Vorwürfe gegen „Bares für Rares“-Star: „Bin nur ein Mensch“

Bares für Rares.
Die „Bares für Rares“-Protagonisten um Moderator Horst Lichter (vorne) buhlen stets um Kunstwerke und Co. © Frank Beer/ZDF

Ein „Bares für Rares“-Händler sieht sich teils harscher Kritik gegenüber. Das skurrile: Eigentlich möchte der TV-Star nur helfen.

Mainz – Ein Experte aus der ZDF-Sendung „Bares für Rares“, deren Ableger mit Waldi im April Premiere gefeiert hatte, äußert sich zu seinem Umwelt-Engagement. Der Antiquitätenhändler reagiert auf Diskussionen in den sozialen Medien und erklärt seine Haltung.

Vorwürfe gegen „Bares für Rares“-Star: „Bin nur ein Mensch“

Der „Bares für Rares“-Star Fabian Kahl aus dem Münsterland engagiert sich seit Jahren für Umweltschutzprojekte. Besonders sein Einsatz für den Regenwald durch die Organisation Wilderness International steht im Fokus. Kritiker werfen ihm vor, sich nur im Ausland für den Umweltschutz einzusetzen und die heimischen Probleme zu ignorieren.

In einer Instagram-Story reagiert Kahl auf die Anschuldigungen: „In erster Linie bin ich Antiquitätenhändler – mit Herz, Hingabe und einem Vollzeitberuf.“ Der 32-Jährige betont, dass sein Engagement nichts mit Selbstdarstellung zu tun habe, sondern auf echter Überzeugung beruhe.

Während sich Kahl für den Schutz des Regenwaldes einsetzt, fragen Kritiker nach seinem Engagement für deutsche Wälder wie den Harz. Der TV-Star beschreibt das Dilemma: „Wenn ich mich für den Regenwald engagiere, kommt die Frage: ‚Was ist mit dem Harz?‘ Wenn ich im Harz helfe, heißt es: ‚Und was ist mit Sachsen?‘“

„Bares für Rares“-Star Fabian Kahl steht in der Kritik

Das Problem ziehe sich durch verschiedene Bereiche seines sozialen Engagements. „Und wenn ich in Leipzig ein Hospizprojekt unterstütze, bekomme ich Nachrichten: ‚Warum nicht in der Heimat?‘“, berichtet der Händler.

Kahl macht deutlich, dass sein Hauptberuf als Antiquitätenhändler im Vordergrund steht. Die Teilnahme an der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ und sein Geschäft fordern ihn laut eigener Aussage bereits stark. Dennoch nehme er sich Zeit für verschiedene Projekte. Am Ende seiner Stellungnahme wird Kahl persönlich: „Ich bin nur ein Mensch.“

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