„Immer wieder sonntags“ wird abgesetzt: Stefan Mross fliegt nach über 30 Jahren raus

Nach mehr als drei Jahrzehnten ist Schluss: SWR und ARD setzen „Immer wieder sonntags“ ab 2027 ab.
Stuttgart – Nach 31 Staffeln und 378 Folgen ist es offiziell: „Immer wieder sonntags“ läuft im Sommer 2026 zum letzten Mal. SWR und ARD haben gemeinsam entschieden, die Schlagersendung mit Stefan Mross nicht über die anstehende Saison hinaus fortzuführen.
„Immer wieder sonntags“ wird abgesetzt: Stefan Mross fliegt nach über 30 Jahren raus
Die finale Staffel startet am 31. Mai 2026 mit zwölf Live-Ausgaben aus dem Europa-Park in Rust. Danach folgen noch zwei Sonderausgaben: Am 6. September gibt es eine Extra-Show, am 13. September eine Best-of-Sendung als großes Finale.
Als Begründung nennt der SWR finanzielle Zwänge. „Die wirtschaftliche Situation des SWR lässt uns keine andere Wahl“, erklärte Programmdirektor Clemens Bratzler in einer Mitteilung des Senders. Die bisher eingesetzten Mittel sollen teils eingespart, teils in neue digitale Unterhaltungsformate investiert werden.
„Ihr Herz gegeben“: Stefan Mross wird zum Aus von „Immer wieder sonntags“ gewürdigt
ARD-Programmdirektorin Christine Strobl würdigte vor allem Moderator Stefan Mross, der die Sendung seit 2005 prägt – ein Jahr nach Sebastian Deyle, der 2004 kurz für den langjährigen Gründungsmoderator Max Schautzer eingesprungen war.
Schautzer hatte die Show seit ihrem Start 1995 bis einschließlich 2003 moderiert. „Stefan Mross hat der Sendung ihr Gesicht und ihr Herz gegeben“, so Strobl laut SWR-Mitteilung (mehr ARD-News bei RUHR24 lesen).
„Schmerzhaft“: ARD und SWR stellen „Immer wieder sonntags“ ein
Seit 1998 findet die Open-Air-Live-Show fest auf dem Gelände des Europa-Parks statt – das bleibt bis zum Schluss so. Für viele Zuschauer dürfte das Ende trotzdem ein Schock sein: „Immer wieder sonntags“ gehörte über Jahrzehnte zum festen Inventar des deutschen Sonntagvormittags.
Bratzler räumte offen ein, dass man den Fans damit „einen Fixpunkt im Sommer“ nimmt – eine Entscheidung, die er als „schmerzhaft“ bezeichnete.




