„Age of Attraction“-Paar vergisst eingeschaltete Mikrofone … und hat S.e.x

„Age of Attraction“ sorgt nach den ersten Folgen für Empörung. Intime Tonaufnahmen bringen nun eine Kandidatin in Bedrängnis.

Theresa und John küssen sich in einer Szene aus "Age of Attraction".

Bei „Age of Attraction“ kommen sich Theresa und John ziemlich nah.

© Netflix

Netflix hat es wieder getan: Mit dem Datingformat „Age of Attraction“ wollte der Streamingdienst beweisen, dass Liebe kein Alter kennt. Doch statt romantischer Gefühle entfacht die Show jetzt eine Debatte zum Thema Grenzüberschreitung. Kandidatin Theresa (54) zeigt sich entsetzt darüber, dass intime Szenen mit John (27) offenbar von Mikrofonen aufgezeichnet und ausgestrahlt wurden.

„Age of Attraction“: Intime Szenen zwischen Theresa und John

Das Dating-Experiment bringt Singles mit großem Altersunterschied zusammen. Ohne das Alter des Gegenübers zu kennen. Erst später folgt die Enthüllung. Theresa und John wagen gemeinsam den Schritt. Doch was als romantisches Abenteuer beginnt, wird schnell zum Gesprächsthema im Netz: In mehreren Folgen sind die beiden beim S.e.x zu hören.

Theresa deutet an, sie habe nicht gewusst, dass Mikrofone im Schlafzimmer jedes Detail festhielten. „Mir war gar nicht bewusst, dass ich damit so offen umgegangen bin. [Aber] das gehört doch zur Liebe dazu, oder? Es ist ein ganz natürliches Nebenprodukt“, erklärte sie gegenüber „Entertainment Weekly“. Dennoch betont sie, dass sie verstört sei „dass meine Kinder tatsächlich irgendetwas sehen, das damit zu tun hat.“

„Das gehört zur Liebe“

Auch Kandidatin Vanessa, die mit Logan anbandelt, spricht offen über S.e.x.u.a.l.i.t.ä.t. In einer Szene erklärt sie ihre ganz eigene Theorie über Männer und Frauen im BettFür die Beteiligten im Nachhinein offenbar ein heikles Thema. „Wir waren nervös, wie das dargestellt werden würde, aber letztendlich lieben wir uns, und das gehört einfach dazu. Es ist mir peinlich, wenn mein Vater das sieht.“

Moderator der Show Age Of Attraction auf einer Veranstaltung.
Moderator Nick Viall nimmt John nimmt das Konzept in Schutz. © Imago/MediaPunch

Co-Moderator Nick Viall verteidigt aber das Konzept. „Sie sind keine Schauspieler – zumindest sollen sie das nicht sein –, und man möchte die authentischsten Momente der Menschen sehen. Man möchte die Überraschung sehen. Man möchte sehen, wie sie darüber nachdenken: ‚Was bedeutet das?‘ Wir haben viele der Reaktionen bekommen, auf die wir gehofft hatten.“

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