„Bergretter“ Sebastian Ströbel floppt bei RTL

Sebastian Ströbel ermittelte erstmals für RTL im Lübeck-Krimi. Die Quoten beim Gesamtpublikum stimmen, doch bei den Jüngeren fällt er durch.
Dortmund – Der neue RTL-Krimi „Einsatz Seeler – Ein Lübeck-Krimi“ lief am 20. Januar mit Sebastian Ströbel in der Hauptrolle. 2,15 Millionen Zuschauer verfolgten die erste Folge „Geld wie Heu“. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 10,0 Prozent. Doch die Zahlen in der werberelevanten Zielgruppe zeichnen ein anderes Bild.
„Bergretter“ Sebastian Ströbel erreicht bei RTL vor allem älteres Publikum
Die Quoten von „Einsatz Seeler“ im Überblick:
- Gesamtpublikum (ab 3 Jahren): 2,15 Millionen Zuschauer, 10,0 Prozent Marktanteil
- Zielgruppe 14 bis 49 Jahre: 221.000 Zuschauer, nur 6,1 Prozent Marktanteil
- Zielgruppe 14 bis 59 Jahre: 621.000 Zuschauer, 8,1 Prozent Marktanteil
Der Krimi überzeugte damit hauptsächlich das ältere Publikum. Mit den „Bergrettern“ im ZDF erreichte Sebastian Ströbel regelmäßig über 4 Millionen Zuschauer. Neben seinem Einsatz bei RTL und ZDF ist Ströbel auch bei einem weiteren Sender als „Bergretter“ zu sehen.
ProSieben schlägt Ströbels RTL-Krimi bei jungen Zuschauern
Während Ströbel bei RTL schwächelt, glänzt ProSieben. „TV Total“ mit Sebastian Pufpaff erreichte 11,9 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. 1,11 Millionen Menschen sahen die Comedyshow. Laut DWDL lief es für die Sendung zuletzt vor rund zwei Monaten besser. Auch Vox und RTLzwei lagen in der Primetime vor RTL:
- Vox: „Hot oder Schrott“ kam auf 7,5 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen (850.000 Zuschauer)
- RTLzwei: „Hartz und herzlich“ erreichte 6,0 Prozent bei 480.000 Zuschauern
„Einsatz Seeler“: Darum geht es im neuen RTL-Krimi mit Sebastian Ströbel
Sebastian Ströbel spielt Ex-Polizist Eric Seeler, der nach einem Bruch mit seinem alten Leben als Streetworker arbeitet. Er kümmert sich um Jugendliche, die sonst niemand im Blick hat. Halt findet er bei seinem Hund Gwena.
Als einer seiner Schützlinge unter Mordverdacht gerät, kann Seeler nicht wegsehen. Er trifft auf Kommissarin Hannah Vogt (Friederike Linke), die mit seiner unkonventionellen Art zunächst wenig anfangen kann. Der Fall führt die beiden tiefer in moralische Grauzonen von Macht, Verantwortung und Schuld.




