Tödliche Flammen-Hölle im Harz: Szenen wie im Horrorfilm! Mann soll eigene Frau angezündet haben

Hier fehlen einem die Worte… Die Vorwürfe gegen einen Mann aus dem Harz wiegen schwer. Es geht um einen perfiden Mord an seiner eigenen Frau.

© IMAGO/Bihlmayerfotografie
Grausige Details nach einem mutmaßlichen Mord im Harz kommen ans Licht.

Tatsächlich ist das, was die Staatsanwaltschaft Braunschweig einem Mann aus Goslar im Harz vorwirft, kaum zu ertragen. Der dreifache Familienvater soll seine eigene Ehefrau auf dem Gewissen haben.

Harz: Frau stirbt nach Flammen-Attacke

Am Dienstag (4. November) wird dem 50-Jährigen am Landgericht Braunschweig der Prozess gemacht. Es geht um Mord. Die Anklage liest sich wie ein Horrorfilm. Demnach soll der Goslarer am 5. Mai vergangenen Jahres seine Frau getötet haben – aus Eifersucht. Weil er annahm, dass sie ihn betrügt…

Er soll seine schlafende Frau in ihrer Wohnung am östlichen Stadtrand angezündet haben – nachdem er Brandbeschleuniger, mutmaßlich ein Gemisch aus flüssigem Grillanzünder und Benzin, vom Flur aus bis in das Schlafzimmer und auf das Bett geschüttet hatte. Auch habe er seine schlafende Frau sowie das Bett samt Matratze übergossen, heißt es in der Anklage.

Dann habe er den Brandbeschleuniger angezündet, wodurch seine 40-jährige Ehefrau direkt in Brand geraten sei. Die brennende Frau sei dann aus dem ersten Stock gefallen, vier Meter tief. Auf den rasen vorm Haus. Unklar ist bisher, ob sie aus ihrer Todespanik heraus sprang oder von ihrem Mann geschubst wurde. Beim Aufprall habe sie sich sich mehrere Knochen gebrochen, außerdem habe sie weiter in Flammen gestanden, sagen die Ermittler.

Mutter schreit verzweifelt nach Sohn

Der 50-jährige Ehemann soll dann seine beiden Söhne und seine Tochter geweckt haben – weil es ja brenne. Draußen habe der älteste Sohn dann Schreie wahrgenommen. Offenbar schrie die Mutter verzweifelt seinen Namen. Der Sohn habe die Flammen zwar noch ersticken können, für seine Mama kam allerdings jede Hilfe zu spät.

Rettungskräfte brachten sie noch in ein Krankenhaus. Aber weil ihre Haut fast zu 100 Prozent verbrannt war, konnte sie nicht mehr in eine Spezialklinik weitertransportiert werden. Die 40-Jährige starb kurz nach der Feuer-Attacke. Ein Urteil in dem unfassbar grausigen Fall aus dem Harz könnte am 18. Dezember fallen.

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