HORROR-START IN MÜNCHEN: 259 Menschen entgehen nur knapp dem Unglück – doch jetzt rückt ausgerechnet EINE Zahl im Cockpit in den Fokus
🚨 HORROR-START IN MÜNCHEN: 259 Menschen entgehen nur knapp dem Unglück – doch jetzt rückt ausgerechnet EINE Zahl im Cockpit in den Fokus
4000 Meter Startbahn, ein schwerer Boeing 787 Dreamliner und 259 Menschen an Bord. Eigentlich hätte Flug VN34 von Vietnam Airlines ganz normal von München nach Hanoi starten sollen. Doch dann braucht die Maschine ungewöhnlich lange, schießt offenbar über das Ende der Piste hinaus und kommt erst im allerletzten Moment in die Luft. Jetzt steht eine brisante Frage im Raum: Wurde vor dem Start möglicherweise mit einem falschen Wert gerechnet? Sicher ist das bislang nicht – die offizielle Ursache wird noch untersucht.
Es sind Sekunden, die für die Menschen an Bord vermutlich völlig normal begonnen haben.
Die Triebwerke laufen hoch.
Der Dreamliner beschleunigt.
Immer schneller rast die Boeing über die Startbahn des Münchner Flughafens.
Doch etwas stimmt offenbar nicht.
Die Maschine hebt nicht dort ab, wo man es normalerweise erwarten würde.
Sie rollt weiter.
Und weiter.
Bis kaum noch Piste übrig ist.
Dann verschwindet die Startbahn unter dem Flugzeug
Nach Angaben von BILD soll die Boeing sogar erst rund 120 Meter hinter dem eigentlichen Ende der Startbahn vollständig in der Luft gewesen sein. Auf Bildern und Videos ist eine große Staubwolke hinter dem Flugzeug zu erkennen.
Für die 259 Menschen an Bord endet der Vorfall dennoch nicht in einer Katastrophe.
Der Dreamliner steigt.
Die Piloten bekommen die Maschine in die Luft.
Aber an einen Weiterflug nach Hanoi ist nicht mehr zu denken.
Vietnam Airlines bestätigte später, dass das Flugzeug wegen eines „technischen Problems“ nach München zurückkehren musste. Genauere Angaben zur Ursache machte die Fluggesellschaft zunächst nicht.
Mehr als zwei Stunden in der Luft
Die Boeing landet nicht sofort wieder.
Stattdessen kreist sie mehr als zwei Stunden, um Gewicht beziehungsweise Treibstoff zu reduzieren, bevor sie nach München zurückkehrt.
Für die Passagiere muss diese Zeit quälend gewesen sein.
Sie wissen, dass der Start nicht normal verlaufen ist.
Sie wissen, dass die Maschine umdreht.
Aber sie können nur warten.
Am Ende gelingt die Landung sicher.
Vietnam Airlines teilte mit, dass Passagiere und Kabinenbesatzung unverletzt seien und die Crew die vorgeschriebenen Verfahren eingehalten habe.
Doch danach zeigt sich erneut, dass der Zwischenfall Spuren hinterlassen hat.
Reifen und Fahrwerk beschädigt
Nach der Rückkehr wurden Schäden an Reifen und Fahrwerk festgestellt. Die Maschine konnte die nördliche Start- und Landebahn anschließend nicht mehr aus eigener Kraft verlassen und musste abgeschleppt werden. Die Bahn wurde zeitweise gesperrt, andere Flüge wurden umgeleitet.
Damit stellt sich die entscheidende Frage:
Was war beim Start passiert?
Der Flughafen bestätigte lediglich, dass die Boeing ungewöhnlich lange gebraucht hatte, bis sie abhob. Die genaue Ursache war zunächst unklar. Auch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurde hinzugezogen.
Und genau an diesem Punkt beginnt die brisanteste Theorie.
Haben die Piloten den Start falsch berechnet?
BILD berichtet, ein ehemaliger Pilot von Vietnam Airlines habe einen konkreten Verdacht geäußert. Dabei soll es um einen möglichen Zahlenfehler bei der Vorbereitung des Starts gehen. Die Zeitung spricht von einem kleinen falschen Wert, der möglicherweise große Folgen gehabt haben könnte.
Noch ist das ausdrücklich keine bestätigte Unfallursache.
Doch die Theorie wäre grundsätzlich bedeutsam.
Vor einem Start werden zahlreiche Werte berücksichtigt und in die Startleistungsberechnung einbezogen. Daraus ergeben sich unter anderem die für den jeweiligen Start notwendigen Parameter.
Wenn bei solchen Eingaben ein falscher Wert verwendet wird, könnte die berechnete Startleistung von den tatsächlichen Bedingungen abweichen.
Ob genau das in München passiert ist, müssen allerdings erst die Ermittlungen zeigen.
Ein winziger Fehler mit möglicherweise riesiger Wirkung?
Genau das macht diese Spur so beunruhigend.
Nicht zwingend ein spektakulärer technischer Defekt.
Nicht unbedingt ein plötzlich ausgefallenes Triebwerk.
Sondern möglicherweise eine unscheinbare Zahl.
Ein Wert.
Eine Eingabe.
Eine Berechnung.
Doch bislang steht daneben eine andere Erklärung: Vietnam Airlines selbst spricht lediglich von einem technischen Problem und hat keinen Pilotenfehler bestätigt.
Damit stehen derzeit mehrere Möglichkeiten im Raum.
Und keine davon ist abschließend bewiesen.
Die Flugschreiber könnten jetzt entscheidend werden
Um herauszufinden, was wirklich geschah, werden vor allem die aufgezeichneten Flugdaten eine zentrale Rolle spielen.
Sie können zeigen, wie die Maschine beschleunigte, wann bestimmte Geschwindigkeiten erreicht wurden und wann die Piloten den Startvorgang zum Abheben einleiteten.
Erst zusammen mit den technischen Untersuchungen am Flugzeug und den Daten aus dem Cockpit lässt sich seriös beurteilen, ob ein Berechnungsfehler, ein technisches Problem oder eine Kombination mehrerer Faktoren hinter dem Vorfall stand.
Die beteiligten Behörden und Vietnam Airlines untersuchen die Maschine weiter.
Warum brach die Crew den Start nicht früher ab?
Auch diese Frage dürfte zwangsläufig gestellt werden.
Von außen wirken die Bilder dramatisch: Die Boeing beschleunigt über eine extrem lange Strecke und kommt erst sehr spät vom Boden weg.
Doch welche Anzeigen die Piloten im Cockpit sahen, welche Geschwindigkeit bereits erreicht war und ab welchem Zeitpunkt eine sichere Startunterbrechung überhaupt noch möglich gewesen wäre, ist öffentlich nicht geklärt.
Deshalb wäre es verfrüht, aus den Videos allein ein Fehlverhalten der Crew abzuleiten.
Vietnam Airlines betont im Gegenteil, die Besatzung habe die vorgeschriebenen Sicherheitsverfahren eingehalten.
259 Menschen kommen unverletzt davon
Bei all den offenen Fragen ist das die wichtigste Nachricht.
Niemand an Bord wurde verletzt.
Ein Flug, der auf Bildern wie der Beginn einer Katastrophe aussieht, endet mit einer sicheren Rückkehr nach München.
Die Passagiere können die Maschine verlassen.
Doch die Boeing bleibt zurück.
Beschädigt.
Umgeben von Ermittlern und Technikern.
Und mit einer Frage, die nach diesem Start immer lauter wird.
War es wirklich nur eine falsche Zahl?
Noch lautet die Antwort:
Das weiß niemand sicher.
Die Theorie eines Berechnungsfehlers ist bislang eine Hypothese aus dem Umfeld früherer Piloten und der Medienanalyse, keine offizielle Feststellung.
Bestätigt sind dagegen der ungewöhnlich lange Startlauf, die Rückkehr nach München, Schäden an Reifen und Fahrwerk sowie die laufende Untersuchung.
Und genau deshalb dürfte die Auswertung der Daten jetzt mit besonderer Spannung erwartet werden.
Denn vielleicht war es ein technischer Defekt.
Vielleicht spielte eine fehlerhafte Berechnung eine Rolle.
Vielleicht kamen mehrere Faktoren zusammen.
Doch sollte sich am Ende tatsächlich herausstellen, dass ein einziger falsch eingegebener Wert den voll besetzten Dreamliner bis über das Ende der Münchner Startbahn rollen ließ, würde aus einem scheinbar kleinen Fehler plötzlich die erschreckendste Erklärung dieses gesamten Horror-Starts.




