Epstein-Akten enthüllen: Sarah „Fergie“ Ferguson vermittelte ihm ihr Patenkind
Die neuen Epstein-Akten bringen erneut pikante Details ans Licht – diesmal im Fokus: Sarah „Fergie“ Ferguson und der Kontakt zu ihrem Patenkind.

Sarah „Fergie“ Ferguson (66) hatte eine enge Beziehung zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66).
© IMAGO / ABACAPRESS
Sarah „Fergie“ Ferguson, die Ex-Frau von Prinz Andrew, gerät einmal mehr in den Fokus des Epstein-Skandals. Laut aktuellen Enthüllungen aus den Epstein-Akten pumpte Fergie den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein nicht nur für ihre Miete an und pflegte regen Email-Kontakt, sondern stellte ihm im November 2010 auch noch ihre Patentochter persönlich vor – und das, obwohl Epstein erst 16 Monate zuvor wegen Sexualstraftaten aus dem Gefängnis entlassen worden war …
Kontaktvermittlung an Epstein: „Jetzt bist du dran!“
Wie die Dokumente zeigen, stellte Ferguson den Kontakt zwischen Epstein und ihrer damaligen 22-jährigen Patentochter Poppy Cotterell her. In einer Mail übermittelte Fergie Epstein die Kontaktdaten und schrieb dazu: „Jetzt bist du dran! (…) Alles Liebe.“ Kurz darauf traf Poppy Epstein in dessen Stadthaus in New York, wo der Milliardär ihr nach eigenen Angaben einen Job anbot. Das lehnt sie jedoch ab: „Ich habe ihn nie wieder gesehen“, betonte sie später.
Neue Details: Jobangebot und fragwürdige Einschätzungen
Weitere E-Mails aus dem Datenleck zeigen, wie eng das Netzwerk rund um Epstein und Fergie damals verknüpft war. Mark Lloyd, ein Freund Epsteins, lobte Poppy als „äußerst intelligent und sehr hübsch“, als Epstein sich nach ihr erkundigte. Solche Einschätzungen werfen ein fragwürdiges Licht auf die Praktiken, mit denen der Milliardär junge Frauen an sein Umfeld band.
Fergies persönliche Nachrichten: Freundschaft oder mehr?
Schon Monate vor der Vermittlung schrieb Sarah Ferguson an Epstein: „Du bist eine Legende. Ich finde wirklich keine Worte, um meine Liebe und Dankbarkeit für deine Großzügigkeit und Freundlichkeit zu beschreiben. Ich stehe zu deinen Diensten. Heirate mich einfach.“ Ob Fergie das Ausmaß von Epsteins Taten wirklich unterschätzte oder ihre Loyalität bewusst zeigte, bleibt offen – moralisch bleibt das Vorgehen mehr als fragwürdig.
Bislang gibt es von Sarah Ferguson oder Ex-Mann Andrew kein offizielles Statement zu den neuen Enthüllungen. Die neuen Details werfen jedoch erneut die Frage nach der Verantwortung prominenter Kreise auf.




