ZDF zeigt „Letzte Spur Berlin“ trotz Serien-Aus: Was steckt dahinter?

Kommissare Jessica Pabst, Mina Amiri Jasmin Tabatabai und Oliver Radek in der ZDF-Serie „Letzte Spur Berlin“.
Jasmin Tabatabai (l.), Paula Kalenberg und Oliver Radek spielen drei der Kommissare in „Letzte Spur Berlin“. © Daria Biliak/ZDF

Das ZDF hat die Krimi-Serie „Letzte Spur Berlin“ nach zwölf Jahren beendet. Trotzdem zeigt der Sender weiterhin Folgen der beliebten Serie. Warum?

Berlin – Die finale Staffel der ZDF-Serie punktete mit hohen Quoten: Durchschnittlich 4,6 Millionen Zuschauer verfolgten die Fälle der Berliner Ermittler. Der Marktanteil lag bei 18,3 Prozent – ein Bestwert für die „Letzte Spur Berlin“. Trotzdem zog das ZDF im vergangenen Jahr den Schlussstrich. Jetzt taucht die Serie erneut im Programm des Zweiten auf.

ZDF zeigt „Letzte Spur Berlin“ trotz Serien-Aus: Was steckt dahinter?

Auf Nachfrage von RUHR24 erklärt der Sender den Grund für die Wiederholungen: „Dass das ZDF im Sommer, einer traditionell weniger sehintensiven Zeit, auch auf Wiederholungen setzt, ist ein fester Bestandteil einer ausgewogenen Programmstrategie. Dies trägt sowohl dem fragmentierten Fernsehmarkt als auch wirtschaftlichen Aspekten Rechnung.“

Zudem wolle der Sender seinem Publikum gezielt Inhalte bieten, „die auf anhaltendes Interesse stoßen“, so das ZDF weiter. Deswegen zeigt das Zweite die beliebte Krimi-Serie „Letzte Spur Berlin“ jetzt auch nach dem Serien-Ende (mehr ZDF-News auf RUHR24).

ZDF zeigt „Letzte Spur Berlin“ trotz Serien-Aus: Das sind die Sendetermine

Diese Folgen sind jeweils um 21.15 Uhr Bestandteil des Programms des Senders:

  • 25. Juli: „Vorahnung“
  • 1. August: „Danach“
  • 8. August: „Schutzlos“
  • 22. August: „Zimmertausch“
  • 29. August: „Märchenprinz“

ZDF zeigt „Letzte Spur Berlin“: Bisher ist kein Comeback geplant

Trotz der Wiederholungen sehen die Verantwortlichen aktuell keine Rückkehr der Krimi-Serie vor. Die Absetzung von der ZDF-Serie „Letzte Spur Berlin“ war laut Sender Teil eines größeren Wandels. Ziel sei es, jüngere Zuschauer anzusprechen und das Angebot in der Mediathek zu erweitern.

Dazu seien bereits neue Serien gestartet. Genannt werden Titel wie „Crystal Wall“,  „Doppelhaushälfte“ oder „Love Sucks“. All diese Produktionen richten sich bewusst an ein Publikum, das verstärkt über Streaming schaut – nicht nur im klassischen TV.

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