🚨 EINER LÜGT! Fall Fabian: Gina H. widerspricht plötzlich wichtigen Zeugen – und ihre Version wirft neue Fragen auf

Einer lügt! BILD analysiert den 4-Stunden-Auftritt von Gina H. | Regional |  BILD.de

🚨 EINER LÜGT! Fall Fabian: Gina H. widerspricht plötzlich wichtigen Zeugen – und ihre Version wirft neue Fragen auf

Vier Stunden lang sprach Gina H. im Landgericht Rostock über den Fall Fabian. 95 Seiten hatte die Angeklagte vorbereitet – und dabei nicht nur die Vorwürfe gegen sich zurückgewiesen, sondern auch die Aussagen mehrerer wichtiger Zeugen massiv infrage gestellt. Ihre Version der Ereignisse weicht an entscheidenden Punkten von dem ab, was andere Beteiligte zuvor vor Gericht geschildert hatten.

Gina H. bestreitet, Fabian getötet zu haben. Nach ihrer Darstellung war sie zwar am 10. Oktober 2025 in Güstrow und später auch in der Nähe des Fundortes, doch sie habe mit dem Tod des Achtjährigen nichts zu tun. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr dagegen vor, Fabian an diesem Tag getötet und seinen Leichnam anschließend verbrannt zu haben.

😱 Plötzlich stehen die Zeugen im Mittelpunkt

Besonders brisant: In ihrer Einlassung versucht Gina H., Widersprüche zwischen ihrer eigenen Darstellung und den Aussagen wichtiger Zeugen zu erklären.

Dabei geht es um Begegnungen am späteren Fundort, um ihre Bewegungen am Tattag und vor allem um die Frage, wann sie tatsächlich von Fabians Leiche wusste.

Gina H. erklärte vor Gericht, sie habe den Fundort erst am 13. Oktober bewusst gesehen. Mehrere Zeugen hatten zuvor jedoch geschildert, sie hätten die Angeklagte bereits am 10. Oktober mit ihrem auffälligen Pickup in der Nähe des späteren Fundortes gesehen.

Wer erinnert sich richtig – und wer nicht?

🔥 Die Geschichte rund um den Tümpel wird immer rätselhafter

Gerade die Ereignisse rund um den Tümpel bei Klein Upahl gehören zu den entscheidenden Punkten des Prozesses.

Gina H. schilderte eine völlig andere Version: Sie sei am 13. Oktober mit zwei Freunden am Fundort gewesen und habe dort schließlich die Leiche entdeckt. Nach ihrer Aussage hätten die beiden Männer sie sogar davon abgehalten, sofort die Polizei zu verständigen.

Die Polizei rief sie erst am folgenden Tag.

Doch genau diese Darstellung wirft neue Fragen auf.

Warum sollte jemand den Fund einer Kinderleiche nicht sofort melden?

Und warum gab es offenbar unterschiedliche Aussagen darüber, was in den Stunden nach dem Fund tatsächlich geschah?

👀 Auch nach dem Leichenfund gehen die Versionen auseinander

Besonders belastend wirkt in diesem Zusammenhang, dass eine Zeugin laut Prozessberichterstattung nach einem Gespräch mit Gina H. den Eindruck gewann, der Fund der Leiche sei möglicherweise kein Zufall gewesen.

Gina H. weist die gegen sie gerichteten Darstellungen zurück und schildert die Ereignisse aus ihrer eigenen Perspektive.

Damit stehen im Prozess inzwischen nicht mehr nur die Tatvorwürfe im Zentrum.

Es geht zunehmend um eine andere entscheidende Frage:

Welche Version der Ereignisse hält einer Überprüfung stand?

💥 95 Seiten – und trotzdem bleiben Fragen offen

Gina H. hatte ihre Aussage offenbar sehr detailliert vorbereitet. Ihr Verteidiger erklärte, die Einlassung sei nach zahlreichen Gesprächen in der Untersuchungshaft und anhand vieler Notizen und Unterlagen entstanden.

Trotz der ausführlichen Darstellung kündigte die Angeklagte zunächst an, keine weiteren Fragen beantworten zu wollen.

Das macht ihre Aussage für das Gericht besonders interessant – aber auch schwierig zu bewerten.

Denn eine ausführliche Darstellung allein beantwortet noch nicht die Frage, welche einzelnen Angaben durch andere Beweise bestätigt oder widerlegt werden können.

⚖️ Aussage gegen Aussage – aber nicht nur

Der Fall lässt sich deshalb nicht einfach auf einen Streit zwischen unterschiedlichen Erinnerungen reduzieren.

Im Prozess liegen auch weitere Beweismittel und Ermittlungsansätze vor. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass Fabian am 10. Oktober getötet wurde und dass Gina H. für die Tat verantwortlich ist. Die Angeklagte bestreitet dies vollständig.

Damit treffen im Gerichtssaal zwei völlig unterschiedliche Geschichten aufeinander.

Auf der einen Seite die Version der Anklage.

Auf der anderen Seite die Darstellung von Gina H., die nun versucht, die Aussagen wichtiger Zeugen zu erklären und deren Glaubwürdigkeit infrage zu stellen.

🚨 Der entscheidende Punkt könnte ganz woanders liegen

Je länger der Prozess dauert, desto wichtiger werden deshalb die Details.

Wer war wann am Tümpel?

Wer wusste zu welchem Zeitpunkt von Fabians Fundort?

Welche Begegnungen lassen sich unabhängig bestätigen?

Und vor allem:

Welche Aussage passt am Ende zu den objektiven Spuren und den übrigen Beweisen?

Genau dort könnte sich entscheiden, welche Version vor Gericht Bestand haben wird.

Denn Gina H. hat jetzt ihre Geschichte erzählt.

Doch damit ist die entscheidende Frage noch lange nicht beantwortet: Einer der Beteiligten muss sich irren – oder die Wahrheit über das, was am 10. Oktober und in den Tagen danach geschah, liegt noch viel tiefer verborgen.

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