
Drei Menschen sterben während eines Virus-Ausbruchs auf einem Kreuzfahrtschiff. Auch eine Frau aus Bayern. Weitere Personen sind infiziert.
1 / 19Auf einem Kreuzfahrtschiff sind drei Menschen nach einem mutmaßlichen Hantavirus-Ausbruch gestorben. Eine deutsche Infizierte befindet sich in einem Klinikum in Düsseldorf. © picture alliance/dpa/AP | Misper Apawu, icture alliance/dpa | Christoph Reichwein
2 / 19Das Kreuzfahrtschiff Hondius, das im Hafen von Praia, Kap Verde, vor Anker liegt. Das niederländische Expeditionskreuzfahrtschiff der Reederei Oceanwide Expeditions startete seine Reise im argentinischen Ushuaia. An Bord befanden sich 149 Personen – Passagiere und Besatzung aus verschiedenen Ländern. Auch aus Deutschland. © Arilson Almeida/dpa
3 / 19Das Hantavirus kann beim Menschen schwere Atemwegserkrankungen und hohes Fieber auslösen. Normalerweise wird es über die Ausscheidungen von Nagetieren übertragen – eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung gilt als äußerst selten. Im Fall der „Hondius“ bestätigten Labortests jedoch genau diese seltene Übertragungsform: Es handelt sich um den Andes-Stamm, der in Südafrika und der Schweiz nachgewiesen wurde. © Arilson Almeida/dpa
4 / 19Bereits am 11. April starb ein niederländischer Passagier an Bord der „MV Hondius“. Seine 69-jährige Ehefrau verließ das Schiff auf der Insel St. Helena, flog nach Johannesburg – und starb dort im Krankenhaus. Am 2. Mai 2026 starb an Bord eine Frau aus Deutschland – wohl eine 78-jährige Frau aus Passau. © Qasem Elhato/dpa
5 / 19Das Schiff ankert tagelang vor der Küste der Kapverdischen Inseln – ohne dass die Behörden die Passagiere an Land ließen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) riet den Reisenden, in ihren Kabinen zu bleiben; die Decks waren nahezu verlassen. © Qasem Elhato/dpa
6 / 19Zwei erkrankte Besatzungsmitglieder sowie eine symptomfreie deutsche Kontaktperson wurden schließlich per Spezialflugzeug in die Niederlande evakuiert. Laut der Reederei befanden sich zwei der drei Evakuierten in einem ernsten Zustand. Die Frau aus Deutschland sei symptomfrei. © Misper Apawu/dpa
7 / 19Eine 65-jährige Deutsche, die als Kontaktperson eines bestätigten Hantavirus-Falls galt, wird nach ihrer Ankunft in Amsterdam weiter nach Düsseldorf transportiert. Die Feuerwehr Düsseldorf und das Universitätsklinikum übernehmen gemeinsam ihren Transport und die medizinische Abklärung. © Misper Apawu/dpa
8 / 19Ein ehemaliger Passagier der „Hondius“ wurde in der Schweiz positiv auf den Andes-Stamm des Hantavirus getestet und wird derzeit in Zürich behandelt. Seine Frau hat sich in Selbstisolation begeben. © Misper Apawu/dpa
9 / 19Die WHO hilft bei der internationalen Koordinierung. Die Gefahr für die breite Öffentlichkeit sei gering, so die WHO. © Misper Apawu/dpa
10 / 19Nach tagelangem Warten erhielt die „Hondius“ schließlich die Genehmigung, einen Hafen auf den Kanarischen Inseln anzusteuern. Zwei Infektiologen aus den Niederlanden werden noch erwartet. © Arilson Almeida/dpa
11 / 19Die Regionalregierung der Kanarischen Inseln wehrte sich dagegen, dass das Kreuzfahrtschiff anlegen darf. Der Präsident der Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo, hatte gegen das Vorhaben der spanischen Zentralregierung und der WHO protestiert. © Mark Carlson/dpa
12 / 19Sanitäter begleiten einen Patienten, der mit Verdacht auf eine Hantavirus-Infektion von dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius evakuiert wurde, zu einem Krankenwagen, nachdem dieser zum Flughafen Schiphol in Amsterdam, Niederlande, geflogen wurde. © picture alliance/dpa/AP | Peter Dejong
13 / 19Deutsche Rettungswagen verlassen mit einem Patienten, der von dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius mit Verdacht auf Hantavirus-Infektion evakuiert wurde, den Flughafen Schiphol in Amsterdam, Niederlande. © picture alliance/dpa/Persbureau Heitink | Persbureau Heitink
14 / 19Polizisten laufen an einem ankommenden Rettungswagen vorbei, der eine deutsche Patientin in das Infektionszentrum der Uniklinik Düsseldorf bringt. © picture alliance/dpa | Christoph Reichwein
15 / 19Die Frau, Hantavirus-Kontaktperson, befindet sich in Quarantäne im Klinikum. © Rolf Vennenbernd/dpa
16 / 19Derweil befinden sich noch immer zahlreiche Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes. © dpa/AP
17 / 19Beamte der spanischen Guardia Civil und Hafenbehörden inspizieren den Bereich, in dem die Passagiere des Kreuzfahrtschiffs im Hafen von Granadilla auf Teneriffa erwartet werden. Dort sollen alle knapp 150 Menschen noch an Bord untersucht und getestet werden. © Manu Fernandez/dpa
18 / 19Das Schiff wird am Sonntagmorgen (10. Mai) erwartet. © Manu Fernandez/dpa
19 / 19Auch Medienvertreter warten auf das Kreuzfahrtschiff. © Manu Fernandez/dpa