Blaue Säcke mit leblosen Katzen sorgen für Entsetzen – Zeugen weiterhin dringend gesucht!
Wir haben bereits über den erschütternden Fund in einem Waldstück bei Tutzing berichtet. Doch noch immer sind viele Fragen offen. Deshalb hoffen wir weiterhin, dass sich mögliche Zeugen bei der Polizei melden und ihre Beobachtungen weitergeben.
Am 13. August wurden nahe der Kustermannstraße mehrere blaue Müllsäcke entdeckt. Darin befanden sich mehrere leblose Katzen, darunter auch Jungtiere. Aufgrund der langen Liegezeit konnte nicht mehr festgestellt werden, wie die Tiere ums Leben gekommen waren.
Besonders beunruhigend ist, dass bereits im April 2026 ein ähnlicher Fund gemel
det wurde. Zudem wurden in dem Waldgebiet seit Jahresbeginn mehrfach Überreste fachmännisch zerlegter Wildtiere entdeckt. Die Polizei ermittelt deshalb wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz und wegen möglicher Jagdwilderei.
Ob zwischen den leblosen Katzen und den Fällen von Jagdwilderei ein Zusammenhang besteht, ist weiterhin unklar. Die Ermittler prüfen die Hintergründe intensiv. Bis zur vollständigen Aufklärung darf niemand vorschnell beschuldigt werden.
Nun kommt es besonders auf Hinweise aus der Bevölkerung an. Vielleicht hat jemand in der Nähe des Waldstücks verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet. Wichtig sind insbesondere Wahrnehmungen zu Menschen, die blaue Müllsäcke in den Wald gebracht oder dort abgelegt haben könnten.
Auch ungewöhnliche Geräusche oder andere Auffälligkeiten können für die Ermittlungen entscheidend sein. Ebenso bittet die Polizei um Mitteilungen, falls seit Anfang des Jahres vermehrt Katzen in Tutzing oder der näheren Umgebung verschwunden sind.
Wir hoffen weiterhin, dass sich Menschen erinnern und ihre Beobachtungen nicht für sich behalten. Selbst ein Hinweis, der zunächst unbedeutend erscheint, könnte der Polizei dabei helfen, die Ereignisse einzuordnen und mögliche Zusammenhänge aufzudecken.
Wer etwas Verdächtiges wahrgenommen hat oder Angaben zu vermissten Katzen machen kann, wird dringend gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Starnberg unter der Telefonnummer 08151-3640 zu melden![]()
