🚨 Wer trägt die Schuld am Tod von Buckelwal ‘Timmy’? Robert Marc Lehmann findet jetzt erschreckend klare Worte

Wochenlang hatten Menschen um den Buckelwal „Timmy“ gefiebert. Der Meeresriese ist mittlerweile tot – Biologe Lehmann hat klare Schuldige im Blick.
Wismar – Buckelwal „Timmy“ ist tot. Am 14. Mai 2026 wurde der Kadaver vor der dänischen Insel Anholt treibend entdeckt – zwei Wochen nach seiner Freisetzung in die Nordsee. Wochenlang hatte Deutschland mitgefiebert, gehofft, gestritten. Jetzt ist die Trauer groß. Und die Schuldfrage wird laut gestellt. Während viele noch um den Wal trauern, zieht der umstrittene Biologe und Naturschutz-Influencer Robert Marc Lehmann in einem Livestream bereits eine unmissverständliche Bilanz.

Über die genaue Todesursache möchte sich Lehmann nicht äußern: „Ich weiß nicht, woran ‚Timmy‘ gestorben ist, und ich möchte auch nicht spekulieren. Ich kann euch aber sagen, wer schuld am Tod des Wals ist. Da gibt es nichts zu spekulieren, das ist aus meiner Sicht ganz eindeutig“, sagte er in seinem Stream. „Die Fischerei ist schuld, und alle Menschen, die Fisch essen.“
Umstrittener Biologe Lehmann gibt Menschen Schuld an „Timmys“ Tod
Lehmann gab weiter an: „Nur, weil Menschen Fisch essen, gehen Fischer mit einem Netz los und fangen Fische. Verstrickt sich dann ein Wal in so einem Netz, dann stirbt er. Jedes Jahr sterben hunderte Wale in Fischernetzen.“ Lehmann berichtet, er bekomme jede Woche Bilder von Dutzenden toter Schweinswale, die sich in Netzen verfangen hatten. „Timmy“ sei durch genau solche Netze wahrscheinlich über Wochen und Monate geschwächt worden – wie lange, wisse man nicht.
Lehmann betreibt einen YouTube-Kanal mit über einer Million Abonnenten – doch er polarisiert. Fachleute werfen ihm vor, Naturschutzthemen stärker für mediale Wirkung zu inszenieren als für sachliche Aufklärung. Sein Titel „Meeresbiologe“ steht ebenfalls in der Kritik – seine Diplomarbeit habe er über Süßwasser-Flusskrebse verfasst, nicht über Meereslebewesen. Zudem ist der Begriff in Deutschland kein geschützter akademischer Abschluss.
Auch Angela Merkel äußert sich zum Tod des Buckelwals
Auch Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das Wal-Drama verfolgt. Im WDR-Podcast „0630“, aufgezeichnet beim WDR Europaforum im Rahmen der Digitalkonferenz re:publica in Berlin, sprach sie offen darüber – und erntete Lacher vom Publikum. Stralsund habe in der Diskussion um die Rettung „eine große Rolle gespielt“, sagte Merkel – die Stadt gehört zu ihrem ehemaligen Wahlkreis in Mecklenburg-Vorpommern.
Das dortige Meeresmuseum sei „von größter fachlicher Kenntnis“, so die CDU-Politikerin. Merkel verriet auch, wie sie selbst entschieden hätte: „Ich hätte mir wahrscheinlich eine Expertenkommission von Meeresbiologen genommen, Deutsche und auch Ausländer, und denen hätte ich gesagt: Auf euren Rat höre ich, egal was ihr mir jetzt sagt.“ (Quellen: Livestream Robert Lehmann, Deutsche Presse-Agentur) (rd)




