Sie werden ABSOLUT SCHOCKIERT sein, warum Fabian (†8) Mutter plötzlich weinend den Gerichtssaal verließ — und was kurz davor gesagt wurde, erschüttert ganz Deutschland…

Als die Polizistin ausführt, wie gezeichnet Fabians Leiche war, schießen Mutter Dorina L. die Tränen in die Augen. Sie verlässt den Gerichtssaal weinend
Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) – Im Mordfall Fabian (8) aus Güstrow steht seine Stiefmutter Gina H. (30) als Angeklagte vor Gericht. Sie soll den Jungen nach der unglücklichen Trennung von seinem Vater Matthias R. (35) aus Eifersucht mit sechs Messerstichen ermordet haben. Am Donnerstag wird der Prozess am Landgericht fortgesetzt.
Am heutigen Prozesstag werden mehrere Zeugen gehört, darunter Fabians Großmutter, eine Mitarbeiterin eines Jugendklubs, in dem sich der Junge häufig aufhielt, sowie die Polizistin, die zu seinem Verschwinden ermittelt hatte. Besonders erschütternd sind die Schilderungen der Beamtin zum Zustand von Fabians Leiche. Die Details sind so grausam, dass seine Mutter den Gerichtssaal zwischenzeitlich weinend verlässt.
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Der Fall, der Deutschland erschüttert
Prozesstag ist beendet
Nach der letzten Sprachnachricht ist der fünfte Prozesstag um 16.33 Uhr beendet. Die Verhandlung wird am 27. Mai am Landgericht Rostock fortgesetzt.
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Gina H. blockierte Matthias R.
Am 9. Oktober um 20.06 Uhr schickt Matthias R. eine Sprachnachricht an Gina H.: „Ich kann dir nur eins sagen: Das, was wir Sonntag/Montag hatten, das hat sich so richtig angefühlt. Ich habe das einfach genossen. Sonntag, dieses Kuscheln, dieses Reden, dieses einfach füreinander Dasein. Dieses Reden, ohne dass jemand gleich böse ist, ich fand das wirklich wunderschön.“
Um 21.09 Uhr blockierte Gina H. Fabians Vater auf WhatsApp. Um 21.36 Uhr kaufte sie bei Rechtsdokument.de für 15 Euro ein Testament.
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Gina H. ging es schlecht
In mehreren Sprachnachrichten schildert Gina H. wieder, wie schlecht es ihr geht und wie viel sie zuletzt geweint hat.
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Sprachnachricht offenbart Streit
In der Nacht, nachdem Matthias R. wieder nach Hause gefahren ist, sagt Gina H. in einer Sprachnachricht: „Woher sollte ich wissen, dass du mir noch was sagen wolltest? Ich habe dich weggeschickt, weil es mir gerade wehtat. Ich hätte einfach von dir in den Arm genommen werden wollen, oder vielleicht auch mit dir schlafen wollen oder vielleicht einfach nur von dir geküsst werden. Aber ich habe einfach gemerkt in dem Gespräch, wie du einfach wieder diese negativen Punkte hochgeholt hast, immer wieder, immer wieder. Es tat gerade einfach nur noch weh und deswegen habe ich dich weggeschickt.“
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Gina H. vertraute Matthias R. nicht
In einer Sprachnachricht an einen Bekannten (ebenfalls 8. Oktober) sagt Gina H., dass sie gegenüber Matthias R. kein Vertrauen habe, weil sie Angst habe, dass er ihr wieder fremdgeht. Am Abend des 8. Oktober fährt Matthias R. bei Gina H. vorbei.
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Gina H. bat 2 Tage vor Fabians Verschwinden um ein Treffen
Am 8. Oktober – zwei Tage vor Fabians Verschwinden – schickt Gina H. um 14.53 Uhr eine Sprachnachricht an Matthias R.: „Wenn ich mich nicht mit dir treffen wollen würde, würde ich dich ja nicht fragen. Es geht auch nicht darum, dass wir in der Kiste landen. Einfach reden. Und nicht streiten. Und inwieweit Kompromisse aussehen, wie auch immer.“
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Streit über Beziehungsstatus
Gina H. war sauer, dass Matthias R. keine Fotos mit ihr auf Social Media postete und nicht freiwillig seinen Beziehungsstatus änderte. Das wird in einer Sprachnachricht von ihr vom 6. Oktober deutlich.
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Der Plan bis 17 Uhr
Der Prozesstag soll am Donnerstag noch bis 17 Uhr dauern. Das Gericht plant, in der übrigen Zeit weitere Sprachnachrichten anzuhören.
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KFZ-Meister sagt aus
Jetzt wird ein Zeuge (46) befragt. Er schildert, dass er am 10. Oktober gegen 11 Uhr mit dem Auto durch den Ort Zehna in Richtung Güstrow zum Einkaufen gefahren sei. „Da ist mir aufgefallen, dass auf der linken Straßenseite bei der Feuerwehr ein Junge stand“, sagt er. Er hätte einen blauen Pullover, eine helle Jeans und helle Schuhe getragen. Er sei etwas pummelig gewesen, habe einen kurzen Hals gehabt und blonde Haare. „Das war für mich eine untypische Zeit, dass ein Junge in dem Alter da allein steht“, sagt der Zeuge.
Er habe nervös nach links und rechts geschaut. Er ist sich sicher, dass es sich um Fabian handelte. Er habe auch eine Frau mit dunklen Haaren und einem blauen Kapuzenpulli gesehen, wisse aber nicht, ob sie zu dem Jungen gehörte. An einer Straßenkreuzung in Zehna habe er den orangefarbenen Pick-up gesehen. Er ist sich sicher, dass es Gina H.s Fahrzeug ist. Der Grund: Der obere Teil ist schwarz glänzend lackiert. Der Zeuge arbeitet als Kfz-Meister und hat das Teil laut seiner Aussage schon ein paar Mal selbst lackiert. Normalerweise komme das nämlich unlackiert. Nach der Aussage wird der Zeuge entlassen.
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Verhandlung wird fortgesetzt
Die Kammer ist zurück: Die Verhandlung am Landgericht Rostock wird fortgesetzt. Gina H.s Anwalt Löcker: „Ich halte diese Aussage der Zeugin aus mehreren Gründen für nicht belastbar. Dass sich eine Zeugin innerhalb so kurzer Zeit mehrfach widerspricht, das mag man bei einem Verfahren, wo es um Diebstahl geht, hinnehmen, aber nicht bei einem Verfahren, wo es um lebenslänglich geht.“
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Mutter zurück im Saal
Kurz vor Ende der Pause kommt Fabians Mutter Dorina L. zurück in den Gerichtssaal.
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Zeugin entlassen
Die Befragung der Nachbarin ist beendet. Die Frau wurde als Zeugin entlassen. Der Vorsitzende Richter kündigt eine Pause bis 15.30 Uhr an.
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Zeugin korrigiert Aussage
Nach dem Video ändert die Zeugin ihre Aussage: In der Aufnahme der Überwachungskamera ist zu sehen, dass zunächst der orangefarbene Pick-up auf der Schweriner Straße fährt, dann um 10.45 Uhr das Auto der Zeugin in die Einfahrt biegt und 10 Minuten später der Pick-up wieder stadtauswärts fährt. Die Zeugin kann das Fahrzeug also nicht von ihrem Auto aus in der Parklücke gesehen haben.
Sie korrigiert ihre Aussage. „Jetzt, wo ich die Aufnahmen sehe, erinnere ich mich, dass ich am Fenster das Plissee hochgemacht habe und es am Fenster gesehen haben muss. Da habe ich noch zu meinem Mann gesagt: Das ist aber ein schickes Auto. Es stand definitiv da. Zu 100 Prozent.“
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Video wird abgespielt
Jetzt zeigt der Richter ein Video der Überwachungskamera des Elektroladens an der Schweriner Straße. Das zeigt, dass das Fahrzeug der Zeugin erst um 10.45 Uhr auf den Hof ihrer Wohnung gefahren ist.
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Nachbarin ist sich ganz sicher
Jetzt fragt Gina H.s Anwalt Löcker, warum sie sich so sicher sei, dass sie genau am 10. Oktober dieses Auto gesehen hätte. Die Zeugin erklärt: „Am 9.10. ist mein Sohn 18 geworden und am 10.10. habe ich extra Urlaub genommen, weil wir für ihn eine große Überraschungsparty geplant hatten und wir wollten bei Lidl die restlichen Getränke kaufen.“
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Anwalt befragt Zeugin
Gina H.s Anwalt Thomas Löcker stellt der Zeugin Fragen zu ihrem eigenen Parkverhalten, um ihre Autokenntnisse zu überprüfen. So möchte er etwa wissen, zwischen welchen Fahrzeugen sie heute vor dem Gerichtsgebäude geparkt habe.
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Pick-up war „ein Hingucker“
Der kupferfarbene Pick-up habe am 10. Oktober, dem Tag von Fabians Verschwinden, so um 10.30 Uhr bzw. 10.40 Uhr dort gestanden. Sie könne sich so gut erinnern, weil sie an dem Tag freihatte. Sie sei bis circa 10.20 Uhr noch bei Lidl einkaufen gewesen und dann nach Hause gefahren, weil sie den Hund abholen wollte.
Dann habe sie das Auto entdeckt. „Das war schon ein Hingucker, dieses Auto. Das war definitiv, das war 200 Prozent das Auto“, sagt die Nachbarin vor Gericht. Sie könne sich auch an die Berge an der Seite des Fahrzeuges erinnern.
Das Auto von Gina H. wurde am 6. November beschlagnahmt
Foto: Marlene Gawrisch -
Nachbarin begann zu zittern
Als sie das Foto des Fahrzeuges sah, fing alles an, „in meinem Körper zu zittern“. Sie habe den Polizisten genau sagen können, wo der kupferfarbene Pick-up in der Schweriner Straße gestanden habe. „Nicht die erste, sondern die zweite Parklücke. Da stand dieses Auto“, so die Nachbarin.
Die Schweriner Straße in Güstrow, in der Fabian und seine Mutter lebten
Foto: Marlene Gawrisch -
Nachbarin erkennt Pick-up wieder
Die Nachbarin erinnert sich an die Befragung. Zuerst sei sie gefragt worden, ob sie etwas mitbekommen hätte. Dann hätten ihr die Beamten ein Foto von Gina H.s Pick-up gezeigt. „Ich bin wie ferngesteuert mit dem Beamten gegangen und habe ihm genau gezeigt, wo es stand.“
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Nachbarin sagt aus
Die Nachbarin erklärt, dass die Polizei am 24. Oktober bei ihr war. Die Polizisten hatten zuvor schon länger versucht, sie zu erreichen, die Frau sei aber nicht zu Hause gewesen.
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Neue Zeugin wird aufgerufen
Jetzt wird eine Zeugin (36) befragt, die an derselben Straße wohnte wie Fabian und seine Mutter. Sie lebte zum Tatzeitpunkt schräg gegenüber.
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Polizistin als Zeugin entlassen
Die Befragung der Polizistin ist beendet. Sie wurde als Zeugin entlassen.
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Gina H. zeigte wenig Gefühl
Ein Beisitzer wollte wissen, wie die Polizistin das Verhalten von Frau H. am 13. und 14. Oktober insgesamt im Zusammenhang mit dem Verschwinden des Kindes bewertet habe. „Frau H. hat nicht viel Gefühlsregung gezeigt“, erinnert sich die Beamtin. „Im Nachgang fragt man sich natürlich: Was hat man übersehen an dem Tag? Sie war relativ gleichbleibend in ihrer Stimmung und in ihrer Mimik auch. Sehr kontrolliert.“
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Polizistin hat 25 Jahre Erfahrung
Auf die Frage des Anwalts von Gina H. erklärt die Polizistin, dass es zu dem Zeitpunkt noch allein darum gegangen sei, Fabian zu finden, und es sich um eine Vermisstensuche gehandelt habe. Löcker fragt sie daraufhin, wie lange sie schon in ihrem Beruf arbeitet. Die Polizeibeamtin: „Ich arbeite 25 Jahre in dem Beruf. Ich weiß, was Sie mit der Frage erreichen wollen. Sie wollen meine Aussage unglaubwürdig machen oder meine Arbeit infrage stellen.“
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Anwalt von Gina H. befragt Polizistin
Gina H.s Anwalt Thomas Löcker fragte die Polizeibeamtin, warum sie die Kollegen von Fabians Vater, Matthias R., nicht dazu befragt habe, worauf sich ihre Einschätzungen zu Gina H. stützten und ob sie sie persönlich kennen.
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Polizistin beschreibt Fundort
Die Polizeibeamtin beschreibt, dass es nur wenig entfernt vom Kopf von Fabian ebenfalls gebrannt hatte. Das Gras sei an dieser Stelle verbrannt gewesen.
Das Gras am Fundort von Fabians Leiche ist an den Spitzen verkohlt (Archivfoto)
Foto: Marlene Gawrisch -
Mutter verlässt weinend den Saal
Als sie die Auffindesituation schildert, schluckt Fabians Mutter. Tränen schießen ihr in die Augen. Ihre Anwältin führt sie zur Tür. Sie kann diese detaillierte Beschreibung ihres ermordeten Sohnes nicht ertragen und verlässt den Gerichtssaal.
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Polizistin schildert schreckliches Bild
„Die KTI [Anm. d. Red. Kriminaltechnisches Institut] hatte ein Zelt über den Leichnam gebaut“, erinnert sich die Polizistin. „Der Kinderleichnam war zu einem großen Teil verbrannt. Zum Teil waren noch Textilien zu erkennen. Ich erinnere mich noch an den Schuh. Es war so, dass wir Fabian noch grob identifizieren konnten. Er war im Gesicht so stark verändert, dass wir ihn mit dem Foto nicht hätten erkennen können. Das Gesicht war zum Teil verbrannt. Es war wie eine Puppe. Der Leichnam lag auf dem Rücken“, erklärt sie.
Am Ufer des Tümpels, an dem Fabians Leiche gefunden wurde, sind Teile des Grases verbrannt
Foto: Marlene Gawrisch -
Polizistin spricht über Fabians Leiche
Jetzt spricht die Polizeibeamtin vom 14. Oktober, als sie zum Fundort der Leiche gerufen wurde.
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Benzin bei Gina H. gefunden
Wie die Polizistin ausführt, wurden bei Gina H. zwei Kanister mit Benzin sichergestellt.
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Kein Schlüssel oder Messer entdeckt
Die Polizeibeamtin habe die Feuertonne begutachtet. Der Richter fragt, ob der Polizistin ein verbrannter Schlüssel oder ein verbranntes Messer dabei normalerweise aufgefallen wäre. Sie bejaht, fand aber nichts. Dass zwischen dem 10. und 13. Oktober hier Feuer gemacht wurde, könne sie nicht ausschließen.
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Jetzt geht es um die Feuertonne
Jetzt geht es um die Feuertonne, die auf der Pferdekoppel von Gina H. stand.
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Gina H. will zur Tatzeit gearbeitet haben
Die Polizeibeamtin ist sich nicht mehr sicher, ob sie Gina H. nach einem Alibi gefragt hatte. Aber sie habe erklärt, sie habe mit ihren Bekannten den ganzen Tag am Pferdestall gearbeitet. Der Richter fragt, ob sie erwähnt habe, dass sie noch einmal irgendwo hingefahren ist – etwa nach Güstrow, um Besorgungen für Oma und Opa zu machen. „Nein“, antwortet die Polizistin.
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Fabian würde mit Fremden mitgehen
Wie die Polizistin weiter ausführt, habe Gina H. behauptet, Fabian würde mit Fremden mitgehen, wenn er etwa mit Süßigkeiten gelockt würde.
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Polizistin: Antwort war unpassend
Die Polizeibeamtin erklärte, sie habe Gina H. gefragt, warum ihr die Trennung trotz der Gewalt in der Beziehung so schwergefallen sei. Der Richter wollte wissen, wie die Antwort ausgefallen sei. Die Beamtin: „Es gab keine Antwort.“ Auf die Frage des Richters, warum sie dies für notierenswert gehalten habe, erklärte die Polizistin: „Ich habe die Antwort für nicht passend gehalten.“
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Fabian laut Gina H. „lieb“
Die Polizeibeamtin erinnert sich, wie die Angeklagte über Fabian sprach: „Sie hat auch gesagt, dass sie Fabian gern mochte. Sie hat gesagt, dass Fabian lieb ist, aber auch aggressiv werden kann, wenn ihm etwas nicht passt.“
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Schwere Vorwürfe gegen Vater
Die Polizistin erinnert sich weiter. Demnach habe Gina H. auch angegeben, Matthias R. habe sie die Treppe vor dem Haus in Groß Breesen heruntergeschubst. Er sei auch gegenüber Fabian gewalttätig gewesen und habe ihn in seinem Zimmer eingesperrt und „nur zum Essen und für die Toilette rausgelassen“. So schilderte es Gina H. gegenüber der Polizeibeamtin.
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Gina H. sprach von Gewalt
Jetzt geht es darum, was Gina H. den Ermittlern erzählte. Die Angeklagte habe Matthias R. bei Befragungen „als gewalttätig ihr gegenüber und auch Fabian gegenüber dargestellt“, schildert die Polizistin. „Sie hat gesagt, dass es mehrfach dazu gekommen ist, dass er sie geschlagen hat, und Fabian hat das auch mitbekommen.“
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Erneuter Besuch auf Hof von Gina H.
Als die beiden Polizeibeamten am 13. Oktober 2025 zu Gina H. nach Reimershagen fahren, treffen sie zunächst nur die Großeltern an. Als Gina H. nach einer halben Stunde dazukam, sei sie „zunächst nicht ganz begeistert“ gewesen, weil die Polizei zwei Tage zuvor bereits da war. Sie hätte sich aber „relativ schnell beruhigt“ und hätte dann das Gespräch auf der Terrasse angeboten.
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So geriet Angeklagte in den Fokus
Der Richter wollte wissen, wie das Gespräch überhaupt auf Gina H. gekommen sei, obwohl es zunächst darum gegangen sei, das Alibi des Vaters zu überprüfen. Die Polizeibeamtin erklärt, dass der Name ins Spiel kam, nachdem sie gefragt hätten, ob sie sich vorstellen könnten, wo Fabian sein könnte.
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Gina H. laut Kollegen „aggressiv“
Die Kollegen von Matthias R. hätten Gina H. als „psychisch auffällig“ beschrieben, so die Polizistin. Sie sei nach der Trennung „zum Teil aggressiv“ gewesen. Im Polizeivermerk von damals heißt es über Gina H.: „aggressiv, intrigant und laut. Mangelnde Impulskontrolle.“
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Familie wirkte desinteressiert
Über die anderen Familienmitglieder sagt die Polizistin: „Auf dem Hof haben sich mehrere Personen seiner Familie versammelt, die eigentlich nie nachgefragt haben: Wie ist der Stand der Dinge? Was ist mit Fabian? Die wirkten eher teilnahmslos.“ In ihrem Vermerk von damals notierte sie, „dass sie das auf den Bildungsstand zurückführe“. „Das war mein persönlicher Eindruck“, erklärt sie jetzt.
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Polizistin: Vater war kooperativ
Der Richter fragt, welchen Eindruck Fabians Vater auf die Polizistin gemacht habe. Sie antwortet: „Als wir angekommen sind, hat er sich gleich unzufrieden mit der Kommunikation mit der Polizei gezeigt. Das haben wir dann aber schnell geklärt. Danach war er sehr kooperativ. Er hat alle Fragen beantwortet, er hat seine Hilfe angeboten, er war besorgt.“
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Gina H. war Bezugsperson
Die Polizeibeamtin erklärte, dass Matthias R. am 11. Oktober Gina H. als Bezugsperson von Fabian angegeben habe. Das war ein Tag nach Fabians Verschwinden.
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Polizistin über Aussagen des Vaters
Die Polizeibeamtin über die Gedanken des Vaters nach dem Verschwinden seines Sohnes: „Er und andere Personen haben es für unnormal gehalten, dass Fabian ohne das Handy und ohne das Fahrrad das Haus verlässt.“
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Suche auf Hof von Gina H.
Mit Einverständnis von Gina H. und der Großeltern wurde auch das Grundstück in Reimershagen durchsucht, erzählt die Polizistin.
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Grundstück mit Drohnen überprüft
Die Polizistin berichtet über die Ermittlungen. Neben der Auswertung von Videomaterial sei auch das Grundstück durchsucht worden – mit Einverständnis des Vaters und der Großmutter. Dabei seien auch Drohnen zum Einsatz gekommen.
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Kollegen: Gina H. ist psychisch auffällig
Die Ermittler sprachen laut Polizistin auch mit den Kollegen des Vaters. Seine Kollegen hätten ihnen mitgeteilt, „dass sie Frau H. einiges zutrauen würden. Sie würden sie für psychisch auffällig halten.“
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Polizistin über Alibi des Vaters
Am 13. Oktober hätten sie dann überprüft, wo Matthias R. am Tag des Verschwindens war. Nach den Angaben der Kollegen habe er von morgens bis halb 7 bis nachmittags halb 4 gearbeitet. „Mit einer Unterbrechung von etwa einer Stunde“, so die Beamtin.
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Videoaufnahmen gesichert
Die Polizistin erklärt, dass auf dem Hof Videoaufnahmen gesichert wurden, um ausschließen zu können, dass sich Fabian auf dem Hof befindet.
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Polizistin spricht über Ermittlungen
Der Richter fragt, in welchem Zusammenhang sie mit diesem Verfahren steht. Die Polizeibeamtin (44) erklärt, sie sei am 11. Oktober mit einem Kollegen auf dem Hof von Matthias R. gewesen. Sie hätten ihn bis in den Nachmittag befragt – auch zu seiner Beziehung mit Fabian.
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Das Alibi des Vaters
Während des von der Staatsanwaltschaft eingegrenzten Tatzeitraums zwischen 10.50 und 13 Uhr verfügt Fabians Vater, Matthias R., über ein Alibi. Bereits am zweiten Prozesstag sagte er aus, dass er zwischen 10 und 12 Uhr unter anderem mit seinem Auto in einer Werkstatt gewesen sei. Zudem habe er gemeinsam mit einem Förster ein Waldstück besucht. Zwischen 12 und 13 Uhr habe er sich an seinem Arbeitsplatz aufgehalten.
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Richter ruft Polizistin auf
Jetzt wird die Polizistin, die Fabians Vater Matthias R. (35) zu seinem Alibi befragte, als Zeugin vernommen.
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Prozess geht weiter
Nach etwas mehr als einer Stunde Mittagspause geht der Prozess weiter.
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BILD-Reporterin: „Mir fehlen die Worte“
Reporterin Isabell Pfannkuche verfolgt den Prozess in Rostock für BILD. Der Verlauf der ersten Hälfte des Prozesstages macht sie sprachlos. „Es ist nicht zu glauben, dass sich die halbe Familie plötzlich an nichts mehr erinnern möchte. Mir fehlen wirklich die Worte. Wenn eine Oma behauptet, sie wolle nicht wissen, was ihrem Enkel passiert ist“, sagt sie.
Foto: Peter Müller/BILD -
Gleich geht es weiter
Die Mittagspause ist vorbei, der Prozess geht um 13 Uhr weiter. Die Angeklagte betritt den Gerichtssaal.
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Pause bis 13 Uhr
Der Richter kündigt eine längere Mittagspause an. Um 13 Uhr soll die Verhandlung fortgesetzt werden.
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Oma als Zeugin entlassen
Der Richter hat Monika R. als Zeugin entlassen.
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Fabians Oma schweigt minutenlang
Staatsanwalt Schley ist ratlos: „Warum wollen Sie nicht wissen, was mit Fabian passiert ist, das war doch Ihr Enkel?“ Die Oma schweigt minutenlang. Sie sagt gar nichts.
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Gab Matthias R. seiner Mutter Anweisungen?
Staatsanwalt Schley: „Hat Ihr Sohn Ihnen denn vorher gesagt, wie Sie sich hier verhalten sollen?“„Nein. Er hat nur gesagt, ich soll sagen, wenn ich mich nicht erinnern kann.“
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Monika R. sieht Sohn jeden Tag
„Wie ist denn das Verhältnis zu Ihrem Sohn und wie oft sehen Sie ihn denn?“, fragt der Staatsanwalt. Monika R. antwortet: „Gut. Jeden Tag … Wenn hier über ihn Scheiße erzählt wird, was er gar nicht gemacht hat …“
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Staatsanwalt befragt Oma
Jetzt befragt der Staatsanwalt Oliver Schley die Oma. Er leitet ein: „Sie wollen uns hier sagen, Sie haben sich nicht einmal mit Ihrem Sohn unterhalten, warum er zu Ihnen zurückgezogen ist?“
Sie sagt: „Was geht mich das an? Er ist ja alt genug.“ Schley fragt nach: „Bespricht man denn andere Sachen mal bei Ihnen gemeinsam?“ Die Oma schweigt.
Staatsanwalt Oliver Schley
Foto: Peter Müller/BILD -
Richter fragt nach Beerdigung
Richter Schütt fragt: „War Matthias auf der Beerdigung seines Vaters?“ – „Ja“, antwortet Monika R. „War Frau H. auch da?“ – „Ja.“ – „Wie hat sich Frau H. mit ihrem Mann verstanden?“, fragt der Richter. „Gut“, so die Oma von Fabian. – „Gab es keinen Streit?“ – Monika R. antwortet laut und mit Nachdruck: „Nein.“
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Oma gibt sich unwissend
Als Fabians Oma Monika R. auf eine Frage wieder „Ich weiß das nicht“ sagt, sagt der Richter: „Sie wissen wenig.“
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Lügt Fabians Oma?
Der Richter liest eine Aussage vor, die sie bei der Polizei getätigt hatte. Darin heißt es, Fabian „sei noch nie abgehauen und habe noch nie die Schule geschwänzt“. Der Richter: „Das sollen sie hier gesagt haben bei der Polizei.“ – Fabians Oma Monika R.: „Nee, habe ich nicht gesagt.“
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Richter redet Oma ins Gewissen
Richter Schütt: „Sie merken, dass mir das schwerfällt. Dass ich gerade ein bisschen nachdenken muss. Ich möchte gerne wissen, warum eine Oma, die ihren Enkel geliebt hat, nicht wissen möchte, was passiert ist. Vielleicht wollen Sie einfach uns helfen. Denn wir wollen wissen, was passiert ist. Dann beantworten Sie einfach meine Fragen. Denken Sie einfach noch mal kurz drüber nach.“ – Fabians Oma antwortet wortkarg: „Nö.“
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Oma will nicht wissen, was mit Fabian passierte
Der Richter fährt fort: „Fabian wurde gefunden. Fabian wurde tot gefunden. Fabian kommt nicht zurück zu Ihnen. Würden Sie gerne wissen, was passiert ist?“ Seine Oma antwortet: „Nee, möchte ich nicht.“– „Warum?“, hakt der Richter nach. „Wenn ich nichts sagen kann, kann ich auch nichts sagen“, sagt Fabians Oma.
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Fabians Oma „weiß nichts“
Der Richter wendet sich an Fabians Großmutter: „Frau R., was ist los?“ – „Wenn ich nichts weiß, kann ich nichts sagen“, erwidert sie. Der Richter fragt: „Haben Sie Ihren Enkelsohn gern gehabt?“ „Ja.“ „Haben Sie Ihren Enkelsohn geliebt?“ „Ja.“
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Richter glaubt Oma nicht
„Wann hat sich Matthias von Frau H. getrennt?“, fragt der Richter. Großmutter Monika R.: „Das weiß ich nicht.“ – Richter: „War das letztes Jahr?“ „Nein.“ – Richter Schütt: „Das glaube ich Ihnen nicht. Ich sage das jetzt erstmal so höflich, wie ich kann: Sie sollen hier die Wahrheit sagen. Ich habe Sie vorhin belehrt.“
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Angeblich gutes Verhältnis zu Gina H.
Matthias R.s Mutter (61) behauptet über das Verhältnis mit Gina H.: „Wir sind gut zusammengekommen mit ihr.“ Das klang von Gina H.s Seite in vielen Sprachnachrichten anders. Schütt: „Es gab keine Probleme?“ „Nein.“ Schütt: „Die ganze Zeit?“ „Ja.“ „Gar kein Streit?“ „Nein.“
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Oma: Kein Kontakt zu Fabians Mutter
Warum die Beziehung zwischen Dorina L. und Matthias R. auseinandergegangen sei, wisse die Oma von Fabian nicht. Sie habe eigentlich gar keinen Kontakt zu Dorina L. gehabt.
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Oma beschreibt Fabian
Richter Schütt befragt Fabians Oma. Sie soll Fabian beschreiben. Sie sagt: „Der war sehr freundlich und alles. Ist Trecker gefahren und hat mit meiner Enkeltochter auch gespielt.“ Ob er ein zuverlässiger Junge war? „Ja.“
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Oma als Zeugin befragt
Monika R. , die Oma von Fabian (väterlicherseits), tritt ein. Sie trägt ein schwarzes T-Shirt mit der Aufschrift: „Don’t worry beer happy.“ Sie wird von ihrer Tochter als Zeugenbeistand begleitet – Matthias R.s Schwester.
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Anwalt wird ermahnt
Ein Anwalt wurde gerade ermahnt, weil er zu lange Toiletten- und Rauchpause gemacht hat.
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Verhandlung wurde pausiert
Es gibt fünf Minuten Pause. Danach wird die nächste Zeugin aufgerufen: Fabians Oma väterlicherseits.
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Matthias R. fuhr nachts zu Gina H.
Am 06. Oktober schreibt Matthias R. um 02.54 Uhr, an Gina H.: „Bin vor der Tür.“
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Fabians Vater sollte alles aufgeben
Jetzt geht es in mehreren Sprachnachrichten wieder darum, dass Fabians Vater Matthias R. für die Beziehung alles aufgeben sollte. „So fühle ich mich, ich muss hier ja alles aufgeben. Sei es Groß Breesen, mein eigenes Kind.“ Das sei die einzige Lösung, um die Beziehung zu kitten.
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Weitere Nachrichten vorgespielt
Es werden weiterhin Textnachrichten vorgelesen und Sprachnachrichten abgespielt. Jetzt geht es wieder darum, dass Fabians Vater Matthias R. nicht für Gina H. da sein konnte, weil er so viel arbeiten musste, damit sie sich die Pferde leisten konnten.
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Matthias R. rechtfertigt Kontakt zur Mutter
Fabians Vater Matthias R. sagt dazu in einer Sprachnachricht vom 5. Oktober: „Dorina schreibe ich nur, weil es um Fabian geht. Um Fabian. Um nichts anderes. Um Fabian. Seh das doch endlich mal ein. Nur um Fabian. Nur weil dein Ex-Partner sich nicht für sein Kind interessiert. Tut mir das leid. Aber hier geht es nur um Fabian.“
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Vorwürfe an Fabians Vater
In vielen Nachrichten geht es wieder darum, dass Gina H. Fabians Vater vorwirft, dass er – nach der Trennung – mit anderen Frauen via Facebook und WhatsApp schreibt. Etwa mit Frauen, die er bei Netto kennenlernt. Sie sagt aber auch: „Wenn du glücklich bist, mit Dorina jeden Tag schreiben zu müssen, dann mach das.“ Dorina L. ist Fabians Mutter.
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Nur Tage vor Tat gab es einen Kuss
In einer Textnachricht von Matthias R. an Gina H. wird deutlich, dass sich die beiden Anfang Oktober wieder geküsst haben. Matthias R.: „Und gestern das Gespräch und der Kuss hat mir gesagt, dass die Hoffnungen noch lange nicht verloren sind.“
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Angeklagte ist peinlich berührt
Als eine Sprachnachricht vom 28. September um 20.53 Uhr vorgespielt wird, lacht die Angeklagte Gina H. und wirft sich peinlich berührt die Hände vor das Gesicht. Darin sagt sie: „Boah, Matthias, wenn das nicht alles so traurig wäre, würde ich einfach sagen: ‚Komm her und lass uns ficken.‘“
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Weitere Sprachnachricht abgespielt
Es wird eine weitere Sprachnachricht von Gina H. an Fabians Vater Matthias R. abgespielt. Sie ist vom 23. September um 15.21 Uhr: „Mein Zustand ist sehr sehr schlecht. Du weißt, ich habe auch einen Tumor im Kopf. Falls du das vergessen hast … Wunder dich nicht, wenn du irgendwann nichts mehr von mir hörst … Es wäre nett, wenn du nicht immer mit Absicht an mir vorbeifährst, so wie gestern zum Beispiel … naja, einfach versuchst, mir aus dem Weg zu gehen. Du wirst schon die Richtige finden, die Frau finden, mit der du glücklich bist, mit der du Party machen kannst und alles.“
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Schwester verlässt Saal
Auf den Hinweis des Anwalts und die Bekräftigung des Richters hin, stehen eine junge Frau und mehrere andere Personen auf und gehen. Der Richter: „Wer war das jetzt?“ Die Angeklagte Gina H. erklärt: „Das war meine Schwester.“
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Anwalt: Zeugen sollen Saal verlassen
Anwalt Andreas Ohm, zweiter Verteidiger der Angeklagten, weist darauf hin, dass mögliche Zeugen doch den Saal verlassen sollten. Er wisse, dass Gina H.s Schwester im Saal sei. Der Richter bekräftigt das.
Der Vorsitzende Richter Holger Schütt (l.)
Foto: Peter Müller/BILD -
Gina H. will „im Mittelpunkt stehen“
Es wird eine Sprachnachricht vom 23. September 2025, 13.13 Uhr, abgespielt. Sie ist von der Angeklagten an Matthias R.: „Im Endeffekt warst ja nicht du das Problem, sondern ich, weil ich einfach im Mittelpunkt stehen möchte bei meinem Partner. Das, was ich in der Kindheit nicht hatte und auch so nicht, habe ich halt in der Partnerschaft gesucht. Du wolltest mir das halt nicht geben.“
Die Angeklagte Gina H. vor Verhandlungsbeginn am 21. Mai
Foto: Peter Müller/BILD -
Sprachnachrichten werden abgespielt
Jetzt werden Sprachnachrichten von der Angeklagten Gina H. an Fabians Vater Matthias R. abgespielt.
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Zeuge entlassen
Die Aussage des Mannes ist beendet. Der Richter entlässt den ehrenamtlichen Jugendarbeiter.
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Er sah ihn am Tag vor dem Verschwinden
Jetzt wird der ehrenamtliche Jugendarbeiter auch nach dem Donnerstag vor Fabians Verschwinden gefragt: „Ich habe ihn gesehen. Ich habe nur kurz Hallo gesagt.“
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Fabian mochte 5-Minuten-Terrinen
Der Mann sagt über Fabian: „Er war immer lustig, manchmal kam er mal an: Kannst du mir mal meine 5-Minuten-Terrine fertig machen? Sein Fahrrad stand immer mitten auf dem Hof, nicht im Fahrradständer.“
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Jugendarbeiter kannten Eltern nicht
Der Richter: „Was wissen Sie über die Familienverhältnisse?“ Der Jugendarbeiter antwortet: „Ich habe seinen Vater und seine Mutter nicht einmal gesehen und nicht einmal mit denen geredet.“ Auch seine Frau, ebenfalls Jugendarbeiterin, sagte aus, dass sie die Eltern nicht kannte.
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BILD-Reporterin vor Ort
BILD-Reporterin Isabell Pfannkuche begleitet den Prozess um den getöteten Fabian aus Rostock. Welche Entwicklungen am heutigen Verhandlungstag zu erwarten sind, fasst sie in diesem Video zusammen.
Mordfall Fabian:Polizistin sagt zum Alibi des Vaters aus
Quelle: BILD -
Nächster Zeuge ist dran
Jetzt wird der Mann der Jugendmitarbeiterin als Zeuge vernommen. Auch er ist ehrenamtlich in der „Alten Molkerei“ aktiv.
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Jugendarbeiterin als Zeugin entlassen
Die Aussage der Jugendarbeiterin ist beendet. Der Richter hat sie aus dem Zeugenstand entlassen.
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Arbeiterin berichtet von Vorfall
Die Jugendarbeiterin berichtet von einer Situation: „Es war mal ein Vorfall, da hat die Mama bei uns angerufen und gefragt, ob Fabian schon los ist. Wir hatten ihn losgeschickt, aber er war nicht pünktlich da. Da hat er später gesagt, er hatte auf dem Weg noch einen Kumpel getroffen.“ Richter Schütt fragt: „Aber das war kein Fremder?“ „Nein, das hat er jedenfalls gesagt“, antwortet die Jugendarbeiterin.
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Fabian „würde mit anderen mitgehen“
Die Jugendarbeiterin: „Er war gleich offen, er hat sich gleich mit uns verstanden. Ich würde sagen, er würde auch mit anderen mitgehen.
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Fabian wirkte traurig
Am Tag vor seinem Verschwinden sei Fabian noch im Jugendklub gewesen, wie die Mitarbeiterin schildert. Sie sei am Donnerstag zwischen 15 und 16 Uhr im Jugendklub angekommen, da sei er aus dem Büro gekommen. „Ich vermute, vielleicht wollte er an den Computer, ich weiß nicht genau, was er wollte im Büro. Er war nachher so ein bisschen traurig, da habe ich gesagt: ‘Komm’ lass uns doch mal mit anderen Kindern Karten spielen.’ Ich glaube, das war Uno, das haben wir zwei bis drei Runden gespielt und dann war er am Computer. Und wenn ich ehrlich bin, ich weiß gar nicht, wann er gegangen ist. Bei uns muss man sich auch nicht anmelden oder verabschieden.“ Warum er traurig war, habe er nicht erzählt. Auch, dass er Nasenbluten hatte, habe sie nicht bemerkt.
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Richter stellt Nachfrage
Richter Schütt fragt nach: „Ist er offen auf Fremde zugegangen oder war er eher ein Kind, das Zeit brauchte?“
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Junge kam mit Fahrrad
Fabian kam fast täglich zum Jugendklub. Zuletzt sei er immer mit dem Fahrrad gekommen, so die ehrenamtliche Jugendarbeiterin.
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