40 Tote bei Schweiz-Inferno: Alle Opfer identifiziert! Die Hälfte war minderjährig

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40 Tote bei Schweiz-Inferno: Alle Opfer identifiziert! Die Hälfte war minderjährig

In der Silvesternacht brach ein Feuer-Inferno in einer Bar im Schweizer Nobel-Skiort Crans-Montana aus

Crans-Montana (Schweiz) –Sie verloren ihr Leben, als sie ins neue Jahr feierten: Am Sonntagabend sind alle 40 Todesopfer aus der Todes-Bar „Le Constellation“ identifiziert. Die schockierende Nachricht: Die Hälfte von ihnen war minderjährig.Das jüngste Opfer war gerade einmal 14 Jahre alt! Das älteste 39 Jahre. 119 zumeist junge Menschen wurden zudem zum Großteil schwer verletzt. Einige kämpfen mit schwersten Verbrennungen noch immer um ihr Leben.Laut Behörden handelt es sich bei denTodesopfernum 22 Schweizer, acht Franzosen, sechs Italiener, eine Belgierin, eine Portugiesin, einen Rumänen und einen Türken.

40 Tote bei Schweiz-Inferno: Die Hälfte war minderjährig! Alle Opfer  identifiziert | News | BILD.de

Der Schweizer „Blick“ hat eine lange Liste der Opfer mit ihrem Alter veröffentlicht:LandOpferSchweiz (22 Opfer)Ein Mädchen (14), vier Teenagerinnen (15), drei Teenager (16), eine Teenagerin (16), ein Teenager (17), drei Teenager (18), eine Teenagerin (18).Ein Mann (20), eine Frau (21), ein Mann (21), zwei Frauen (22), zwei Frauen (24), ein Mann (31).Frankreich (acht Opfer)Ein Junge (14), eine Teenagerin (15), ein Teenager (17).Ein Mann (20), ein Mann (23), eine Frau (26), eine Frau (33), ein Mann (39).Italien (sechs Opfer)Eine Teenagerin (15), eine Teenagerin (16), vier Teenager (16).Portugal (ein Opfer)Eine Frau (22).Belgien (ein Opfer)Ein Teenager (17).Rumänien (ein Opfer)Ein Teenager (18).Türkei (ein Opfer)Ein Teenager (18).Die Behörden in derSchweizhatten stets betont, dass die Identifizierung der Opfer für sie absolute Priorität habe, um den Angehörigen Gewissheit zu geben. Dazu wurden neben DNA auch Fingerabdrücke, Zahndaten und persönliche Gegenstände herangezogen.Feuerfontäne setzte Schaumstoff-Decke in BrandGegen 1.30 Uhr in der Silvesternacht hatte zunächst die mit Schaumstoff verkleidete Decke der KellerbarFeuergefangen, wohl ausgehend von einem Feuerwerk auf einer Champagnerflasche, die zu einem Tisch gebracht wurde.Als die Gäste fliehen wollten, gab es nur einen Weg nach draußen: die Treppe! DerNotausgang soll laut einem Stammgast im Raucherraum verstecktgelegen haben, vor dem auch noch ein Sofa gestanden habe.

Eine Feuerfontäne an einer Champagnerflasche löste in der Silvesternacht den Brand aus

Gegen dasBetreiber-Ehepaar der Todes-Bar, Jessica (40) und Jacques Moretti (49), ist ein Strafverfahren eröffnet worden. „Ihnen werden fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung sowie fahrlässige Verursachung einer Feuersbrunst vorgeworfen“, heißt es von den Ermittlern. Zugleich erinnern sie daran, dass bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung gelte.

In Crans-Montana nahmen die Menschen an einer improvisierten Gedenkstätte vor der Bar „Le Constellation“ teil

Am Sonntag nahmen die Menschen in Crans-Montana Abschied von den Opfern. EinTrauerzug schob sich durch den Nobel-Skiortzur Bar „Le Constellation“. Am Unglücksort standen Feuerwehrleute und Trauernde dicht gedrängt, zum Teil in Tränen aufgelöst, beieinander und gedachten der Toten und Verletzten.

Grafik der Bar in Crans-Montana, zeigt Brandursachen und Fluchtwege.

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