🚹 SCHOCK IM FALL FABIAN (†8): „Deshalb habe ich nicht die Polizei gerufen!“ – Gina H.s 95-seitige ErklĂ€rung erschĂŒttert ganz Deutschland

 

Tag 22 im Mordprozess um den kleinen Fabian – und plötzlich spricht Gina H. selbst. Nach monatelangem Schweigen verlas die Angeklagte am Montag eine 95 Seiten lange Einlassung. Mehrere Stunden lang schilderte sie ihre persönliche Sicht auf die Ereignisse und versuchte, die gegen sie gerichteten Indizien zu erklĂ€ren.

Doch eine Passage sorgte besonders fĂŒr Aufsehen:

Warum wurde die Polizei nicht sofort gerufen, nachdem sie die Leiche des Jungen entdeckt haben will?

Genau auf diese Frage gab Gina H. nun ihre eigene Antwort – und ihre Schilderung könnte den Prozess noch lange beschĂ€ftigen.

đŸ˜± Der Moment, in dem sie Fabian gefunden haben will

Nach ihrer Darstellung war sie gemeinsam mit Christian D. unterwegs. Mit NachtsichtgerÀt beziehungsweise WÀrmebildkamera und Taschenlampe hÀtten sie sich durch das GelÀnde bewegt.

Dann habe Christian D. plötzlich etwas entdeckt, das aus seiner Sicht wie eine verbrannte Puppe aussah.

Gina H. erklĂ€rte, sie sei sich bereits in diesem Moment sicher gewesen, dass es sich um Fabian handeln mĂŒsse.

Und dann kam offenbar der entscheidende Moment.

Nach ihrer Darstellung wollte sie, dass die Polizei gerufen wird.

Doch Christian D. habe sie instÀndig darum gebeten, dies nicht zu tun.

Als Grund habe er unter anderem seine Sorge genannt, seine Jagdlizenz zu verlieren.

Gina H. schildert ihn in diesem Moment als emotional ĂŒberfordert und beschreibt, sie habe das GefĂŒhl gehabt, dass der „große und starke Mann“ beinahe weinen wĂŒrde.

Ihre Darstellung wirft damit eine zentrale Frage auf:

Wenn sie tatsĂ€chlich davon ĂŒberzeugt war, Fabian gefunden zu haben – warum blieb es anschließend bei dieser Situation?

đŸ”„ „Ich wollte die Polizei anrufen“

Dieser Satz dĂŒrfte fĂŒr den weiteren Prozess besonders wichtig sein.

Denn die Staatsanwaltschaft wirft Gina H. vor, Fabian getötet und seine Leiche anschließend in Brand gesetzt zu haben.

Die Angeklagte bestreitet den Tatvorwurf.

Mit ihrer Aussage versucht sie nun, die Ereignisse rund um den Fundort anders darzustellen und gleichzeitig die Rolle anderer Beteiligter stĂ€rker in den Mittelpunkt zu rĂŒcken.

Dabei prÀsentiert sie eine Geschichte, in der sie selbst nicht diejenige gewesen sein will, die eine mögliche Entdeckung vertuschen wollte.

Doch ihre Aussage muss sich nun an den vorhandenen Beweisen messen lassen.

⚠ Der Richter warnt: Keine Fragen beantwortet

Nach stundenlangem Vorlesen kam es zu einem bemerkenswerten Moment.

Gina H. beantwortete anschließend keine Fragen.

Damit blieb ihre 95-seitige Darstellung zunÀchst weitgehend eine einseitige Schilderung ihrer Sicht.

Richter Holger SchĂŒtt machte deshalb deutlich, dass dies Konsequenzen fĂŒr die Bewertung ihrer Angaben haben könnte.

SinngemĂ€ĂŸ warnte er davor, dass das Gericht ihren Darstellungen möglicherweise nicht in allen Punkten Glauben schenken könne.

Damit ist die entscheidende Phase keineswegs vorbei.

Im Gegenteil:

Jetzt beginnt die eigentliche PrĂŒfung ihrer Version.

đŸ§© Blut auf KĂŒchenpapier – auch dafĂŒr hat Gina H. eine ErklĂ€rung

Eine weitere wichtige Spur betrifft Blut, das die Ermittler auf einem StĂŒck KĂŒchenpapier in ihrem Auto gefunden haben.

Auch dafĂŒr prĂ€sentierte Gina H. eine ErklĂ€rung.

Sie schilderte, dass Fabian sich Monate vor seinem Tod bei einem Ausflug an einem See leicht am Fuß verletzt habe. Als das Pflaster nass geworden sei, habe sie die kleine Wunde mit KĂŒchenpapier versorgt.

Damit möchte sie offenbar erklÀren, wie Fabians Blut in ihr Fahrzeug gelangt sein könnte.

Ob diese ErklĂ€rung mit den ĂŒbrigen kriminaltechnischen Erkenntnissen ĂŒbereinstimmt, wird im weiteren Prozess eine entscheidende Rolle spielen.

🔎 Auch das Campingmesser bleibt im Fokus

Am Ende des Verhandlungstages wurde außerdem bekannt, dass das mögliche Tatmesser erneut untersucht werden soll.

Allerdings gibt es offenbar nur noch eine weitere Untersuchungsmöglichkeit.

Die Rechtsmedizin kann das Messer entweder auf Reinigungsmittel oder noch einmal auf DNA untersuchen.

Da das Messer bereits zweimal auf DNA untersucht worden sei, entschied sich die Kammer dafĂŒr, nun nach möglichen Reinigungsmittelspuren zu suchen.

Eine kleine Entscheidung – die im Prozess dennoch große Bedeutung bekommen könnte.

Denn sollte eine solche Untersuchung neue Hinweise liefern, könnte dies die bisherige Beweislage erneut verÀndern.

đŸ’„ Verteidigung bringt neue Zeugen ins Spiel

Auch die Verteidigung versucht, weitere Fragen aufzuwerfen.

Unter anderem soll Fabians Fußballtrainerin als Zeugin gehört werden.

Sie soll gegenĂŒber Fabian geĂ€ußert haben, dass der Junge möglicherweise Angst vor jemandem gehabt habe und sich zuletzt verĂ€ndert habe.

Außerdem beantragte die Verteidigung weitere Zeugen und Beweiserhebungen, darunter im Zusammenhang mit der Rettungshundestaffel und einem Fahrzeug, das baugleich mit dem Ford Ranger der Angeklagten sein soll.

Damit wird deutlich:

Der Prozess ist noch lange nicht am Ende – und die Verteidigung versucht weiterhin, alternative Spuren und offene Fragen in den Mittelpunkt zu rĂŒcken.

😳 Ein Satz am Ende ihrer Aussage bleibt hĂ€ngen

Besonders emotional wurde es am Schluss.

Gina H. erklÀrte:

„HĂ€tte ich ihn ermordet, hĂ€tte ich mit Sicherheit das GefĂŒhl gehabt, mein eigenes Kind zu töten.“

Ein Satz, der unmittelbar nach ihrer mehrstĂŒndigen Aussage im Raum stehen blieb.

Fabians Mutter Dorina L. soll wÀhrend der Verlesung mehrfach geschluckt haben, zugleich aber gefasst geblieben sein.

FĂŒr sie muss dieser Tag besonders schwer gewesen sein.

Denn wÀhrend Gina H. ihre eigene Version der Ereignisse vortrug, ging es gleichzeitig um die letzten Stunden im Leben eines achtjÀhrigen Kindes.

🚹 Doch die entscheidende Frage bleibt offen

Gina H. hat gesprochen.

Sie hat ihre Sicht auf die Beziehung zu den Beteiligten geschildert. Sie hat erklÀrt, wie Fabians Blut in ihr Auto gelangt sein soll. Sie hat beschrieben, was sie nach ihrer Darstellung am Fundort erlebt hat.

Doch eine vollstÀndige Antwort liefert ihre Aussage damit noch nicht.

Denn das Gericht muss nun entscheiden, welche Teile ihrer Darstellung mit den objektiven Beweisen ĂŒbereinstimmen – und wo möglicherweise WidersprĂŒche entstehen.

Besonders die Frage, warum die Polizei nach dem angeblichen Fund nicht sofort gerufen wurde, dĂŒrfte dabei weiter im Mittelpunkt stehen.

Und genau hier könnte der nÀchste entscheidende Moment des Prozesses liegen:

War Gina H.s 95-Seiten-Aussage tatsĂ€chlich die ErklĂ€rung, auf die alle gewartet haben – oder hat sie mit ihren Worten nur noch mehr Fragen aufgeworfen?

Der Prozess wird am Mittwoch um 9.30 Uhr fortgesetzt.

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