„Die Bergretter“: So wenig Empathie hatte Markus Kofler noch nie

Markus Kofler (Sebastian Ströbel) ist über den Besuch seines Bruders alles andere als erfreut. | © ZDF

Markus Kofler (Sebastian Ströbel) ist über den Besuch seines Bruders alles andere als erfreut. | ©ZDF

Damit hatte Markus Kofler nicht gerechnet. Plötzlich besucht ihn nach mehreren Jahren Funkstille sein Halbbruder Jan. Zeit für Gespräche bleibt nicht, denn plötzlich werden gleich zwei Männer vermisst. Sie waren auf dem Weg zum “Marterl”.

Ein “Marterl” ist eine Gedenkstätte und dient  in Form von Tafeln, Pfeilern aus Holz oder Stein, oft mit einem Kruzifix, der inneren Einkehr, der persönlichen Besinnung. Es kann sich aber auch um eine persönliche Gedenkstätte handeln, die an einen an diesem Ort verstorbenen Menschen erinnert. Um genauso ein “Marterl” geht’s in der gleichnamigen Folge von “Die Bergretter”, die nach einer Woche Pause heute (Donnerstag, 11. Dezember, 20:15 im ZDF) zu sehen ist.

Das Marterl steht oben auf dem Berg, weil hier die Frau von Christian Persch (Gabriel Raab) ums Leben kam. Deshalb ist er an ihrem Geburtstag unterwegs, um am Gedenkkreuz Blumen niederzulegen. Da allerdings bemerkt er einen Mann, der vor ihm an der Gedenkstelle war: seinen Nachbarn Andreas Mitterlehner (Leo Reisinger). Weil sich Andreas seltsam verhält, geraten die beiden in Streit und dann in eine Rangelei – und stürzen beide in eine Gletscherspalte.

Warum ist “Bergretter” Markus Kofler so abweisend gegenüber seinem Halbbruder?

Markus Kofler (Sebastian Ströbel) ahnt davon zunächst nichts. Er hat ein ganz anderes Problem, denn plötzlich steht wie aus dem Nichts sein Halbbruder Jan Fugain (Arne Löber) vor ihm. Markus reagiert ungewohnt abweisend, was auch seine Ex-Freundin Nina Reuther (Josephin Busch) verwirrt. Auf die Frage seines Halbbruders, ob er ein paar Tage auf dem Hof unterkommen kann, antwortet der Bergretter mit einem knappen „ausgebucht“.

So wenig empathisch hat man Markus Kofler gegenüber seiner Familie noch nicht gesehen. Das fällt auch Katharina (Luise Bähr) auf: „Du hast ihn regelrecht vom Hof gejagt. Ich kenn dich so gar nicht.“  Markus bleibt kurz angebunden zu dem Thema. „Ich hab kein Bock, ihm den roten Teppich auszurollen, nur weil er gerade in der Gegend ist“, so seine vage Erklärung. Im Verlauf der Folge wird deutlich, warum die Halbgeschwister keinen guten Draht zueinander haben.

Markus macht sich mit seinen Kollegen Katharina Strasser und Tobias Herbrechter (Markus Brandl) sofort auf zum Marterl. Als sie dort die Umgebung durchsuchen, entdecken sie schließlich die Gletscherspalte. Aber in der finden sie nur den unterkühlten Andreas. Er sagt, er habe Christian gar nicht gesehen. Markus ahnt, dass Andreas etwas verbirgt. Noch drängender aber ist die Frage: Was ist mit Christian geschehen?

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Der Wahlkampf um das Bürgermeisteramt geht indes in die heiße Phase. Emilie Hofer (Stefanie von Poser) soll im finalen Rededuell gegen Amtsinhaberin Elisa Rödder (Sonja Kirchberger) antreten. Doch auf dem Weg dahin kommt es zu einem dramatischen Zwischenfall.

Rosarot sind dagegen die Zeiten für Leon Dörfler (Marinus Hohmann) und Markus’ Ziehtochter Mia Steiner (Lisa Junick). Letztere bereitet Markus trotzdem weiter Sorgen. Denn Mia scheint sich für Markus’ Halbbruder Jan mehr zu interessieren, als er es selbst tut.

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