am Dienstag in die Barge geschafft und ist seitdem auf dem Weg in die Freiheit!  © Stefan Sauer/dpa

Mit einem Konvoi wurde der Ozeanriese die letzten Tage in Richtung Dänemark transportiert, nachdem die private Rettungsinitiative mit dem Barge-Plan Erfolg hatte.

In der Nordsee soll “Timmy” freigelassen werden, doch die Wetterbedingungen machen dem Rettungsteam bisher einen kleinen Strich durch die Rechnung.

Erstmals gestrandet war der Wal am 23. März auf einer Sandbank vor Niendorf (Schleswig-Holstein).

1. Mai, 21.33 Uhr: Umstimmigkeiten im Retter-Team?

Wie ein NEWS5-Reporter mit Verweis auf eine “vertrauenswürdige Quelle” berichtet, soll es Unstimmigkeiten im Retter-Team gegeben haben beziehungsweise geben.

So soll eine Person eigenmächtig entschieden haben, den Wal mit einem Seil aus der Barge zu ziehen, was letztlich nicht funktionierte. Zudem soll die Barge zu einem Zeitpunkt ohne Absprache abgesenkt worden sein.

1. Mai, 20.49 Uhr: Gelingt die Freilassung von “Timmy” heute noch?

Die Flotte samt Barge und Buckelwal “Timmy” ist mittlerweile rund 24 Kilometer von der nördlichsten Spitze Dänemarks entfernt.

Während vor Ort langsam die Dunkelheit einsetzt, bleibt die Frage: Gelingt die Freilassung des Tieres heute noch?

Die Flotte samt Barge und Buckelwal "Timmy" hat sich mittlerweile weit von der dänischen Küste entfernt.
Die Flotte samt Barge und Buckelwal “Timmy” hat sich mittlerweile weit von der dänischen Küste entfernt.  © Christoph Reichwein/dpa

1. Mai, 20.22 Uhr: Schlauchboot hat sich von der Barge entfernt

Wie ist der weitere Plan? In den vergangenen 30 Minuten ist nicht viel passiert – abgesehen davon, dass sich die Retter mit ihrem Schlauchboot wieder von der Barge entfernt haben.

Hinter den Kulissen dürften die Überlegungen, wie man “Timmy” ins Meer bekommt, auf Hochtouren laufen.

1. Mai, 19.57 Uhr: “Timmy” müsste sich um 180 Grad drehen

Die Retter scheinen gerade nicht zu wissen, wie sie den Buckelwal aus der Barge bekommen sollen. “Timmy” befindet sich wieder genau an derselben Stelle wie während des Transports.

Das Problem: Das Tier liegt mit der Schwanzflosse in Richtung Ausgang und kann bekanntlich nicht rückwärts schwimmen. Für eine Drehung des Wals ist die Barge augenscheinlich nicht groß genug.

1. Mai, 19.38 Uhr: “Timmy” hat sich in die falsche Richtung bewegt

Nachdem sich “Timmy” vor einigen Minuten bereits sehr nah am Ausgang der Barge befand, ist der Wal nun wieder ganz weit vorne im Inneren des Lastkahns.

Das Schlauchboot mit den Rettern ist mittlerweile ebenfalls innerhalb der Barge. Sie scheinen zu überlegen, wie sie das Tier herausbekommen sollen.

1. Mai, 19.25 Uhr: Retter versuchen, “Timmy” aus der Barge zu ziehen

Spannende Momente auf hoher See: Im Livestream ist zu sehen, dass die Retter derzeit offenbar versuchen, den Wal rückwärts aus der Barge zu ziehen.

“Timmy” ist augenscheinlich über eine Art Seil mit einem Schlauchboot verbunden, auf dem sich mehrere Retter befinden. Das Tier selbst zeigt aktuell aber keine eigene Aktivität, aus der Barge herauszukommen.

1. Mai, 18.50 Uhr: Barge samt Wal “Timmy” liegt tiefer im Wasser

Während die Flotte weiter Richtung Norden unterwegs ist, zeigt der Livestream von NEWS5, dass die Barge samt Buckelwal mittlerweile deutlich tiefer im Wasser liegt.

Der Konvoi befindet sich inzwischen bereits rund 15 Kilometer nördlich der obersten Spitze Dänemarks. Der Wellengang ist deutlich stärker als noch in Küstennähe – “Timmy” wird ordentlich durchgeschüttelt.

1. Mai, 17.29 Uhr: Für “Timmy” geht es immer weiter Richtung Norden

Mittlerweile ist die Flotte samt Barge und Buckelwal “Timmy” am nördlichsten Punkt Dänemarks vorbei, wie auf der Seite “Vesselfinder” zu sehen ist.

Ob das Tier zeitnah freigelassen werden soll oder die Flotte ihn noch deutlich weiter Richtung Atlantik bringen kann, ist aktuell noch unklar.

Die "Fortuna B", die die Barge samt Buckelwal "Timmy" zieht, und die Begleitschiffe haben den nördlichsten Punkt Dänemarks passiert.
Die “Fortuna B”, die die Barge samt Buckelwal “Timmy” zieht, und die Begleitschiffe haben den nördlichsten Punkt Dänemarks passiert.  © Screenshot/vesselfinder.com

1. Mai, 16.13 Uhr: Flotte samt Buckelwal “Timmy” wieder auf Kurs

Die Flotte samt der Barge und Buckelwal “Timmy” ist mittlerweile wieder auf Kurs Richtung Norden, wie der Seite “Vesselfinder” zu entnehmen ist.

Weit ist es nicht mehr bis zum Übergang in die Nordsee.

Die Flotte samt Barge und Buckelwal ist mittlerweile wieder auf Kurs Richtung Nordsee.
Die Flotte samt Barge und Buckelwal ist mittlerweile wieder auf Kurs Richtung Nordsee.  © Christoph Reichwein/dpa

1. Mai, 15.11 Uhr: Buckelwal bleibt im Schutz der Sonnensegel

Obwohl deutliche Bewegungen von “Timmy” ausgehen, fällt auf, dass sich der Ozeanriese konsequent unter den beiden Sonnensegeln aufhält.

Ob der Buckelwal dort noch einmal Kraft tankt, bevor er in die Freiheit schwimmt?

1. Mai, 14.56 Uhr: “Timmy” bewegt sich immer mehr

Der Wasserstand in der Barge steigt immer weiter an und bedeckt den Buckelwal nun fast komplett.

Inzwischen bewegt sich der Wal auch immer mehr und schlägt deutlich mit der Fluke. Allerdings muss “Timmy” sich einmal komplett drehen, um aus der Barke hinausschwimmen zu können.

1. Mai, 14.43 Uhr: Schlepperverband fährt in tieferes Gewässer

Die Barge wird immer weiter mit Wasser geflutet. Gleichzeitig benetzen Helfer den Wal mit Wasser von oben.

Außerdem bewegt sich der Schleppverband weiter in tieferes Gewässer und fährt dabei langsam in Richtung Norden.

1. Mai, 14.26 Uhr: Barge wird mit Wasser geflutet

Im Livestream von NEWS5 ist zu sehen, wie die Barge Stück für Stück mit Wasser überflutet wird.

Das hintere Netz zur Absperrung ist heruntergelassen. “Timmy” hat nun die Chance, sich freizuschwimmen.

Im Inneren beginnt sich der Buckelwal zu drehen, liegt jedoch noch unter den Sonnensegeln der Barge.

Die Barge wird Stück für Stück mit Wasser geflutet, auch das Sicherungsnetz wurde entfernt.
Die Barge wird Stück für Stück mit Wasser geflutet, auch das Sicherungsnetz wurde entfernt.  © NEWS5 / N5 DESK

1. Mai, 13.01 Uhr: Wie lautet der aktuelle Plan?

Buckelwal “Timmy” könnte früher freigelassen werden als geplant. In den späten Nachmittagsstunden werde der Wal möglicherweise entlassen, sagte Jens Schwarck, Mitglied der privaten Initiative und beim Transport mit dabei, gegenüber der dpa.

“Das ist aber noch in Abstimmung.” Aktuell werde versucht, den Sender am Tier anzubringen. “Es wird außerdem vorbereitet, dass das Netz relativ schnell entfernt werden kann für den Fall, dass der Wal aus der Barge entlassen werden muss, weil er sich nicht wohlfühlt oder weil es zu gefährlich für ihn ist.”

Aktuell befindet sich der Schlepper mit der angehängten Barge ein Stück vor dem nördlichen Ende Dänemarks und damit noch in der Ostsee. Ursprünglich geplant war es, den Wal erst an einer geeigneter Stelle in der Nordsee freizulassen.

Noch befindet sich der Buckelwal in seiner Barge in der Nähe von Skagen, doch wird er heute noch freigelassen?
Noch befindet sich der Buckelwal in seiner Barge in der Nähe von Skagen, doch wird er heute noch freigelassen?  © Christoph Reichwein/dpa

1. Mai, 12.15 Uhr: Wird “Timmy” heute direkt vor Ort freigelassen?

Laut Informationen von NEWS5 soll der Wal wahrscheinlich noch heute vor Ort freigelassen werden!

Die aktuellen Wetterverhältnisse auf der Nordsee seien für die Barge nicht geeignet. Die Wellen seien für das Konstrukt einfach zu hoch. Deswegen soll laut ihren Informationen die Barge nach und nach abgesenkt werden, damit der Wal anschließend aus ihr hinausschwimmen kann.

Allerdings ist die aktuelle Position der “Fortuna B” nicht weit von der dänischen Küste entfernt. Ein mögliches erneutes Stranden des Wals wäre daher denkbar.

Wann und ob die Freilassung heute wirklich passiert, ist aktuell noch völlig unklar.

1. Mai, 10.58 Uhr: “Fortuna B” bewegt sich wieder in Richtung Süden

Was passiert da vor Skagen? Wie es scheint, bewegt sich der Schleppverband nun wieder in Richtung Süden.

Vermutlich kreist der Konvoi erstmal vor Dänemark. Die Frage bleibt, ob sie dort auf besseres Wetter warten.

Der Schlepperverband scheint vor Skagen zu kreisen.
Der Schlepperverband scheint vor Skagen zu kreisen.  © Screenshot/vesselfinder.com

1. Mai, 10.35 Uhr: Wie geht es mit “Timmy” weiter?

Nach Angaben von Teammitgliedern der privaten Initiative für den Transport wird am Vormittag beraten, wie es weitergehen soll.

Zu den Möglichkeiten zählt demnach, an ruhigerer Stelle auf besseres Wetter zu warten – oder aber, den Wal direkt an Ort und Stelle und doch nicht erst in der Nordsee freizusetzen. Bei dem hohen Wellengang sei das Verletzungsrisiko für den Wal in der sogenannten Barge groß, hieß es.

Nach Plänen der privaten Initiative soll der Wal in tiefem Wasser ausgesetzt werden. Wo genau, stand den Angaben zufolge zunächst nicht fest.

1. Mai, 10.23 Uhr: Konvoi wieder auf Kurs!

Hat der Sturm nachgelassen? Auf den Live-Bildern sind deutlich weniger hohe Wellen erkennbar.

Laut VesselFinder haben sich die Schiffe der Flotte nun wieder in Richtung Skagerrak gewendet. Auch die Geschwindigkeit wurde leicht erhöht und liegt bei der “Fortuna B” jetzt bei etwas mehr als vier Knoten.

Der Schiffskonvoi scheint seine ursprüngliche Route wieder aufzunehmen.
Der Schiffskonvoi scheint seine ursprüngliche Route wieder aufzunehmen.  © Screenshot/VesselFinder

1. Mai, 9.29 Uhr: Konvoi fährt weiter Richtung Süden

Die Flotte rund um den Buckelwal “Timmy” ist momentan weiterhin in Richtung Süden unterwegs.

Bei knapp zwei Knoten versuchen die Schiffe vermutlich vor dem Sturm Schutz zu suchen.

Über der Spitze von Dänemark wehen über die Meerenge von Skagerrak laut Wettervorhersage starke Windböen hinweg.

Kurz vor Skagen drehte der Konvoi plötzlich um, wahrscheinlich um einem starken Windsturm zu entkommen.
Kurz vor Skagen drehte der Konvoi plötzlich um, wahrscheinlich um einem starken Windsturm zu entkommen.  © NEWS5 / Sebastian Peters

1. Mai, 8.22 Uhr: Weicht der Schiffskonvoi vom Kurs ab?

Bis vor Kurzem waren die drei Schiffe noch in ihre geplante Richtung Skagerrak unterwegs. Doch plötzlich wendete der Konvoi, wie bei VesselFinder zu sehen ist.

Ein Reporter vor Ort berichtet von hohen Wellen auf dem Meer, könnte das der Grund für die veränderte Route sein? Der Deutsche Wetterdienst sagt für Skagerrak Windböen bis zu 60 km/h voraus. Die Wellen sollen am Freitag bis zu 2 Meter hoch werden.

Aktuell sieht es so aus, als ob der Konvoi wieder Kurs zurück auf die Ostsee nimmt.

Der Schiffskonvi war eigentlich in Richtung Skagerrak unterwegs, doch plötzlich drehte der Konvoi ab.
Der Schiffskonvi war eigentlich in Richtung Skagerrak unterwegs, doch plötzlich drehte der Konvoi ab.  © Screenshot/VesselFinder

1. Mai, 7.25 Uhr: Hier ist Buckelwal “Timmy” gerade

Der Transport des Buckelwals ist über Nacht vorangegangen. Mittlerweile hat “Timmy” es fast bis an die Spitze Dänemarks geschafft.

Die drei Schiffe “Fortuna B”, “Robin Hood” und “Arne Tiselius” befinden sich laut VesselFinder aktuell auf der Höhe von Skagen und haben damit beinahe die nördlichste Stelle von Dänemark erreicht.

30. April, 19.30 Uhr: “Timmy” geht es laut Initiatorin immer besser

Wie eine NEWS5-Reporterin mit Verweis auf Angaben von Initiatorin Karin Walter-Mommert berichtet, soll es dem Wal immer besser gehen. Er singe viel und mache den Eindruck, dass er sich auf seine Heimat freue.

Der Peilsender, der auch unter Wasser funktioniere, soll indes am Donnerstagabend am Tier angebracht worden sein.

30. April, 19.07 Uhr: So wird “Timmy” im Inneren der Barge bewässert

Auf einem aktuellen Foto von Donnerstag ist zu sehen, wie Buckelwal “Timmy” im Inneren der Barge bewässert wird.

Zu seinem Schutz wurden zuvor bereits Sonnensegel angebracht, wie die Initiative mitgeteilt hatte.

Auf einem aktuellen Foto von Donnerstag ist zu sehen, wie Buckelwal "Timmy" im Inneren der Barge bewässert wird.
Auf einem aktuellen Foto von Donnerstag ist zu sehen, wie Buckelwal “Timmy” im Inneren der Barge bewässert wird.  © Jens Schwarck/Rettungsinitiative/dpa

30. April, 18.38 Uhr: Keine 100 Kilometer mehr bis zur dänischen Spitze

Am Freitagabend wird Buckelwal “Timmy” in Skagen erwartet. Wie der Seite “Vesselfinder” zu entnehmen ist, kommt die Flotte zugig voran.

Inzwischen sind es nur noch knapp 52 Seemeilen bis zum nördlichsten Punkt Dänemarks. Das entspricht rund 96 Kilometern.

30. April, 14.52 Uhr: Buckelwal “Timmy” jetzt auf Höhe der Insel Anholt

Die Flotte mit Buckelwal “Timmy” kommt weiter voran: Am frühen Donnerstagnachmittag sind die Barge und ihre Begleitschiffe ungefähr auf Höhe der Insel Anholt unterwegs.

Bis nach Skagen, dem nördlichsten Punkt Dänemarks, sind es noch rund 65 Seemeilen, das entspricht circa 121 Kilometern.

30. April, 10.12 Uhr: Weiteres Boot an “Timmys” Seite

Bislang hatten die “Fortuna B” und die “Robin Hood” “Timmy” auf seiner Reise in die Nordsee begleitet.

Wie auf Vesselfinder zu sehen ist, ist die Begleitflotte nun um das Fischereiforschungsschiff “Arne Tiselius” angewachsen.

30. April, 9 Uhr: Dänemark rettet gestrandete Meeressäuger nicht

Seit Dienstag ist “Timmy” in seiner Barge unterwegs Richtung Nordsee. Am Freitagabend soll er an der Nordspitze Dänemarks ankommen, so der Plan der privaten Rettungsinitiative.

Wäre der Buckelwal vor der Küste Dänemarks gestrandet, hätte man ihn nicht gerettet, teilte das dänische Umweltministerium mit. Strandungen seien ihrer Ansicht nach “ein natürlich vorkommendes Phänomen” und Wale sollten “nicht durch menschliches Eingreifen gerettet oder gestört” werden.

30. April, 6.13 Uhr: Hier befindet sich “Timmy” jetzt

Der Transport ist in der Nacht weiter vorangeschritten. “Timmy” hat mittlerweile die dänische Insel Sjælland passiert, auf der sich auch die Hauptstadt Kopenhagen befindet, und fährt nun weiter in Richtung der schwedischen Westküste, wie auf Vesselfinder zu sehen ist.

Am Freitagabend wird er an der Spitze Dänemarks erwartet.

29. April, 20.19 Uhr: Waltransport erreicht Großer Belt

Der Timmy-Transport nimmt aktuell direkten Kurs auf die Meeresstraße zwischen den dänischen Inseln Fünen und Seeland.

Im Sonnenuntergang geht es weiter in Richtung Nordsee.

Ein weiterer Tag geht mit Hoffnung für Timmy zu Ende.
Ein weiterer Tag geht mit Hoffnung für Timmy zu Ende.  © Screenshot/News5

29. April, 20 Uhr: Helfer wollen wieder zu Timmy ins Wasser

Angaben eines Mitglieds des Helferteams an Bord zufolge gehe es dem Wal “soweit ganz gut”. Er bewege Flipper und Fluke, um sich zu stabilisieren. Seine Atmung sei stabil und regelmäßig (etwa alle 2,5 bis 4 Minuten), und auch sein Herz soll kräftig sein. Bislang war allerdings noch niemand direkt im Wasser beim Wal.

Für den nächsten Tag ist geplant, dass Tierärztin Anne Herrschaft und Walexperte Jeff Foster Timmy in seiner Barge untersuchen, um seinen Gesundheitszustand genauer zu beurteilen. Der genaue Zeitpunkt steht noch nicht fest, da er vom Kapitän und den Einsatzbedingungen abhängt. Nach Informationen von NEWS5 müssen Herrschaft und Foster dafür mit einem kleinen Boot an das Ende der Barge gebracht werden.

Die Wetterbedingungen auf dem Weg Richtung Skagen seien sehr günstig (ruhige See, kaum Wind), sodass der Wal voraussichtlich innerhalb von etwa 48 Stunden ausgesetzt werden könnte – sofern sein Gesundheitszustand das zulässt. Vor der Entscheidung soll Timmy jedoch noch einmal gründlich untersucht werden.

Timmy ist weiter in seiner Barge in Richtung Nordsee unterwegs. Laut einem Reporter vor Ort soll er immer wieder Wasser ausstoßen und mit seiner Fluke schlagen.
Timmy ist weiter in seiner Barge in Richtung Nordsee unterwegs. Laut einem Reporter vor Ort soll er immer wieder Wasser ausstoßen und mit seiner Fluke schlagen.  © NEWS5 / Sebastian Peters

29. April, 18.43 Uhr: Wo ist Timmy gerade?

Der Transportverband mit Timmy an Bord befindet sich aktuell auf Höhe der dänischen Insel Omø und setzt seine Fahrt mit einer Geschwindigkeit von 5,9 Knoten und bei einem Tiefgang von 4,5 Metern fort. Das Schiff bewegt sich damit weiterhin ruhig und gleichmäßig in Richtung Nordsee.

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