Managerin von Laura Dahlmeier meldet sich mit emotionaler Nachricht zu Wort

Die Trauer um Biathlon-Legende Laura Dahlmeier hält an. Vor gut zwei Monaten verstarb sie. Jetzt spricht ihre Managerin über die tragischen Tage.
Garmisch – Am 28. Juli musste Sophia Schröder ihre wohl schwersten Zeilen schreiben. Sie informierte die Öffentlichkeit darüber, dass die deutsche Biathlon-Legende Laura Dahlmeier beim Bergsteigen im pakistanischen Karakorum-Gebirge verunglückt sei. Die Meldung erschien auch auf Dahlmeiers Instagram-Kanal. Wenig später war klar: Die mehrfache Weltmeisterin ist tot. Ihre Managerin erinnert sich noch genau an die schrecklichen Stunden und Tage.

Auf LinkedIn schreibt Schröder: „Zwei Monate ist es her, dass ich die Öffentlichkeit über den tragischen Tod von Laura informieren musste. Eine Ausnahmesituation für mich als ihre Managerin, als Vertraute und als Trauernde. Ich habe lange überlegt, ob ich mich hier dazu äußern soll. Doch das Erlebte gehört zu meiner beruflichen Realität – und genau deshalb teile ich es mit euch.“
Dahlmeier-Managerin Schröder spricht über Todesdrama
Als Schröder erfuhr, was in Pakistan passiert war, wusste sie: Die Medien würden fortan kein anderes Thema mehr kennen. Vor allem war es der Managerin wichtig, ihre Schritte mit Dahlmeiers engstem Umfeld genau abzustimmen. Informieren, aber nicht ausschlachten, stets im Kopf haben, was der Verstorbenen zu Lebzeiten wichtig war.
„Es galt zu funktionieren – um die Situation einzuordnen, zu handeln und der enormen Medienlawine sowie der öffentlichen Anteilnahme professionell gegenüberzutreten. Im Team mit Lauras Familie und engen Freunden. Immer davon geleitet, in Lauras Sinne zu agieren: die notwendigen Fakten zu kommunizieren, aber auch ihre Privatsphäre zu wahren.“
Schröder war für Dahlmeier nicht nur eine Managerin, sondern nach vielen gemeinsamen Jahren auch eine gute Freundin. Umso schwerer fiel es ihr, mit der nötigen Sachlichkeit über den tragischen Unfall zu informieren. „Und bleiben wird meine Dankbarkeit, liebe Laura, dass ich dich die letzten Jahre so umfassend und vertrauensvoll begleiten durfte. Die Krisen-PR hätte ich uns gerne erspart. Wir waren ein starkes Team – du fehlst!“




