Dieter Hallervorden ist über 90 Jahre alt und sein Leben war TRAURIG.

mit beiden Stimmen FDP wählen. Ja, weil Christian Lindner sie überzeugt sein Programm oder weil sie das Dieter Haller worden, geboren am 5. September 1935 in Dessau ist eine der prägensten Figuren der deutschen Unterhaltungsgeschichte. Als Schauspieler, Kabarettist, Theatermacher und Autor wurde er mit Formaten wie Nonstop Nonsense, landesweit bekannt und prägte den Humor mehrerer Generationen. Was viele zunächst als reine Komik wahrnahmen, entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem vielschichtigen künstlerischen

Werk. Dieter Hallforden bewies immer wieder, daß hinter der Maske des Clowns ein ernsthafter, reflektierter Mensch steht, der gesellschaftliche Fragen nicht scheut und das Publikum auch jenseits des Lachens berührt. Sein Verhältnis zu Liebe war nie oberflächlich, aber oft kompliziert. Beziehungen bedeuteten ihm Halt, zugleich jedoch auch Konfrontation mit eigenen Schwächen. Leben an der Öffentlichkeit. Die unermüdliche Arbeit und der innere Drang immer weiterzumachen, machten Nähe nicht leicht. Hinter dem Erfolg verbarg sich

ein Alltag voller Anspannung, Zweifel und Phasen tiefer Einsamkeit. Trotz Anerkennung und Applaus fühlte sich Dieter Hallafforden lange Zeit innerlich getrieben. Sein Leben war nicht arm an Ruhm, aber reich an inneren Kämpfen, die er selten zeigte. Erst im hohen Alter begann er offen über das größte Geheimnis seines Lebens zu sprechen. Er gestand, dass er jahrelang Angst davor hatte, stehen zu bleiben und bedeutungslos zu werden. Diese Angst habe ihn angetrieben, aber auch erschöpft. Um stark zu wirken, habe er

Schwäche verborgen und Traurigkeit hinter Arbeit und Humor versteckt. Heute erklärt er, dass dieses Verstecken ein Schutz war, aber auch eine Last. Mit Klarheit und Ruhe blickt er zurück und sagt, dass wahre Freiheit erst dann begann, als er sich erlaubte, nicht mehr funktionieren zu müssen. In dieser Offenheit zeigt sich ein Mann, der nicht nur ein Leben lang unterhalten hat, sondern nun auch den Mut besitzt, sich selbst ehrlich zu begegnen. Die größte Traurigkeit seines Lebens. Die größte Traurigkeit im Leben von Dieter

Hallaforen war kein einzelner öffentlicher Rückschlag und kein Moment des Scheiterns auf der Bühne, sondern ein tiefer über Jahrzehnte gewachsener innerer Schmerz, der aus Verlust, Überforderung und der Angst vor Bedeutungslosigkeit entstand. Hinter der Figur des ewigen Spaßmachers verbarg sich ein Mensch, der früh lernte, Gefühle zu verbergen, um stark zu wirken. Gerade weil er andere zum Lachen brachte, erwartete kaum jemand, dass auch er selbst unter schwerer Traurigkeit litt. Diese Diskrepanz

zwischen äußerem Bild und innerem Erleben wurde zu einer stillen Last, die ihn über viele Jahre begleitete. Besonders schmerzhaft war für Dieter Hallaforen das Gefühl, trotz Erfolg innerlich allein zu sein. Der Applaus endete, das Licht ging aus und zurückblieb oft eine Stille, die schwer zu ertragen war. Arbeit wurde für ihn zur Zuflucht, aber auch zur Flucht. Je mehr er schuf, desto weniger mußte er sich mit eigenen Ängsten auseinandersetzen. Doch genau diese Strategie führte dazu, dass Traurigkeit

nicht verarbeitet, sondern verdrängt wurde. Mit zunehmendem Alter kehrten diese Gefühle stärker zurück, weil Ablenkung allein nicht mehr ausreichte. Erinnerungen an verpasste Nähe, an Beziehungen, die an seinem Arbeitstempo zerbrachen und an Momente, in denen er nicht präsent war, gewannen an Gewicht. Ein besonders tiefer Schmerz war mit dem Bewusstsein verbunden, dass Zeit unwiderruflich vergeht. Dieter Hallaforen sprach darüber, dass ihn der Gedanke quälte, Menschen enttäuscht zu haben, ohne es damals wahrzunehmen. Als

Vater fragte er sich, ob er immer genug da war, ob er Nähe gegen Arbeit eingetauscht hatte. Diese Selbstzweifel führten zu einer stillen Traurigkeit, die sich nicht laut äußerte, sondern in Nachdenklichkeit und Rückzug zeigte. Es war keine Verzweiflung, sondern eine leise, schwere Melancholie, die aus Einsicht entstand. Christiane Hallaforden, seine Ehefrau, sprach offen über diese Traurigkeit. Sie sagte, daß sie einen Mann kennengelernt habe, der nach außen stark wirke, innerlich jedoch sehr sensibel sei. In ruhigen Momenten habe

sie seine Nachdenklichkeit gespürt, besonders dann, wenn Gespräche auf Vergangenheit, Verluste oder Abschiede kamen. Sie erzählte, dass es Augenblicke gab, in denen Dieter Hallaforen still wurde, der Humor wich und eine tiefe Müdigkeit sichtbar wurde. Diese Momente hätten sie selbst sehr berührt. Es gab Situationen, in denen ihr die Tränen kamen, nicht aus Hilflosigkeit, sondern aus Mitgefühl, weil sie spürte, wie viel unausgesprochen in ihm arbeitete. Christiane Hallaforen sagte, dass ihn besonders die Angst vor dem Vergessen

werden traurig machte. Nicht im Sinne von Ruhm, sondern im menschlichen Sinn. Er fürchtete irgendwann keine Rolle mehr zu spielen, weder auf der Bühne noch im Leben anderer. Diese Angst habe ihn lange begleitet und sei eine Quelle seiner Rastlosigkeit gewesen. Sie versuchte ihm zu zeigen, dass sein Wert nicht an Leistung gebunden ist, sondern an dem, was er als Mensch ist. Diese Gespräche seien oft emotional gewesen und hätten beide tief bewegt. Heute spricht Dieter Hallaforen selbst darüber, dass diese größte Traurigkeit

ihn verändert hat. Sie zwang ihn langsamer zu werden und sich mit dem auseinanderzusetzen, was bleibt, wenn Arbeit und Applaus wegfallen. Der Schmerz ist nicht verschwunden, aber er ist ehrlicher geworden. Er akzeptiert ihn als Teil seines Lebenswegs. In dieser Akzeptanz liegt eine neue Ruhe. Die Traurigkeit hat ihren lähmenden Charakter verloren und ist zu einer stillen Erinnerung daran geworden, wie wichtig Nähe, Offenheit und Menschlichkeit sind. Das Ereignis, das Dieter Hallafen bis heute als eines der

prägendsten seines Lebens beschreibt, war der Moment, in dem erkannte, dass selbst ein unerschöpflich wirkender Lebenswille an Grenzen stößt. Es war keine einzelne Krankheit, kein Skandal und kein abrupter Absturz, sondern eine Phase, in der sich körperliche Erschöpfung, seelische Müdigkeit und existentielle Fragen überlagerten. Nach Jahrzehnten ununterbrochener Arbeit voller Premieren, Texte, Proben und Verantwortung spürte er plötzlich eine Lehre, die sich nicht mehr überspielen ließ. Zum ersten Mal stand nicht die

nächste Rolle im Vordergrund, sondern die Frage, wie viel Kraft ihm tatsächlich noch zur Verfügung stand. Besonders eindrücklich war für ihn ein Moment der Stille nach einem Projektabschluss, als kein unmittelbarer Termin folgte. Diese ungewohnte Ruhe machte ihm bewusst, wie sehr er sein Leben über Aktivität definiert hatte. Ohne den gewohnten Rhythmus aus Arbeit und Applaus führte er sich orientierungslos. Für einen Mann, der sich über Jahrzehnte durch Kreativität und Präsenz getragen hatte, war diese Erfahrung zutiefst

beunruhigend. Sie konfrontierte ihn mit der eigenen Endlichkeit und mit der Erkenntnis, dass Leistung allein keine innere Sicherheit bietet. In dieser Phase begann Dieter Hallerforden, sich ernsthaft mit dem Älter werden auseinanderzusetzen. Er merkte, dass sein Körper ihm Grenzen setzte, die nicht verhandelbar waren. Konzentration fiel schwerer, Erholung dauerte länger und die Selbstverständlichkeit früherer Kraft war verschwunden. Diese Was ihm half, dieses prägende Ereignis zu überwinden, war die bewusste Entscheidung, sich

nicht zurückzuziehen, sondern den eigenen Umgang mit Arbeit zu verändern. Er begann Projekte selektiver auszuwählen und sich selbst Pausen zuzugestehen, ohne sie als Schwäche zu empfinden. Gespräche mit nahstehenden Menschen, insbesondere mit seiner Ehefrau Christiane Hallaforden, gaben ihm Halt. Sie ermutigte ihn, den Wert seines Lebens nicht allein über Produktivität zu messen. Diese Unterstützung half ihm, die Angst vor Stillstand zu relativieren. Zugleich entdeckte er eine neue Form der Freude

am Arbeiten. Nicht mehr Quantität, sondern Sinnhaftigkeit wurde entscheidend. Rollen, Texte und Auftritte erhielten eine andere Tiefe, weil sie nicht mehr aus dem Zwang herausentstanden, relevant zu bleiben, sondern aus dem Wunsch, etwas Wesentliches zu sagen. Diese Veränderung verlie seinem Schaffen eine neue Ruhe und Wahrhaftigkeit. Er spürte, dass er nicht weniger wurde, sondern anders. Heute blickt Dieter Hallaforen auf dieses Ereignis mit Dankbarkeit zurück. Es nahm ihm die Illusion ewiger Belastbarkeit, schenkte

ihm jedoch eine neue Form von Freiheit, daß er heute auf ein langes Leben zurückblicken kann, in dem Arbeit, Liebe und Nachdenklichkeit ihren Platz haben, empfindet er als großes Glück. Dieses prägende Erlebnis lehrte ihn, daß Stärke nicht darin liegt, alles auszuhalten, sondern darin, rechtzeitig inne zu halten und dem Leben mit Offenheit zu begegnen. Die Liebesgeschichte von Dieter Hallaforen ist eng mit seinem langen, arbeitsreichen Leben verbunden und genau darin lagen ihre größten Prüfungen. Nähe

und Partnerschaft standen für ihn immer in Konkurrenz zu seinem unermüdlichen Schaffensdrang. Über Jahrzehnte hinweg bestimmte die Bühne seinen Alltag. oft stärker als jedes private Bedürfnis. Beziehungen mußten sich diesem Rhythmus anpassen, was nicht immer gelang. Liebe war für ihn wichtig, doch sie musste sich einen Platz in einem Leben erkämpfen, das von Verantwortung, Kreativität und öffentlicher Präsenz geprägt war. Seine frühe Ehe mit Rotraut Schindler fiel in eine Phase, in der Dieter Hallforden

sich beruflich etablierte und große Risiken einging. Theaterprojekte, finanzielle Unsicherheiten und der Drang, sich künstlerisch zu beweisen, forderten seine volle Aufmerksamkeit. In dieser Zeit blieb wenig Raum für Ausgleich und Ruhe. Konflikte entstanden nicht aus mangelnder Zuneigung, sondern aus Überlastung und unterschiedlichen Erwartungen an das gemeinsame Leben. Die Ehe zerbrach schließlich, leise, aber schmerzhaft. Für Dieter Hallaforen bedeutete diese Trennung einen tiefen Einschnitt, auch wenn er nach außen

weiter funktionierte. Sie hinterließ das Gefühl, dass Liebe und Arbeit sich gegenseitig ausschließen könnten. Als Vater erlebte er eine weitere Dimension von Verantwortung. Seine Kinder Natalie, Johannes, Laura und Dieter Hallforden Junior konfrontierten ihn mit der Frage, wie präsent er wirklich sein konnte. Er liebte seine Kinder, doch sein Beruf ließ ihn oft abwesend sein, körperlich oder gedanklich. Diese Spannung begleitete ihn lange. Mit zunehmendem Alter wurde ihm bewusst, dass Zeit nicht

nachholbar ist. Diese Erkenntnis brachte Schuldgefühle, aber auch den Wunsch, Nähe bewusster zu leben. Die Beziehung zu seinen Kindern wandelte sich im Laufe der Jahre zu einer ruhigeren, reflektierteren Verbundenheit, getragen von Respekt und gegenseitigem Verständnis. Die späte Ehe mit Christiane Hallaforen markierte einen neuen Abschnitt. Diese Beziehung entstand in einer Lebensphase, in der Dieter Hallaforen nicht mehr beweisen musste, wer er ist. Die Liebe war weniger von Leidenschaft als von

Vertrauen geprägt. Christiane Hallaworden brachte Ruhe in sein Leben und akzeptierte ihn mit all seinen Widersprüchen. Gleichzeitig forderte sie Ehrlichkeit und Offenheit, Eigenschaften, die ihm früher schwer fielen. Diese Partnerschaft stellte ihn vor neue Prüfungen, nicht durch Konflikte, sondern durch die Herausforderung, Nähe zuzulassen, ohne sich hinter Arbeit zu verstecken. Es gab auch in dieser Ehe Momente des Zweifelns. Das hohe Alter, gesundheitliche Sorgen und der Blick auf ein langes Leben voller Entscheidungen

führten zu Gesprächen über Endlichkeit und Verlust. Doch gerade diese Themen vertieften ihre Beziehung. Sie lernten, nicht vor Unsicherheiten auszuweichen, sondern sie gemeinsam auszuhalten. Für Dieter Hallaforen war dies eine neue Erfahrung von Liebe, ruhig, ehrlich und frei von Rollenbildern. Rückblickend erkennt er, dass die Prüfungen seiner Beziehungen ihn gelehrt haben, dass Liebe nicht durch Perfektion entsteht, sondern durch Bereitschaft. Seine Ehen und Partnerschaften waren nie einfach, aber sie spiegelten seinen

Lebensweg wieder. Heute sagt er, dass er erst spät verstanden habe, dass Nähe nicht im Widerspruch zu Freiheit steht. Diese Einsicht kam nicht ohne Schmerz, doch sie machte sein Leben reicher. Die Liebe wurde für ihn nicht weniger, sondern wahrhaftiger. Mit dem Erreichen des 90 Lebensjahres ist Gesundheit für Dieter Hallaforen kein abstrakter Begriff mehr, sondern eine tägliche, sehr bewusste Erfahrung. Ein Körper, der fast ein Jahrhundert getragen hat, fordert nun Aufmerksamkeit, Geduld und Akzeptanz.

Auch wenn sein Geist wach, kritisch und humorvoll geblieben ist, machen sich die Grenzen des Alters unübersehbar bemerkbar. Bewegungen werden langsamer, die Regeneration dauert länger und selbst einfache Alltagsabläufe verlangen mehr Kraft als früher. Für einen Mann, der sein Leben lang von Energie, Schnelligkeit und Präsenz lebte, war diese Veränderung nicht leicht anzunehmen. Im Laufe der Jahre traten altersbedingte Beschwerden auf, die vor allem den Bewegungsapparat betrafen. Gelenkschmerzen, nachlassende

Muskelkraft und eine geringere Belastbarkeit führten dazu, dass er seinen Alltag anpassen musste. Hinzu kamen Phasen allgemeiner Erschöpfung, in denen der Körper deutlich signalisierte, dass Pausen notwendig sind. Rieter Hallwarden sprach darüber, dass er lernen musste, auf diese Signale zu hören, statt sie wie früher zu übergehen. Diese Umstellung war nicht nur körperlich, sondern auch mental herausfordernd, weil sie ein neues Selbstbild erforderte. Auch das Herzkreislaufsystem rückte mit zunehmendem Alter stärker in den Fokus.

Regelmäßige ärztliche Kontrollen, ein bewussterer Lebensrhythmus und eine Reduktion von Stress wurden zu festen Bestandteilen seines Lebens. Er weiß, dass sein Körper nicht mehr verzeih, was früher selbstverständlich war. Diese Erkenntnis brachte zeitweise Sorgen mit sich, besonders in stillen Momenten, in denen die Endlichkeit des Lebens greifbar wird. Krankheit bedeutet für ihnen weniger akute Dramatik, als die stetige Erinnerung daran, dass Zeit begrenzt ist. Neben den körperlichen Aspekten spielt die seelische Gesundheit

eine große Rolle. Mit 90 Jahren blickt Dieter Hallerforen auf ein langes Leben zurück. voller Erfolge, Konflikte und Verluste. Erinnerungen treten intensiver hervor, ebenso wie Nachdenklichkeit und Melancholie. Der Verlust von Weggefährten, Freunden und früheren Lebensabschnitten hinterlässt Spuren. Diese Traurigkeit ist nicht lähmend, aber präsent. Er spricht davon, dass das Alter die Gefühle nicht abschwächt, sondern oft vertieft. Freude und Dankbarkeit stehen näher beieinander mit Wehmut und Abschied. Gleichzeitig

bewahrt er eine bemerkenswerte geistige Klarheit. Lesen, Schreiben und bewusste Gespräche helfen ihm innerlich beweglich zu bleiben. Humor, der ihn ein Leben lang getragen hat, ist noch immer eine wichtige Ressource, allerdings leiser und reflektierter als früher. Gesundheit bedeutet für ihn heute nicht mehr Leistungsfähigkeit, sondern Würde. Es geht darum, das Leben anzunehmen, wie es ist, mit all seinen Einschränkungen und Momenten der Schönheit. Mit 90 Jahren lebt Dieter Hallafforden nicht frei von Sorgen, aber

mit einer neuen Form von Gelassenheit. Er akzeptiert, dass nicht alles kontrollierbar ist. Gesundheit ist für ihn kein Zustand, sondern ein tägliches Gleichgewicht zwischen Achtsamkeit, Erinnerung und dem Mut. dem Leben weiterhin offen zu begegnen. Das Vermögen von Dieter Hallaforen ist das Ergebnis eines außergewöhnlich langen und vielseitigen Berufslebens. Über Jahrzehnte hinweg arbeitete er als Schauspieler, Kabarettist, Theaterleiter, Autor und Unternehmer. Diese Vielseitigkeit ermöglichte ihm,

sich wirtschaftlich unabhängig zu machen und Risiken einzugehen, die ohne finanzielle Rücklagen kaum möglich gewesen wären. Sein geschätztes Nettovermögen liegt im soliden Millionenbereich. und spiegelt weniger spektakulären Reichtum als viel mehr Beständigkeit und Disziplin wieder. Ein bedeutender Teil seines Besitzes ist eng mit seiner künstlerischen Arbeit verbunden. Theaterprojekte, Immobilien und kulturelle Einrichtungen, die er mitaufbaute oder unterstützte, waren für ihn nie reine Investitionen, sondern

Herzensangelegenheiten. Häuser und Wohnungen dienten ihm nicht zur Zur Schaustellung, sondern als Rückzugsorte und Arbeitsräume. Besonders wichtig war ihm stets ein Zuhause, das Ruhebot, fern von öffentlicher Aufmerksamkeit. Besitz bedeutete für ihn Schutz und Stabilität, nicht Status. Im Alltag zeigte sich sein Verhältnis zu Geld stets nüchtern. Luxus spielte in seinem Leben keine zentrale Rolle. Fahrzeuge, Reisen und Komfort waren funktional gewählt, nicht repräsentativ. Mit zunehmendem Alter verlor materieller

Besitz weiter an Bedeutung. Wichtiger wurden Zeit, Selbstbestimmung und die Möglichkeit, Entscheidungen ohne äußeren Druck zu treffen. Diese Freiheit war für ihn der eigentliche Wert seines Vermögens. Geld erlaubte ihm, Projekte nach Überzeugung auszuwählen und sich zurückzuziehen, wenn es notwendig war. Ein weiterer Aspekt seines Vermögens ist die Verantwortung gegenüber seiner Familie. Dieter Hallforden dachte früh darüber nach, wie er seine Kinder absichern kann, ohne ihnen Wege vorzugeben. Vermögen sollte schützen,

nicht verpflichten. Diese Haltung prägte seine finanziellen Entscheidungen. Er wollte Unabhängigkeit ermöglichen, nicht Abhängigkeit schaffen. Auch im hohen Alter bleibt dieser Gedanke präsent, getragen von dem Wunsch, geordnet und bewusst mit dem umzugehen, was er aufgebaut hat. Heute blickt Dieter Hallaforen gelassen auf seinen Besitz. Er weiß, daß Geld vieles erleichtert hat, aber nichts Wesentliches ersetzt. Reichtum konnte Verluste nicht verhindern und Einsamkeit nicht auflösen. Diese Erkenntnis hat seinen

Blick auf materielle Werte verändert. Besitz ist für ihn kein Maßstab des Lebensglücks, sondern ein Werkzeug, das Sicherheit bietet. Sein eigentlicher Reichtum liegt in einem erfüllten Lebensweg, in Erinnerungen und in der Freiheit sein Leben bis zuletzt nach eigenen Maßstäben zu gestalten. Das Lebenswerk von Dieter Hallaforen ist von einer außergewöhnlichen Spannweite geprägt. Kaum ein anderer Künstler in Deutschland hat es geschafft, über so viele Jahrzehnte hinweg relevant zu bleiben und dabei immer wieder neue

Facetten von sich zu zeigen. Als Komiker wurde er durch anarchischen Humor und sprachliche Präzision berühmt, doch er blieb nie in dieser Rolle stehen. Mit zunehmendem Alter wandte er sich ernsten Themen zu, spielte komplexe, gebrochene Figuren und bewies, dass Tiefe und Humor keine Gegensätze sind. Gerade dieser Wandel machte sein Werk nachhaltig und glaubwürdig. Seine größte Leistung liegt in der Beharlichkeit, mit der er künstlerische Freiheit verteidigte. Dieter Hallerforden ging Risiken ein,

gründete Theater, übernahm Verantwortung und scheiterte zeitweise auch finanziell, ohne sich davon entmutigen zu lassen. Er verstand Kunst nicht als reines Produkt, sondern als Haltung. Seine Arbeiten spiegeln gesellschaftliche Entwicklungen, menschliche Schwächen und die Absurditäten des Alltags wieder. Dabei blieb er unbequem, kritisch und unabhängig. Diese Konsequenz verschaffte ihm Respekt über Generationen hinweg. Ein wichtiger Teil seines Vermächtnisses ist sein Mut zur Veränderung. Viele

Künstler ruhen sich auf frühen Erfolgen aus. Halla Forden suchte immer wieder neue Ausdrucksformen. Er zeigte, dass Reife im künstlerischen Sinne nicht Stillstand bedeutet. sondern Vertiefung. Gerade seine späten Rollen machten deutlich, wie sehr er bereit war, sich selbst in Frage zu stellen und dem Publikum neue Seiten zu zeigen. Diese Offenheit verlie seinem Werk eine besondere Authentizität. Darüber hinaus wirkte er als Förderer und Vorbild für jüngere Künstler. Sein Einsatz für Theater, Sprache und gesellschaftlichen

Diskurs schufäume, in denen neue Stimmen gehört werden konnten. Sein Name steht nicht nur für Unterhaltung, sondern für kulturelle Verantwortung. Das bleibende Vermächtnis von Dieter Hallaforen liegt in der Verbindung von Mut, Ausdauer und Wahrhaftigkeit. Er hinterlässt kein abgeschlossenes Bild, sondern eine Haltung, die dazu ermutigt, neugierig, kritisch und menschlich zu bleiben. Wenn Dieter Hallaforen heute über Liebe spricht, tut er dies mit einer Ruhe, die aus Erfahrung und Einsicht entstanden ist.

Liebe ist für ihn kein Versprechen ewiger Harmonie, sondern ein Prozess des gegenseitigen Aushaltens und Verstehens. Er sagt, dass er lange gebraucht habe, um zu erkennen, dass Nähe nicht im Widerspruch zu Freiheit steht. Erst im späteren Lebensabschnitt lernte er Liebe nicht über Leistung oder Präsenz zu definieren, sondern über Aufmerksamkeit und Ehrlichkeit. Christiane Hallaforen beschreibt ihre Beziehung als still und tief. Sie sagt, daß Dieter ein Mann sei, der viel in sich trage und dessen Humor

oft ein Schutzschild gewesen sei. In gemeinsamen Gesprächen habe sie seine Verletzlichkeit kennengelernt, besonders, wenn es um Vergangen um Schuldgefühle und um die Angst vor dem Abschied ging. Es habe Momente gegeben, in denen ihn diese Gedanken so sehr bewegten, dass er still und Tränen nicht zurückhielt. Diese Augenblicke seien für sie keine Schwäche gewesen, sondern Ausdruck von Vertrauen. Beide betonen, dass ihre Ehe nicht auf Idealen beruht, sondern auf Akzeptanz. Sie sprechen offen darüber, dass nicht

alles geteilt werden muss, um verbunden zu sein. Das Geheimnis ihrer Beziehung liegt für sie im Schutz des Privaten. Nicht aus Distanz, sondern aus Respekt. Christiane Hallaforen sagt, dass sie gelernt habe, nicht alles lösen zu wollen, sondern einfach da zu sein. Diese Haltung habe ihre Liebe vertieft. Dieter Haller Worden selbst sagt, dass er heute dankbar ist, Liebe noch einmal in einer Form zu erleben, die ruhig und getragen ist. Er muß nichts mehr beweisen, weder sich selbst noch anderen. Liebe ist für ihn Gegenwart,

nicht Vergangenheit oder Zukunft. In dieser Haltung liegt Frieden. Seine Worte über die Liebe sind leise geworden. Aber klar, sie zeigen einen Mann, der am Ende eines langen Weges angekommen ist und verstanden hat, dass Nähe nicht laut sein muss, um wahr zu sein sein muss, um wahr zu sein sein muss, um wahr zu sein. M.

 

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Back to top button

Adblock Detected

Please consider supporting us by disabling your ad blocker