ARD schmeißt 2025 fünf Shows aus dem TV-Programm

Die ARD zeigt in diesem Jahr deutlich weniger Shows am Samstagabend. Mehrere beliebte TV-Sendungen sind betroffen. Was bedeutet das für die Zuschauer?
Dortmund – Die ARD macht Ernst: Der Sender reduziert die Anzahl seiner beliebten Samstagabend-Shows um fast 20 Prozent. Das Erste strahlt in diesem Jahr nur noch 26 Shows aus – fünf weniger als 2023. Das bestätigte eine Sprecherin der ARD-Programmdirektion gegenüber dem Evangelischen Pressedienst (epd).
ARD schmeißt 2025 fünf Shows aus dem TV-Programm
Mehrere bekannte Formate müssen Federn lassen. „Verstehen Sie Spaß?“ mit Barbara Schöneberger gibt es nur noch dreimal im Jahr statt wie bisher fünfmal. Auch Florian Silbereisen muss sich einschränken: Seine „Feste“-Shows werden von fünf auf vier Ausgaben gekürzt (mehr ARD-News auf RUHR24).
Hier müssen Fans Abschied nehmen: Die „Hirschhausen-Show“ ist bereits Geschichte. Im Januar lief die letzte Ausgabe mit Eckart von Hirschhausen. Der WDR konzentriert sich nun auf „Die Große Maus-Show“, die nur zweimal jährlich läuft.
ARD investiert in Online-Shows – „Werwölfe“ startet im Herbst
Die ARD spricht von einer „strategischen Umschichtung“. Das gesparte Geld investiert der Sender in neue Online-Inhalte für die Mediathek. Als Beispiel nennt die ARD die Reality-Gameshow „Werwölfe – Das Spiel von List und Täuschung“, die im Herbst startet.
Das Format basiert auf dem bekannten Gesellschaftsspiel „Die Werwölfe von Düsterwald“ und soll zwölf Folgen umfassen. Damit wagt sich die ARD ins Reality-Genre vor.
Diese ARD-Shows bleiben den TV-Zuschauern erhalten
Nicht alle Formate sind von den Kürzungen betroffen. Kai Pflaume bleibt mit „Klein gegen Groß“ und „Wer weiß denn sowas? XXL“ weiterhin fester Bestandteil des Samstagabends. Die ARD betont gegenüber dem epd, dass die Samstagabend-Shows trotz der Reduzierung ein „starkes Aushängeschild“ bleiben.
Die Kürzungen sollen helfen, das Publikum „auf allen Ausspielwegen zukunftsfähig zu erreichen“ und in der Mediathek „neue Impulse zu setzen“.




