Olympia 2026 im Ticker: Raimund holt sensationell zweites deutsches Gold!

Olympia 2026 im Ticker: Skispringer Philipp Raimund holt zweites deutsches  Gold!

Mailand/Cortina (Italien) – Wer holt Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina sind am Freitag mit einer spektakulären XXL-Show eröffnet worden.

Schon am zweiten Wettkampftag konnte sich Team Deutschland über die erste Goldmedaille freuen: Rennrodler Max Langenhan aus Thüringen fegte mit vier Bahnrekorden zum Olympiasieg.

In unserem großen Liveticker zu den Olympischen Spielen halten wir Euch über alle Medaillenentscheidungen, Highlights und Randgeschichten auf dem Laufenden.

9. Februar, 22.05 Uhr: Deutschland dank “Gold-Hille” nach drittem Tag auf Rang drei

Während im Damen-Eishockey noch der vierte Spieltag zwischen Kanada und Tschechien läuft, verabschieden wir uns für heute mit dem Wunder von “Gold-Hille”.

Im Medaillenspiegel ist Deutschland dadurch auf Rang vier geklettert.

9. Februar, 20.50 Uhr: Skispringer Philipp Raimund holt sensationell zweites deutsches Gold!

Philipp Raimund hat die zweite deutsche Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen im Skispringen gewonnen. Der 25-Jährige siegte im italienischen Predazzo im Wettbewerb von der Normalschanze.

Der Erfolg ist eine mittelschwere Sensation, Raimund hat bis dato noch keinen Weltcup-Sieg eingefahren. Am Montagabend verwies er mit 270,4 Metern den Polen Kacper Tomasiak und den Japaner Ren Nikaido auf die Ränge. Nach dem Goldsprung meinte Raimund im TV freudestrahlend: “Ich habe gewusst, es geht auf jeden Fall weit. Es ist unglaublich.”

Mehr zu Gold-Hille lest ihr hier: “Sein erster Sieg ist ein goldener: Raimund kann sein Glück nicht fassen”.

Goldhelm Philipp Raimund sprang unerwartet zu Gold.
Goldhelm Philipp Raimund sprang unerwartet zu Gold.  © Matthias Schrader/AP/dpa

9. Februar, 20.15 Uhr: Deutsche Rodel-Frauen auf Gold-Kurs vor Dienstag

Deutschland hat am Dienstag beste Chancen auf ein erneutes Rodel-Gold. Weltmeisterin Julia Taubitz und die WM-Zweite Merle Fräbel distanzierten in den ersten beiden von vier Durchgängen die Konkurrenz erheblich und lieferten sich ein Kopf-um-Kopf-Rennen.

Taubitz’ Vorsprung auf Fräbel beträgt nur 61 Hundertstelsekunden.

9. Februar, 19.45 Uhr: Annika Morgan verpasst Finaleinzug

Ohne deutsche Starterin fällt die Entscheidung im Snowboard der Frauen.

Annika Morgan kam in der Qualifikation auf Rang 13, verpasste den Sprung unter die besten zwölf damit nur denkbar knapp.

9. Februar, 19.23 Uhr: Deutsche Eishockey-Frauen siegen in Overtime gegen Frankreich

Die deutschen Eishockey-Frauen dürfen weiter aufs Weiterkommen ins Olympia-Viertelfinale hoffen.

Im dritten Gruppenspiel setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Jeff MacLeod nach Verlängerung mit 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) gegen Frankreich durch, nachdem zuvor Japan klar mit 5:2 bezwungen worden war. Das DEB-Team machte es dabei unnötig spannend, vergab aber viele klare Möglichkeiten.

Laura Kluge brachte 35 Sekunden vor der Pause die Führung, doch Frankreich glich im letzten Drittel durch Estelle Duvin aus. Erst in der Verlängerung gelang Katarina Jobst-Smith der entscheidende Treffer zum hart erarbeiteten 2:1-Erfolg.

Das DEB-Team gewann mit 2:1 nach Verlängerung gegen Frankreich.
Das DEB-Team gewann mit 2:1 nach Verlängerung gegen Frankreich.  © Carolyn Kaster/AP/dpa

9. Februar, 18.51 Uhr: Eisschnellläuferin Leerdam holt Gold

Das Glamourgirl auf dem Thron: Jutta Leerdam hat den Niederlanden die erste Medaille gesichert.

Im Eisschnelllauf über 1000 Meter setzte sich die 27-jährige Luxus-Queen der Olympischen Winterspiele vor den Augen ihres Freundes Jake Paul um 0,28 Sekunden vor Teamkollegin Femke Kok durch und stellte zudem mit 1:12,31 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf.

Die Bronzemedaille sicherte sich Miho Takagi. Die Japanerin hatte sich 2020 und 2023 über ihre Paradestrecke jeweils die WM-Krone aufgesetzt.

Die niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam (27) ließ ihren Freudentränen nach dem Gewinn der Goldmedaille freien Lauf.
Die niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam (27) ließ ihren Freudentränen nach dem Gewinn der Goldmedaille freien Lauf.  © Luca Bruno/AP/dpa

9. Februar, 17.30 Uhr: Eisschnelllauf der Frauen über 1000 Meter

Jetzt beginnt die Entscheidung über 1000 Meter im Eisschnelllauf der Frauen.

Die Favoritinnen aus den Niederlanden, Japan und den USA gehören zu den Top-Anwärterinnen auf Edelmetall.

Anna Ostlender (23) geht als einzige Deutsche an den Start. Über diese Distanz hat die 23-Jährige aber nur Außenseiter-Chancen.

Anna Ostlender (23) ist Deutschlands einzige Starterin über 1000 Meter.
Anna Ostlender (23) ist Deutschlands einzige Starterin über 1000 Meter.  © Sven Hoppe/dpa

9. Februar, 17.09 Uhr: Vonn-Trainer Svindal meldet sich nach Sturz zu Wort

Rührende Worte: Nach ihrem heftigen Sturz in der Abfahrt von Cortina d’Ampezzo hat sich Trainer Aksel Lund Svindal (42) mit einem emotionalen Statement an Lindsey Vonn (41) gewandt.

“Lindsey, du bist unglaublich mutig. Du inspirierst sowohl die Menschen, die deinen Weg verfolgen, als auch uns, die jeden Tag eng mit dir arbeiten”, schrieb der 42-Jährige am Tag nach Vonns Unfall in einem Posting auf Instagram. “Gestern [Sonntag, Anm. d. Red.] war ein harter Tag auf der Strecke. Für alle, aber am meisten für dich.”

Vonn war nach nur zwölf Fahrsekunden an einem Tor hängengeblieben und daraufhin hart auf der Piste aufgeschlagen. Dabei hatte sich die Olympiasiegerin von 2020 das linke Bein gebrochen.

Nach dem schweren Olympia-Sturz wurde Lindsey Vonn (42) erneut operiert. Ihr Trainer Aksel Lund Svindal (42) meldete sich daraufhin mit bewegenden Worten.
Nach dem schweren Olympia-Sturz wurde Lindsey Vonn (42) erneut operiert. Ihr Trainer Aksel Lund Svindal (42) meldete sich daraufhin mit bewegenden Worten.  © Gabriele Facciotti/AP/dpa

9. Februar, 16.30 Uhr: Deutsche Eishockey-Frauen spielen ums Weiterkommen

In Kürze geht’s für die Frauen der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft aufs Eis.

Im dritten Gruppenspiel muss die Mannschaft von Bundestrainer Jeff MacLeod ab 16.40 Uhr gegen Frankreich ran.

Mit einem Sieg könnte das DEB-Team den nächsten entscheidenden Schritt in Richtung Olympia-Viertelfinale machen.

9. Februar, 15.06 Uhr: Deutschland verfehlt Podium in Team-Kombination deutlich

Simon Jocher und Linus Straßer haben das Podest in der alpinen Team-Kombination klar verpasst.

Nachdem Jocher in der Abfahrt den elften Platz erfahren hatte, konnte Straßer die Position der Deutschen nur noch um einen Platz verbessern, es reichte knapp für die Top Ten.

Abfahrts-Sieger Franjo van Allmen (Schweiz) krallte sich im Duo mit Tanguy Nef seinen zweiten Olympiasieg, vor ihren Landsmännern Marco Odermatt/Loic Mellarc und den Österreichern Vincent Kriechmayr und Manuel Feller, die sich zeitgleich die Silbermedaille schnappten.

Linus Straßer gelang kein entscheidender Sprung mehr nach vorn.
Linus Straßer gelang kein entscheidender Sprung mehr nach vorn.  © Gabriele Facciotti/AP/dpa

9. Februar, 14.12 Uhr: Mathilde Gremaud verteidigt Olympia-Gold gegen Eileen Gu

Im Ski Freestyle hat sich die Schweizerin Mathilde Gremaud zum zweiten Mal in Folge zur Olympiasiegerin gekürt. Wie schon vor vier Jahren in Peking verwies sie Superstar Eileen Gu aus China auf den zweiten Platz. Dritte wurde die Kanadierin Megan Oldham.

Deutsche Athletinnen waren durch die Verletzung von Muriel Mohr im Training nicht am Start.

9. Februar, 13.27 Uhr: Justus Strelow startet nicht im Biathlon-Einzel

Obwohl er einer der besten Schützen des Weltcups ist, wird Justus Strelow nicht beim schießlastigen Einzel an den Start gehen. Stattdessen setzt der DSV auf Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel und Lucas Fratzscher.

“Das ist keine Entscheidung gegen Justus und gegen seine Qualitäten, die er unbestritten hat”, kommentierte Sportdirektor Felix Bitterling die Entscheidung, allerdings liege die schwierige Vier-Kilometer-Runde im Einzel dem Bronze-Gewinner mit der Mixed-Staffel nicht besonders.

“Da würde die läuferische Lücke zu sehr aufreißen. Da wir den Justus definitiv im weiteren Verlauf der Olympischen Spiele brauchen werden, ist diese Entscheidung so ausgefallen”, sagte Bitterling.

Strelow habe die Entscheidung “wie ein Teamplayer” akzeptiert. Zudem ist es nicht das erste Mal, dass er den Einzel bei einem Großevent verpasst: Schon bei den vergangenen beiden WMs hatte er den längsten Wettbewerb ausgesessen, um für die Staffeln fit zu sein.

Justus Strelow holte zwar Bronze mit der Mixed-Staffel, im 20-Kilometer-Einzel am Dienstag kommt er allerdings nicht zum Einsatz.
Justus Strelow holte zwar Bronze mit der Mixed-Staffel, im 20-Kilometer-Einzel am Dienstag kommt er allerdings nicht zum Einsatz.  © Hendrik Schmidt/dpa

9. Februar, 11.36 Uhr: Deutschland zur Hälfte der Team-Kombination auf Platz 11

Die Team-Kombination der Männer ist in vollem Gange. Nach der Abfahrt befindet sich das deutsche Duo Simon Jocher/Linus Straßer auf dem elften Platz.

Jocher lieferte eine solide Abfahrt, am Ende war er 1,33 Sekunden langsamer als der Tagesschnellste Giovanni Franzoni aus Italien. Damit hat Straßer im Slalom (14 Uhr) noch alle Chancen, um Deutschland weiter nach vorne zu bringen, der 33-Jährige ist einer der besten Slalom-Fahrer der Welt, der es liebt, von hinten anzugreifen.

Simon Jocher brachte das deutsche Duo in der Team-Kombination auf Platz 11 ins Ziel. Von dort aus wird um 14 Uhr Linus Straßer angreifen.
Simon Jocher brachte das deutsche Duo in der Team-Kombination auf Platz 11 ins Ziel. Von dort aus wird um 14 Uhr Linus Straßer angreifen.  © Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

9. Februar, 8.15 Uhr: Glänzt auch der Montag wieder golden für Deutschland?

Am zweiten Wettkampftag holte Deutschland den kompletten Medaillensatz! Und auch am Montag könnte es golden für Team D weitergehen.

Beim Skispringen der Männer von der Normalchance (19 Uhr) hat nämlich Philipp Raimund beste Karten. Zwar hat der 25-Jährige noch nie ein Weltcup-Springen für sich entscheiden können, doch alleine in dieser Saison stand er bereits fünfmal auf dem Podest. Beim letzten Training am Sonntagabend belegte er bei drei Sprüngen zudem die Plätze 1, 1 und 2.

Auch Felix Hoffmann, hinter Raimund bester Deutscher im Gesamtweltcup, darf sich Hoffnungen auf Edelmetall machen.

Den kompletten Wettkampfplan findet Ihr hier.

Philipp Raimund (r.) darf sich berechtigte Hoffnungen auf eine Medaille machen.
Philipp Raimund (r.) darf sich berechtigte Hoffnungen auf eine Medaille machen.  © Swen Pförtner/dpa

8. Februar, 22.01 Uhr: Der zweite Wettkampftag neigt sich dem Ende entgegen

Beim Eiskunstlauf im Mixed-Team klirren unter den Augen großer Prominenz gerade noch die Kufen: Unter anderem schauen sich Tennis-Superstar und Paris-Olympiasieger Novak Djokovic sowie die siebenfache Leichtathletik-Olympiasiegerin Allyson Felix das Spektakel an. Währenddessen freut sich Team D über seine ersten Medaillen.

Gold-Rodler Max Langenhan überstrahlt den zweiten Wettkampftag aus deutscher Sicht natürlich, aber zuvor war Emma Aicher bei der Abfahrt auch nur ganz knapp am ersten Platz vorbeigeschrammt und musste sich mit Silber begnügen, ehe die Mixed-Staffel im Biathlon noch Bronze nachlegte. Leider wurden die Spiele am Sonntag aber von der schweren Verletzung von US-Star Lindsey Vonn überschattet.

Eine Übersicht zu allen Gewinnern findet Ihr in unserem Medaillenspiegel.

8. Februar, 21.25 Uhr: Feier-Panne bei Justus Strelow

Die Bronze-Feier der deutschen Biathleten ist immer noch in vollem Gange, doch offenbar sind die Medaillen nicht unbedingt partyfest.

Bei einem Freudensprung fiel Justus Strelow das begehrte Edelmetall am Abend nämlich einfach von der Kette auf den Boden, wie ein Video des DSV auf Instagram zeigt.

“Hey Olympia, was ist mit euren Medaillen los?”, fragte sich der Verband zu dem Clip. Hoffentlich ist wenigstens der glänzende Teil heil geblieben!

8. Februar, 19.20 Uhr: Erste Goldmedaille für Deutschland!

Rennrodler Max Langenhan hat Team D beim Einzel der Männer das erste Gold der Winterspiele in Italien beschert!

Alles zum Olympiasieg des Thüringers lest Ihr unter: “Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen! Rodler Langenhan saust zum Olympiasieg”.

Max Langenhan freut sich über die erste deutsche Goldmedaille.
Max Langenhan freut sich über die erste deutsche Goldmedaille.  © Michael Kappeler/dpa

8. Februar, 17.48 Uhr: Norweger Sander Eitrem holt Gold über 5000 Meter im Eisschnelllauf

In olympischer Rekordzeit von 6:03.95 Minuten entschied Sander Eitrem die 5000 Meter der Männer im Eisschnelllauf für sich.

Der Weltrekordhalter aus Norwegen ließ den Tschechen Metodej Jilek um fast drei Sekunden hinter sich, Bronze ging an den Italiener Riccardo Lorello.

Die deutschen Starter hatten mit der Medaillenvergabe nichts zu tun, brachten aber als Zehnter (Gabriel Groß), 16. (Felix Maly) und 19. (Fridtjof Petzold) gute Leistungen aufs Eis.

Sander Eitrem ist Olympiasieger über 5000 Meter.
Sander Eitrem ist Olympiasieger über 5000 Meter.  © Peter Kneffel/dpa

8. Februar, 17.28 Uhr: Trainer gibt Update zu Lindsey Vonn

Nach dem schlimmen Sturz der Gold-Favoritin Lindsey Vonn hat ihr Trainer Alexander Hödlmoser einen ersten Zwischenstand geteilt.

Was er zu sagen hatte, lest Ihr hier: “Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Verletzungs-Update”.

8. Februar, 17.24 Uhr: Max Langenhan im Einsitzer auf Gold-Kurs

Schon am ersten Wettkampf-Tag zimmerte Rodler Max Langenhan zweimal Bahnrekord in den Eiskanal von Cortina, nur um sich in dritten Lauf noch einmal zu übertrumpfen.

Dritter Bahnrekord im dritten Lauf, damit hat der 26-Jährige vor dem finalen Durchgang im Einsitzer fast drei Zehntel Vorsprung auf den Österreicher Jonas Müller. Der Viertplatzierte Kristers Aparjods liegt schon über eine Sekunde zurück – im Rodeln Welten.

Für Altmeister Felix Loch hingegen läuft es nicht so gut: Der Olympiasieger von 2010 und 2014 liegt derzeit nur auf Platz acht, Timon Grancagnolo als Dritter im Bunde belegt aktuell den zehnten Rang.

Max Langenhan ist im Eiskanal von Cortina das Maß aller Dinge.
Max Langenhan ist im Eiskanal von Cortina das Maß aller Dinge.  © Michael Kappeler/dpa

8. Februar, 17.08 Uhr: Vanessa Voigt kann Glück nach Staffel-Bronze nicht fassen

Nachdem die deutschen Biathleten ihre Medaille in der Mixed-Staffel gesichert hatte, rang Vanessa Voigt mit der Fassung.

Die 28-Jährige erinnerte sich an das schwierige Jahr, das hinter ihr liegt: “‘Passiert das wirklich?’: Nach Staffel-Bronze fließen bei Biathlon-Star die Tränen”.

8. Februar, 15.22 Uhr: Snowboarder bleiben im Parallel-Riesenslalom ohne Medaille

Die deutschen Snowboarder haben eine Medaille im Parallel-Riesenslalom deutlich verpasst, Ramona Hofmeister schied als beste Deutsche nach einem Sturz im Viertelfinale aus. Zuvor waren bereits Cheyenne Loch und Elias Huber im Achtelfinale gescheitert.

Gold sicherten sich stattdessen die Tschechin Zuzana Maderova, gegen die Hofmeister ausgeschieden war, und Benjamin Karl aus Österreich.

Benjamin Karl feierte seine Titelverteidigung mit nacktem Oberkörper.
Benjamin Karl feierte seine Titelverteidigung mit nacktem Oberkörper.  © Oliver Weiken/dpa

8. Februar, 15.10 Uhr: Deutsche Mixed-Staffel holt Bronze im Biathlon!

Was für eine unfassbare Staffel mit Happy End für Deutschland! Das DSV-Quartett um Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß sichert sich Bronze hinter Topfavorit Frankreich und Gastgeber Italien.

Siebenmal blieben die deutschen Biathleten fehlerfrei, doch beim finalen Schießen ließ Schlussläuferin Preuß trotz drei Nachladern eine Scheibe stehen und musste in die Strafrunde abdrehen. Ihr Glück: Maren Kirkeeide für Norwegen musste sogar zweimal kreiseln, die restlichen Staffeln waren zu weit abgeschlagen, und so reichte es für Deutschland trotzdem für den Platz auf dem Podium!

Nach Silber für Emma Aicher ist es die zweite deutsche Medaille des Tages.

Franziska Preuß (M.) feierte Bronze mit ihren Teamkollegen.
Franziska Preuß (M.) feierte Bronze mit ihren Teamkollegen.  © Hendrik Schmidt/dpa

8. Februar, 15.04 Uhr: Schwester von Lindsey Vonn meldet sich nach Sturz zu Wort

Als Lindsey Vonn schwer stürzte, waren Teile ihrer Familie vor Ort, darunter auch ihre Schwester Karin Kildow.

Was sie über das Unglück sagte, lest Ihr hier: “Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz mitansehen: ‘Kein gutes Zeichen'”.

8. Februar, 14.35 Uhr: Deutsche Mixed-Staffel auf Podiums-Kurs

Naht hier eine Biathlon-Sensation? Noch nie stand eine deutsche Mixed-Staffel bei Olympia auf dem Podium, doch zur Halbzeit des Rennens stehen die Zeichen gut.

Ohne einen einzigen Schießfehler kamen sowohl Startläufer Justus Strelow als auch der zweite Starter Philipp Nawrath durch, beim Wechsel auf die Frauen bedeutet das Platz zwei knapp hinter Norwegen und vor Frankreich und Italien!

Jetzt sind Vanessa Voigt und Franziska Preuß dran, um die Medaille zu sichern.

Philipp Nawrath kam ohne Fehler durch und übergab auf dem zweiten Platz auf Vanessa Voigt.
Philipp Nawrath kam ohne Fehler durch und übergab auf dem zweiten Platz auf Vanessa Voigt.  © Hendrik Schmidt/dpa

8. Februar, 13.17 Uhr: Johannes Høsflot Klæbo holt Favoritensieg im Skiathlon

Keine Überraschung im Skiathlon der Männer: Johannes Høsflot Klæbo hat den Wettbewerb über 2×10 Kilometer für sich entschieden und sich damit seinen sechsten Olympiasieg gesichert.

Teamkollege Martin Løwstrøm Nyenget krallte sich Bronze, zwischen den beiden Norwegern gewann der Franzose Mathis Desloges Silber. Bester Deutscher wurde Friedrich Moch auf dem 26. Platz.

8. Februar, 13 Uhr: Drei deutsche Snowboarder erreichen Finalrunde

Drei deutsche Snowboarder haben die Finalrunde der besten 16 im Parallel-Riesenslalom erreicht.

Bei den Frauen kämpfen Ramona Hofmeister, die 2018 Olympia-Bronze in dieser Disziplin holte, als Siebte und Cheyenne Loch als 15. der Vorläufe weiter um Medaillen.

Bei den Männern erreichte nur Elias Huber als Zwölfter das Achtelfinale, Stefan Baumeister hingegen, der als amtierender Vize-Weltmeister an den Start gegangen war, schied als 18. aus.

8. Februar, 12.55 Uhr: Emma Aicher gewinnt Silber in der Abfahrt!

Fast 20 Minuten war das Rennen unterbrochen, nach dem Re-Start kann keine Athletin mehr Emma Aicher verdrängen. Damit steht fest: Die 22-Jährige holt Silber, nur 0,04 Sekunden fehlen auf Gold!

Das gewinnt stattdessen Abfahrts-Weltmeisterin Breezy Johnson aus den USA, Bronze angelt sich Lokal-Matadorin Sofia Goggia.

Es ist die erste Medaille für Team Deutschland, die allerdings vom schweren Sturz Lindsey Vonns überschattet wird. Die zweite deutsche Starterin, Kira Weidle-Winkelmann, landet am Ende auf dem neunten Platz.

Emma Aicher fehlen im Ziel nur vier Hundertstelsekunden zu Olympia-Gold! Doch die 22-Jährige darf sich über Silber freuen.
Emma Aicher fehlen im Ziel nur vier Hundertstelsekunden zu Olympia-Gold! Doch die 22-Jährige darf sich über Silber freuen.  © Michael Kappeler/dpa

8. Februar, 12.14 Uhr: Hubschrauber bringt Lindsey Vonn ins Krankenhaus

Nach einer knappen Viertelstunde ist es so weit, Vonn kann abtransportiert werden.

Der Hubschrauber bringt die US-Amerikanerin ins nächstgelegene Krankenhaus.

Ein Helikopter bringt Vonn ins Krankenhaus.
Ein Helikopter bringt Vonn ins Krankenhaus.  © Michael Kappeler/dpa

8. Februar, 12.09 Uhr: Lindsey Vonn wird noch immer behandelt

Noch immer liegt Lindsey Vonn auf der Piste und wird behandelt. Jetzt nähert sich langsam der Helikopter, um die 41-Jährige abzutransportieren. Es sind schlimme Bilder, die hier gezeigt werden.

8. Februar, 12.01 Uhr: Lindsey Vonn stürzt

Das sieht gar nicht gut aus! Nachdem Kira Weidle-Winkelmann nur auf Platz 7 ins Ziel gekommen ist, geht Lindsey Vonn an den Start – und stürzt ganz früh im Rennen.

Die US-Amerikanerin, die mit gerissenem Kreuzband angetreten ist, bleibt mit der Hand am Tor hängen, fliegt durch die Luft und bleibt mitten auf der Piste liegen.

Lindsey Vonn bleibt mit der Hand am Tor hängen und verliert die Kontrolle. Sie überschlägt sich und bleibt auf der Piste liegen.
Lindsey Vonn bleibt mit der Hand am Tor hängen und verliert die Kontrolle. Sie überschlägt sich und bleibt auf der Piste liegen.  © Jacquelyn Martin/AP/dpa

8. Februar, 11.55 Uhr: Emma Aicher auf Podestkurs!

Was für eine Fahrt!

Emma Aicher zeigt in der Abfahrt eine bravouröse Leistung und muss sich im Ziel nur Weltmeisterin Breezy Johnson geschlagen geben – um gerade einmal vier Hundertstel. Reicht das fürs Podest? Jetzt heißt es zittern!

8. Februar, 11.50 Uhr: Ausschreitungen bei ICE-Protesten in Mailand

Der erste Wettkampftag ist von Ausschreitungen bei Protesten in Mailand überschattet worden.

Was genau passiert ist, lest Ihr hier: “Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten”.

8. Februar, 10.40 Uhr: Gewinnt Deutschland heute die erste Medaille?

Die Parallel-Riesenslalom-Vorläufe der Snowboarder laufen bereits, um 11.30 Uhr fällt dann die erste Medaillenentscheidung des Tages in der Abfahrt der Frauen – und Deutschland hat heute gleich mehrere heiße Eisen im Feuer.

Sowohl Emma Aicher als auch Kira Weidle-Winkelmann haben in der Abfahrt gute Chancen auf Edelmetall, standen beide in dieser Saison schon auf dem Podium, Aicher gewann sogar eine Abfahrt. Weidle-Winkelmann präsentierte sich zudem in den beiden Trainingsläufen enorm stark, auch bei Aicher zeigt die Kurve nach oben.

Bei den Snowboardern gehen Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister (Finale: 14.29 Uhr Frauen, 14.39 Uhr Männer) mit Medaillenchancen ins Rennen, im Rodel-Einsitzer der Männer (4. Durchgang: 18.40 Uhr) liegt Max Langenhan nach dem ersten Wettkampftag sogar auf Goldkurs. Auch die Biathlon-Mixedstaffel (14.05 Uhr) hat Außenseiterchancen auf Edelmetall.

Den kompletten Wettkampfplan des Tages findet Ihr hier.

Emma Aicher ist eine der Topfavoritinnen auf eine Medaille oder sogar Gold in der Abfahrt.
Emma Aicher ist eine der Topfavoritinnen auf eine Medaille oder sogar Gold in der Abfahrt.  © Michael Kappeler/dpa

7. Februar, 20.54 Uhr: Japan dominiert auf dem Snowboard

Auch beim Big-Air-Wettbewerb der Snowboarder wurde Edelmetall verteilt: Gold und Silber gehen nach Japan, China angelt sich die Bronzemedaille.

Der große Favorit Hiroto Ogiwara ging zwar ziemlich überraschend leer aus, dafür lieferten seine beiden Landsmänner Kira Kimura (1.) und Ryoma Kimata (2.) ab. Der Chinese Yiming Su landete auf Platz drei.

Kira Kimura darf sich über Gold freuen.
Kira Kimura darf sich über Gold freuen.  © Oliver Weiken/dpa

7. Februar, 20.48 Uhr: Anna Odine Stroem sorgt für die Sensation

Die Norwegerin Anna Odine Stroem hat sich am Samstagabend beim Einzelspringen der Frauen auf der Normalschanze völlig überraschend die Goldmedaille geschnappt!

Die 27-Jährige landete nach bärenstarken Sprüngen 1,1 Punkte vor der haushohen Favoritin Nika Prevc auf dem ersten Platz, Dritte wurde Nozomi Maruyama aus Japan.

Als beste deutsche landete Selina Freitag auf den siebten Platz, Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte hingegen mit Rang 16. Agnes Reisch wurde Neunte, während Juliane Seyfarth bereits nach dem ersten Durchgang ausschied.

Anna Odine Stroem schnappte sich die erste Goldmedaille im Skispringen der Frauen.
Anna Odine Stroem schnappte sich die erste Goldmedaille im Skispringen der Frauen.  © Swen Pförtner/dpa

7. Februar, 19.20 Uhr: Schlechter Start für Felix Loch, Max Langenhahn auf Kurs

Das hat sich Felix Loch (36) sicher anders vorgestellt! Der Rodel-Medaillenfavorit und Gesamtweltcup-Führende liegt zur Halbzeit nur auf einem enttäuschenden achten Platz.

Besser machte es sein deutscher Teamkollege Max Langenhahn (26) aus Friedrichroda, der einen neuen Bahnrekord in Cortina aufstellte und das Feld vor den beiden entscheidenden Läufen an diesem Sonntag anführt.

Für Felix Loch lief es am Samstag noch nicht rund.
Für Felix Loch lief es am Samstag noch nicht rund.  © Robert Michael/dpa

7. Februar, 17.41 Uhr: Olympia-Rekord für Eisschnellläuferin Lollobrigida

Incredibile! An ihrem 35. Geburtstag hat Francesca Lollobrigida die erste Goldmedaille für Italien bei diesen Winterspielen gewonnen.

Im Eisschnelllauf über 3000 Meter der Frauen stellte sie am Samstag mit einer Wahnsinns-Zeit von unglaublichen 3:54,28 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf, ließ die beiden Top-Kontrahentinnen Ragne Wiklund aus Norwegen sowie die Kanadierin Valérie Maltais damit weit hinter sich.

Joy Beune aus den Niederlanden enttäuschte derweil als Favoritin, landete nur auf dem vierten Platz.

Die italienische Eisschnellläuferin Francesca Lollobrigida (35) holte sensationell das erste Gold für den Gastgeber.
Die italienische Eisschnellläuferin Francesca Lollobrigida (35) holte sensationell das erste Gold für den Gastgeber.  © Luca Bruno/AP/dpa

7. Februar, 15.50 Uhr: Eisschnelllauf der Frauen über 3000 Meter

Zwei der fünf Medaillenentscheidungen des Tages sind abgehakt. Ab etwa 16.10 Uhr rückt der Eisschnelllauf in den Fokus.

Im Mailänder “Speed Skating Stadium” gehen die Frauen über 3000 Meter an den Start.

Aus deutscher Sicht sind die Chancen auf Edelmetall gering, mit der 29-jährigen Josie Hofmann ist nur eine Starterin für das Team D im Feld.

Eisschnellläuferin Josie Hofmann (29) geht als einzige Deutsche an den Start.
Eisschnellläuferin Josie Hofmann (29) geht als einzige Deutsche an den Start.  © Sven Hoppe/dpa

7. Februar, 15.08 Uhr: Sabotage-Attacke auf Bahnnetz in Italien?

Fast zeitgleich sind auf dem Streckennetz der italienischen Eisenbahn im Norden des Landes an drei Stellen Beschädigungen gemeldet worden.

Ermittler schließen nach derzeitigem Stand der Dinge einen Sabotageakt nicht aus. Zur Unterstützung wurden zudem Anti-Terror-Experten hinzugezogen.

Mehr dazu hier: “Sabotage? Schäden an Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt”

7. Februar, 14.34 Uhr: Klarer Sieg für deutsche Eishockey-Frauen

Die deutsche Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft darf weiter auf den Einzug ins Olympia-Viertelfinale hoffen.

Nach der Auftaktpleite im Duell mit Schweden setzte sich die Auswahl von Bundestrainer Jeff MacLeod Im zweiten Gruppenspiel am Samstagnachmittag deutlich mit 5:2 (3:0, 2:2, 0:0) gegen Japan durch. Damit feierte das Team vor den Augen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den ersten Olympia-Erfolg seit zwölf Jahren.

Die Weichen auf Sieg stellte das DEB-Team dabei bereits früh: Kapitänin Daria Gleißner traf nämlich nach nur 44 Sekunden. Emily Nix (9. Minute) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14.) erhöhten auf 3:0.

Hadraschek-Eisenschmid (26.) sowie Laura Kluge (31.) erzielten die weiteren Treffer und sorgten somit für die zwischenzeitliche 5:0-Führung. Mei Miura (37.) und Yumeka Wajima (38.) verkürzten noch, doch nur kosmetisch.

5:2-Erfolg gegen Japan! Die DEB-Frauen haben das zweite Gruppenspiel klar für sich entscheiden.
5:2-Erfolg gegen Japan! Die DEB-Frauen haben das zweite Gruppenspiel klar für sich entscheiden.  © Petr David Josek/AP/dpa

7. Februar, 14.03 Uhr: Gold und Silber für schwedische Langläuferinnen

Doppel-Erfolg für die Schwedinnen!

Frida Karlsson hat sich beim Skiathlon der Langläuferinnen zur Siegerin gekürt und damit Gold geholt. Mit 51 Sekunden Rückstand auf Rang eins sahnte Teamkollegin Ebba Andersson noch vor Heidi Weng aus Norwegen Silber ab.

Für die deutschen Langläuferinnen hingegen blieb der Sprung aufs Podest erwartungsgemäß aus. Pia Fink erreichte den 13. Platz und verpasste die Top Ten nur knapp. Hennig-Dotzler kam am Ende als 30. ins Ziel.

Große Freude: Frida Karlsson (26) bejubelt ihren Gold-Triumph.
Große Freude: Frida Karlsson (26) bejubelt ihren Gold-Triumph.  © JAVIER SORIANO / AFP

7. Februar, 13.29 Uhr: Bundespräsident Steinmeier besucht Olympia-Dorf

Hoher Besuch: Im Olympischen Dorf hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) dem Team D viel Glück für die bevorstehenden Wettkämpfe gewünscht.

Der 70-Jährige hofft, dass sich die Vorbereitung “auszahlt in guten Plätzen, möglichst auch Medaillen” und drückt den Sportlern dafür die Daumen.

Sein Besuch mit Ehefrau Elke Büdenbender (64) im Mailänder Dorf bleibt jedoch nicht die einzige Station. Weitere Abstecher sind nach Cortina d’Ampezzo sowie Antholz in Südtirol geplant.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) und seine Frau Elke Büdenbender (64, l.) besuchen das olympische Dorf.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) und seine Frau Elke Büdenbender (64, l.) besuchen das olympische Dorf.  © Peter Kneffel/dpa

7. Februar, 13.07 Uhr: Ski-Langlauf der Frauen in Tesero

Von Bornimo geht es nun ohne Umweg nach Tesero.

Im Val di Fiemme hat soeben der Frauen-Langlauf in der Disziplin Skiathlon über 20 Kilometer begonnen. Auch hier werden Medaillen vergeben.

7. Februar, 12.55 Uhr: Gold für die Schweiz! Franjo von Allmen triumphiert in Bormio

Die erste Medaillenentscheidung ist durch.

Der Schweizer Weltmeister Franjo von Allmen gewinnt das Abfahrtsrennen auf der berüchtigten Stelvio-Piste in Bormio vor Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni.

Dritter wird der Südtiroler Routinier Dominik Paris. Silber und Bronze gehen damit an Olympia-Gastgeber Italien.

DSV-Fahrer Simon Jocher verpasst hingegen eine Top-20-Platzierung, landet auf Rang 21.

Franjo von Allmen (24) hat die erste Goldmedaille der Olympischen Winterspiele 2026 gewonnen.
Franjo von Allmen (24) hat die erste Goldmedaille der Olympischen Winterspiele 2026 gewonnen.  © Oliver Weiken/dpa

7. Februar, 12.44 Uhr: Jocher-Sprung in die Top 20!

Als einziger Deutscher liegt Simon Jocher nach der Abfahrt vorerst auf Platz 19.

Sollte es dabei bleiben, wäre das seine zweitbeste Platzierung in dieser Wintersaison.

Jetzt heißt es hoffen, dass die nachfolgenden Fahrer ihn nicht noch verdrängen.

Muss sich mit Platz 19 zufrieden geben: DSV-Fahrer Simon Jocher (29).
Muss sich mit Platz 19 zufrieden geben: DSV-Fahrer Simon Jocher (29).  © Rebecca Blackwell/AP/dpa

7. Februar, 12.17 Uhr: Franjo von Allmen auf Platz eins

Der Schweizer Franjo von Allmen führt nach seiner Abfahrt vor den beiden Italienern Giovanni Ranzoni und Dominik Paris, wird seiner Rolle als Favorit damit gerecht.

Simon Jocher ist der einzige deutsche Athlet im Feld und wartet noch auf seinen Einsatz. Als 28. Starter hat der 29-jährige Schongauer aber nur Außenseiter-Chancen auf eine Medaille.

Der Schweizer Skifahrer Franjo von Allmen (24) schnuppert an einer Medaille. Ob's Gold wird?
Der Schweizer Skifahrer Franjo von Allmen (24) schnuppert an einer Medaille. Ob’s Gold wird?  © Oliver Weiken/dpa

7. Februar, 11.42 Uhr: Muzaton-Sturz bei Abfahrt

Schreck-Moment um Maxence Muzaton (35)!

Kurz vor dem Ziel gerät der Franzose ins Schleudern, stürzt daraufhin und schlittert über die Piste.

Zum Glück kann sich der 35-Jährige aber wieder aufrichten, hat beim Sturz wohl keine Blessuren davongetragen.

Der französische Skifahrer Maxence Muzaton (35) stürzte bei der Alpinen-Abfahrt in Bormio.
Der französische Skifahrer Maxence Muzaton (35) stürzte bei der Alpinen-Abfahrt in Bormio.  © imago / GEPA pictures

7. Februar, 11.30 Uhr: Abfahrt der Männer in Bormio

Los geht’s für die Speed-Spezialisten!

Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die Ski-Alpin-Wettbewerbe bei Olympia, liefert dabei die erste Medaillenentscheidung der Spiele.

Wir sind gespannt, wer sich das erste Gold holen wird.

7. Februar, 8.22 Uhr: Heute werden die ersten Medaillen vergeben

Nach der spektakulären Eröffnungsfeier am Freitag geht es heute richtig los! Nach drei Tagen mit Vorrundenspielen und Vorläufen fallen am Samstag die ersten Medaillenentscheidungen.

Den Start machen die alpinen Skier, um 11.30 Uhr startet die Abfahrt der Herren. Auch Deutschland hat gleich heute gute Chancen auf Edelmetall, denn um 18.45 Uhr beginnt der Normalschanzen-Wettkampf der Skispringerinnen, wo Team D mit Selina Freitag (24), Fahnenträgerin Katharina Schmid (29) und Agnes Reisch (26) gleich drei heiße Eisen im Feuer hat.

Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.

Die Slowenin Nika Prevc (20) ist die absolute Topfavoritin auf Skisprung-Gold, doch hinter ihr machen sich die Deutschen berechtigte Hoffnungen auf eine Medaille.
Die Slowenin Nika Prevc (20) ist die absolute Topfavoritin auf Skisprung-Gold, doch hinter ihr machen sich die Deutschen berechtigte Hoffnungen auf eine Medaille.  © Matthias Schrader/AP/dpa

6. Februar, 23.26 Uhr: Die 25. Olympischen Winterspiele sind eröffnet

Gänsehaut pur!

Zeitgleich in Mailand und Cortina entzünden die Ski-Stars Deborah Compagnoni (55), Alberto Tomba (59) sowie Sofia Goggia (33) die olympischen Feuer.

Die 25. Olympischen Winterspiele sind damit offiziell eröffnet.

Magischer Moment: Alberto Tomba (59) und Deborah Compagnoni (55) entzünden bei der Eröffnungsfeier das olympische Feuer.
Magischer Moment: Alberto Tomba (59) und Deborah Compagnoni (55) entzünden bei der Eröffnungsfeier das olympische Feuer.  © Carl Sandin/Bildbyran-POOL/AP/dpa
Ein XXL-Feuerwerk wird am Arco della Pace in Mailand gezündet.
Ein XXL-Feuerwerk wird am Arco della Pace in Mailand gezündet.  © Carl Sandin/Bildbyran-POOL/dpa

6. Februar, 23.20 Uhr: Schon bald lodern die olympischen Flammen

Die Spannung steigt, wir nähern uns dem Höhepunkt der XXL-Zeremonie: Gleich wird das olympische Feuer entzündet.

Dies geschieht gleichzeitig in Mailand am Arco della Pace, dem Friedensbogen, und in Cortina auf der Piazza Dibona.

6. Februar, 23.11 Uhr: Hissen der Olympia-Flagge

Im San-Siro-Stadion wird die olympische Fahne gehisst, untermalt von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli (59) und dem Kinderchor der Mailänder Scala.

6. Februar, 23.04 Uhr: Einzug der olympischen Fahne

Weiter geht’s!

Mehrere Friedensbotschafter tragen nun die Olympia-Flagge feierlich in die Mitte des Stadions.

Offizielle tragen während der Eröffnungsfeier die Olympische Flagge.
Offizielle tragen während der Eröffnungsfeier die Olympische Flagge.  © Michael Kappeler/dpa

6. Februar, 22.56 Uhr: Fackelträger laufen ein

Jetzt ist er da, der Augenblick, auf den wir alle gewartet haben.

Die Fackelträger ziehen feierlich ins San-Siro-Stadion, begleitet von Tenor-Ikone Andrea Bocelli (67), der “Nessun dorma” zum Besten gibt. “Vincerò! Vincerò! Vinceròòòòò!”

Star-Tenor Andrea Bocelli (67) singt "Nessun dorma".
Star-Tenor Andrea Bocelli (67) singt “Nessun dorma”.  © Francisco Seco/AP/dpa

6. Februar, 22.50 Uhr: Italien-Präsident erklärt Winterspiele für eröffnet

Das Entzünden der beiden Feuer steht bevor.

Nach den eindrucksvollen Reden von Malagò und Coventry spricht nun Italiens Präsident Sergio Mattarella (84) die Eröffnungsformel: “Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina für eröffnet.”

6. Februar, 22.29 Uhr: Highlight des Abends naht

Das Highlight des Abends rückt näher.

Zuvor richten Giovanni Malagò (66), Präsident des Organisationskomitees, und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry (42) das Wort an alle Zuschauer sowie Athleten vor Ort.

6. Februar, 22.17 Uhr: Zeitreise durch die Geschichte der Winterspiele

Nachdem alle Athleten durch sind, folgt nun eine Zeitreise durch die Olympia-Historie.

In einem Einspielfilm geht Schauspielerin Sabrina Impacciatore (57) auf die Geschichte der Winterspiele ein. Anschnallen, in Schallgeschwindigkeit geht es zurück in die Vergangenheit.

Übrigens, um am Frühstückstisch den Allwissenden raushängen lassen zu können: 1924 fanden die ersten Olympischen Winterspiele im französischen Chamonix statt.

6. Februar, 22.12 Uhr: Vorhang auf für das Gastgeber-Land Italien

Zum Schluss wird es mal so richtig laut, denn das Gastgeber-Land betritt jetzt die Bühne.

In den Gesichtern der Athleten ist die pure Freude zu sehen, die Stimmung ist mitreißend, das Publikum jubelt. Tolle Bilder!

Federico Pellegrino und Federica Brignone (beide 35) führen das italienische Olympia-Team an.
Federico Pellegrino und Federica Brignone (beide 35) führen das italienische Olympia-Team an.  © Francisco Seco/AP/dpa

6. Februar, 22.02 Uhr: Fahnenträger verpasst Eröffnungsfeier

Wie hart ist das denn? Belgiens Fahnenträger Maximilien Drion (28) hat die Eröffnungsfeier verpasst.

Zusammen mit Shorttrack‑Athletin Hanne Desmet (29) sollte er die Ehre haben, doch die Bahn machte einen Strich durch die Rechnung.

“Aufgrund von Problemen mit den Zugverbindungen kann er trotz verschiedener Alternativen nicht rechtzeitig erscheinen”, hatte die belgische Olympia-Mannschaft Drions Fehlen via Instagram mitgeteilt.

6. Februar, 21.53 Uhr: Athleten-Einlauf neigt sich dem Ende entgegen

Wir sind bei S angekommen.

Der Großteil ist damit schon durch, nur wenige Nationen fehlen noch.

6. Februar, 21.36 Uhr: Norovirus-Ausbruch im Schweizer Eishockey-Team

Die Schweiz tritt beim Einlauf nicht in kompletter Besetzung an.

In der Nacht wurde bei den Eishockey-Frauen ein Norovirus-Fall bestätigt, wie das Team vor wenigen Minuten auf Instagram mitteilte. “Das positive Testresultat der Athletin lag erst nach dem heutigen Auftaktsieg gegen Tschechien und kurz vor der Eröffnungsfeier vor”, erklärte das Olympia-Team in dem Statement.

Als Vorsichtsmaßnahme hat das Damen-Nationalteam daher entschieden, die Eröffnungsfeier auszulassen. Bitter!

Wegen eines Norovirus-Falls verzichtet das Schweizer Eishockey-Nationalteam auf die Zeremonie.
Wegen eines Norovirus-Falls verzichtet das Schweizer Eishockey-Nationalteam auf die Zeremonie.  © Peter Kneffel/dpa-Pool/dpa

6. Februar, 21.21 Uhr: Deutsche Athleten laufen ein

Es ist endlich so weit: Eishockey-Star Leon Draisaitl (30) führt die deutschen Olympia-Athleten ins San-Siro-Stadion, parallel übernimmt Skispringerin Katharina Schmid (29) die Rolle der Fahnenträgerin bei der Nationenparade in Predazzo.

Das Team-Outfit fällt dabei sofort auf. Die Ponchos hatten zuvor bereits für gemischte Reaktionen gesorgt. Wie gut aber, dass Geschmäcker verschieden sind.

Angeführt von Fahnenträger Leon Draisaitl (30) laufen die deutschen Athleten ein.
Angeführt von Fahnenträger Leon Draisaitl (30) laufen die deutschen Athleten ein.  © Fabrizio Carabelli/PA Wire/dpa

6. Februar, 21.04 Uhr: Warten auf “Germania”

Nach etwa 20 Minuten steht der Einmarsch bei C.

Wer auf Deutschland wartet, muss sich noch gedulden, denn der Auftritt erfolgt erst unter “Germania”.

Die Mannschaft aus Tschechien wird von Fahnenträger und Eishockeyspieler David Pastrnák (29) angeführt.
Die Mannschaft aus Tschechien wird von Fahnenträger und Eishockeyspieler David Pastrnák (29) angeführt.  © Michael Kappeler/dpa

6. Februar, 20.55 Uhr: Deutsches Olympia-Team läuft ein

Für den Einlauf in Cortina haben sich die Brasilianer etwas ganz besonderes ausgedacht.

Mit einem kurzen Tänzchen beweisen sie Rhythmusgefühl, bringen die Ränge zum Jubeln – und holen damit die Copacabana für einen klitzekleinen Moment nach Italien.

6. Februar, 20.41 Uhr: Athleten-Einlauf startet

Nun aber voller Fokus auf die Athleten dieser 25. Olympischen Winterspiele.

Den Einlauf-Auftakt macht traditionell Griechenland. In alphabetischer Reihenfolge der Gastgeber­sprache folgen dann die weiteren Teams. Vormerken: Deutschland läuft als “Germania” an 32. Stelle ein.

6. Februar, 20.39 Uhr: Auftritt von Schauspieler Favino

Zeit für Poesie!

Alle Scheinwerfer richten sich nun auf Pierfrancesco Favino (56). Der italienische Schauspieler trägt das Gedicht “L’Infinito” von Dichter Giacomo Leopardi vor.

6. Februar, 20.31 Uhr: Italienische Hymne läuft

Im San Siro erheben sich die Zuschauer, Italiens Nationalhymne ertönt.

Zeitgleich zur Zeremonie in Mailand wird auch an den anderen drei Standorten die Trikolore nach oben gezogen.

Die italienische Flaagge wird gehisst.
Die italienische Flaagge wird gehisst.  © Michael Kappeler/dpa

6. Februar, 20.24 Uhr: Olympia würdigt Designer-Ikone

Nun ist Mode-Ikone Giorgio Armani an der Reihe.

Mit einer eigenen Showeinlage wird der italienische Designer gewürdigt, der im September des vergangenen Jahres im Alter von 91 Jahren verstorben ist.

6. Februar, 20.18 Uhr: Mariah Carey singt bei der Eröffnungsfeier

Tosender Applaus im Stadion!

Früh in der Zeremonie greift US-Pop-Star Mariah Carey (56) zum Mikrofon, präsentiert den Italo-Hit “Volare”.

Pop-Diva Mariah Carey (56) heizt dem Publikum ein.
Pop-Diva Mariah Carey (56) heizt dem Publikum ein.  © Peter Kneffel/dpa-Pool/dpa

6. Februar, 20.13 Uhr: Farb-Spektakel par excellence

Es bleibt künstlerisch!

Die italienische Sängerin und Schauspielerin Matilda De Angelis (30) performt auf der Bühne, ehe drei überdimensionale Farbtuben in Blau, Rot sowie Gelb erscheinen und über der Szenerie schweben. Dazu bewegen sich bunt kostümierte Performer.

Es zeichnet sich ab, dass noch einiges an Überraschungen folgen wird.

Auf der Olympia-Bühne im San-Siro-Stadion geht es bunt zu.
Auf der Olympia-Bühne im San-Siro-Stadion geht es bunt zu.  © Peter Kneffel/dpa-Pool/dpa

6. Februar, 20.07 Uhr: Tanzende Kunst im San Siro

Zum Start liegt der Fokus auf Kunst.

Das Stadion wird zum Museum, Tänzer verkörpern ausgestellte Skulpturen und verwandeln so die XXL-Bühne in eine Galerie.

6. Februar, 20.01 Uhr: Los geht’s! Olympia-Eröffnungsfeier läuft

Los geht’s! Die Eröffnungszeremonie hat gerade begonnen.

Trotz der festlichen Atmosphäre ist das Stadion nur zu zwei Dritteln gefüllt. Die hohen Ticketpreise scheinen einige Fans wohl abgeschreckt zu haben.

6. Februar, 19.50 Uhr: Deutsche Athleten treten getrennt auf

130 deutsche Athleten nehmen heute an der großen Eröffnungszeremonie teil. Sie treten allerdings nicht gemeinsam in Mailand auf, sondern werden dezentral an vier Austragungsorten begrüßt.

Neben dem Hauptteil im San Siro sind Cortina, Predazzo und Livigno Teil der Feierlichkeiten. So können die Sportler direkt an ihren Wettkampfstätten bleiben, ohne extra nach Mailand reisen zu müssen.

6. Februar, 18.59 Uhr: Olympia-Eröffnungsfeier live im Free-TV

Das Warten hat schon bald ein Ende: In rund einer Stunde beginnt die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele.

Ab 19.50 Uhr wird die Haupt-Zeremonie aus dem Mailänder San-Siro-Stadion live im Ersten übertragen. Tom Bartels (60) kommentiert dann gemeinsam mit Italien-Experte Giovanni di Lorenzo (66) die Feierlichkeiten, die abgespeckt auch in Cortina, Predazzo und Livigno stattfinden.

Wer möchte, kann das Mega-Spektakel auch bei Eurosport sehen – oder aber hier in unserem XXL-Olympia-Ticker mitverfolgen.

Die Haupt-Eröffnungsfeier der 25. Winterspiele steigt im Mailänder San-Siro-Stadion.
Die Haupt-Eröffnungsfeier der 25. Winterspiele steigt im Mailänder San-Siro-Stadion.  © David Davies/PA Wire/dpa

6. Februar, 16.57 Uhr: Ski-Freestyle-Athletin Mohr muss sich Eingriff unterziehen

Rückschlag für Muriel Mohr (19): Deutschlands Freestyle-Skierin hat sich im Slopestyle-Training böse verletzt.

Wie der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Freitag via Instagram bekannt gab, zog sich Mohr nach der Landung eines Sprunges einen “kleinen eingeklemmten Meniskuslappen im linken Knie” zu. Die 19-jährige Athletin musste sich daraufhin in der Orthopädischen Chirurgie München einem “arthroskopischen Eingriff” unterziehen.

“Das Knie ist stabil und weist keine weiteren Verletzungen auf. Einen positiven Heilungsverlauf vorausgesetzt, kann das Knie in einigen Tagen wieder voll belastbar sein”, wird der behandelnde Arzt Dr. Manuel Köhne in der Mitteilung zitiert. Mohr darf somit weiter auf einen Start bei den Winterspielen hoffen.

Kann auch nach ihrer Verletzung noch auf Olympia hoffen: Deutschlands Ski-Freestyle-Athletin Muriel Mohr (19).
Kann auch nach ihrer Verletzung noch auf Olympia hoffen: Deutschlands Ski-Freestyle-Athletin Muriel Mohr (19).  © Daniel Karmann/dpa

6. Februar, 15.53 Uhr: Kira Weidle-Winkelmann unglücklich über Änderungen an Olympia-Piste

Das Training am Donnerstag musste wegen Schneefalls ausfallen, deshalb war der Lauf am heutigen Freitag das erste Mal, dass Kira Weidle-Winkelmann (29) die Piste in Cortina hinunter fuhr. Zwar lieferte sie die drittschnellste Zeit des Tages ab, war aber im Nachhinein enorm unzufrieden mit der Präparierung der Strecke.

“Es will natürlich jeder etwas Besonderes machen für ein Großereignis und mehr Spannung reinbringen. Ich bin da kein großer Fan von”, sagte die 29-Jährige nach dem Training: “Unser Sport ist gefährlich genug, da weiß ich nicht, wieso man immer noch mehr machen muss. Das ist einfach unnötig.”

Weidle-Winkelmann hatte 2021 noch WM-Silber in der Abfahrt gewonnen – ausgerechnet in Cortina. Doch von der Piste von damals ist anscheinend nicht viel übrig, demnach wurden zusätzliche, schärfere Wellen eingearbeitet.

“Es ist nicht das schöne Cortina, wie man es gewohnt ist”, sagte die Sportsoldatin, die in dieser Saison schon zwei Podiumsplätze in der Abfahrt holte: “Aber jetzt wissen wir’s und müssen damit umgehen.”

Kira Weidle-Winkelmann (29) war nicht zufrieden mit der Präparierung der Piste.
Kira Weidle-Winkelmann (29) war nicht zufrieden mit der Präparierung der Piste.  © Giovanni Auletta/AP/dpa

6. Februar, 13.58 Uhr: Starkes Abfahrtstraining von Kira Weidle-Winkelmann

Mit starker Verzögerung konnte das Abfahrtstraining der Frauen doch noch durchgezogen werden, das unterschiedlicher für die beiden Deutschen nicht hätte laufen können.

Emma Aicher (22) hatte als erste Starterin nach der langen Unterbrechung große Probleme mit der Strecke in Cortina, verpasste einige Tore und landete weit hinten im Feld. Kira Weidle-Winkelmann (29) hingegen überzeugte mit der drittschnellsten Laufzeit.

Dann waren aber alle Augen auf Lindsey Vonn (41) gerichtet: Die US-Amerikanerin, die sich nach ihrem Kreuzbandriss der Belastungsprobe unterzog, wirkte souverän und brachte ihre fahrt ohne größere Probleme ins Ziel. Eine Medaille scheint für die 41-Jährige trotz ihres Handicaps nicht ausgeschlossen zu sein.

Kira Weidle-Winkelmann (29) brachte die drittbeste Zeit auf die Piste.
Kira Weidle-Winkelmann (29) brachte die drittbeste Zeit auf die Piste.  © Marco Trovati/AP/dpa

6. Februar, 13.40 Uhr: Daniel Hemetsberger kehrt schwer gezeichnet auf die Piste zurück

Er ist irre hart im Nehmen: Der Österreicher Daniel Hemetsberger (34), der im Abfahrtstraining am Donnerstag so schwer gestürzt war, dass er sogar seinen Helm verlor, stand keine 20 Stunden später wieder auf der Piste und fuhr seine nächste Abfahrt.

Dabei war der Speed-Spezialist schwer gezeichnet: Mit Plastern auf Nase und Wange, blutunterlaufenem Auge und mehreren fehlenden Zähnen kehrte er auf die Piste zurück, war aber guter Dinge und scherzte noch mit seinen Teamkollegen herum.

Beim finalen Abfahrtstraining fuhr der 34-Jährige dann sogar auf den zweiten Platz, da aber insgesamt 21 Athleten das Training ausließen und zahlreiche weitere mit sichtbar angezogener Handbremse fuhren, hat das für den Wettkampf am Samstag keine Aussagekraft.

Mit geschundenem Gesicht kehrte Daniel Hemetsberger (34) am Tag nach seinem schweren Sturz auf die Piste zurück.
Mit geschundenem Gesicht kehrte Daniel Hemetsberger (34) am Tag nach seinem schweren Sturz auf die Piste zurück.  © Rebecca Blackwell/AP/dpa

6. Februar, 12.21 Uhr: Biathlon-Team stellt sich nach Doping-Schock hinter Rebecca Passler

Nach dem positiven Dopingtest von Biathletin Rebecca Passler (24) hat sich der italienische Sportdirektor klar hinter seine Athletin gestellt.

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